DE19249C - Verfahren zum Umdrucken von Lithographien auf Metallplatten - Google Patents

Verfahren zum Umdrucken von Lithographien auf Metallplatten

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DE19249C
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H. mathieson in London
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M1/00Inking and printing with a printer's forme
    • B41M1/26Printing on other surfaces than ordinary paper
    • B41M1/28Printing on other surfaces than ordinary paper on metals

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  • Printing Methods (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 16: Druckerei.
Die Erfindung besteht in Folgendem:
Man nimmt einen gewöhnlichen Bogen Druckoder Schreibpapier von beliebiger Gröfse und taucht denselben in eine aus Zucker, Wasser, Gummi und Leim bestehende Lösung ein oder bestreicht ihn damit auf beiden Seiten. Bei der Herstellung dieser Lösung verwendet man ca. 250 g Zucker, 80 g Leim und 500 g Gummi zu je 5 1 Wasser. Die Einwirkung dieser Lösung auf das Papier hat zur Folge, dafs dasselbe einläuft und Firnifs so gleichmäfsig annimmt, dafs Sprünge, Luftblasen und ähnliche Mängel nicht vorkommen können.
Jeder in die Lösung eingetauchte oder mit derselben bestrichene Papierbogen wird auf einer Seite mit gewöhnlichem Firnifs überzogen und dann ungefähr 6 Stunden lang zum Trocknen in die erwärmte Luft einer gewöhnlichen Trockenkammer aufgehängt. Das so behandelte Papier dehnt sich nicht aus, wenn der darauf befindliche Druck auf die Metallplatte übertragen wird.
Bislang mufste der lithographische Stein vorher getrocknet werden, ehe ein Abdruck davon gemacht werden konnte. Mit Hülfe vorliegender Erfindung kann der Abdruck jetzt dagegen auch von einem nassen Steine erzielt werden.
Das wie beschrieben behandelte und gefirnifste Papier wird alsdann auf den lithographischen Stein gebracht und mit der Druckwalze behandelt, und das Muster erscheint auf dem Papier in den Farben, die zur Anwendung gekommen sind. Wenn es nothwendig ist, so können die Farben augenblicklich durch Bestäuben des Papiers mit französischer Kreide getrocknet werden.
Nach dem Bedrucken des Papiers versieht man dasselbe mit einem Ueberzug von Firnifs und ist dadurch der Notwendigkeit enthoben, die Metallplatte firnissen zu müssen, wodurch man viel Zeit und Mühe spart, da die Ueberführung des Papiers auf die Metallplatte und das Firnissen mittelst Dampfkraft erfolgen kann, während bisher die Metallplatte nur mittelst Handarbeit gefirnifst werden konnte.
Das so zubereitete und bedruckte Papier wird dann auf die Metallplatte aufgelegt und mit derselben in eine gewöhnliche lithographische Presse gebracht, die mit einer bis auf ungefähr 95° C. erhitzten Lagerplatte versehen ist. Das Papier hängt nun fest an der Metallplatte an und wird entweder durch Eintauchen der letzteren in kaltes Wasser oder durch Sättigen des Papiers mit kaltem Wasser von der Platte wieder losgelöst, welche dann die gedruckte Vorlage in vollkommener Ausführung und gefirnifstem Zustande enthält.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das beschriebene Verfahren zum Umdrucken von Lithographien auf Metallplatten mittelst Papierbogen, welches im wesentlichen dadurch gekennzeichnet ist, dafs die Bogen zuerst auf beiden Seiten mit einer Lösung in Wasser von Zucker, Gummi und Leim überzogen und dann auf einer Seite gefirnifst und getrocknet werden, wonach sie auf den Stein kommen, hier bedruckt, dann wieder gefirnifst und schliefslich auf die Metallplatten unter starker Erwärmung aufgeprefst werden.
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