DE1910591C - Schiebeschalter für Geräte der Nachrichtentechnik - Google Patents

Schiebeschalter für Geräte der Nachrichtentechnik

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DE1910591C
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Germany
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contact
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slide switch
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Robert 8071 Unterbrunnenreuth; Schmidt Franz 8071 Appertshofen Mittenhuber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Description

Die Erfindung betrifft einen Schiebeschalter für Geräte der Nachrichtentechnik, insbesondere einen Frequenzbereichumschalter für Abstimnieinheiten in Rundfunk und/oder Fernsehempfängern zum Empfang mehrerer Frequenzbereiche, mit einem U-fiirmigen Gehäuse, das paarweise gegenüberliegende Schlitze für abgewinkeile Kontaktmesser aufweist und in dem ein Schieber geführt ist, der Kontaklfedern trägt, über die Kontaktteile mit den Kontaktmessern verbindbar sind, wobei die das Gehäuse überragenden Abschnitte der Kontaklmesser als LiH-anschlüsse dienen.
Ein derartiger Schiebeschalter ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster I 956 362 bekannt. Bei diesem Schiebeschalter sind unterschiedliche Ausbildungen der Kantaktmesser erreichbar. Ein Nachteil dieses Schalters liegt in seiner umständlichen Montage, die dadurch bedingt ist, daß die Kontaktmesser sowohl von dereinen als auch von der anderen Seite des Schaltergehäuses in dieses eingeführt werden. Die Kontaktmesser sind zudem in der Ausführung, in der sie mit Leiterzügen der Leiterplatte verbunden sind, relativ lang, da sie an zwei Seilen des Gehäuses entlanglaufen. Dies ist für das Hochfrequenz-Verhalten des Schalters ungünstig. Weiterhin ist nur ein Tei. der beim Schalten elektrisch zu verbindenden Kontaktflächen ar^ Schalter selbst angeordnet. Der Nachteil hiervon ist darin zu sehen, daß die nicht am Schalter ve gesehenen Kontaktflächen an der Leiterplatte befestigt werden müssen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, bei einem Schiebeschalter obengenannter Art alle Kontaktflächen an Kontaktmessern vorzusehen und letztere einerseits einfach im Gehäuse montierbar und andererseits möglichst kurz zu machen. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Schlitze etwa senkrecht zu der Basis des U-förmigen Gehäuses in dessen Schenkel verlaufen und sämtliche Kontaktmesser von der gleichen Seite in die Schlitze eingesteckt sind, wobei die abgewinkelten Teile der Kontaktmesser auf den Schieber zu gerichtet sind.
Bei einer derartigen Anordnung lassen sich sämtliche Kontaktmesser gleichzeitig in das Gehäuse einschieben, wobei dieser Vorgang maschinell erfolgen kann. Weiterhin bleibt die Länge der Kontaktmesser kurz. Die aus den Schenkeln des Gehäuses herausragenden Enden der Kontaktmesser können direkt in eine gedruckte Schaltungsplatte eingesteckt und mit den Leiterzügen verlötet werden. Hierdurch wird zu· sätzlich auch das elektrische Anschließen erleichtert. Es lassen sich nämlich sämtliche elektrische Verbindungen in einem einzigen Tauchlötvorgang her· stellen. Durch das Verlöten der Kontaktmesscr mit der) Leiterbahnen der Schaltungsplatte ist gleich· as zeitig das Gehäuse an der Schaltungsplatte befestigt, da die abgewinkelten Abschnitte der Kontaklmesser neben den eigentlichen Kontaktteilen auch Auflager für die Schenkel des Gehäuses bilden.
Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung .sind nachfolgend an Hand der in der Zeichnung veranschaulichten Ajsführungsbeispiele beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf einen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen Schalters,
Fig.2 die Ansicht gemäß dem Schnitt A-B der «j FiB f,
Fig. 3 eine Seitenansicht des verwendeten Schiebers,
F i g. 4 eine Deckleiste für den Schieber im Querschnitt und
Fig. 5 eine Seitenansicht gemäß Schnitt C D dor
F i g. 4,
Fig. 6 zeigt ein Kontaktmesser des Schieheschallers;
Fig. 7 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Schiebeschaliers von oben und
F i g. 8 einen Querschnitt gemäß Schnitt E-F der F i g. 7.
Mit 1 ist ein U-förniiges Gehäuse bezeichne!, dessen Basis mit 2 und dessen Schenkel mit 3 und 4 bezeichnet sind. Die Schenkel 3 und 4 sind mit einander gegenüberliegenden Schlitzen versehen, die den ganzen Schenkel 3 und 4 durchsetzen und an der Basis 2 herausführen. In die Schlitze 5 ist von oben je ein Kontaktmesser 6 einsetzbar, dessen gerader Teil nach dem Einsetzen unten mit einer Lötlasche 7 herausragt. Gleichzeitig liegt ein abgcwinkeliu Kontaktteile auf einem nach innen ragenden Vor sprung 9 des Schenkels 3 bzw. 4 auf.
Die Vorsprünge9 dienen gleichzeitig zur Fixierung eines im Querschnitt etwa viereckigen Teils 10 eine, Schiebers 11, der die gegenüberliegenden Kontaki· teile 8 verbindenden Kontaktfedern 12 trägt. Zweck. guter Befestigung der Kontaktmesscr 6 in den Schlitzen 5 ist zweckmäßig im geraden Teil derselbe;! eine Ausbuchtung 13 angebracht, die einen Preßsii ■ des Kontaktmessers 6 im Schlitz 5 gewährleistet.
Der Schieber 11 besteht aus dem leistenförmigci: im Querschnitt viereckigen Teil 10, der nach oben ragende Fixierdorne 14 aufweist, die im geringen Abstand von einem Wandteil 15 vorgesehen sind. Di..· Fixierdorne 14 dienen zur Halterung einer ring- oder ellipsenförmigen Kontaktfeder 12, die an der offenen Seite gegeneinander versetzte Laschen 16 aufweist. die im eingesetzten Zustand sich überkreuzen und bei nicht eingesetztem Schieber 11 an einer schmalen Zwischenwand 17 federnd anliegen. Zweckmäßig sind die Kontaklfedern 12 so angeordnet, daß hei g<: rader Anzahl von Kontaktfedern 12 die Laschen 16 der einen Hälfte derselben in die eine Schieberichtung und die Laschen 16 der anderen in die andere Schieberichtung zeigen. Hierdurch wird beim Verschieben in beiden Richtungen die gleiche Kraft zum Verschieben benötigt. Bei ungeradzahliger Anzahl von Kontaktfedern 12 ist der eine Teil, d. h. etwa die Hälfte, in der einen Richtung und der andere Teil in der anderen Richtung vorgesehen, so daß hier in beiden Schieberichtungen eine etwa gleichmäßige Kraft erforderlich ist.
Um ein Herausfallen der Kontaktfedern 12 nach oben zu verhindern, ist erfindungsgemäß oberhalb derselben eine Leiste 18 vorgesehen, die mit paarweise gegenüberliegenden Halteklammern 19 versehen ist. Das Ende der Halteklammern 19 ist mit einem Zahn 20 versehen, der einen Quersteg 21 der Wandteile 15 hintergreifen kann, so daß die Leiste 18 auf den Schieber 10 aufgerastet werden kann und durch die Schnappbefestigung gehaltert ist.
Ein weiteres vorteilhaftes Ausfuhrungsbeispiel ist an Hand der Fig.7 und 8 gezeigt. Hier wird das U'förmige Gehäuse derart angeordnet, daß die Basis 2 oben zu liegen kommt und die Kontaktmesser 6 von oben eingesetzt werden können. Der Schiebern ist hier in Fig. 8 nur schematisch dargestellt und, wie gezeigt, wird dieser durch das Einstecken der Lötlaschen 7 in eine gedruckte
UtJptt 2 in seiner Lage gehalten. Wie ersichtlich, ist es bei dieser Anordnung möglich, die Länge der Kontaklmesser 6 sehr kurz zu halten,

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    I. Schiebeschalter für Geräte der Nachrichtentechnik, insbesondere Frequenzbereichumschalter für Abstimmeinheiten in Rundfunk und/oder Fernsehempfängern zum Empfang mehrerer Frequenzbereiche, mit einem U-förmigen Gehäuse, das paarweise gegenüberliegende Schlitze für abgewinkelte Kontaktmesser aufweist, und in dem ein Schieber geführt ist, der Kontaktfedern trägt, über die Kontaktteile mit den Kontaktmessern verbindbar sind, wobei die das Gehäuse überragenden Abschnitte der Kontaktmesser als Lötanschlüsse dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (5) etwa senkrecht zu der Basis (2) des U-förmigen Gehäuses in des- ao sen Schenkel (3, 4) verlaufen und sämtliche Kontaklmesscr (6) von der gleichen Seite in die Schlitze (5) eingesteckt sind, wobei die abgewinkelten Teile (8) der Kontaktmesser (6) auf den Schieber (11) zu gerichtet sind.
  2. 2. Schiebeschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktmesser (6) in ihrem im Schenkel (3, 4) verlaufenden geraden Teil eine Ausbuchtung (13) aufweisen.
  3. 3. Schiebeschalter nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (3, 4) nach innen ragende Vorsprünge (9) aufweisen, auf denen der abgewinkelte Kontaktteil (8j der Kontaktmesser (6) aufliegt.
  4. 4. Schiebeschalter nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Konlaktmesser (6) von der Basis (2) des Gehäuses (1) aus einsetzbar sind.
  5. 5. Schiebeschalter nach einem der Ansprüche 1 his 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (II) aus einem die Kontaktfedern (12) tragenden Teil (10) besteht, wobei ringförmige Kontaktfedern (12) über einen Fixierdorn (14) steckbar sind und darüber eine Leiste (18) mittels Rastelementen (19, 21) einschnappbar aufgesetzt ist.
  6. 6. Schiebeschalter nach e^m der Ansprüche I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Kontaktfedern (12) geschlitzt sind und dort Laschen (16) vorgesehen sind, die die Kontaktfeder (12) durch federndes Anliegen an einer Haltewand (17) in vorgespanntem Zustand fixieren.
  7. 7. Schiebeschalter nach Anspruch 6, dadurcli gekennzeichnet, daß die Kontaktfedern (12) so angeordnet sind, daß die Laschen (16) der Hälfte oder annähernd der Hälfte derselben in die eim; Schieberichtung und der andere Teil in die Gegenrichtung zeigen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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