DE1913232U - Selbstladepistole. - Google Patents
Selbstladepistole.Info
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- DE1913232U DE1913232U DE1965H0050795 DEH0050795U DE1913232U DE 1913232 U DE1913232 U DE 1913232U DE 1965H0050795 DE1965H0050795 DE 1965H0050795 DE H0050795 U DEH0050795 U DE H0050795U DE 1913232 U DE1913232 U DE 1913232U
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Description
PA0107B3*-9.1.bb
Stuttgart, den 30. November 1964
Heökler & Kooh. S-mbH
0"benidoK*f/Heekar
S elbstladepistöle
Die Erfinatiag betrifft eine Selbstladepistole mit einem
Pangglisa, das das Yei?3cliIu,B8tiü?k der Pistole naeh Yer~.
schießen ö.sr 1 ©taten Patrone nnä Herausnehmen des leeren
'Magazines offenhält0 Bei bekannten Pistolen ist sram Offenhalten
des YarsßliluBstilskss ein fesBonderer Hebel Torgesehen,
c/.
der bei 'l^rsm Magazin τοη einem seitlichen Hand d
Magazinbodens angehoben und in &3n Weg eines Yorsprunges
an der Innenseite des Yersehlußstüekes gebracht wird, so
daß dieser Vorsprung gegen das Ende des Hebels anläuft«, Dieser Hebel ist Ton einer Feder belastet, die bestrebt
ist j diesen Hebel aus dem Weg des Vorsprunges am ¥erschlußstüek zu bringen, jedoch ist bei anliegendem Yer~
schlußstüok die Eeibung zwischen den in Bingriff stehenden Flächen so stark} claß der Hebel in seiner Fang-'
stellung verbleibt» Zum Schließen der Waffe muß das-Verschlußstüok
leicht zurückgezogen v/erden^ so daß der fanghebel
freikommt und in seine Ruhestellung zurücksehnenken
kann. In diesem !Falls muß das Yerschlußstück sum
Schließen, der- \iaffB stets surückgeisogen werden, unabhängig
öaTGBj ob ein volles Magazin eingeführt
wird oder die leere Waffe geschlossen werden soll»
Bei anderen bekannten Pistolen wird das Tersohlußstück
nach dem Verschießen der letzten Patrone dadurch surück-
©s
gehalten} daß/mit der Stirnfläche seines zum Einführen der Patrone dienenden Abschnittes an der Rückseite des hochgekommenen Zub3?ingers des -Magazines anläuft» Beim Herausziehen des Speeren Magazines aus der Pistole wird ein gewöhnlich mit dem Auswerfer gekoppelter Hebel frelge·» geben, so daß er unter der Kraft einer Feder in den Weg
gehalten} daß/mit der Stirnfläche seines zum Einführen der Patrone dienenden Abschnittes an der Rückseite des hochgekommenen Zub3?ingers des -Magazines anläuft» Beim Herausziehen des Speeren Magazines aus der Pistole wird ein gewöhnlich mit dem Auswerfer gekoppelter Hebel frelge·» geben, so daß er unter der Kraft einer Feder in den Weg
eines AmvA-iuss as YersGiilnßL'fei', lc ·ΐ"5; ·*;.· ?-.3ü kann und
dann dieses Tereehliißstück -
zurückhält» Diese Anordnung hat den Vorteil, daß beim
Sins chi e"b en eines neuen Magazines, und awar sowohl eines
Tollen .als auch eines leeren 9 der Sperrhebel wieder aus
dem Bereich des Ansatzes am Yersehlußstück geschwenkt
wird und die Waffe selbständig schließt, wobei bei vollem Magazin zugleich eine Patrone in den lauf eingeführt.
wird. Damit auöh die leere Pistole wieder geschlossen warden kann, sind die in Eingriff kommenden flächen an
dem Panghabsl und dem Yersehlußstück so. ausgebildet, daß
die Hemmung an diesen flächen groß ge&ug ist, um das am
Zubringer r'ies Magas:;?:^; gel?n rr- zz ^o^lußstüok gsizrlicksuhalt2)i,
vsrjri Csz Ha.^asirlio, 3 "1I ^ . " >iü:n v/ird, nicht aber
wenn das Ysrsoiiltißstüek Isis sum Anschlag surückgeaogen
und dann !dagelassen viräs so i&.£ ©s unter der Kraft der
Schließfeder mit einer gewissen Wucihi; auf die Sperrfläehe
an dem Ganghebel aufprallt» Auch liier bestellt der lachteil» daß aura Schließen eier leeren Waffe beide Hände
erforderlich sindj, weil eine Hand die Pistole halten und
die ändert das Yerschliißsttick ^urüokssiehen aruß1» Weiterhin
ist "bei der aweiten Anordnung vom laehteil, daß die Ausbildung
eier Flächen an dem IPangliefcsl und am ABsats im1
Yerschlußs tuel·: genau, auf die Stärke eier Schließfeder abgestimmt
sein muß, damit einerseits das Verschlußstück
"beim Herausnehmen eines leeren Magazines mit Sicherheit
zurückgehalten wird9 aber auch die von dem. Fanghebel bewirkte
Hemmung von der Schließfeder mit Sicherheit überwunden
wird, wenn, das Verschlußstück in seine hinterste Stellung, i:,ezo£,en und dann losgelassen wird«, Die hierbei gestellten
Bedingungen sind nur durch eine individuelle Bach« arbeit der zusammenwirkenden Oberflächen und »/inkel von Hand
zu erfüllen, was bei einer Serienfertigung außerordentlich
störend und verteuernd ist0·Diese Bedingungen sind- dann überhaujpt
nicht einzuhalten wenn die Pistole so ausgebildet ist»
daß nach Auswechseln'von Lauf und Schließfeder Munition verschiedener
Kaliber verschossen werden kann,= Da bei solchen Pistolen Schließfedern Aaweaxdtaag finden könnenp deren Stärke
in erheblichem-Maße voneinander abweicht, ist.es nicht i
für alle Schließfedern die oben genannten Bedingungen einzuhalten
s.
Der .Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, alle diese
Nachteile der bekannt an Pistolen su -rermeiden. Bie Erfindung
bestellt darin? daS äas Panggli®d mit dem Abzug der
Pistole gekoppelt und zvm Schließen dsär ieeren Waffe
öurch Betätigen i©s Asi3ii,ges außsx- Eliigs/iff mit dem Yer~
schlußstück 1?"i:'lngl:-a:/ ist« Buroli ate Srfinäiiiig wird @s
alao inögliö'i, üü.ßh eine IserQ Vzfts uliitqxi. Betätigung
mit einer Brv-;I su sühlisßsii und. däii Schließ Vorgang von
der Stärke Ir ·? H<u!:d:l!s::'3ie.Ie;j gänsli^h unaanangig au sia»
cheiio Diesi; "^rIAxAv.?:* Ιζβλά sowohl bsi solchen Pistolen
Anwendung f:.„"',ann9 die eansn bssonderen- Fanghebel aiaf-wei~
sen, wie aiuj.b Pistolen« bsi denen ö.ä3 Verschlußstüok am
Q/ O
Zubringer des Magasln-as gefangen und äaixs. feeispiels
eineiu/iait gekoppeltem Teil
weise vor/dem Auswertet surüekgeiialtsii wird.
Bei Pistolen, bei denen als fangglied des· Auswerfer
dient j ergibt sieh, eine besonders einfache Ausbildung
der Pistols dadurch, daß nach sijism weiteren Merkmal
der Erfindung der Auswerfer eine läse mit einer Schrägflache
und die ATaaugsstange einen Mitnehmer aufweist,
der bei Betätigung des Abzuges an eier SshrägfXäche zum
Anliegen kcxnmt und den Auswerfer aus eier Fängstellung
herausseh-iieiikt» In. diesem Falle wird also sur Ausführung
der Erfindung kein susätsliohes Glied erfordernoh,
sondern 33 kciQiien die in PiatplsE dieser Art ohnehin
vorhandenen Glieder -yerwsn&iSt v/sräen^ ciis nur eine geringfügige A bwandl'üsg EU esfshrsi'i b2?at?.üh@n«
Bei den Pistolen der lertstgi . . ..·■ ■ '.'* die Absugsstange
häufig an einem Unterbreeiiur ajigelenlst s der bei
offener Waffe von dem Ysrsßhlußstüok unter Terschwenken
der Abzugs stange außer Eingriff mit eiern Hahn der Waffe
gehalten wird,, .so daß "bei Betätigen des Abzuges der
Hahn der Waffe nicht ausgelost ¥®rdsn kann, wenn das Yersohlußstüek
nicht einwandfrei in seine Seh ießstellung
gelaufen ist« In diesem S'alls ist naeh der Erfindung vorgesehen
$ 6.S-2 die mit der Sehrägflach® versehene läse am
Auswerfer und der an der Abzugsspange angebrachte
Mitnehmer so- angeordnet sindp fiaS disse beiden Glieder
nur bei infolge geöffneter WaITe verschweiget®1 Abzugsstange in'Singriff kommen«. Dies hat den Vorteil, daß
der Auswerfer und die Abzugs stange bei der normalen
Funktion der Pistole nioht miteinander in Eingriff stehen
und ihre Punktion völlig ungestört ausüben können«, lediglich wenn die Waffe geöffnet ist und geschlossen
werden SoII9 wird die Wirkverbindung zwischen dem nun
als Panghebel dienenden Auswerfer- und dem Abzug über
die Abzugsstange hergestellt, wobei der Auslöser schon
deshalb völlig gefahrlos betätigt werfen kann, weil die
Abzugsstange bzw·, der- damit verbund©ne Unterbrecher mit
dem Hahn außer Eingriff gehalten vjsr&en, so daß dieser
niclri* ausgelöst werden kann und im gespannten Zustand
verbleibt.
Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen ier Erfindung sind der folgenden Beschreibung su entnehmen» in der
die Erfindung anhand des in der Seiüiuiung dargestellten
Ausführungsbeispieles näher besGhriebsn und erläutert
wird» Die Z-eiehmmg seist in sslieaatiselier Darstellung
die für die Erfindung wesentlichen Seile einer Pistole.
Der im nicht nälier dargestellten Sriffstüük der Pistole
um· den Zapfen 1 schwenkbar gelagerte Al)StIg 2 Ist an.
seinem oTSxu* xi Ende mit der Abzugs stange 3 gelenkig verbunden
s deren, dem Abzug 2 angewandtes Ende an einem Unterbrecher
4- angelenkt ist« Der Unterbrecher 4 ist auf einem Zapfen 5 schwenkbar gelagert, der in einem gestrichelt
angedeuteten Schlitz 6 des Griffstückes der Waffe verschiebbar ist. Me Oberkante 8 des Unterbrechers
4-liegt im Wege des in dem Verschlußstück 9 angeordneten
Verschlußkörpers 10c Wie aus der Zeichnung ersichtlichj wird bei geöffnetem Verschluß der Unterbrecher
4 von der Unterseite des Yerschlußkörpers 10 so
weit hinabgedruokt, daß die am Unterbrecher angebrachte
Hase 11 an dar Fangklinke·22 vorbeigeführt wird und diese nicht von der Hahnrast 12 am Hahn 13 abziehen kann.
Wie aus der Zeichnung weiterhin ersichtlich« ist der
Auswerfer 14 "bei fehlendem Magazin τοη der Feder 15 um
die Achse 16 so weit verschwenkt, daß seine hintere Stirnfläche 1? mit einem Ansatz 18 am Verschlußstüok in
Eingriff steht., Normalerweise wird der Auswerfer von dem
Magazin entgegen der Kraft der leder 15 in einer
Lage gehalten9 in der sich die Stirnfläche
17 außerhalb des Bereiches des Ansatzes 18 befindet,,
so daß das Yersehlußstück frei in seine Sehließ-
Stellung bewegbar ist. Um ein Y.orlauf«sn des ¥erschluß«
stückes in seine Schließstellung auch "bei leerer Waffe
sau ermöglichen, ist an eier Abaugsstange 3 sin Mitnehmer
19 angebracht, der bei &erabgedrüe&tem unterbrecher 4
mit einer Schrägfläohe 20 an einer Hase 21 des Auswerfers
zur Anlage kommt, so daß "bei Betätigung des Abzuges 2 der die läse 21 mit der Sohrägflache 20 aufweisende
Arm des Auswerfers von dsm Mitnehmer 19 gegen die
Kraft der Feder 15 so weit.nach oben gedrückt wird, daß
das hintere Ende 17 des Auswerfers aen Ansatz 18 am
TerSchlußstück 9
kftirper. 10 freigibt und &&& / in seine Schließstellung
gebraoM: werben kann« [Dabei bleibt der Halm gespannt,
weil äer TJnts;föreoner 4 sieli in eii^-ar solciiea Stellung
befindet f SaB &®ΐ.° HaIiB nicht a'ke.g*l??gi weriea k&im*
Es verstsh'i.; ESoIi9 daß dia Erfini^-r1:,^: ..·1<;}ιΐ auf slas '!ar»·
gestellte AiisfiihriiiigsBeispiel t-s-ic-li:-1:.;:.:;-^^ ist9 sa;;V?«s:ri
Abweiöliunger; da^'c-s. möglish sin-SU ■■/:■'■',* ϊβ&, lalasi; i^r- Ei»-
findung zn Tsrlsu^sen« Insl3esoxifis:.=;is *,3« die Erfindung
grundsät si l?h av^i'a auf Pistolen ata/^iar Bauart asiwend=
bars bsi deinen eesonäere Fan^l-c· '?™/s « ;i _- fisdeB,s
oder "bei Pistolen,, bei dei^n τ j 'ahiu >L„i ¥eis@
wirkende feile wie bsi eier 'b&selrr-iebenen Pistole vorhanden
sinij diese Seils a"bes? in anderer Weise gestaltet
sind ο Wei-tsr© Abweichungen ύοίι dem dargestellten Aus-
fühningstsispiel }ronrA-s.ti si^l) . ^" ^ λ.·,.*λ tLOcli dadurcli
ergeberij aaS feel A'iiBfllhrungsfo^ii^A ' :e LrCiadung nur
einaeine -ier Erfxnä\nigsmerkinal<i für sioli oäer melirere
in beliebiger Kombination Anwendung finden»
Claims (3)
1) Selbstladepistole mit einem Panggliedj, das das
Yerschlußstüek der Pistole nach Verschießen der
letzten Patrone und Herausnehmen des leeren Magazines offenhält j dadurch gekennzeichnet, daß dieses
Glied (H) mit dem Absug (.2) der Pistole gekoppelt und. sum Schließen der leeren Waffe durch
Betätigen des Absuges außer Singriff mit dem Versehlußstüek
(9) bringtoar ist,
2} Pistole nach Anspruch 1;! bei der als Fangglied der
Auswerfer dient f dadurch gek©iLriS3±ehnet$ das der
AuLBwerfsr ("H) eine lass (21) mit einer Soiiragflache
(20) und die Absugsstange (5) einen Mitnehmer
(19) aufweist, der bei Betätigung des Abzuges
an der Schrägfläche mim Anliegen kommt und den Auswerfer
aus .eier P angst ellung he raus schwenkt«
3) Pistole nach äen Ansprüchen 1 und 2S "bei der die
Abzugsstange an einem Unterbreoher angelenkt ist,
der bei offener Waffe τοπ dem fersöhlußstück unter
Verschränken der Abaugsstange außer Singriff mit"
dem HaIiE der Waffe gehalten wird, dadurch gekennzeichnet,,
daß der an der Abaugsstange (3) Torgesehene
Mitnehmer (19) mit der Schrägflache (20) an
dem Auswerfer (H) nur bei infolge geöffneter Waffe verse terenkt er Abzugs s tauge in Eingriff kommt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965H0050795 DE1913232U (de) | 1965-01-09 | 1965-01-09 | Selbstladepistole. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965H0050795 DE1913232U (de) | 1965-01-09 | 1965-01-09 | Selbstladepistole. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1913232U true DE1913232U (de) | 1965-04-01 |
Family
ID=33341052
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1965H0050795 Expired DE1913232U (de) | 1965-01-09 | 1965-01-09 | Selbstladepistole. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1913232U (de) |
-
1965
- 1965-01-09 DE DE1965H0050795 patent/DE1913232U/de not_active Expired
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