DE402054C - Koksloeschgefaess - Google Patents

Koksloeschgefaess

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DE402054C
DE402054C DEG60555D DEG0060555D DE402054C DE 402054 C DE402054 C DE 402054C DE G60555 D DEG60555 D DE G60555D DE G0060555 D DEG0060555 D DE G0060555D DE 402054 C DE402054 C DE 402054C
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DE
Germany
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vessel
extinguishing
coke
chains
held
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Expired
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DEG60555D
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ABTEILUNG SCHALKE
Gelsenkirchener Bergwerks AG
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ABTEILUNG SCHALKE
Gelsenkirchener Bergwerks AG
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONAGEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B39/00Cooling or quenching coke
    • C10B39/04Wet quenching

Description

  • Kokslöschgefäß. Für die Anlagen zum Naßlöschen des Kokses oder auch zum Trockenlöschen mittels indifferenter Gase ist die Bauart des Gefäßes, in welchem der Koks während des Löschens ruht, von wesentlicher Bedeutung für die Wirtschaftlichkeit der Anlage. Wenn man das Gefäß in feuerbeständigem Eisen, z. B. Hämatiteisen, ausführt, so ist dessen Haltbarkeit wohl gewährleistet, die tote Last, welche beim Bewegen des Kokses mitgeführt ,,vird, ist jedoch sehr groß, und die Transportvorrichtungen beanspruchen hohe Anlage-und Betriebskosten. Besteht das Löschgefäß nur aus einem Blechmantel, so wird das Gewicht desselben zwar wesentlich geringer, das Gefäß selbst wird sich aber infolge der dauernden Temperaturschwankungen nach kurzer Zeit so verwerfen, daß es nicht mehr brauchbar ist. Eine Ausmauerung mit feuerfesten Steinen würde allerdings Abhilfe schaffen, doch wird ein solches Futter sehr leiden und oft erneuert werden müssen.
  • Die Erfindung sieht ein Löschgefäß vor, bei welchem die genannten Nachteile, hohes Gewicht, Verziehen des Gefäßes, Ausmaue, rung, vollständig vermieden werden.
  • Die Zeichnung zeigt in Abb. i einen Längsschnitt, in Abb. a den Querschnitt eines solcher- Löschgefäßes. An Stelle eines runden kann das Gefäß natürlich ebensogut jeden beliebigen anderen Querschnitt erhalten. a ist ein starrer Winkelring mit Aufhängevorrichtung, b der Bodenrand, .c eine den Boden des Gefäßes bildende Klappe. Ring a und Bodenrand b sind durch Ketten d miteinander verbunden, deren Zwischenräume so gering sind, daß Koksteilchen nennenswerter Größe nicht durchfallen können, dagegen Wasser oder Gas allseitig ungehinderten Durchtritt haben. Diese Kettend sind außerdem durch Ringe e in verschiedener Höhe miteinander verbunden, um ein seitliches Ausweichen zu verhindern. Die Klappe c wird durch einzelne Ketten d, derart festgehalten, daß sich nach Aufsetzen des Bodenrandes b und weiterem Senken des Gefäßes die Klappe c öffnet und das Gefäß geleert wird. Um die Ketten vor oxydierenden oder reduzierenden Einflüssen während des Löschprozesses zu schützen, können diese rttit einem Schutzüberzug, z. B. durch Kalorisieren, versehen werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Löschgefäß zum Löschen von Koks, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände des Löschgefäßes durch eng aneinandergereihte und durch Ringe und Boden gehaltene Ketten gebildet werden:
  2. 2. Löschgefäß zum Löschen von Koks nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Ketten gleichzeitig zum Festhalten der Bodenklappe dienen, welche sich nach Aufsetzen des äußeren Bodenrandes durch Absenken des Gefäßes selbsttätig öffnet.
  3. 3. Löschgefäß zum Löschen von Koks nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ketten einen Schutzüberzug, z. B. durch Kalorisieren, erhalten.
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