DE1911054C - Befestigung für Kraftfahrzeug-Sicherheitslenksäulen - Google Patents
Befestigung für Kraftfahrzeug-SicherheitslenksäulenInfo
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Description
kennzeichnet, daß die Haltezungen (9) nach dem Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es,
Umbiegen ihrer Enden um die Höcker (13) der 25 eine Befestigung für Kraftfahrzeug-Sicherheitslenk-Gleitstücke
(T) im Bereich (10) dieser Höcker (13) säulen der eingangs genannten Art zu schaffen, die
senkrecht zu ihrer Breitenerstreckung plastisch
zusammengedrückt sind.
zusammengedrückt sind.
3. Befestigung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnitte in
den Gleitstücken im Querschnitt V- oder trapez-
förmig ausgebildet sind und die Kanten der Schlitze im Halteblech (6), ohne den Grund der
Einschnitte zu berühren, an deren schrägen Seilenwänden anliegen.
die obengenannten Nachteile vermeidet, einfacher und unempfindlicher in Herstellung und Montage
und vorteilhaft in ihrer Funktionsweise ist.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst, indem die zur den freien Schenkel des U-förmigen
Schlitzes im Halteblech bildenden Haltezunge hin gelegenen U-förmigen Einschnitte der Gleitstücke einen
Höcker aufweisen und daß dasHalteblech mit denGleitstücken durch die um die Höcker in der Ebene des
Haltebleches umgebogenen Enden der Haltezungen verbunden ist.
Die Haltezungen können hierbei vorzugsweise nach
dem Umbiegen ihrer Enden um die Höcker der Gleit-
stücke im Bereich dieser Höcker senkrecht zu ihrer Breitenerstreckung plastisch zusammengedrückt
werden.
Die Einschnitte in den Gleitstücken sind hierbei vorzugsweise im Querschnitt V- oder trapezförmig
Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigung für 45 ausgebildet, und die Kanten der Schlitze im Halte-Kraftfahrzeug-Sicherheitslenksäulen
mit einem mit l>Iech liegen an deren schrägen Seitenwänden an, ohne
der Lenksäule fest verbundenen Halteblech mit den Grund der Einschnitte zu berühren,
einem oder mehreren U-förmigen Schlitzen, deren Die erfindungsgemäße Befestigung für Kraftfahr-
einem oder mehreren U-förmigen Schlitzen, deren Die erfindungsgemäße Befestigung für Kraftfahr-
Basis in Ausweichrichtung der Lenksäule liegt und zeug-SicherheitsIenksäuIen ist einfach und billig in
deren sich entgegengesetzt zur Ausweichrichtung der 50 der Herstellung ihrer Einzelteile und einfach und unLenksäule
erstreckende Haltezungen jeweils in im empfindlich in der Montage, wobei ein einfacher AusQuerschnitt
U-förmige Einschnitte von mit dem Ar- -_.-.. _ .
maturenbrett fest verbundenen Gleitstücken eingreifen.
maturenbrett fest verbundenen Gleitstücken eingreifen.
Aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift 987 550 ist eine Befestigung für Kraftfahrzeug-Sicherhcitslenksäulen
der eingangs genannten Art bekannt, bei der das Halteblech mit den mit dem Armaturenbrett
fest verbundenen Gleitstücken über sich
durch Bohrungen im Haltcblech und in den Gleit- 60 mit dem Armaturenbreit fest verbundenen Gleitstücken
erstreckende Abscherelemente, in Form von stücken nicht durch plötzliches Abscheren von
irgendwelchen Abscherelcmenten, sondern durch gleitendes
Aufbiegen der Haltczungcn gelöst wird.
Die Erfindung wird an Hand der Beschreibung
gleich von Bautoleranzen der Einzelteile zur Erzielung einer spielfreien Befestigung der Lenksäule
möglich ist. -
Darüber hinaus weist die erfindungsgemäße Befestigung für Kraftfahrzeug-Sicherhcitslenksäulen eine
vorteilhaftere Funktionsweise im Ernstfall einer Kollision auf, in dem die Befestigung zwischen dem
mit der Lenksäule verbundenen Halteblech und den
en, in om n unter einer vorbestimmbaren Krafteinwirkung in Ausweichrichtung
der Lenksäule abscherbaren Stifte, verbunden ist.
Es ist weiterhin eine Befestigung für Kraftfahr- 65 eines in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeizer.^'-Sichcrheit.slenksäulen
bekannt, bei der Teile der spicles näher erläutert. Os zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Kraftfahrzeug-Sicherheitslcnksüulc
mit einer Befestigung,
,
Befestigung, die sich voneinander trennen sollen, über Abscherelemente in Form von unter einer vor
<t
Fig. 2 eine vergrößerte Seitenansicht der Befestigung
in F ig. 1,
F i g 3 eine Draufsicht auf die Befestigung nach Fig. 1,
Fig. 4a und 4b eine Draufsicht und eine
Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Gleitstückes mit angedeuteter Lage des Haltebleches,
F i g. 5 a eine Draufsicht auf das Halteblech im Beteich der Schlitze mit angedeutetem, eingeschobenem
Gleitstück vor der Montage,
Fig. 5b die gleiche Ansicht wie Fig.5a, jedoch
nach der Montage,
F i g. 6 a und 6 b eine Draufsicht und eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Gleitstückes mit eingezeichnetem
Quetsch bereich der Haltezunge und
F i g. 7 den Aufbiegevorgang der erfindungsgemäßen
Befestigung durch Kratieinwirkung bei einer Kollision des Kraftfahrzeuges.
In Fig. 1 ist eine Lenksäule 1 im unteren Teil ihres Mantelrohres mit eimern an sich bekannten
energieverzehrenden Deformationskörper 2 versehen. Die ein Lenkrad 3 tragende Lenksäule 1 ist mit ihrem
Mantelrohr-Oberteil über eine Befestigung S am Armaturenbrett 4 befestigt.
Aus F i g. 2 ist zu ersehen, daß die Befestigung 5 aus einem mit dem Mantelrohr-Oberteil der Lenksäule
1 fest verbundenen Halteblech 6 und Gleitstücken 7 besteht, die über Befestigungsschrauben 8
fest mit dem Armaturenbrett 4 des Kraftfahrzeuges verbunden sind.
Das Halteblech 6 besteht aus biegefähigem Material, z. B. weichem Stahl, und weist Schlitze für die
Aufnahme der Gleitstücke 7 auf, wobei die Schlitze vor der Montage des Haltebleches 6 (s. F i g. 5 a)
zunächst einen parallelen Auslauf zum Einschieben der Gleitstücke 7 haben, d. h. auch Haltezungen 9
geradlinig verlaufen.
Nach dem montagemäßigen Einschieben der Gleitstücke 7 wird das Ende der Haltezungen 9 in Pfeilrichtung
(s. Fig. 5b) um Hocker 13 des Gleitstückes 7 gebogen und somit das Halteblech 6 mit
den Gleitstücken 7 verbunden.
Da plastisch verformbare Baumaterialien nach , dem Umbiegen um einen kleinen Betrag zurückfedern,
würde das Gleitstück 7 im Halteblech 6 nicht festsitzen. Um auch das zu erreichen, wird die umgebogene
Haltezunge9 (s. Fig. 6a und 6 b) im Bereich
11} und in Querrichtung zur ihrer Erstreckung (Pfeile Q) plastisch zusammengedrückt
Die Gleitstücke 7 weisen parallel zum Haltebiech 6
verlaufende, im Querschnitt U-förmige Einschnitte auf, deren seitliche Flächen gegen die Ränder der
Schütze im Halteblech 6 liegen.
Zum Ausgleich von Bautoleranzen und zum festeren Halt der Gleitstücke 7 im Halteblech 6 werden
ίο die parallel zum Halteblech 6 verlaufenden Einschnitte
im Querschnitt V- oder trapezförmig ausgebildet, und die Kanten der Schütze des Haltebleches 6
liegen nicht gegen den Boden der Einschnitte, sondern gegen deren schräge Seitenwände an.
Der Aufbiegevorgang der erfindungsgemäßen Befestigung
5 bei einer Kollision des Kraftfahrzeuges
ist in F i g. 7 an Hand einu: Gleitstückes 7 gezeigt. Es ist selbstverständlich, daß sich die übrigen Gleitstücke
analog verhalten.
Durch den Aufprall des Fahrzeugführers auf das Lenkrad 3 wird der Mantelrohr-Oberteil der Lenksäule
1 und mit ihm das Halteblech 6 nach vorn in die durch den Pfeil il angezeigte Ausweichrichtung
der Lenksäule 1 geschoben. Durch diese Bewegung
as des Haltebleches 6 relativ zu den festgelegten Gleitstücken
7 werden die umgebogenen Enden der Halte-7ungen 9 in Richtung des Pfeiles 12 aufgebogen und
geben dadurch die Ausweichbewegung der Lenksäule 1 frei.
Die hierfür erforderliche Krafteinwirkung an der Lenksäule 1 ist genau vorbestimmbar und kann durch
die Stärke des Haltebleches 6, die Breite der Haltezungen 9 und die Form des Höckers 13 der Gleitstücke
7 bemessen werden.
Durch die Anordnung von sich entgegengesetzt zur Ausweichrichtung der Lenksäule erstreckenden Haltezungen
und zwischen diesen und bauteilen des Kraftfahrzeuges festgelegten, mit sich senkrecht zur Ausweichrichtung
der Lenksäule erstreckenden Höckern
versehenen Gleitstücken kann eine einfache und sichere, im Normalbetrieb des Kraftfahrzeuges ausreichend
elastische Befestigung von K raft fahrzeug-Sicherheitslenksäulen
erzielt werden, wobei das Lösen der Befestigung in Ausweichrichtung der Lenksäule
auf einfache Weise jeder gewünschten vorbestimmten Krafteinwirkung angepaßt werden kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Befestigung für Kraftfahrzeug-Sicherheitslenksäulen
mit einem mit der Lenksäule verbundenen Halteblech mit einem oder mehreren U-förmigen Schlitzen, deren Basis in Ausweichrichtung
der Lenksäule liegt und deren sich entgegengesetzt zur Ausweichrichtung der Lenksäule
erstreckende Haltezungen jeweils in im Querschnitt U-förmige Einschnitte von mit dem Armaturenbrett
fest verbundenen Gleitstücken eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die zur den freien Schenkel des U-förmigen
Schlitzes i 1 Halteblech bildenden Haltezunge (9) hin gelegenen U-förmigen Einschnitte der Gleitstücke
(7) einen Höcker (13) aufweisen und daß das Halteblech (6) mit den Gleitstücken (7) durch
bestimmten Krafteinwirkung in Ausweichrichtung der Lenksäule abscherenden Kunststoff-Einspritzungen
miteinander verbunden sind.
Die erstgenannte Befestigung weist den Nachteil auf, daß die für das Einsetzen der Abacherelemente
erforderlichen Bohrungen im Halteblech und der zum Einsetzen der Abscherelemente erforderliche Montagevorgang
die Herstellung dieser Befestigung verteuern.
Die zweite Befestigung weist den Nachteil auf, daß die Kunststoff-Einspritzungen verhältnismäßig spröde
sind und bei einer ungeschickten Handhabung während der Montage der Sicherheitslenksäule oder beim
Anziehen der Befestigungsschrauben in der Werkstatt brechen und hierdurch ihre Funktion in gewissem
Grade vorweggenommen wild. Die Befestigung der Lenksäule für den normalen Gebrauch kann hierdurch
stark beeinträchtigt werden.
Die beiden bekannten Befestigungen weisen jedoch
die um die Höcker (13) in der Ebene des Halte- 20 den gemeinsamen Nachteil auf, da3 die vorgesehenen
bleches (6) umgebogenen Enden der Haltezungen Abscherelemente bei Erreichen ihrer Abscherbe-(9)
verbunden ist. lastung verhältnismäßig plötzlich und schlagartig ab-
2. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch ge- geschert werden.
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