DE115888C - - Google Patents

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DE115888C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B9/00Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing
    • E05B9/08Fastening locks or fasteners or parts thereof, e.g. the casings of latch-bolt locks or cylinder locks to the wing

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Schlofskasten, welcher sich durch eine besondere Befestigungsart des Deckbleches auszeichnet.
Bisher wurden die den Schlofskasten abschliefsenden Deckplatten bezw. Bleche mittelst Schrauben befestigt, welche durch die Platte hindurchgehen und in Löcher der vorderen Schlofsplatte eingeschraubt sind. Statt der Schrauben werden auch Niete benutzt.
Aufser der umständlichen und theuren Herstellung, welche mit dieser Anordnung verbunden ist, besteht bei derselben der Uebelstand, dafs das Schraubengewinde in den Löchern der vorderen ziemlich dünnen Schlofsplatte ausreifst. Ferner wird durch die an der Vorderseite des Schlofskastens sichtbaren Schraubenenden das Schlofs unansehnlich.
Man hat auch versucht, das Deckblech durch an ihm vorgesehene, in Oeffnungen bezw. Schlitze der Kastenwandungen eintretende und dann umgebogene bezw. vernietete oder durch Verhämmern der Oeffnungen bezw. Schlitze der Kastenwand zu befestigende Zapfen zu sichern (vergleiche die amerikanische .Patentschrift 425748). Diese Anordnung erfordert aber viel Handarbeit und man kann das Deckblech ohne Beschädigung der Verbindungszapfen bezw. des Schlofskastens nicht entfernen.
Bei dem vorliegenden Schlolskasten ist eine besondere Befestigungsart der Deckplatte angeordnet, welche äufserst einfach und billig in der Herstellung ist und die eben erwähnten Mängel der bisherigen Befestigungsarten nicht besitzt.
Der Schlofskasten ist dadurch gekennzeichnet, dafs das Deckblech nach Zurückbiegen einer nachgiebigen Wand (bezw. mehrerer Wände) des Kastens unter an den Wänden desselben vorgesehene Nasen geschoben wird, wobei es sich mit Rändern auf die Schlofskastenwand auflegt und hierdurch gegen Verschiebung nach innen und aufsen gesichert wird.
Auf der Zeichnung ist der Schlofskasten in Fig. ι im Querschnitt, in Richtung des Pfeiles in Fig. 2 gesehen, und in Fig. 2 ein Längsschnitt in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. An der Innenseite der Wand d sind Vorsprünge bezw. Nasen k vorgesehen, die gewöhnlich aus dem Kastenblech herausgeprefst werden. Eine ähnliche Nase / ist an der inneren Seite der^Wandg- vorgesehen. Das Deckblech ist an seinen beiden Enden eben hergestellt.
Um das Deckblech mit dem Schlofskasten zu verbinden, wird sein hinteres Ende zunächst unter die Nasen k am hinteren Ende des Schlofskastens geschoben und das vordere Ende des Bleches dann nach abwärts bezw. einwärts so lange gegen die obere bezw. äufsere abgeschrägte Fläche der Nase Z gedrückt, bis die Wand g des Schlofskastens genügend weil nach aufsen gebogen ist, um das auf der Nase / liegende Ende des Deckbleches unter diese Nase treten zu lassen, worauf die Wand g infolge ihrer Elasticität wieder zurückspringt und die Nase Z über die obere Fläche des Deckbleches tritt und dieses sicher in Stellung gehalten wird.
Die Nase / ist auf ihrer oberen Seite mit einer schrägen Fläche versehen, um zu bewirken, dafs beim Herunterdrücken des Deck-
bleches durch den Druck des vorderen Endes desselben die Nase / und damit die Wand g nach auswärts gedrückt werden.
Bei der vorliegenden Ausführungsform der Deckblechbefestigung mufs Vorsorge getroffen werden, dafs das Deckblech in bestimmtem Abstande von der gegenüberliegenden Wand des Schlofskastens gehalten wird, und kann hierzu jedes geeignete Mittel benutzt werden. Bei dem dargestellten Beispiel ist das Deckblech zu dem angegebenen Zwecke mit aufgebogenen Rändern m versehen, welche auf den Rändern des Schlofskastens aufruhen und das Deckblech verhindern, sich nach innen zu bewegen, während dessen Auswärtsbewegung durch die Nasen k und / verhindert wird. Die Wand g des Blechkastens ist gewöhnlich, wie aus der Zeichnung ersichtlich, im rechten Winkel zu der Vorderwand des Kastens aufwärts gebogen und nicht auf andere Weise mit den Seitenwänden des Kastens verbunden, so dafs sie leicht beim Eindrücken des Deckbleches seitlich ausweichen kann. Auch wenn die Wand g mit den Seitenwänden des Kastens verbunden ist, bleibt sie, sofern nicht ein besonders dickes Blech verwendet wird, doch genügend elastisch, um so weit nach auswärts gebogen werden zu können, wie es für die vorliegende Erfindung nothwendig ist.
Statt die Vorderwand des Kastens zwecks Einführung des Deckbleches nach aufsen zu biegen, kann man auch die hintere Wand nach aufsen biegen. Man kann auch die Nasen k I an den Seitenwänden des Kastens anordnen und durch Auswärtsbiegen der einen Seitenwand das Deckblech einführen.
Man kann event, auch mehrere Wände des Kastens nachgiebig machen, was dann zu empfehlen ist, wenn der Kasten aus sehr starkem Blech hergestellt ist und dessen Wände daher an sich wenig nachgeben.
Die Zahl und Anordnung der Nasen k I kann eine beliebige sein; man kann dieselben z. B. auch an den Seiten des Kastens anordnen , auf welchem die Ränder m aufliegen, und in diesen entsprechende Ausschnitte für den Durchtritt der Nasen anbringen.
Die Nasen können auch ganz in Fortfall kommen und statt derselben an dem Deckblech Zapfen vorgesehen werden, welche in entsprechende Oeffnungen der Kastenwand einspringen. Im Gegensatz zu bekannten Anordnungen, bei welchen nur Zapfen an dem Deckblech vorgesehen sind, die auf den Kastenwänden aufliegenden Ränder aber fehlen, wird bei der vorliegenden Anordnung das Deckblech sicherer am Platze gehalten.

Claims (2)

  1. Pa tent-Ansprüche:
    ι . Schlofskasten, dadurch gekennzeichnet, dafs das Deckblech (a) nach Zurückbiegen der nachgiebigen Wand bezw. der WTände des Kastens unter Nasen k I an den Wänden des Kastens geschoben wird, wobei es sich mit Rändern in auf die Schlofskastenwand legt und hierdurch gegen Verschiebung nach innen und aufsen gesichert wird.
  2. 2. Ausführungsform des Schlofskastens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs statt der Nasen (k I) an den Kastenwänden an dem Deckbleche (a) Zapfen vorgesehen sind, die in Löcher der Wände des Kastens eintreten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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