DE19154C - Neuerung in dem Verfahren zur Herstellung von Panzerplatten - Google Patents

Neuerung in dem Verfahren zur Herstellung von Panzerplatten

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DE19154C
DE19154C DENDAT19154D DE19154DA DE19154C DE 19154 C DE19154 C DE 19154C DE NDAT19154 D DENDAT19154 D DE NDAT19154D DE 19154D A DE19154D A DE 19154DA DE 19154 C DE19154 C DE 19154C
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H. REUSCH, Oberbergrath a. D. in Dillingen a. d. Saar
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/42Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for armour plate

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 18: Eisenerzeugung.
Zusatz-Patent zu No. 18251 vom 30. September 1881.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ig. November 1881 ab. Längste Dauer: 29. September 1896.
An Stelle der sogen. Compound-Panzerplatten, die aus Eisen und Stahl zusammengesetzt sind, können, unter Erweiterung des unter No. 18251 patentirten Verfahrens, Panzerplatten ganz aus Stahl hergestellt werden. Diese Herstellung bildet den Gegenstand vorliegender Erfindung.
Sie besteht darin, dafs ich eine roh gegossene oder bereits vorgeschmiedete bezw. vorgewalzte Panzerplatte in Kästen von feuerfestem Material in sauerstoff haltige, entkohlend wirkende Substanzen, z. B. möglichst reine Eisenoxyde, einbette und sodann in einem Flammofen während mehrerer Tage unter Ausschlufs der Luft glühe. Die Dauer des Glühprocesses richtet sich nach der beabsichtigten Tiefe der zu entkohlenden Schicht und nach dem Grade der zu erzielenden Weichheit. Mit Rücksicht hierauf ist auch die Schichtendicke der entkohlenden Substanzen zu bestimmen. Je nach dem Härtegrad des zur Verwendung kommenden Stahles und der Entkohlungsfähigkeit des Embettungsmaterials werden die Dicken der Schichten des letzteren zu bestimmen sein; genaue Vorschriften lassen sich dafür nicht ertheilen, es wird indefs jeder Sachverständige durch Versuche mit den der Behandlung zu unterwerfenden und zu derselben dienenden Materialien die richtigen Verhältnisse, sowie auch die anzuwendende Temperatur und die Dauer des Glühprocesses für den beabsichtigten Zweck leicht feststellen können.
Der Glühkasten α beiliegender Zeichnung wird aus Chamotteplatten hergestellt und auf kleinen Pfeilern b b auf die Herdsohle des Flammofens gelagert. Zur Ueberdeckung der Fugen dient unten sowie oben ein dünnes Eisenblech c c, damit einestheils das entkohlende Material durch etwa in dem gemauerten Kasten entstehende Risse nicht entweiche und Lücken entstehen können, anderentheils der Luft der Zutritt verwehrt werde. Bei A ist der Eintritt des Gases, bei B der Austritt.
Die Panzerplatte von gegossenem Stahl wird hierbei von beiden Seiten gleichzeitig entkohlt, da die Flamme den Kasten allseitig umstreicht. Verschiedene Tiefe der Entkohlung auf der einen oder der anderen Seite kann aufser durch die höhere oder geringere Entkohlungsfähigkeit des angewendeten Mittels und der Schichtendicke desselben, wie dies bereits oben angeführt wurde, auch noch dadurch regulirt werden, dafs man der Flamme oben und unten verschiedene Wirkung gestattet, was durch Einbauen von Steinen in die Feuerzüge unter oder über dem Kasten jederzeit leicht erreicht werden kann.
Auf diese Weise stelle ich Panzerplatten aus gegossenem Stahl her, welche einen widerstandsfähigen garten Kern behalten und deren Flächen zweckentsprechend weicher beschaffen sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei dem unter No. 18251 ertheilten Haupt-Patent an Stelle des durch Patent-Anspruch 2. geschützten Verfahrens der Entkohlung auf einer Seite die Entkohlung der ganzen Oberfläche der Platte mittelst sauerstoffabgebender Substanzen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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