DE191925C - - Google Patents

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DE191925C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/28Arrangements for balancing of the load in a network by storage of energy
    • H02J3/30Arrangements for balancing of the load in a network by storage of energy using dynamo-electric machines coupled to flywheels
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/16Mechanical energy storage, e.g. flywheels or pressurised fluids

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 d.' GRUPPE^
gekuppelten Asynchronmotoren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Oktober 1906 ab.
Es ist bekannt, die Stromaufnahme von Asynchronmotoren, welche mit Schwungmassen gekuppelt sind, in Abhängigkeit von der Umdrehungszahl derselben mit Hilfe eines Fliehkraftreglers zu regeln, welcher Widerstände in dem Stromkreis des Läufers ein- und ausschaltet, indem jeder bestimmten Geschwindigkeit eine bestimmte Stellung des Widerstandes entspricht.' Die Regelung geschieht also hierbei in Abhängigkeit von der absoluten Umdrehungszahl. Dies ist insofern ein Nachteil, als für die Stellung des Widerstandes nicht die absolute Umdrehungszahl, sondern der Schlupf, d. h. die Differenz zwisehen der Umdrehungszahl des Statorfeldes . und der Umdrehungszahl des Rotors maßgebend ist. Denn da die Periodenzahl der Zentrale sich unter Umständen ändert, ist die Stellung des Widerstandes nicht von der absoluten Umdrehungszahl, sondern vom Schlupf abhängig.
Gemäß vorliegender Erfindung wird dieser Zusammenhang berücksichtigt, indem zur Bewegung der Regelungseinrichtungen die Wechselzahl des Schlupfes benutzt wird. Dies kann auf verschiedene Art und Weise geschehen. Die beifolgenden Figuren zeigen Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
Beispielsweise ist es möglich, die Bewegung der Regelungseinrichtung in Abhängigkeit von einem Fliehkraftregler zu bewirken, welcher von einem kleinen Synchronmotor angetrieben wird, der vom Läufer des Asynchronmotors gespeist wird. Eine derartige Anordnung ist aus Fig. 1 ersichtlich. Der kleine . Synchronmotor α wird von dem Läufer s des zu regelnden Asynchronmotors b gespeist und setzt den Fliehkraftregler c in Umdrehung. Durch diesen wird mehr oder weniger Widerstand r in den Sekundärkreis des Asynchronmotors eingeschaltet.
Andererseits ist es auch möglich, den Fliehkraftregler mittels eines Differentialgetriebes anzutreiben, wobei das eine Zahnrad von einem Synchronmotor, das zweite Zahnrad dagegen vom Läufer des Asynchronmotors selbst angetrieben wird. Ein Beispiel hierfür ergibt sich aus Fig. 2; der Läufer s des Asynchronmotors b treibt das eine Zahnrad d des Differentialgetriebes und der beispielsweise an das Netz angeschlossene Synchronmotor α über ein Stirnradvorgelege e, f o. dgl. das zweite Zahnrad g des Differentialgetriebes, so daß die Geschwindigkeit des Fliehkraftreglers eine Funktion des Schlupfes ist.
Denn der Synchronmotor α besitzt eine Umdrehungszahl, welche proportional der Periodenzahl des Netzes ist, somit ist auch die Umdrehungszahl des Kegelrades g des Differentialgetriebes proportional der Periodenzahl des Netzes, während sich das mit dem Läufer des Motors b gekuppelte Kegelrad d mit der Umdrehungszahl des Läufers bewegt. Das Planetenrad des Differentialgetriebes, welches
sowohl mit dem Kegelrad g wie mit dem Kegelrad d in Eingriff ist, läuft demzufolge mit seinem an der Welle des Fliehkraftreglers c befestigten Zapfen mit einer Umdrehungszahl um, welche der Differenz der Tourenzahl der Räder g und d proportional ist und also weiterhin eine Funktion der Differenz der Umdrehungszahlen des Motors a, d.h. der Netzperiodenzahl, und der Umdrehungszahl des Läufers des Motors b ist. Da nun die Wechselzahl des Schlupfes des Asynchronmotors b proportional der Differenz der Geschwindigkeit seines Ständerfeldes und somit auch der Netzperiodenzahl einerseits und seiner Läufergeschwindigkeit andererseits ist, so ist die Geschwindigkeit des vom Planetenrad des Differentialgetriebes angetriebenen Reglers auch eine Funktion der Wechselzahl des Schlupfes des Motors b.
Eine weitere Ausführungsform zeigt Fig. 3. Hierbei wird beispielsweise das eine Zahnrad eines Planetenradgetriebes entsprechend der Tourenzahl des Schlupfes gedreht, während das zweite Antriebsrad mit einer Geschwindigkeit angetrieben wird, welche Null ist, wenn der Widerstand im Läuferstromkreis Null wird, die dagegen ein Maximum ist, wenn der Widerstand r gleichfalls ein Maximum erreicht hat. Gemäß Fig. 3 wird dies beispielsweise dadurch erreicht, daß durch den kleinen, vom Läufer s des Asynchronmotors b gespeisten Synchronmotor α das eine Zentralrad d des Planetengetriebes angetrieben wird, während der Antrieb des zweiten Getrieberades g von einem mit ihm auf gleicher Welle sitzenden Reibungsrade h erfolgt, das sich auf einer mit gleichbleibender Geschwindigkeit angetriebenen Planscheibe i abrollt. Dieses Reibungsrad h und mit ihm auch das Getriebrad g kann nun dadurch verschiedene Geschwindigkeiten annehmen , indem das Rad h auf der Planscheibe i von der Achse nach dem Rande bewegt wird oder umgekehrt. Die Einfichtung wird nun so getroffen, daß die Bewegung von der Achse nach dem Rande der Planscheibe i gleichzeitig mit dem Zuschalten des Widerstandes r erfolgt. Zur Bewegung des Reibrades Ii in Richtung der Welle k wird beispielsweise eine von einem weiteren Hilfsmotor / angetriebene Schraubenspindel m verwendet. Die Einschaltung dieses Motors / wird durch eine Kontakteinrichtung bewirkt, welche an dem mittleren Rade des Planetengetriebes angeordnet ist. Der an der Achse dieses Rades befestigte Kontakt η ist mit der Batterie 0 durch die Leitung ρ verbunden. Je nachdem nun durch die Verschiedenheit der Wechselzahl des Schlupfes die Verbindung zwischen Kontakt η einerseits und Kontakt t bzw. u andererseits hergestellt wird, ändert sich die Drehrichtung" des aus der Batterie 0 gespeisten Hilfsmotors /, durch den gleichzeitig die Verstellung des Widerstandes r entsprechend der Wechselzahl des Schlupfes erfolgt. Die Wirkungsweise der Einrichtung ist ohne weiteres erkennbar. Steigt der Schlupf an, so wird das Planetengetriebe nach der einen Seite Kontakt machen und hierdurch den Widerstand r so lange verstellen, bis die Geschwindigkeit des zweiten Antriebrades d die gleiche wird wie die des anderen Rades g. Sobald dies eingetreten ist, wird der Stromkreis- für den Hilfsmotor , selbsttätig unterbrochen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Regelung der Stromaufnahme von mit Schwungmassen gekuppelten Asynchronmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bewegung der Regelungseinrichtungen die Wechselzahl des Schlupfes benutzt wird.
2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bewegung. der Regelungseinrichtung ein Differentialgetriebe benutzt wird, welches einerseits .proportional der Umdrehungszahl des Statorfeldes und andererseits proportional der Umdrehungszahl des Rotors angetrieben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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