DE1921069U - Vorrichtung zur messung der saeuredichte einer fahrzeugbatterie. - Google Patents

Vorrichtung zur messung der saeuredichte einer fahrzeugbatterie.

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DE1921069U
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SEG Hausgeraete GmbH
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Siemens Elektrogaerate GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M10/00Secondary cells; Manufacture thereof
    • H01M10/42Methods or arrangements for servicing or maintenance of secondary cells or secondary half-cells
    • H01M10/48Accumulators combined with arrangements for measuring, testing or indicating the condition of cells, e.g. the level or density of the electrolyte
    • H01M10/484Accumulators combined with arrangements for measuring, testing or indicating the condition of cells, e.g. the level or density of the electrolyte for measuring electrolyte level, electrolyte density or electrolyte conductivity

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Description

SIEMENS-ELECTROGERÄTE AKTIENGESELLSCHAFT Berlin und München
64/5102
Vorrichtung zur Messung der Säuredichte einer Fahrzeugbatterie
Elektrische aufladbare Batterien müssen zur Verlängerung ihrer Lebensdauer vor zu starker Entladung geschützt werden. Das ist insbesondere für größere Anlagen, beispielsweise für Fahrzeugbatterien von erheblicher Bedeutung, weil diese Batterien relativ große Werte repräsentieren. Solche Batterien werden nun meist in Fahrzeugen eingesetzt, die für den Transport von Waren innerhalb eines Betriebes vorgesehen sind. Die diese Fahrzeuge bedienenden Personen haben im allgemeinen keine technische Ausbildung, so daß man nicht damit rechnen kann, daß die Fahrzeuge stets rechtzeitig zum Wiederaufladen bzw. zum Auswechseln ihrer Batterie gemeldet werden, wenn der Fahrer keinen deutlichen Hinweis auf
1-
den richtigen Zeitpunkt erhält. Eine Zeitkontrolle ist auch nicht möglich, weil die reine Fahrzeit zu verschiedenen Betriebszeiten sehr unterschiedlich* ausfällt.
Die Neuerung "betrifft eine Vorrichtung zur Messung der Säuredichte einer Fahrzeugbatterie mit Hilfe eines Säurehebers und eines darin eingeschlossenen Aräometers und hat zur Aufgabe, eine solche Vorrichtung derart auszubilden, daß der Fahrzeugführer keine Manipulationen mehr an der Batterie vorzunehmen braucht, sondern daß er nur noch durch Betätigung eines Druckknopfes od. dgl. eine Auskunft über den Ladezustand der Batterie seines Fahrzeuges erhält. Zu diesem Zweck wird gemäß der Feuerung vorgeschlagen, den Säureheber mit einem festen Gehäuse zu versehen und dem Säureheberball für seine Betätigung ein Druckknopf oder dgl. und dem Aräometer eine Führung derart zuzuordnen, daß der den Säurestand anzeigende Teil des Aräometers im Strahlengang einer elektrischen Abfragevorrichtung steht. Auf diese Weise wird ein einfaches Mittel geschaffen, mit dessen Hilfe die Säuredichte der Fahrzeugbatterie auch während der Fahrt durch den Fahrzeugführer geprüft werden kann. Dem Fahrzeugführer wird damit ein einfaches Mittel in die Hand gegeben, das ihn in die Lage versetzt, in gewissen Zeitabständen den Ladezustand der Batterie ohne jede Schwierigkeit nur durch einen Handgriff zu überprüfen.
In weiterer Ausgestaltung der Neuerung kann man die elektrische Abfragevorrichtung so ausbilden, daß sie aus einer Lichtquelle und aus einem Lichtempfänger besteht. Das Aräometer kann man dabei beispielsweise so anordnen, daß sein die Säuredichte anzeigender Teil den Strahlengang der Abfragevorrichtung bei normaler
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Säuredichte unterbricht. Bas Unterbrechen des Strahlenganges kann man so auswerten, daß dem Fahrzeugführer dieser Zustand durch Aufleuchten oder Verlöschen einer Lampe angezeigt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Neuerung dargestellt.
Das aus Glas bestehende Gdäuse 1 des Säurehebers ist in ein Metallrohr 11 eingesetzt, dessen Oberseite zu einem Flansch 12 erweitert ist und da8 in Höhe des Anzeigeteiles 4 der Aräometerspindel 3 άϊι gegenüberliegenden Wandbereichen mit je einer Bohrung 13 bzw. 14 versehen ist. An der Unterseite des Gehäuses 1 ist die übliche Glasspitze durch ein Verbindungsteil 9 ersetzt, das aus einem geeigneten säurebeständigen Material, beispielsweise aus Hartkunststoff, besteht. Der Teil 2 verbindet das Gehäuse 1 mit dem Metallrohr 11, das an seiner Unterseite 15 verjüngt ist. Als Führung der Aräometerspindel dient der Kreisring
Auf dem Verbindungsteil 9 sitzt im ungefüllten Zustand des Aräometers der Schwimmer 2 auf. An seiner Oberseite ist das Gehäuse 1 in üblicher Weise mit einem als Druck- und Saugkörper dienenden Gummiball 5 verschlossen. Das Verbindungsteil 9 besitzt eine senkrechte Mittelbohrung 10, in die ein Kunststoffrohr 10a eingesetzt ist. Dieses Rohr 10a dient als Führung für den zu einer Batteriezelle (nicht dargestellt) führenden Schlauch 21. Außerdem ermöglicht das Rohr 10a, daß das Verbindungsteil 9 auch aus Metall bestehen kann.
Das Metallrohr 11 wird nach oben hin durch eine Pührungsvorrich-
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tung 16 für den Druckstift 17 abgeschlossen. In Höhe der beiden Bohrungen 13 und 14 ist senkrecht zur Rohrachse eine Montageplatte 22 angeordnet, die zur Aufnahme der elektrischen Abfragevorrichtung dient; diese besteht aus einem Anschlußkasten 25, einer lichtquelle 24 und aus einem Phototransistor 25 als lichtempfindliches Element. Die Montageplatte 22 ist durch eine Haube 26 verschlossen. Mit 27 ist die Anschlußleitung für die Kontrolllampe 28 und mit 29 die elektrische Versorgungsleitung der Abfragevorrichtung bezeichnet.
Die Verjüngung 15 des Metallrohres 11 sitzt in einer Passung 31» die mit Befestigungsmitteln 32 und 33 versehen ist.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Durch Betätigung des Druckstiftes 17 wird über den Schlauch 21 Säure in den Heber 1 gesaugt. Dadurch hebt der Schwimmer 2 die Aräometerspindel 3. Bei normaler Säuredichte, d. h. bei ausreichendem Ladungszustand der Batterie, wird die Spindel so weit angehoben, daß der lichtundurchlässige Anzeigeteil 4 der Spindel
3 den von der Lampe 24 durch die Öffnung 14 einfallenden Strahl unterbricht, so daß kein Licht auf den Lichtempfänger 25 fallen kann. Die Schaltung ist dann so getroffen, daß in diesem Falle die Kohtroll-Lampe 28 aufleuchtet. Sperrt die Spindel 3 dagegen den Lichtstrahl nicht mehr, so unterbricht der Phototransistor den Stromkreis zur Kontroll-Lampe 28. In diesem Falle muß die Batterie sofort nachgeladen werden, sollen nachhaltige Schaden, wie Sulfatierungen od. dgl., vermieden werden.
1 Figur
4 Schutzansprüche
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Claims (4)

PAflU3073 30.12.64 / S c hutzansprüche
1. Vorrichtung zur Messung der Säuredichte einer Fahrzeugbatterie mit Hilfe eines Säurehebers und eines darin eingeschlossenen Aräometers, dadurch gekennzeichnet, daß der Säureheber (1) mit einem festen Gehäuse (11,16) versehen ist und daß dem Säureheberball (5) für sehe Betätigung ein Druckknopf (17) od. dgl. und dem Aräometer (2,3) eine Führung (6) derart zugeordnet ist, daß der den Säurestand anzeigende Teil (4) des Aräometers im Strahlengang einer elektrischen Abfragevorrichtung (24,25) steht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Abfragevorrichtung aus einer Lichtquelle (24) und aus einem Lichtempfänger (25) besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Aräometer (2,3) so angeordnet ist, daß die Lichtquelle (24) bei normaler Säuredichte gegenüber dem Lichtempfänger (25) durch den Anzeigeteil (4) des Aräometers verdeckt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Lampe (28) den unterbrochenen Lichtfluß der Lampe (24) durch Aufleuchten oder Verlöschen anzeigt.
DES51145U 1964-12-30 1964-12-30 Vorrichtung zur messung der saeuredichte einer fahrzeugbatterie. Expired DE1921069U (de)

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