DE1914934U - Einstellvorrichtung an photographischen geraeten. - Google Patents

Einstellvorrichtung an photographischen geraeten.

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DE1914934U
DE1914934U DE1963C0010800 DEC0010800U DE1914934U DE 1914934 U DE1914934 U DE 1914934U DE 1963C0010800 DE1963C0010800 DE 1963C0010800 DE C0010800 U DEC0010800 U DE C0010800U DE 1914934 U DE1914934 U DE 1914934U
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Description

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an phofc^raplii®@ii«n Se3C^t«ja mit
siaieai S1;©m©rri2ig» des&exi KLnstelltmg äurtöi eä.ne dem elnsteller zugeordnete StellfcuTT^ und ein mit ihr arbeitendes Ütertröguiigsgliect erfolgt.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine aus einfachen und robusten Elementen bestehende, nur geringfügigen Umraron beanspruchende Bauart der Einst ellYorrieh-< tung zn schaffen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das übertragungsglied als ein Schieber ausgebildet ist, welcher im öehäuse geradlinig verschiebbar ge— fuhrt ist, einen zur Anlage an der Stellkurve bestiaimten Vorsprung besitzt und eine zum Ankuppeln an den Steuerring bestimmte Kupplungsnase aufweist. Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ergibt sich, wenn der Vorsprung und die Kupplungsnase durch an einerLängsseite des Übertragungssehiebers vorstehende Stifte gebildet sind.
Ferner hat die Erfindung zum Ziele, die Elemente der Einstellvorrichtung derart zvl formen, daß ihre Herstellung aus einem gute Schmier- und G-leit eigenschaft en aufweisenden Stoff möglich iat und dadurch eine Zugabe von flüssigen
- 2 - 7.August 1963
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oder pulverförmigen Schmierstoffen und die damit häufig zusammenhängenden ITächteile vermieden werden. Dieses Ziel wird gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch erreicht, daß der übertragungssehieber mit seinen Stiften aus einem selbstschmierenden Kunststoff, vorzugsweise Acetalharz, im Spritzgußverfahren hergestellt ist.
Bei Verwendung der Einstellvorrichtung an Blendeneinrichtung on von photographischen Verschlüssen ist es von Vorteil, daß der ebenfalls aus Kunststoff im Spritzgußverfahren hergestellte Blendensteuerung einen den Kupplungsstift des Übertragungsschiebers aufnehmenden Kupplungsschlitz sowie mehrere Antriebsstifte aufweist, deren jeder in einen Antriebsschlitz der zugeordneten Blendenlamelle eingreift.
Die Erfindung ist nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen»
Pig. 1 und 2 einen photographisehen Verschluß in Draufsicht bzw. Rückansicht, und
Fig. 3 und 4 den Verschluß in Längs- bzw« Querschnitt.
Die Erfindung ist im nachstehenden anhand einer Blenden-Einst el Iv or richtung eines photographischen Objektivverschlusses beschrieben.
Im Verschlußgehäuse 10 ist im Ringraum 12 der an sich bekannte Mechanismus zum Antrieb der im Eingspalt 14 untergebracht jr nicht dargestellten Verschluß sekt or en eingebaut. Zur Einstellung der gewünschten Belichtungszeit dient ein mit Umfangs-Griffkerben versehener Handeinsteller 16,
72l/La/W© 52? 2JP 528 Qm
dessen Marke 16a mit einer Zeitskala 18 am Umfang dee Yerschlußg@häiises 10 zusammenarbeitet.
Im Ringepalt 20 ist innerhalb des Yerschlußgehäuses 10 noch eine aus zwei Lamellen 22 bestehende Blendeneinrichtung untergebracht. Jede Blendenlamelle 22 ist an einem Lagerstift 24a eines gehäusefesten Lagerringes 24 schwenkbar gelagert und besitzt einen Steuerschlitz 22a, in welchen ein Steuerstift 26a eines Blendensteuerringes 26 eingreift. ZwiBchen dem Versehlußgehäuse 10 und der mit ihm fest ver— schraubtenr das hintere Objektivrohr aufweisenden Gehäuseplatte 28 ist ein Blenden-Handstellring 50 am Umfang des Gehäuses 10 drehbar gelagert, wobei eine an seinem Innenbereich angebrachte Steilkurve 50a durch einen Umfangsschlitz 28b der Gehäuseplatte 28 nach innen ragt. Im Teil 28 ist ein gerader Schlitz 28a eingefräst, in welchem ein Übertragungsschieber 32 geführt ist, welcher an einer Längsseite zwei hervorstehende Stifte 32a und 32b aufweist. Her Stift 32a arbeitet mit der Stellkurve 30a des Handsteller zusammen, während der Stift 32b in einen gekrümmten Kupplungs— schlitz 26b des Blendensteuerringes 26 eingreift. Derselbe trägt noch einen zur optischen Achse parallel verlaufenden Stift 26o» welcher durch.einen Durchbruch 28c der Gehäuseplatte 28 nach rückwärts herausragt. Der Handsteller 30 trägt außerdem einen Griff 30b sowie eine Marke 30c, welche mit einer Blendenskala 34 und einem daran anschließenden Index nA" am Umfang des Verschlußgehäuses 10 zusammenarbeitet.
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~ S· - *?. August 1965
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zurück, wobei seine Schulter 36d dea Stift 26c somit üqxi Blend east ewerriug 26 wied«r in Blenäert-Vollöffnung laringt«
Wenn im öege&satz gu der eten "beschrietieneii Blenden-Handeijaötelluög eiste automatisclie BlendenyegeluBg gewtl&seJat wird» so ist der Haaäateller 56 auf 11A*1 au steuert. Eie Stellkrai've 30a wird clabei außer leiehweite des Stiftes 52a Tom tlbertraguagsschieber 52 Terstellt waä. äie Elej^äenöffaung "beim Betätigen &&e Ringes 36 nan daäar©h iDeßtimmt, daß der Stift %&g währöjad der Bewegung in Sichtung des Pfeiles 42 gegen einen nieht dargestellten Ansidüag trifft, der iron «iaem phot ο elektrischen Beliehtungsiaösse-r der Kamera gesteuert wird· Der Übrige EinstellVorgang ist d^r gleiche wie bei der Sajideinst ellung, bis ma den bereits genannten TJntergcliieä* äaß siqh der übertriSgunsssöMeb^r 52 hierbei leer in sei&§ia Steuerschlitz 28a bewegt, alsü ohme aaf die 30a zu treffen*
1* August 1963 721/La/We 327
Der Übertragunggsehifä"bei· 52 der erf liidungsgemäß@n Einstellvorrichtung nimmt innerhalb des Verschlußgehäuses keinen besonderen Umraum in Anspruch, weil er mit seinem Bewegungsbereich zwischen Q-ehäuaepiatte 28 und Bing 26 versenkt eingebaut weräen kann. Die Beanspruchung- des Öfrertragungs-Bchiebers bei den EinetellTorgängen ist äabei derart gering und verformungsfrei, daß man den Übertragungsschieber 32 und ©einen Blendenateuerring 26 aus Etaiststoff herstellen und auf dem Leichtmetall-Gehäuseteil 28 laufenlassen kann. In der Masenproduktion wird hierbei die Herstellung der 3?ei-Ie 26, 32 im Spritzguß bevorzugt, weil sie die iOaaa und Bemessung der iüeile mit dem erforderlichen Genauigkeitsgrad gewährleistet· Ferner wird ein selbstsohmierender Kunststoff* z.B. Aeetalharz, bei der Herstellung die.ser Seile bevorzugt verwendet, welcher die erforderlichen guten Schmier- und (rleiteigenschaften besitzt. Eb läßt sich auf diese Weise die Blendeneinrichtung mit geringstem Kraftaufwand betätigen und somit auch bei automatischer Blendensteuerung zur Anwendung bringen* Die Anwendung des Übertragungsschiebers und der mit ihm zusammenarbeitenden Steuerkurven schafft schließlich die Möglichkeit, den Winkelbereich d©s Blenden-Handeinstellers den gegebenen Betriebsbedingungen entsprechend dem Winkelbereioh des Blendensteuerung es in exnfaeher Weise anzupassen·

Claims (6)

RA. 138 832*17.3-bb - 8 - 7« August 1963 721/I.a/We 527 S. c Ii u t z- ans priic he j
1. Einstellvorrichtung an photographischen Geräten mit einem Eandeinsteller und einem Steuerring» dessen Einstellung durch, eine dem Handeinsteller zugeordnete Steilkurve und ein mit ihr zusammenarbeitendes Übertragungsglied erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß das übertragungsglied als ein Schieber ausgebildet ist, welcher im Gehäuse geradlinig verschiebbar geführt ist, einen zur Anlage an der Steilkurve bestimmten "Vorsprung "besitzt und eine zum Ankuppeln an den Steuerring bestimmte Kupplungsnase aufweist.
2« Einstellvorrichtung nach Anspruch X9 dadurch gekennzeichnet» daß der Torsprung und die Kupplungsnase durch an einer Längsseite des ÜbertragungsSchiebers vorstehende Stifte gebildet sind.
5· Einstellvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet» daß der Übertragungaschieber mit seinen Stiften aus einem selbstschmierenden Kunststoff» vorzugsweise Acetalharz, im Spritzgußverfahren hergestellt ist·
4· Einstellvorrichtung nach einem ter vorhergehenden Ansprüche für eine Blendeneinriehtung,. dadurch gekennzeichnet, daß der Blen&ehsteuerring einen den Kupplungs-
- 9 - ?♦ August 1963
7tl/La/We 527 DP
stift des Übertragungsschiebers aufnehmenden Kupplung saciili t ζ sowie mehrere Antriebs stifte anf weist, deren jeder in einen Antriebsschlitz der zugeordneten Blendenlamelle eingreift.
5. Einstellvorrichtung nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet, daß der Blendensteuerring einen zur optischen Achse parallelen Mitnehmerstift aufweist, der zur Zusammenarbeit mit einer nach Maßgabe eines photoelektrischen Belichtungsmessers gesteuerten Anschlageiiirichtung bestimmt ist.
6. Einstellvorrichtung naeh Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet, daß der Blendensteuerring mit seinem Steuerschlitz und den Stiften aus selbstschmierendem Kunststoff, vorzugsweise Acetalharz, im Spritzgußverfahren hergestellt ist.
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