DE1908910A1 - Durch eine Tastatur,insbesondere die Pedaltastatur eines elektronischen Musikinstruments betaetigte Schalterkette - Google Patents

Durch eine Tastatur,insbesondere die Pedaltastatur eines elektronischen Musikinstruments betaetigte Schalterkette

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DE1908910A1
DE1908910A1 DE19691908910 DE1908910A DE1908910A1 DE 1908910 A1 DE1908910 A1 DE 1908910A1 DE 19691908910 DE19691908910 DE 19691908910 DE 1908910 A DE1908910 A DE 1908910A DE 1908910 A1 DE1908910 A1 DE 1908910A1
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Kretschmer Klaus Edgar
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HOHNER AG MATTH
Matth Hohner AG
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HOHNER AG MATTH
Matth Hohner AG
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H1/00Details of electrophonic musical instruments
    • G10H1/18Selecting circuits
    • G10H1/22Selecting circuits for suppressing tones; Preference networks

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description

  • Sustain-Pedal" Durch eine Tastatur, insbesondere die Pedaltastatur eines elektronischen Islusikinstruments betätigte Schalterkette Die erfindung betrifft eine durch eine Tastatur, insbesondere die Pedaltastatur eines elektronischen MusikY instruments betätigte Schalterkette, zB. in Form einer sogenannten Kettenschaltung mit je einem Kondensator und je einem Schalter im Längs- bzw. Querzweig von aneinander geketteten Leitungemaschen, wobei das Ausgangssignal eines Wechselstromgenerators durch die Schalterkette auf eine von mehreren Tonfrequenzen wahlweise umschaltbar ist und das Signal auf der Schalterkette bzw. der Wechselstromgenerator selbst eine nachfolgende Frequenzteiler-und/oder eine egelverstärkerstufe steuert0 Bei blusikins-trumenten, insbesondere elektronischen slusikinstrumenten, liegt oft die Aufgabe vor, einen Teil des Spielbereichs, zB. den Baßbereich so auszugestalten, daß eine Folge von Tönen so gespielt werden kann, daß sie zwar länger erklingen als die Taste gedrUckt ist (ustain"), aber beim Drücken einer neuen Taste durch den dieser zugeordneten Ton abgelöst werden, und zwar, ohne daß die Töne sich überlappen. Dieser Mangel des Überlappens tritt beispielsweise bei einer bekannten, allerdings auch etwas aufwendigen Anordnung auf, bei der für jeden einzelnen Ton eine selbständige Einrichtung vorgesehen ist, die den Ton zum Erklingen bringt und ausklingen läßt. Beispielsweise arbeitet nach diesem Prinzip eine Schaltungsanordnung, bei der jedem Generatorausgang der Töne des betreffenden Tonhöhenbereichs eine kegelverstärkerstufe zugeordnet ist, die beim Drücken der betreffenden Taste ausgelöst wird, was meistens durch Umladung eines Kondensators nach einer Zeitkonstantenfunktion und entsprechende Steuerung einer Verstärkerstufe erfolgt. Es sind auch schon von der Praxis der herkömmlichen rein mechanischen vielstimmigen Tasten-iEusikinstrumente sogenannte Prolongement-Vorrichtungen bekannt, bei denen eine gespielte Taste oder der ihr zugeordnete Steuerungsmechanismus mechanisch so lange in der Arbeitsstellung festgehalten wird, bis eine andere Taste gespielt wird.
  • Die angeführten bekannten Einrichtungen haben den Nachteil, daß entweder wie im Falle des ersten Beispiels, Überlappungen von Tönen auftreten können, wenn die Abklingzeit länger ist als der zeitliche Abstand der gespielten Töne, oder, wie im zweiten Beispiel, die verwendeten Sperrmechanismen Geräusche verursachen und oft nicht den allgemeinen Anforderungen an Betriebszuverlässigkeit genügen, weil entweder oft Teile beschädigt werden oder brechen oder der Festhaltemechanismus nicht sicher genug einschnappt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Tastatur, insbesondere die Pedaltastatur eines elektronischen Iviusikinstruments mit dem zugehörigen Tongeneratorsatz und weiteren Hilfseinrichtungen so auszubilden, daß die vorbeschriebenen Nachteile der bekannten Einrichtungen, nämlich insbesondere die Uberlappung von Folgetönen,störende mechanische Geräusche und der mangel an Betriebszuverlässigkeit vermieden werden. Die neue Einrichtung, der in einschlägigen Fachkreisen die Bezeichnung "selbst löschender Sustain gegeben wird, soll im Sinne einer weiteren Aufgabenstellung nach von den bekannten Einrichtungen auch durch einen kleineren technischen Aufwand und durch eine weitgehend beliebige Anwendbarkeit bei verschiedensten Tonerzeugungeprinzipien auszeichnen.
  • Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in einer durch eine Tastatur entsprechend dem oben ausftihrlich beschriebenen Anwendungsgebiet betätigten Schalter kette deren Schalter durch die Anker von Relais betätigt werden, deren Betriebswicklungen mit betreffenden Tasten zugeordneten Tastenschaltern zu einer Relais tote vereinigt sind, die zusammen mit einem weiteren mechanisch oder elektrisch mit jedem der Tastenschalter zusammen wirkenden und gegebenenfalls auf die Regelverstärkerstufe mittelbar oder unmittelbar einwirkenden Auslöseschalter und einem strom- bzw. spannungbegrenzenden Widerstand an eine Stromquelle angeschlossen ist. In besonderer Ausgestaltung besteht die Erfindung in einem Verfahren zum Betrieb der erwähnten Schalterkette, wobei der durch den strom- bzw. spannungbegrenzenden Widerstand bestimmte Ruhestrom in der Höhe des Haltestroms der Relais durch Betätigung des Auslöseschalters so verändert wird, daß durch die Betriebswicklungen der Relais der zum Anzug der Anker nötige Strom fließt.
  • Der grundlegende Gedanke der Erfindung besteht also darin, daß die Relaiskette im sogenannten Ruhebetrieb von einem Strom durchflossen wird, der gerade ausreicht, um die Anker der Relais angezogen zu halten, und, wenn eine Taste gedrückt wird, wobei durch den zugehörigen Tastenschaiter die betreffende Relaiswicklung kurzgeschlossen ist, den Anker dieses Relais' abfallen zu lassen und den von ihm betätigten Kontaktsatz in seine Ruhestellung freizugeben. Der Kontaktsatz des zu der gespielten Taste gehörenden Relais' befindet sich also in einer, den anderen Relais und ihren Kontaktsätzen entgegengesetzten Stellung.
  • Diese Stellung kann, je nach dem Schaltungsprinzip des betreffenden Wechselstromgenerators entweder bei einer zum Schwingkreis des Oszillators gehörenden Kondensatorkette diese für eine bestimmte frequenz, d.ho für eine bestimmte lonhöhe abbrechen, oder bei einem Satz von Tongeneratoren die Leitungsverbindung zu dem betreffenden Tongenerator herstellen.
  • Zusammen mit dem parallel zur Relaiswicklung liegenden Tastenkontakt ist auch durch die Taste ein weiterer Schalter betätigt worden, so daß der Strom durch die Relaiskette bzw. die an ihr liegende Spannung auf einen solchen Wert erhöht worden ist, daß die zu den nichtgedrückten Tasten gehörenden Relaiswicklungen von einem höheren Strom durchflossen wird. drfindungsgemäß ist dieser.
  • Stromanstieg so bemessen, dals die Aiiker solcher Relais anziehen, die sich vorher in der Ruhestellung befunden haben. Dadurch ist sichergestellt, Jal beim Drücken einer Taste jeweils ein Relais und nur dieses eine anspricht und somit auch nur der zugel-lörige hontaktsatz betätigt wird.
  • Wird nun ein anderer Ton gespielt, d.h. eine andere Taste gedrückt, dann wiederholt sich das Spiel aufs Neue, d.h.
  • die dieser Taste zugeordnete Relaiswicklung wird kurzgeschlossen, der Anker dieses Relais1 fallt ab, und die Anker aller anderen Relais werden angezogen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Relaiskette durch in eie geschaltete Betriebswicklungen der Relais, denen jeweils ein der betreffenden Taste zugeordneter Tasten-Einschalter parallel geschaltet ist, gebildet, und an die Stromquelle in Reihe mit zwei Widerständen angeschlossen, deren einer durch den Auslö;seschalter überbrückt ist und deren Summenwert- den Strom auf den Halte strom der Relais begrenzt-. In diesem Falle ist es dann zweckmaßig, den nchtübebrückten Widerstand so zu bemessen, daß er den Strom durch die Relaiskette auf den Ansprechwert der Relais begrenzt, Der Auslöseschalter kann erfindungsgeniäß entweder mit XIilfe einer mechanischen Brücke gleichzeitig mit den Tastenschaltern durch jede der Tasten betätigt werden, oder durch eine Gruppe mit entsprechender Anzahl von parallel geschalteten Einschaltern ersetzt sein, von denen je einer zusammen mit dem betreffenden Tastenschalter durch die Taste betätigt wird.
  • Die Auslösung der dem Wechselstromgenerator nachfolgenden irequenzteiler- und/oder der hegelverstärkerstuSe erfolgt erfindungsgemäß in besonders einfacher und vorteilhafter Weise dadurch, daß durch Betätigung des Auslöseschalters bzw. die ihn ersetzende Gruppe von parallel geschalteten Sinß^haLtern zusammen mit dem durch sie überbrückten Widerstand die Arbeitswicklung eines weiteren Relais1, gegebenenfalls in Reihe zu einem strombegrenzenden Widerstand kurzgeschlossen wird, wobei während der entuprechend kurzzeitigen Freigabe des Kontaktsatzes dieses Relais' ein Zeitkonstantenkreis geschaltet wird, durch don eine Lampe zum kurzzeit.igen Aufleuchten und anschließenden mehr oder weniger langsamen Verlöschen gebracht wird.
  • Diese Lampe steuert dann in an sich bekannter Weise den Widerstand eines lichtelektrischen Bauelements, das zu einem Spannungsteiler für die Tonfrequenzspannung selbst oder für die Steuerung eines aktiven Bauelements gehören mag.
  • Abgesehen von den in Verbindung mit der unmittelbaren erfindungsgemäßen Lösung der Auf gabe gebrachten Erläuterungen ist die Erfindung im wesentlichen in der Ti'orm einer Relaiskette mit zu den Arbeitswicklungen parallel geschalteten Tastenschaltern und der Relaiskette in Reihe geschalteten Auslöseschalter beschrieben. Es ist ohne weiteres zu erkennen, daß anstelle dieses Anwendungsbeispiels auch ein dazu analoges aufgebaut werden kann, indem man in bekannter Weise Ströme und Spannungen, Widerstände und Leitwerte usw. vertauscht.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung lassen sich der nachfolgenden Beschreibung anhand des in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiels entnehmen. Es stellen dar:-Fig. 1: Das Schaltbild eines Ausführungsbeispiels der Erfindung für einen einstimmigen Tonfrequenzgenerator mit Kettenschaltung, wobei neben diesem einstimmigen Wechselstromgenerator, wie durch die klammer mit ig. ia bezeichnet, eine Alternative mit vielstinunigem Wechselstromgenerator und wie durch den Pfeil Big. ib bezeichnet, eine Alternative mit einer Gruppe von Schaltern anstelle eines einzigen Auslöseschalters aus Gründen der besseren Verständlichkeit des Austauschea gleich mit eingetragen sind.
  • Pig. 2: sinne andere Ausführungsform für den Stromkreis des Auslöseschalters.
  • In Fig. 1 ist der an den Schwingkreis 1 angeschlossene übrige Teil des \Iechselstromgenerators durch das Wästchen 2 dargestellt. Der Schwingkreis 1 besteht aus der als übertrager ausgebildeten Schwingdrossel 3 und der aus den Kondensatoren 4 bis 8 und den Schaltern 9 bis 14 aufgebauten Kettenschaltung. Die Schalter 9 bis 14 werden durch die strichpunktiert angedeuteten Anker der Relais 15 bis 20 betätigt, deren Betriebswicklungen die Tastenschalter 21 bis 26 so parallel geschaltet sind, daß die durch je eine Betriebswicklung und den parallel geschalteten '£astenschalter gebildeten Leitungsmaschen die erfindungsgemäße Relaiskette bilden. In Reihe mit dieser Relaiskette ist der durch den Auslöseschalter 27 überbrückte Widerstand 28 geschaltet. Die Relaiskette ist an dem einen Ende 29 über den Widerstand 30 mit dem einen Pol 31 und über die erwähnte Parallelschaltung aus Widerstand 28 und Auslöseschalter 27 am anderen Ende 32 mit dem anderen Pol 33 der Stromquelle verbunden. Die Widerstände 28 und 30 sind so bemessen, daß ihre Summe in Verbindung mit der Stromquelle einen Strom durch die Relaiskette, doh. also die Reihenschaltung der Betriebswicklungen fließen läßt, der gerade ausreicht, um die angezogenen Anker zu halten.
  • Die Tastenschafter 21 bis 26 werden durch die mit Pfeilen angedeuteten Hebel 34 bis 39 der Tasten betätigt, wie ebenfalls durch die strichpunktierten Verlängerungen der Pfeile angedeutet ist, wobei jeder dieser Hebel 34 bis 39 mechanisch die Kuppelschiene 40 mitnimmt, die ihrerseits, wie durch den Pfeil 41 angedeutet, den Auslöseschalter 27 in Einschaltstellung bringt. Wird eine Taste gedrückt und der Auslöseschalter also kurzgeschlossen, dann steigt wegen der Uberbrückung des Widerstandes 28 der Strom durch die Betriebswicklungen; erfindungsgemäß ist nun der Widerstand 30, der auch in Reihe mit Auslöseschalter in der Leitung 42 liegen könnte, so bemessen, daß sich der Strom durch die Betriebswicklungen in diesem Betriebszustand so viel erhöht, daß die Anker aller Relais, deren Betriebswicklung nicht kurzgeschlossen ist, angezogen werden.
  • Wenn eine Taste gedrUckt wird, dann wird erfindungagemäß aber, wie im Beispiel Relais 17, Tastenschalter 23 und Hebel 36 gezeigt, die Betriebswicklung des Relais' 17 durch die Arbeitsstellung des Tastenschalters 23 über drückt, so daß der Anker dieses Relais' 17 nicht-angezogen bleibt. Beim Loslassen der Taste und Wiederöffnen des Auslöseschalters 27 ändert sich an diesem Betriebazustand nichts (solange die Stromquelle angeschlossen bleibt).
  • Während sich die von den Ankern der Relais 15, 16 und 18 bis 20 betätigten Schalter 9, 10 und 12 bis 14 in Arbeitsd.h. Kurzschlußstellung befinden, ist der zum Relais 17 gehörende Schalter 11 geöffnet, im Schwingkreis 1 wirken also mit der Schwingdrossel 3 nur die Kondensatoren 4 und 5 zusammen, die in bekannter Weise so abgestimmt sind, daß sich der zu der Taste bzw. ihrem Hebel 36 gehörende Ton ergibt.
  • Wird nun eine andere Taste gedrückt, zB. die zu dem Hebel 37 gehörende, dann wiederholt sich das beschriebene Spiel, d.h. außer dem relais 18, dessen Betriebswicklung nunmehr durch den in Kurzschlußstellung gebrachten Schalter 24 überbrückt ist, werden im Betriebszustand der Kurzschlußarbeitsstellung des Auslöseschalters 27 die Anker aller anderen Relais 15 bis 17 und 19 bis 20 angezogen, so daß die Schalter 9 bis 11 (und 13, 14) geschlossen und der Schalter 12 geöffnet ist. Im Schwingkreis 1 sind nunmehr die Kondensatoren 4 bis 6 wirksam, d.h. der Wechselstromgenerator 1 bis 3 ist nunmehr auf die andere, der zum Hebel 37 gehörenden Taste zugeordnete Frequenz umgeschaltet.
  • Parallel zum Widerstand 28 oder an seiner Stelle ist die Betriebswicklung des Relais 43 in Reihe mit dem Widerstand 44 geschaltet, dessen Kontaktpaar 45 in Kurzschlußstellung fällt, wenn der Auslöseschalter in seine Arbeitsstellung, d.h. ebenfalls in Kurzschluß gebracht wird. Dieser Kurzschluß wird, wie man ohne weiteres sieht, nur so lange aufrechterhalten, als die betreffende Taste gedrücktwird; während dieser Zeit wird der Kondensator 46, dessen anderer Pol über die Zuleitung 47 an dem anderen Pol (31) der Stromquelle liegt, aufgeladen. Beim Loslassen der Taste entlädt sich der Kondensator über die Lampe 48, die aus dem Betriebszustand des hellen Aufleuchtens, solange die Taste gedrückt ist, nunmehr entsprechend der Zeittonstante dieses Kreises, die in an sich bekannter Weise einstellbar sein kann, mehr oder weniger langsam verlöschtO Da dieser Teil nicht mehr eigentlich zur Brfindung gehört, sondern in beliebiger Weise, wie es aus dem Stand der Technik bekannt ist, abgewandelt warden kann, ohne daß die Erfindung dadurch berührt oder verändert wird, ist auch die durch die Lampe 48 gesteuerte Regelverstärkerstufe 49 nur symbolisch durch den lichtelektrischen Widerstand 50 und den Querwiderstand 51 eines Spannungsteilers angedeutet. Das Ausgangssignal des Wechselstromgenerators ist über die Leitungen 52 und 53 an diese Regelverstärkerstufe angeschlossen, wobei eine oder mehrere, gegebenenfalls registrierbare Frequenzteilerstufen zwischengeschaltet sein können (auf deren Wiedergabe ist aus Übersichtlichkeitsgründen verzichtet) und der Ausgang der Regelverstärkerstufe wird über die Leitung 54 weiteren Teilen des Slusikinstruments zugeführt.
  • Wie schon eingangs erwähnt, kann erfindungsgemäß der durch eine mechanische Kuppelschiene 40 mit jedem der Hebel 34 bis 39 betätigte Auslöseschalter durch eine Gruppe von parallel geschalteten Zinschaltern ersetzt sein, von denen je einer zusammen mit dem der betreffenden Betriebewicklung der Relais parallel geschalteten Tastenschaltern durch den Hebel der betreffenden Saste betätigt wird. Diese kruppe ist, wie durch den Pfeil Fig. ib bezeichnet, aus den Schaltern 55 bis 60 zusammen gesetzt, die über die Leitungen 61 und 62 parallel geschaltet und anstelle des Auslöseschalters 27 über die Leitungen 63 und 64 an die Enden 65 und 66 des Widerstandes 28 angeschlossen sind; die uppelschiene 40 fällt in diesem Falle zusammen mit dem Auslöseschalter 27 weg. Die Wirkungsweise ist audh bei dieser Abwandlung der Erfindung die gleiche wie vorher beschrieben, lediglich mit dem Unterschied, daß durch jeden der zu den Tasten gehörenden hebel 34 bis 39 gleichzeitig mit dem der Betriebswicklung eines Relais, zB. 17, parallel liegenden Tastenschalter, sB. 23, der Einschalter, zB. 57, zB. durch den Hebel 36 betätigt wird0 In dem durch die Klammer la bezeichneten Teil der Fig. 1 soll ungefähr angedeutet sein, wie die Schalterkette beispielsweise aufgebaut sein kann, wenn anstelle eines einstimmigen Wechselstromgenerators (1 bis 3) der aus den selbständigen Generatoren 67 bis 72 aufgebaute vielstimmige Wechseletromgenerator verwendet wird. In diesem Falle sind die Ausgänge 73 bis 78 über die Entkopplungswiderstände 79 bis 84 jeweils an die Ruhekontakte 85 bis 90 der Wechselschalter 91 bis 96 angeschlossen, die durch die Anker der Relais 15 bis 20 betätigt werden. Die Zungen (ikfittelkontakte) und die Arbeitskontakte der echselschalter 91 bis 96 sinß wie durch die Leitung 97 angedeutet, in Reihe miteinander verbunden und liegen an der Ausgangsleitung 98, zu der die andere Leitung 99 gehört.
  • Im Falle des vorher schon beschriebenen Beispiels des Relais 17 fällt der Wechselschalter 93, wenn die Betriebswicklung des Relais 17 kurzgeschlossen wird, in seine Ruhelage und tritt somit an der Ausgangsleitung 98 das Signal am Ausgang 75 des Generators 69 auf. Wenn eine andere Taste gedrückt wird, dann kommt dieser Wechselschalter 93 in seine Arbeitastellung, das vorher weitergeleitete Signal wird also gelöscht und an seiner Stelle tritt, ebenfalls entsprechend dem vorherigen Beispiel des Hebels 37 das Ausgangasignal 76 des Generatore 70 an der Auegangsleitung 96 auf. Die Leitungen 98 und 99 führen wieder in bekannter Weise, gegebenenfalls über Teilerstufen, zu einer Regelverstärkerstufe (49). Alles andere stimmt mit der vorher beschriebenen Ausführung-überein0 In Fig. 2, die einen Ausschnitt wiedergibt, der etwa einen Teil der an die Relaiskette 1 bis 26 angeschlossenen Teile der Fig. 1 ersetzt, ist in Reihe zu der Gruppe von Einschaltern 55 bis 60 das elais 101 geschaltets das also, wie durch die strichpunktierte Gerade 102 angedeutet, bei Betätigung des Einschaltere 103 an die beiden Pole 104 und 105 der Stromquelle angeschlossen wird und anspricht. Außer dem Kontaktpaar 106 für die Auslösung der Regelverstärkerstufe, das etwa dem Kontaktpaar 45 der Fig. 1 entspricht, wird durch das Relais 101 der Wechselechalter 1u7 in Arbeitsstellung gebracht, so daß der Kondensator 106 die Relaiskette, von der lediglich das Relais 109 und der parallel zu seiner Betriebswicklung geschaltete Tastenschalter 110 gezeichnet ist, mit dem einen Pol 105 (in Fig. 1 mit 33 bezeichnet) der Stromquelle verbindet. Der dabei kurzzeitig auftretende Ladestrom des Kondensators 108 läßt wiederum alle Relais, deren Betriebswicklung nicht durch einen betätigten Tastenschalter kurzgeschlossen ist, ansprechen. Wird die Taste wieder losgelassen, dann fällt das Relais 101, d.h. sein Anker, und damit auch der Wechselschalter 107 in seine Ruhestellung zurück, wobei der Kondensator 108 über den Widerstand 109 entladen wird. Kondensator 109 und Bechselschalter 107 sind durch den Widerstand 111 überbrückt. Da, wie schon erwähnt, die Wirkungsweise der Erfindung auch bei dieser Abwandlung der Fig. 2 im übrigen genau dem vorher beschriebenen Fall der Fig. 1 entspricht, erübrigen sich hierzu weitere Ausführungen.

Claims (1)

  1. "Sustain-Pedal"
    P a t e n t a n a p r U c h e 9 Durch eine Tastatur, insbesondere die Pedaltastatur eines elektronischen Musikinstruments betätigte Schalterkette, zB in Form einer sogenannten Kettenschaltung mit je einem Kondensator (zB. 4) und je einem Schalter ( zBO 9) im Längs- bzw. Querzweig von aneinander geketteten Leitungsmaschen, wobei das Ausgangs signal eines Wechselstromgenerators durch die Schalterkette auf' eine von mehreren Tonfrequenzen wahlweise umschaltbar ist und das Signal auf der Schalterkette bzw. der Wechselstromgenerator selbst eine nachfolgende Brequenzteiler- und/ oder eine Regelverstärkerstufe (49) steuert, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalter (9-14) der Schalterkette durch die Anker von Relais (15-20) betätigt werden, deren Betriebswicklungen mit betreffenden.
    Tasten zugeordneten Tastenschaltern (21-26) zu einer Relaiskette vereinigt sind, die zusammen mit einem weiteren mechanisch oder elektrisch mit jedem der Tasten schalter zusammenwirkenden und gegebenenfalls auf die Regelverstärkerstufe (49) mittelbar oder unmittelbar einwirkenden Auslöseschalter'(27) und einem strom- bzw.
    spannungbegrenzenden Widerstand (28, 30) an eine Stromquelle (3£, 33) angeschlossen ist0 2. Verfahren Zlinl getrieb einer Schalterkette nac' ßffspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß der duich den strom- bzw.
    spannungbegrenzenden Widerstand (28, 30) in der Höhe des Haltestroms der Relais bestinirate ituhestrom durch Betätigung des Auslöseschalters (27) so verändert wird, daß durch die Betriebswicklungen der Relais der zum Anzug der Anker nötige Strom fließt.
    3. Schalterkette zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Relaiskette durch in Serie geschaltete Betriebswicklungen der Relais (15-20), denen jeweils ein der betreffenden Taste zugeordneter Tasten-Einschalter (21-26) parallel geschaltet ist, gebildet und an die Stromquelle in Reihe mit zwei Widerständen (28, 30) angeschlossen ist, deren einer (28) durch den Auslöseschalter (27) überbrückt ist und deren Summenwert den Strom auf den fialtestrom der Relais begrenzt.
    4. Schalterkette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht überbrückte Widerstand (30) den Strom durch die Relaiskette auf den Ansprechwert der Relais begrenzt.
    5. Schalterkette nach einem der Ansprüche 3 und 4, j dadurch gekennzeichnet, daß der in Reihe mit der Relaiskette geschaltete Auslöseschalter ein Wechselschalter (107) ist, bei dessen Betätigung ein Kondensator (108) unter Umladung parallel zu einem (111) der beiden Serienwiderstande der Relaiskette geschaltet wird0 6. Schalterkette nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Relaiskette in Reihe liegende und mit dem einen (28) der beiden Serienwiderstände überbrückte Auslöseschalter (27) mit Hilfe einer mechanischen Kuppelschiene (40) durch jede der Tasten betätigt wird.
    7. Schalterkette nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der in Reihe mit der Relaiskette geschaltete Auslöseschalter (27) durch eine Gruppe mit entsprechender Anzahl von parallel geschalteten Einschaltern (55-60) ersetzt ist, von denen je einer zusammen mit dem der betreffenden Betriebswicklung der Relais (15-20) parallel geschalteten lastenschalter (21-26) durch die Taste betätigt wird.
    8. Schalterkette, nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslöseschalter durch einen Arbeitskontakt eines Relais gebildet ist, dessen Arbeitswicklung bei Tastenbetätigung durch Schließung eines mit hilfe einer mechanischen Kuppelschiene (40) gemeinsam von jeder Taste mitbetätigten oder eines zu einer Gruppe mit entsprechender Anzahl von parallel geschalteten Einschaltern (55-60) gehörenden Schalters an die Stromquelle (31, 33) angeschlossen wird.
    9. Schalterkette nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem durch den Buslöseschalter (27) bzw. die ihn ersetzende Gruppe von parallel geschalteten Einschaltern (55-60) überbrUckten Widerstand (28) die Arbeitswicklung eines weiteren Relais (43)+ gegebenenfalls in Reihe zu einem strombegrenzenden Widerstand (44), geschaltet ist, wobei ein durch diese Arbeitewicklung betätigtee KontAktpaar (45) zusammen mit einem RC-Glied (46 usw.) im Stromkreis einer Lampe (48) liegt, durch deren Helligkeit der Widerstand eines lichtelektriechen Bauelemente (50) gesteuert wird.
    L e e r s e i t e
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