DE192121C - - Google Patents

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DE192121C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D7/00Casting ingots, e.g. from ferrous metals
    • B22D7/06Ingot moulds or their manufacture

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Consolidation Of Soil By Introduction Of Solidifying Substances Into Soil (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Atentschrift
- JVs 192121 -KLASSE 31c. GRUPPE
CARL SATTLER und FRIEDRICH SATTLER in HAIDECK β. CREFELD.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1907 ab.
Nach den heute allgemein üblichen Arbeitsverfahren gießt man die Blöcke teils von oben, teils von unten. Gießt man von oben, so werden die Gußformen einzeln nacheinander gefüllt, gießt man dagegen von unten, d. h. steigend, so können mehrere Gußformen durch ein gemeinschaftliches Gießrohr, das den Stahl vermittels Kanäle den einzelnen Blockformen zuführt, gleichzeitig vollgegossen
ίο werden. Erstere Gießart ist umständlich, weil die Pfanne von Form zu Form geführt werden muß, durch das häufige Wechseln der Eingußstellen Zeit verloren geht und das Metall'schnell erkaltet; auch werden durch das Aufschlagen des flüssigen Metallstrahles' auf den Boden der Form deren Seitenwände 'verunreinigt, und dadurch wird zur Schuppenbildung des Walzgutes Veranlassung gegeben. Die zweite Gießart erfordert hohe Unkosten der Gießgrube durch Löhne und feuerfeste Massen; auch nimmt sie insofern viel Zeit in Anspruch, als der Stahl enge Kanäle durchlaufen muß, die ein rasches Vergießen nicht zulassen.
Um das Gießgeschäft abzukürzen, stellt man meist möglichst große Blöcke her, die je in einer Form gegossen werden. Diese großen Blöcke saigern und Junkern aber mehr als kleine Blöcke. Abgesehen von dem größeren Blockverluste, der durch vorgenannte üblen Eigenschaften entsteht,' wird dem Blockwalzwerke erhöhte Arbeitskraft aufgebürdet.
Es ist deshalb schon vorgeschlagen worden, Blöcke kleinen Querschnitts herzustellen, indem mehrere solcher Blöcke beliebig gestal- teten Querschnitts in einer durch einsetzbare Zwischenwände geteilten gemeinsamen Form gegossen werden. Nach der Erfindung wird dagegen so verfahren, daß die Zwischenwände erst nach Einguß einer bestimmten Metallmenge in die gemeinsame Form eingedrückt werden.
Hierdurch werden bei wesentlicher Abkürzung der Gießdauer -viele Blöcke von kleinem Querschnitte erzeugt, deren Querschnitt durch die Blockwalze nicht verdünnt zu werden braucht. Durch den Druck des Einsatzes werden etwa im Metall eingeschlossene Gasblasen ausgetrieben und demgemäß dichtere Blöcke erhalten.
Das Verfahren wird in folgender Weise mit den in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Blockformen ausgeführt, von denen Fig. 2 bis 4 Grundrisse zeigen, während Fig. 1 ein senkrechter Schnitt nach A-B der Fig. 2 ist.
Der Pfanneninhalt wird auf schnellste Weise, z. B. durch ein in die gemeinschaftliche Blockform bis nahezu auf den Boden reichendes, genügend weites Gießrohr in wenige aber große Blockformen α entleert, die bis zu bestirnmter Höhe gefüllt werden. Unmittelbar hierauf wird ein einfacher oder aus mehreren Teilen bestehender vorgewärmter Einsatz b, dessen Längswände die zur Herstellung der
gewünschten Blockquerschnitte erforderliche, die Innenform der gemeinsamen Blockform ergänzende Gestalt haben, in die noch flüssige Masse eingedrückt, so daß der Metallinhalt der äußeren Blockform in beliebige kleinere Blöcke k geteilt wird.
In Fig. ι ist die Höhe des Metalls vor dem Eindrücken der Zwischenwände durch die punktierte Linie c .angedeutet —■ bis zu
to dieser Höhe ist die äußere Blockformwand verstärkt —; die punktierten Linien d d d in Fig. ι geben an, wie hoch das flüssige Metall nach dem Eindrücken der Zwischenwände b in den einzelnen Abteilungen hinaufgedrängt ist.
Die Möglichkeit, kleine Blöcke verschiedener Querschnittsform zu gießen, veranschaulichen die Fig. 2 bis 5, in denen die Formen nebst Einsätzen für Quadrat-, Rund-, Rechteck- und Schienen- oder Trägerblöcke dargestellt sind.
Nachdem die Zwischenwände (Einsätze) nach erfolgter Erstarrung der Blöcke wieder herausgezogen sind, werden die einzelnen Blocke herausgenommen. Die äußeren Blockformen können stehen bleiben und, da sie schon vorgewärmt sind, sofort für den nachfolgenden Guß wieder verwendet werden. .
Den Blockformen und Einsätzen (Zwischenwänden) ist zwecks leichteren Aus-bzw. Abhebens eine geeignete Verjüngung zu geben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Blöcken geringen, beliebig gestalteten Querschnitts in einer für mehrere Blöcke gemeinsamen, durch einsetzbare Zwischenwände geteilten Blockform, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwände nach dem Guß in das die Form nur bis zu bestimmter Höhe ausfüllende flüssige oder teigige Metall eingedrückt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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