DE1910818U - Vorrichtung zum orthozyklischen wickeln einer spule. - Google Patents
Vorrichtung zum orthozyklischen wickeln einer spule.Info
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RA. 013 622*11.1J5
DR.-ING. H. KINKELDEY
^^ί*·'-;---''■■■'■' :-'\ '■■■-..■■ " ■■'.-· ·-. .'; ■ ' PATENTANWÄLTE
·ψ^α-' --■■ '■■': ' - ....'■■■" ; ■ ■ 8000 München 22, 7. Januar 1965
JS1 t
;.'$*■'''' - · V. , '■ .'·".■·-:'■ . - ' Maxjmflianstraße 43, Telefon 297100/296744
fäi-ljlif1''_-..'" '' " , '·"■'. ' - ' ",:---'-. , ". " Telegramm-Adresse: Monapat München
iil"·:ί:: y' ■-■■.'■■■.■ '-;■.■.--^. ■■■■■: J- ■'. '· '
K-..- ■■ .Λ. ■.:,·".":;· ■■/ . - ■■ ■ . PH 573 - TO/E
ipernationalefLasproducten' Handelmaatschappij I.V.
iil* '■-. '.>■' ■ - ·■ -' '.■-.■.■■·■ ■■■■■■
..-:; · ■;·- >:Vo-rr-ichtung zum_ ortho zyklischen Wickeln einer
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'£■$:.:''' mindestens zwei1 Flansche zum Begrenzen der Drahtwickelungen
^vorgesehen sind. . ■ . ." . :
1 · Eine.derartige Vorrichtung ist :in "Philips Technische
^■^■./.,-'Tijdscjffifi", T%1y -lummer 12,- -Seiten 381-395 beschrieben..
i^-V"11. , '--Biese- Wa-ckelungsweise weist eine große -Anzahl von Vor-
:: ' :|'l;,. teilen hinsichtlich-der schraubenlinienförmigen Wickelung '·■
Spulen auf,; da'letztere oft in einem sogenannten "WiI-
;:, "■■■■" ■■, den ^Wickeln" entartet, bei dem die Drahtwickelungen in ünüb'er-
wächter Weise in der Spule angeordnet werden.
Bisher stößt man bei dem orthozyklischen Wickeln immer
auf eine Schwierigkeit, die darin besteht, daß eine erste Lage τοπ Wickelungen (die sogenannte Basislage) auf den Dorn
bzw. auf eine darauf geschobene Hülse oder Spule gelegt werden soll.
Zum Anordnen dieser Basislage von Wickelungen ist die Arbeit des Fachmannes erforderlich, wozu kommt, daß außerdem
nur mit einer geringen Geschwindigkeit gearbeitet werden kann. Erst wenn diese Basislage angeordnet worden ist, kann die
Wickelgeschwindigkeit auf einen wirtschaftlich annehmbaren Wert hinaufgetrieben werden.
In obenerwähnter Veröffentlichung wird denn auch angegeben, in welcher Weise man versucht hat, die erste Reihe von Wickelungen
möglichst genau anzuordnen. An erster Stelle war es notwendig, den Draht vorher zu kalibrieren, damit ein gleichbleibender
äußerer Durchmesser erhalten wird. Bei der Mechanisierung des Wickeins stellte sich heraus, daß eine Drahtführung
erforderlich war, welche Führung während jeder Umwälzung der Hülse oder Spule großenteils stillsteht und über einen
kleinen Teil der Spulenumwälzung eine verwickelte Anlaßbewegung machen soll.
2 -
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zu schaffen, in der die Anordnung der ersten Wickelungenreihe,
die sogenannte Basislage, in sehr einfacher Weise erfolgen kann, wobei keine besondere Fachkenntnis erforderlich ist
und keine Beschränkungen bezüglich der Wickelgeschwindigkeit bestehen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß entlang der Oberfläche des Domes bzw. einer darauf geschobenen
Hülse eine Reihe von seichten, die Hittelachse des Domes senkrecht kreuzenden liuten vorgesehen sind, weiche
luten einen Abstand Mitte bis Mitte zueinander aufweisen,
der mindestens dem Höchstwert des Draht durchnies s er s gleich ist, während die Mittelachse der sich am nahesten bei zwei
sich gegenüber liegenden Flanschen befindlichen Nuten in einem dem halben bzw. ganzen Durchmesser des Drahtes gleichen
Abstand von dem beteiligten Flansch liegt.
Infolge dieser Maßnahme wird der Draht beim Aufspulen schon derart geführt, daß eine besondere orthozyklisch gesteuerte
Drahtführung, wie bisher erforderlich war, überflüssig ist. Weiter kann man durch Anpassen des gegenseitigen Abstands
Mitte bis Mitte der Nuten an den Durchmesser des Drahtes erreichen, daß dieser Draht nicht langer vorher kalibriert
zu werden braucht, weil Maßabweichungen des Drahtes die regelmäßige Lage der ersten, die Basislage bildenden
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Reihe von Wickelungen nicht länger beeinflussen. Es hat sich in der Praxis herausgestellt, daß die Vorrichtung sofort
mit Höchstgeschwindigkeit in Gang gesetzt werden kann, ohne
daß eine vorsichtige Anlaufzeit erforderlich ist. Die Anwendung einer einfachen, gegebenenfalls selbstrichtenden Drahtführung
genügt.
Ein anderer wesentlicher Vorteil der obengenannten Maßnahme ist, daß bei fertiggewickelten Spulen die durch die
fest angezogenen Wicklungen ausgeübten seitlichen Kräfte, welche durch den Flansch aufzunehmen sind, bedeutend kleiner
sind, weil die Basislage an den lüiten festgehalten wird, und
ein großer Teil der seitlichen Kräfte also durch die Wände der Nuten aufgenommen wird.
Ein weiterer bedeutender Vorteil der erfindungsgemäßen Maßnahme besteht darin, daß infolge der Anordnung der Wickelungen
der Basislage in nebeneinander vorgesehenen rniten sich
keine seitliche Verschiebung dieser Wickelungen ereignen kann. Letzteres stellte noch wohl einmal ein Problem bei dem bisher
angewandten Aufspulungsverfahren dar, wobei infolge der Verschiebung
der Wickelungen in der Basislage ein örtlich größerer Zwischenraum zwischen zwei nacheinander folgenden Windungen
entstand, was an dieser Stelle, während der Anordnung der zweiten Wickelungslage, einen Anfang von Störung zur Folge
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hatte, wodurch die Einstellung der weiteren Aufspulung notwendig
war.
Die Erfindung bezieht sich besonders auf eine Vorrichtung, bei der in der Iahe des Anfangs der Drahtwickelungen
eine Öffnung zum Befestigen des Drahtendes vorgesehen ist. Erfindungsgemäß zeichnet sich diese Vorrichtung dadurch aus,
daß diese Öffnung in den Boden der Nut mündet, die in einem dem halben Drahtdurchmesser gleichen Abstand γόη einem Flansch
liegt. Es hat sich herausgestellt, daß diese Lage der öffnung mehrere Vorteile aufweist. An erster Stelle stört der Knick
des Drahtes, wo derselbe aus der öffnung kommt, die Lage der
zweiten Windung nicht, so daß man darauf keine besondere Sorgfalt zu verwenden braucht. An zweiter Stelle braucht man
nun zur Befestigung des Drahtendes in der leeren Hülse oder Spule nicht langer mit großer Genauigkeit zu verfahren, ohne
daß die Gefahr der Lockerung eintritt, so daß diese Befestigung schneller und leichter von dein Arbeiter durchgeführt
werden kann.
Die Erfindung erstreckt sich weiter über eine in der oben beschriebenen Vorrichtung Anwendung findende leere Spule, welche
Spule einen auf beiden Seiten von einem Flansch begrenzten nabenförmigen Teil umfaßt. Diese Spule zeichnet sich dadurch
aus, daß in dem nabenförmigen Teil eine Reihe von seichten Nuten vorgesehen sind, die je mit einem gleichen Abstand
Mitte bis Mitte zueinander in einer senkrecht auf die Mittelachse der Spule stehende Ebene liegen, wobei die Mittelachse
der am nahesten bei den Flanschen liegenden Endnut mit einem
Abstand von dem beteiligten Flansch liegt, der dem halben,bzw. ganzen Wert des gegenseitigen Abstands Mitte bis Mitte der
Nuten gleich ist; die Spule zeichnet sich weiter dadurch aus, daß in den Boden ersterer Endnut eine die Spulenmittelachse
schneidende oder nahe kreuzende Öffnung mündet.
Die Erfindung erstreckt sich weiter über eine in der oben beschriebenen Vorrichtung Anwendung findende leere Spule, welche
Spule einen auf beiden Seiten von einem Flansch begrenzten nabenförmigen Teil umfaßt. Diese Spule zeichnet sich dadurch
aus, daß in dem nabenförmigen Teil eine Reihe von seichten Nuten vorgesehen sind, die je mit einem gleichen Abstand
.Mitte bis Mitte zueinander in einer senkrecht auf die Mittelachse der Spule stehende Ebene liegen, wobei die Mittelachse
der am nahesten bei den Flanschen liegenden Endnut mit
einem Abstand von dem beteiligten Flansch liegt, der dem halben bzw. ganzen Viert des gegenseitigen Ab stands Mitte bis Mitte
der Nuten gleich ist; die Spule zeichnet sich weiter dadurch aus, daß in den Boden ersterer Sndnut eine die Spulenmittelachse
schneidende oder nahe kreuzende Öffnung mündet.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der in skizzenhaf-
ter Darstellung einen Teil der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zeigenden Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt perspektivisch die ganze Vorrichtung.
Fig. 2 zeigt in größerem Maßstab teilweise eine Ansicht und teilweise einen Schnitt durch eine in dieser
Vorrichtung Anwendung findende Spule.
Fig. 3 stellt einen Schnitt der Spule nach der Linie IIi-III in Abbildung 2 dar.
Wie in Figur 1 ersichtlich ist, besteht die Vorrichtung aus einem den Draht 2 zuführenden Glied. Diese Zufuhr ist
hier derart dargestellt, daß sie auf dem Piahmen 3 der Vorrichtung
lagert; dieselbe könnte jedoch auch ganz frei davon sein. Auf dem Gestell 3 lagert weiter ein mit einem Antrieb
5 versehener drehbarer Dorn 4. Auf diesen Dorn 4 ist eine Hülse oder Spule 6 aufgeschoben, die in den Fig. 2 und 3
in Einzelheiten dargestellt ist. Der Draht 2 wird von der Zufuhr 1 aus über eine Drahtführung 7 der Spule 6 zugeführt.
Die Drahtführung 7 ist in seitlicher Richtung entlang einer Welle 8 versetzbar.
Wie in Fig. 2 ersichtlich ist, besteht die Spule 6 aus
einem auf beiden Seiten von einem Flansch 10 bzw. 11 begrenzten nabenförmigen Teil 9. in diesem nabenförniigen Teil 9 ist
eine Eeihe seichter Nuten 12 vorgesehen, die je mit gleichem
— 7 —
Abstand Mitte bis Mitte zueinander in einer senkrecht auf die Mittelachse 13 der Spule stehende Ebene liegen.
Die an die Flansche 10 und 11 grenzenden Nuten sind mit einem ganz bestimmten Abstand von dem Flansch vorgesehen.
Auf der linken Seite in Fig. 2 ist der Abstand der Mittelachse der dort vorhandenen Nut 12 bis zum Flansch 10 dem
halben Durchmesser des aufzuspulenden Drahtes gleich. Auf der
rechten Seite ist dieser Abstand dem ganzen Durchmesser gleich.
In den Boden der in Fig. 2 äußerst linken Nute mündet eine
Öffnung 14, in die das Drahtende bei dem Anfang der Aufspulung eingesteckt werden kann. Die lage dieser Öffnung in dem
nabenförmigen Teil 9 ist derart, daß deren Mittelachse die Mittelachse 13 der Spule schneidet oder nahe kreuzt, dies
im Gegensatz zu den bekannten Drahtspulen, in denen die Öffnung
meist seitlich, d.h. parallel zur Mittelachse der Spule gerichtet ist.
Das Aufspulen erfolgt folgendermaßen: Das .rinde des Drahtes
2 aus der Zufuhr 1 wird in die Öffnung 14 eingeführt, wonach der Draht in Richtung der diesbezüglichen Nut 12 gebogen
(geknickt) wird. Der Antrieb 5 wird in Gang gesetzt und das Wickeln kann sofort mit Höchstgeschwindigkeit anfangen.
Der Draht 2 wird von dem ersten Augenblick an durch die äußerst linke Nute 12 (in Fig. 2) geführt, so daß keine he
sondere Sorgfalt auf diese erste Wickelung verwendet zu werden braucht. Wenn das Ende der ersten Umwälzung der Spule 6
naht, wird der Draht 2 infolge seiner Berührung mit dem festen, in die Öffnung 14 eingesteckten Drahtende allmählich
beiseite gedrängt und gelangt dabei in die (in Fig.2) zweite Iut 12 (auf der linken Seite), welchem Umstand zufolge dieser
Draht während einer nächsten Umwälzung der Spule 6 von
neuem geführt wird. Dies geht so weiter, bis das - in Fig2 rechte Ende des nabenförmigen Teiles 9 der Spule 6 erreicht
ist und die sogenannte Basislage gelegt ist. Einer weiteren Drehung der Spule 6 zufolge entsteht der Anfang einer zweiten
Windungenlage, wie in Fig. 2 ersichtlich ist.
Aus Fig. 3 geht deutlich die Weise der Anhaftung des Drahtendes in der Spule 6 hervor. Im Gegensatz zu der üblichen
Befestigungsweise ist die Befestigungsöffnung 14 jetzt
derart gerichtet, daß deren Mittelachse die Mittelachse der Spule 13 schneidet oder nahe kreuzt. Es ist möglich, diese
Öffnung 14 derart vorzusehen, daß dieselbe nicht in einer senkrecht auf die Mittelachse 13 stehenden (wie in Fig.2 dargestellt),
sondern in einer einigermaßen neigenden Ebene vorgesehen ist, so daß die Öffnung aus einer sich schräg
durch den in Fig. 2 linken Flansch erstreckenden Bohrung besteht.
- 9
Letztere Möglichkeit ist von Bedeutung, falls eine Vollnabe als Spule benutzt wird. Meistens wird man jedoch eine
(aus Kunststoff bestehende) durchbrochene Spule mit hohler Nabe verwenden, wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist, in
welchem Fall vorzugsweise eine senkrecht zur Mittelachse 13 der Spule gerichtete Öffnung 14 Anwendung findet.
Diese Ausführungsweise hat den Vorzug, daß bei einer gewickelten Spule kein Torspringender Anfangsteil des Drahtes
ersichtlich ist.
Es sei vermerkt, daß in den Fig. 2 und 3 die Flansche 10 und 11 der Spule als eine Vollwand dargestellt sind. Dies ist
nicht wesentlich für die Erfindung, da auch Flansche in Form einer Anzahl von radialen Speichen Anwendung finden könnten.
Es sei noch weiter vermerkt, daß in Fig.1 eine Ausführungsforia
dargestellt ist, in der ein einziger Draht aufgespult wird. Im Rahmen der Erfindung kann man jedoch eine Anzahl
von Drähten gleichzeitig auf eine entsprechende Anzahl von, gegenseitig von wohl oder nicht verschiebbaren Flanschen getrennten,
Kernen aufspulen.
Falls man Drahtspulen herstellen will, ohne daß die Wickelungen auf einer endgültigen Spule angeordnet werden, kann
der Draht auf eine auf den Dorn 4 aufgeschobene Hülse aufgespult werden, welche Hülse, nachdem sie von dem Dorn entfernt
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worden ist, in einer in der Technik bekannten Weise auseinandergelegt
werden kann.
Schließlich sei noch vermerkt, daß die zylindrische Spule, wie in Fig. 2 abgebildet, in einfacher Weise erhalten
und an den aufzuspulenden Drahttyp angepaßt werden kann. Dies wird dadurch erreicht, daß man mit einem profilierten
Meißel während der Drehung der Spule radial zwischen den Flanschen 10 und 11 eindringt, wobei das Meißelprofil genau
an das Maß und die Lage der anzubringenden liuten 12 angepaßt
ist. Gleichzeitig erreicht man mit diesem profilierten Meißel, daß der Abstand zwischen den inneren Seiten der Flansche
10 und 11 genau nach Maß ist.
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Claims (2)
1. Vorrichtung zum Wickeln einer Drahtspule in orthozyklischer
Weise, welche Vorrichtung ein den Draht zuführendes Glied und einen mit einem Antrieb versehenen drehbaren Dorn
umfaßt, auf welchem Dorn mindestens zwei Flanschen zum Begrenzen der Drahtwickelungen vorgesehen sind, d a d u rc n
gekennzeichnet , daß entlang der Oberfläche
des Dornes bzw. einer darauf geschobenen Hülse eine Eeihe
von seichten, die Mittelachse des Dornes senkrecht kreuzenden
Nuten vorgesehen sind, welche Nuten einen Abstand Mitte bis Mitte zueinander aufweisen, der mindestens dem Höchstwert
des Drahtdurchmessers gleich ist, während die Mittelachse der
sich am nähesten bei zwei sich gegenüber liegenden Flanschen
befindlichen Nuten in einem den halben bzw. ganzen Durchmesser des Drahtes gleichen Abstand von dem beteiligten Flansch
liegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, in der in der Nähe des Anfangspunktes
der Drahtwickelungen eine Öffnung zum Befestigen des Drahtendes vorgesehen ist, d a d u rc h gekennzeichnet , daß diese öffnung in den Boden der Nut
mündet, welche in einem dem halben Drahtdurchmesser gleichen
Abstand von einem Flansch liegt.
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O. Leere, in der Vorrichtung nach Anspruch 2 Anwendung findende
Spule, welche einen nabenförmigen und beidseitig von einem Flansch begrenzten Teil umfaßt, dadurch gekennzeichnet
, daß in dem nabenförmigen Teil eine Reihe von seichten Nuten vorgesehen sind, die je mit
einem gleichen Abstand Mitte bis Mitte zueinander in einer senkrecht auf die Mittelachse der Spule stehende Ebene liegen,
wobei die Mittelachse der am nähesten bei den Flanschen
liegenden Endnut mit einem Abstand von dem beteiligten Flansch liegt, der dem halben bzw. ganzen Wert des gegenseitigen Abstands
Mitte bis Mitte der luten gleich ist, weiter dadurch
gekennzeichnet , daß in den Boden ersterer Endnut eine die Spulenmittelachse schneidende oder nahe kreuzende
Öffnung ausmündet.
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.t ohne N'-clweis
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Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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NL298206 | 1963-09-20 |
Publications (1)
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DE1910818U true DE1910818U (de) | 1965-02-25 |
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Family Applications (2)
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DEJ26523A Pending DE1262717B (de) | 1963-09-20 | 1964-09-09 | Vorrichtung zum orthozyklischen Wickeln von Draht mit einem zylindrischen Wickelkoerper |
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DEJ26523A Pending DE1262717B (de) | 1963-09-20 | 1964-09-09 | Vorrichtung zum orthozyklischen Wickeln von Draht mit einem zylindrischen Wickelkoerper |
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DE (2) | DE1262717B (de) |
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