DE19244C - Trockner Ventil-Wechsler für Gasanstalten - Google Patents

Trockner Ventil-Wechsler für Gasanstalten

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DE19244C
DE19244C DENDAT19244D DE19244DA DE19244C DE 19244 C DE19244 C DE 19244C DE NDAT19244 D DENDAT19244 D DE NDAT19244D DE 19244D A DE19244D A DE 19244DA DE 19244 C DE19244 C DE 19244C
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Germany
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cleaner
valve
changer
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gas stations
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DENDAT19244D
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f. WECK in Berlin NW., Thurmstrafse 79
Publication of DE19244C publication Critical patent/DE19244C/de
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/20Purifying combustible gases containing carbon monoxide by treating with solids; Regenerating spent purifying masses
    • C10K1/28Controlling the gas flow through the purifiers

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um einen Apparat herzustellen, durch welchen man eine Anzahl Reiniger bequem auswechseln kann und der zu gleicher Zeit gröfsere Sicherheit gegen Undichtigkeit bietet, als die 'trockenen Wechsler mit Reibflächendichtung,. werden in einem gufseisernen Kasten mehrere gewöhnliche Gasventile angebracht, deren Anzahl von derjenigen der damit in Verbindung zu setzenden Reiniger abhängt. Diese Ventile sind in einer bestimmten Weise theils von einander getrennt, theils verbunden, wie aus nachstehendem zu ersehen ist.
Fig. ι stellt je zur Hälfte eine Seitenansicht und einen verticalen Schnitt des Apparates zum Betriebe von vier Reinigern dar.
In Fig. 2 ist α eine Ansicht von oben, b ein horizontaler Schnitt auf Linie je-«, Fig. 1, c eine Ansicht des Untertheiles, Obertheil weggelassen, d ein Schnitt des Untertheiles in der Höhe WX;
Fig. 3 zeigt einen horizontalen Schnitt des Untertheiles auf der Linie U- V;
Fig. 4 einen verticalen Schnitt des Apparates für zwei Reiniger, welcher aber noch mit einem später zu erwähnenden Durchgangsventil ν d versehen ist;
Fig. 5 ist ein horizontaler Schnitt desselben Apparates auf der Linien-/, Fig. 4;
Fig. 6 ein horizontaler Schnitt auf Linie q-r;
Fig. 7 e zeigt die Hälfte eines horizontalen Schnittes auf der Linie o-p;
Fig. 7f die Hälfte eines horizontalen Schnittes auf der Linie m-n.
Zur Beschreibung diene der Apparat, wie er zum Betriebe von vier Reinigern verwendbar ist, Fig. i, 2 und 3.
Der untere Raum ist in zwei Abtheilungen E R und A R getheilt, von welchen jede in der Decke vier Ventilöffnungen hat. Es hat auch ER noch die Verbindungsmuffe E1 und A R die Verbindungsmuffe A. Aufserdem hat jeder Raum noch ein.e kleine Muffe k, welche zur Entwässerung dient. Der mittlere Raum, in welchen die oben genannten Ventilöffnungen führen, hat an seiner Decke wieder solche Oeffnungen, welche durch dieselben Ventilkörper, die die unteren Oeffnungen ve 1, 2, 3, 4 und ν α ι, 2, 3, 4 verschliefsen, auch verschliefsbar sind. Dieser mittlere Raum ist durch Radialwände in acht Theile getheilt, deren jeder oben und unten eine von den früher genannten Ventilöffnungen hat, sowie auch eine Oeffnung nach aufsen zum Anschlufs des Verbindungsrohres e\,2, 3, 4 und «i,2, 3, 4. Der obere Raum ist durch Radialwände W in vier Theile getheilt; in jeden derselben münden zwei von den in der Decke des Mittelraumes befindlichen Ventilöffnungen. Die Ventilkörper werden mittelst Schrauben entweder hochgezogen, so dafs sie die oberen Oeffnungen des Mittelraumes abschliefsen, oder niedergedrückt, so dafs sie die unteren Oeffnungen abschliefsen, und wird der Stand derselben aufserhalb durch irgend ein Zeigerwerk angedeutet. E ist die Haupteinlafsmuffe, durch welche das Betriebsrohr der Gasanstalt mit dem Wechsler verbunden wird. A ist der Hauptausgang. Die übrigen, in einer Ebene gelegenen Muffen dienen zur Verbindung mit den Reinigern, und zwar werden die vier Muffen e 1, 2, 3, 4, welche mit den Abtheilungen verbunden sind, die unten in den Raum E R münden, mit den Eingängen zu den Reinigern, und die da-
zwischen gelegenen vier, welche unten in den Raum A R münden, mit den Ausgängen' von den Reinigern verbunden.
Die oberen vier Abtheilungen V i, 2 V 2, 3 V 3, 4 V4, ι dienen dazu, bei niederstehenden Ventilen die Verbindung zwischen den Ausgängen der Reiniger mit den Eingängen der nächstfolgenden Reiniger herzustellen, während die Ein- und Ausgänge derselben Reiniger unter sich gänzlich getrennt sind.
Es geht natürlich hervor, dafs, wenn eine obere Ventilöffnung geschlossen ist, die darunter gelegene offen ist, und umgekehrt, ist die untere geschlossen, so steht die obere offen.
Wird nun der Wechsler in Betrieb gesetzt, so tritt das Gas durch E in den Raum ER und von da durch irgend eine der vier Ventilöffnungen, welche eben offen steht, in den betreffenden Reiniger. Man nehme an, es seien bis jetzt alle Ventile unten geschlossen. So öffne man z. B. das Ventil ν e 1, dann tritt das Gas in den ersten Reiniger. Von da zurückkommend, tritt es durch a 1 in den Wechsler, und öffnet man nun das Ventil ν α ι unten, so tritt das Gas in den Raum A R und verläfst den Wechsler durch A. Auf diese Art ist blos ein Reiniger im Betrieb gewesen. Will man zwei in Betrieb nehmen, . so stellt man das Ventil ν ai tief. Das Gas tritt also in den Verbindungsraum Vi, 2, nachdem es durch den ersten Reiniger gegangen, und nun mufs das Gas durch das Ventil ν e 2, welches doch oben offen und unten verschlossen ist, in den zweiten Reiniger. Stellt man nun das Ventil ν α 2 hoch, so tritt das Gas, vom zweiten Reiniger zurückkommend, in den Ausgangsraum AR und verläfst den Wechsler. Es ist jetzt leicht zu ersehen, dafs beim Hochstellen des Ventiles ν α τ, und Tiefstellen des Ventiles ν α 2 der dritte Reiniger mit in Betrieb genommen wird, und ebenso durch Hochstellen von ν α 4 und Tiefstellen von υ a 3 wird der vierte Reiniger ausgewechselt. Ebenso ersichtlich ist das Verfahren beim Absperren der Reiniger. Will man z. B. den ersten absperren, so zieht man ν e 2 hoch und stellt ν e 1 tief, dann geht das Gas blos durch Reiniger 2, 3, 4.
Es geht jetzt hervor, wie durch Weglassen eines Ventil- und Muffenpaares die Anordnung für drei Reiniger zu beschaffen ist, und beim Weglassen von zwei Paaren entsteht die Construction für zwei Reiniger. Diese ist in Fig. 4, 5, 6 und 7 dargestellt, blos mit dem Unterschiede, dafs in dieser Zeichnung noch ein Durchgangsventil ν d angebracht ist, womit man die Räume ER und AR verbinden kann, und das Gas, ohne es durch einen Reiniger zu leiten, geradezu durch den Wechsler gehen lassen kann, was ohne dies Ventil nicht geschehen könnte. Es kann nach Bedarf der Wechsler mit oder ohne diesem Durchgangsventil gemacht werden, da es nicht absolut nothwendig, aber doch manchmal sehr wünschenswerth ist.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Die derartige Eintheilimg des unteren Raumes eines Wechslers in Ein- und Ausgangsraum, dafs alle Reinigereingänge mit dem Eingangsraum und alle Reinigerausgänge mit. dem Ausgangsraum verbindbar sind, ohne es nothwendig zu machen, einen Theil des Wechslers auf dem andern zu drehen.
  2. 2. Die Eintheilimg des oberen Raumes in Fächer, von welchen jedes den Ausgang von einem Reiniger mit dem Eingang zum nächsten Reiniger verbindet.
  3. 3. Die Anordnung von Ventilen zwischen dem oberen und unteren Raum zum Absperren der Verbindungen.
  4. 4. Das Anbringen eines Durchgangsventiles, durch welches die beiden Fächer in dem unteren Raum verbindbar sind.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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