DE1920122B2 - Warenschacht fuer selbstverkaeufer - Google Patents

Warenschacht fuer selbstverkaeufer

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DE1920122B2
DE1920122B2 DE19691920122 DE1920122A DE1920122B2 DE 1920122 B2 DE1920122 B2 DE 1920122B2 DE 19691920122 DE19691920122 DE 19691920122 DE 1920122 A DE1920122 A DE 1920122A DE 1920122 B2 DE1920122 B2 DE 1920122B2
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DE19691920122
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DE1920122C (de
DE1920122A1 (de
Inventor
Walter 6000 Frankfurt Thomas Rolf 6454 Großauheim Stute
Original Assignee
ABA System Allgemeine Badische Automatenfabrik Thorner & Schneidereit GmbH, 7550 Rastatt
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Publication date
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    • G—PHYSICS
    • G07—CHECKING-DEVICES
    • G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/02—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
    • G07F11/04—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other

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Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Warenschacht für Selbstverkäufer mit die gestapelten Waren auf dei für die Füllung des Schachtes vorgesehenen Seite durch Abwinklungen haltenden und führenden Seitenwände. Die Halterung und Führung gestapelter Waren durch Abwinklungen der Schachtseitenwände ermöglicht es, daß bei einem Verkaufsvorgang, welcher beispielsweise durch das Ziehen einer Schublade bewerkstelligt wird, die jeweils nächstfolgende Packung sicher in den frei gewordenen Entnahmeraum des zurückgeführten Ausgabegliedes, also beispielsweise der zurückgeführten Schublade einfallen kann.
Unterschiedliche Abmessungen der einzelnen Pakkungen machen die Verstellung eines Teiles des Warenschachtes notwendig, was meist in der Weise geschieht, daß die Seitenwände zur Anpassung an die jeweilige Packungsbreite auf gemeinsamen Trägern verschoben werden können. Auch die an den Seitenwänden vorn und hinten angeordneten Abwinklungen können entsprechend der Packungstiefe ebenfalls verstellt werden.
Dabei bietet es sich an, die vordere Seitenwandabwinklung des Warenschachtes durch Umkamen der betreffenden Seitenwand auszubilden, so daß dann nur noch der hinlere Stellwinkel in seiner Lage auf der Seitenwand veränderbar zu sein braucht.
Eine solche Ausführung eines Warenschachtes bedingt aber ein Füllen des Schachtes durch die einzelnen Packungen von oben, wobei die Packungen dann innerhalb der Abwinklungen nach unten zu führen sind. Diese Art der Füllung eines Warenschachtes ist aber sehr umständlich und damit zeitraubend.
Es sind deshalb auch schon Warenschächte bekannt, bei denen eine solche vordere Abwinklung der Seitenwände des Schachtes fehlt, so daß die Packungen in größeren Stapeln direkt von vorn und damit von unten nach oben eingelegt werden können. Hierbei besteht aber die Gefahr, daß beim Aufsetzen der Packungen sich der ganze Stapel nach vorn überneigen kann, wenn die Packungen eine geringe Konizität aufweisen. Wenn auch während des Verkaufes von Waren durch die geschlossene Automatentür ein zusätzliches Gestänge gegen die einzelnen Stapel drückt, so ist die Gefahr des Herauskippens trotzdem immer dann gegeben, wenn zum Zweck der Nachfüllung die Tür geöffnet und das an der Tür befestigte Gestänge herausgeschwenkt wird. Es läßt sich zwar eine Verbesserung dieses Zustandes dadurch erreichen, daß feste oder herausschwenkbare Stangenführungen an den Schächten selbst befestigt sind, was aber eine zusätzliche Aufwendung bedeutet, die den Automat verteuert.
Es ist auch bereits bekannt, für alle Warenschächte eine gemeinsame durchgehende Abdeckwand vorzusehen, die die nach vorn offenen Warenschächte abschließt und die bei der Füllung der Schächte auf die Seite gestellt werden muß, so daß auch hier ein zusätzlicher Zeitverlust durch das Entfernen und Wiederanbringen einer solchen Abdeckwand, die zudem einen zusätzlichen Mehraufwand darstellt, im Gefolge hat.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Warenschacht für Selbstverkäufer zu schaffen, in den die jeweils zu stapelnden Waren von vorn ohne Behinderung von Abwinklungen eingelegt werden können und ohne daß es notwendig ist, bei einer öffnung der Tür des Selbstverkäufers den Stapel durch ein zusätzliches Gestänge oder eine zusätzliche, für das Füllen des Selbstverkäufers vorübergehend zu entfernende Abdeckwand gegen ein Herauskippen zu sichern. Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß die Scitenwände des Schachtes selbst oder deren Befestigungselemente an auf der der Füllöffnung entgegengesetzten Seite des Schachtes angeordneten Halteschienen so ausgebildet sind, daß ohne Lösen der Befestigungselemente ein federndes, seitliches Ausschwenken der an den Scitenwänden angebrachten Abwinklungen aus dem Bereich der gestapelten Waren möglich ist.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht dabei vor, daß die Seitenwände mit Hilfe federnder, ein um ihre Längskante erfolgendes Abkippen der Seitenwände erlaubende Druckfedern an die zur Befestigung der Seitenwände vorgesehenen Halteschienen angedrückt werden. Die Befestigungselemente werden dazu zweckmäßig so ausgebildet, daß zwischen dem Kopf der einzelnen Befestigungsschrauben und den durch die Schrauben an den Halteschienen gehaltenen, der Füllseite gegenüberliegenden Abwinklungen der Seitenwände des Schachtes Druckfedern eingelegt sind, durch die die Seitenwände nach ihrem Abkippen wieder in die die gesta-
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peilen Wuren hüllende bzw. führende Luge zurückgekippt werden. Sind, wie durch die Erfindung weiterhin vorgeschhigen wird, die die gestapeilen Waren auf der Seile der Füllöffnung haltenden Abwinklungen der Seitenwände zu beim Einlegen der Packungen ein seilliches Ausweichen der Seiten wände bewirkende Führungsschienen ausgeformt, so sind für das Füllen eines Schachtes keine zusätzlichen Handgriffe zur Freilegung der ganzen Füllöffnung notwendig, da beim Einschieben der Packungen ein selbsttätiges Ausweichen der Seitcnwände erfolgt, die nach dem Einlegen einer Packung wieder in ihre Ursprungslage zurückkehren.
in der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. I die perspektivische Ansicht eines aus zwei Seitenwänden aufgebauten Warenschachtes und
F i g. 2 einen Querschnitt durch einen Warenschacht in der Ausgangslage und während des Einführens einer Warenpackung.
Wie F i g. 1 zeigt, besteht der Warenschacht aus den beiden Seitenwänden 1 und 2, die in der sowohl aus der Fig. 1 als auch aus der Fig. 2 ersichtlichen Weise mit vorderen Abwinklungen 3 versehen sind. Diese Abwinklungen 3 sind an ihrem einen Ende noch einmal trichterförmig zurückgebogen und bilden damit Führungsschienen 4.
Außerdem sind an jeder Seitenwand hintere Führungsschienen 6 angebracht, die die einzelnen Warenpackungen 14 (F i g. 2) von hinten führen.
Die Seitenwände 1 und 2 selbst sind mit Befestigungswinkeln 7 versehen, über die die Seitenwände 1 und 2 an Halteschienen 8 auf der Rückseite des Selbstverkäufers befestigt werden. Diese Hnlieschie-
nen 8 sind mit Führungsschlilzen versehen, so daß die Seitenwände 1 und 2 in seitlicher Richtung verstellt werden können, um die Schachtbreite der Breite der jeweiligen Warenpackung anzupassen. Soll auch die Packungstiefe veränderbar sein, so werden die
ίο hinteren Führungsschienen 6 ebenfalls verstellbar gemacht, wie dies im einzelnen bereits bekannt ist.
In der Anordnung nach Fig. 2 stützen sich die Köpfe 9 der Halteschrauben 10 über Druckfedern 15 auf dem abgewinkelten Teil der Seitenwände I
und 2 und damit an den Halteschienen 8 ab, so daß über diese Druckfedern 15 die Seitenwände an den Halteschienen 8 in der für die Seitenwand 1 in Fi g. 2 gezeigten Weise gehalten u/erden.
Wird nun eine Warenpcckung 14 in Richtung des
Pfeiles 11 in F i g. 2 zwischen die Führungsschienen 4 der Seitenwände 1 und 2 gedrückt, so kippen die Seitenwände 1 und 2 in Richtung der Pfeile 12 um ihre an den Halteschienen 8 anliegenden Längskante nach außen und geben damit die volle Füllbreite entspre-
chend der Breite der jeweiligen Packung frei, so daß die Waren in die Stapel eingeschoben werden können. Sobald sich die Waren 14 im Stapel befinden, federn die Seitenwände 1 und 2 wieder in die für die Seitenwand 1 dargestellte Lage zurück und halten da-
mit die Warenpackungen im Stapel fest.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche;
1. Warenschacht für Selbstverkäufer mit die gestapelten Waren auf der für die Füllung des Schachtes vorgesehenen Seite durch Abwinkluiv· gen haltenden und führenden Seilenwände, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (1,2) des Schachtes selbst oder deren Befestigungselemente (10,15,7) an auf der der Füllöffnung entgegengesetzten Seite des Schachtes angeordneten Halteschienen (8) so ausgebildet sind, daß ohne Lösen der Befestigungselemente ein federndes, seitliches Ausschwenken der an den Seilenwänden (1, 2) angebrachten Abwinklungen (3) aus dem Bereich (5) der gestapelten Waren (14) möglich ist.
2. vv'arenschacht nach Anspruch 1, dadurcli gekennzeichnet, daß die Seitenwände (1, 2) mit Hilfe federnder ein um ihre Längskante erfolgendes Abkippen der Scitenwände (1, 2) erlaubende Druckfeder (15) an die zur Befestigung der Seitenwände (1, 2) vorgesehenen Halteschienen (8) angedrückt werden.
3. Warenschacht nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kopf (9) der einzelnen Befestigungsschrauben (10) und den durch die Schrauben an den Halteschienen (8) gehaltenen, der Füllseite gegenüberliegenden Abwmkluiigen der Seitenwände des Schachtes Druckfedern (15) eingelct sind, durch die die Seitenwänüe nach ihrem Abkippen wieder in die dif gestapelten Waren ha! ;nde bzw. führende Lage zurückgekippt werden.
4. Warenschacht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da" die die gestapelten Waren auf der Seite der Füllöffnung haltenden Abwinklungen (3) der Seitenwände (1, 2) zu beim Einlegen der Packungen ein seitliches Ausweichen der Seitenwände bewirkende Führungsschienen (4) ausgeformt sind.
DE19691920122 1969-04-21 Warenschacht für Selbstverkäufer Expired DE1920122C (de)

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DE19691920122 DE1920122C (de) 1969-04-21 Warenschacht für Selbstverkäufer

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DE1920122A1 DE1920122A1 (de) 1971-01-21
DE1920122B2 true DE1920122B2 (de) 1972-06-22
DE1920122C DE1920122C (de) 1973-01-25

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DE1920122A1 (de) 1971-01-21

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