DE192489C - Maschine zum Einschneiden von Gewinden in vorgebohrte Löcher von Eisenbahnholzschwellen - Google Patents

Maschine zum Einschneiden von Gewinden in vorgebohrte Löcher von Eisenbahnholzschwellen

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DE192489C
DE192489C DE1906192489D DE192489DA DE192489C DE 192489 C DE192489 C DE 192489C DE 1906192489 D DE1906192489 D DE 1906192489D DE 192489D A DE192489D A DE 192489DA DE 192489 C DE192489 C DE 192489C
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Expired
Application number
DE1906192489D
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English (en)
Inventor
Otto Mauthner
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/14Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of railroad sleepers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q11/00Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
    • B23Q11/0042Devices for removing chips

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 192489 KLASSE 38 b. GRUPPE
OTTO MAUTHNER in WIEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. November 1906 ab.
Um das Reißen von hölzernen Eisenbahnschwellen zu verhindern, bedient man sich einer eigenartigen Anordnung von Holzschrauben in den Schwellen.
. Gegenstand vorliegender Erfindung bildet nun eine Maschine, durch welche in die zur Einführung der obigen Holzschrauben in die Schwellen vorgebohrten Löcher Gewinde geschnitten werden.
ίο Zum Schneiden der Gewinde wird vorzüglich ein derartiger, an sich bekannter, hohler Schneidebolzen verwendet, bei welchem die aus dem Material geschnittenen Späne durch Gänge des Schneidezeuges in den nach unten offenen Hohlraum des letzteren geleitet werden.
Bei Ausführung dieser Arbeit hat es sich gezeigt, daß ein einwandfreies Einschneiden der Gewinde in die schon hergestellte Bohrung nur dann möglich ist, wenn die von dem Schneidezeuge erzeugten Späne in kurzen Intervallen ausgestoßen werden, wobei überdies das Ausstoßen der Späne nicht gleichzeitig mit dem Schneiden des Gewindes, sondem immer nur dann stattfinden kann, wenn das Schneidezeug selbst in Ruhe ist.
Diesen Bedingungen wird durch vorliegende Erfindung dadurch entsprochen, daß die die Späne ausstoßende, in dem hohlen Schneidebolzen geführte Spindel abwechselnd mit dem Schneidebolzen arbeitet.
Der Erfindungsgegenstand ist in
Fig. ι und 2 der beiliegenden Zeichnung in Seitenansicht und einem wagerechten Schnitt nach A-B der Fig. 1 dargestellt, während
Fig. 3 die Stellung des Werkzeuges, im Werkstück während der Arbeit in einem durch die Achse der Vorbohrung der Schwelle geführten senkrechten Schnitt zeigt.
Fig. 4 ist ein nach C-D der Fig. 3 geführter Querschnitt.
Die den leicht· auswechselbaren Schneidebolzen α tragende Hohlwelle b wird durch die Antriebswelle 1 unter Vermittlung der Reibscheiben 2, 3, 4 ruckweise angetrieben; ein großer Teil des Umfanges der Antriebsscheibe 2 ist ausgenommen, so daß die Zwischenscheibe 3 und demnach auch die auf der Hohlwelle b gekeilte Scheibe 4 in Ruhe verbleibt, wenn der ausgenommene Teil der Scheibe 2 vor die Zwischenscheibe 3 gelangt.
Auf der Antriebswelle 1 sitzt des weiteren eine mit einem senkrecht ansteigenden Nocken 6 versehene Scheibe 5, welche durch eine lotrecht geführte, mit einer Gleitrolle versehene Spindel 7 und einer kleinen Pleuelstange 13 gegen einen um den Bolzen 14 schwingbaren federnden Arm 9 wirkt, dessen freies Ende mittels einer. Lenkstange 11 mit dem in der Hohlwelle b bzw. dem Schneideb'olzen a geführten Ausstoßstift d verbunden ist.
Die Überhöhung 6 der Nockenscheibe 5 ist mit Bezug auf die Ausnehmung 12 der antreibenden Reibscheibe 2 derart gestellt,

Claims (3)

daß beide (Überhöhung 6 und Ausnehmung 12) gleichzeitig zur Wirkung gelangen, so daß das Auf- und Niedergehen des Ausstoßstiftes d im Ruhezustande des Gewindeschneidebolzens α stattfindet. Dem Gewindebohrer α wird, wie aus der beschriebenen Anordnung ersichtlich, lediglich eine drehende Bewegung erteilt, während die senkrechte Bewegung des Schneidebolzens selbsttätig erfolgt, indem sich dieser in das schon vorgebohrte Loch einschraubt; die Welle b ist demgemäß in der Scheibe 4 senkrecht verschiebbar. Der Schneidebolzen α ist mit der Hohlwelle b leicht lösbar verbunden, beispielsweise in der Art, daß die Mündung der Hohlwelle b, in welcher das Vierkantende des Gewindebohrers α sitzt, durch eine Klemmmutter zusammengezogen wird. Der zur Anwendung gelangende Gewindebohrer ist ein solcher, bei welchem das Schneiden des Gewindes durch die geschärften Kanten der am Ende der Gewindegänge • und der in letzteren angeordneten Ausnehmungen h bzw. g (Fig. 3 und 4) erfolgt, welche mit der axialen Bohrung des Gewindebohrers in Verbindung stehen; die von den geschärften Kanten der Ausnehmungen h, g geschnittenen Späne werden in das Innere des Bohrers geführt und durch die ruckweise bewegte Ausstoßspindel / nach unten ausgeworfen. Durch die abwechselnden Bewegungen der Ausstoßspindel d und des Gewindebohrers a wird vermieden, daß die in das Innere des letzteren eintretenden Späne sich zwischen Spindel d und der Innenwandung des Bohrers verklemmen, weil eben der Gewindebohrer vom Beginn der Ausstoßbewegung an still steht, alle bis dahin geschnittenen Späne vor der Ausstoßstange hergetrieben und neue Späne erst wieder geschnitten werden, wenn die Spindel d wieder oberhalb der Ausnehmungen g steht. Fände jedoch die Schneidebewegung auch während der Ausstoßbewegung statt, so würden bei der in Fig. 3 dargestellten Stellung der Ausstoßspindel d die Späne zwischen diese und die Innenwandung des Bohrers gelangen und zu Klemmungen Anlaß geben. Der im vorliegenden Ausführungsbeispiele gewählte Antrieb mittels Reibscheiben kann auch durch Zahnrad- oder Kettenradantrieb ersetzt werden, doch bietet der gewählte Antrieb den Vorteil, daß das Einstellen der Drehbewegung des Schneidebolzens sofort eintritt, wenn der ausgenommene Teil der Scheibe zur Wirkung gelangt, während bei Ketten- oder Zahnradantrieb das Unterbrechen der Bewegung infolge der größeren, in Bewegung befindlichen Massen mit einer Verspätung erfolgt. Ein weiterer Vorteil des Reibscheibenantriebes liegt darin, daß der Schneidebolzen selbst geschont wird, indem sich dessen Drehgeschwindigkeit bei Überwindung besonders harter Stellen (Ästen) selbsttätig verzögert. Pate ν τ-An Sprüche:
1. Maschine zum Einschneiden von Gewinden in vorgebohrte Löcher von Eisenbahnholzschwellen, dadurch gekennzeichnet, daß das das Gewinde schneidende Werkzeug bzw. der Schneidebolzen und „der in letzterem geführte, die Späne ausstoßende Stift abwechselnd zur Wirkung gelangen.
2. Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abwechselnde Wirkung des Gewindeschneidebolzens und des Ausstoß-Stiftes dadurch erzielt wird, daß eine der den Gewindeschneidebolzen antreibenden Scheiben an ihrem Umfang teilweise ausgenommen ist und die auf und nieder gehende Bewegung des Ausstoßstiftes durch eine mit senkrechter überhöhung versehene Nockenscheibe erzielt wird, wobei die Überhöhung der Nockenscheibe sowie die Ausnehmung der Antriebsscheibe derart gestellt sind, daß sie gleichzeitig zur Wirkung gelangen.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung der Bewegung von der Antriebswelle auf die Bohrwelle Reibscheiben angeordnet sind, von welchen die antreibende Scheibe an ihrem Umfang teilweise ausgenommen ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1906192489D 1906-11-21 1906-11-21 Maschine zum Einschneiden von Gewinden in vorgebohrte Löcher von Eisenbahnholzschwellen Expired DE192489C (de)

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