DE1908889B - Selbstauslöser fur einen Kameraver Schluß - Google Patents

Selbstauslöser fur einen Kameraver Schluß

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DE1908889B
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Pending
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English (en)
Inventor
Katsuhiko Sakazaki Tadazumi Tokio Nomura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pentax Corp
Original Assignee
Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd

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Description

Die Erfindung betrifft einen Selbstauslöser für einen Kameraverschluß, dessen Auslösestift den Selbstauslöser startet und der einen Vorspannhebel enthält, der durch Verschlußaufzug gespannt und nach jeder Verschlußbetätigung entsprechend einer voreingestellU τ Ablaufzeit in seine neutrale Lage zurückbewegt wird.
Bei fotografischen kamera sind häufig Selbstauslöser vorgesehen, mit denen es möglich ist, den ausgelösten Verschlußablauf für eine bestimmte einstellbare Zeitdauer zu verzögern. Derartige Selbstauslöser sind in der Regel als getrennte Elemente in der Kamera vorgesehen und werden mit einem besonderen Aufzughebel gespannt. Der Selbstauslöser und der Verschluß müssen getrennt aufgezogen bzw. gespannt werden, wobei die Verschlußauslösung unter Zuhilfenahme des Selbstauslösers häufig erst dann möglich ist, wenn zuvor eine entsprechende Umschaltung des Mechanismus vorgenommen wurde. Dabei ist es möglich, daß die Umschaltung bei der beabsichtigten Benutzung des Selbstauslösers vorgesehen wird und damit der Selbstauslöser abläuft, ohne daß der Verschluß betätigt wird.
Bei Selbstauslösern, die mit Verschlüssen bekannter Art gekoppelt sind, ist also ein besonderer Mechanismus innerhalb des Verschlusses erforderlich, der für den Aufnahmebetrieb mit Selbstauslöser umgeschaltet werden muß und somit eine zusätzliche Bedienungstätigkeit erfordert. Ferner ist eine Aufnahme mit B-Einstellung des Verschlusses mit Selbstauslöser mit Schwierigkeiten verbunden, da der Verschluß mit Ablauf des Selbstauslösers im geöffneten Zustand gehalten wird und nur mit erneutem Verschlußaufzug geschlossen wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Selbstauslöser bekannter Art derart zu verbessern, daß kein besonders einzustellender Koppelmcchanismus mit dem Kameraverschluß erforderlich ist und ein einwandfreies Arbeiten des Verschlusses bei allen eingestellten Verschlußwerten gewährleistet ist. Insbesondere soll ein Schließen des Verschlusses bei B-Einstellung durch eine einfache Bedienungsmaß' nähme möglich sein.
Diese Aufgabe wird für einen Selbstauslöser der eingangs genannten Art erfindungsgemUß dadurch gelöst, daß ein Hauptsteuerhebel vorgesehen ist, der bei gespanntem Selbstauslöser mit einem Rastelement in den in Auslösestellung bewegten Auslösestift einrastet und ihn in der Auslösestellung hält, und daß der Vorspannhebel mit einem Druckelement versehen ist, das bei Bewegung des Vorspannhebels in seine neutrale Lage den Hauptsteuerhebel aus seiner Raststellung bewegt.
Dadurch, daß der Auslösestift bei gespanntem Selbstauslöser in seiner Auslösestellung gehalten wird, ist die eigentliche Auslösung durch den Selbstauslöser mechanisch wie bei einem Betrieb ohne Selbstauslöser vorlxreitet, so daß nach Ablauf des -5 Selbstauslösers die Bewegung eines den Auslösestift ersetzenden Elementes zur Auslösung genügt. Um den Auslösestift zur Rückbewegung in seine Anfangsstellung freizugeben, wird die Bewegung des bekannten Vorspannhebels nach Verschlußablauf in so seine neutrale Lage ausgenutzt. Er wirkt auf den Hauptsteuerhebel derart ein, daß dieser aus seiner Raststellung herausbewegt wird. Somit sind Bewegungsvorgange des Verschlußmechanismus für die bei Selbstauslöserbetrieb erforderliche Rückbewegung des Auslösestiftes ausgenutzt.
Im Fall der B-Einstellung kann ein Schließen des Verschlusses nach Ablauf des Selostauslösers in einfacher Weise dadurch erreicht werden, daß irgendeine bestimmte Verschlußzeit eingestellt wird, wodurch der Vorspanr-hebel den Hauptsteuerhebel aus seiner Radstellung bewegen kann.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung isi für eine Spiegelreflexkamera in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 die Ausführungsform der Erfindung in Seitenansicht,
F i g. 2 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht des Selbstauslöser-Aufzugsmechanismus gemäß der Erfindung,
F i g. 3 eine perspektivische Ansicht des Selbstauslöser-Steucrmechanismus gemäß der Erfindung,
F i g. 4 eine Seitenansicht der Spiegelsteuerung einer einäugigen Spiegelreflexkamera, mit der der Selbstauslöser gemäß der Erfindung zusammenwirkt,
F i g. 5 die Spiegelsteuerung gemäß F i g. 4 in einer Position vor der Verstellung des Spiegels,
F i g. 6 die Spicgelsteuerung gemäß F i g. 4 in einer Position nach der Verstellung des Spiegels.
In F i g. 1 und 2 ist ein Nockenhebel 1 dargestellt, der drehbar auf einem Wellenfortsatz einer Selbstauslöser- und Aufzugswelle 2 derart angeordnet ist, daß er zusammen mit der Welle 2 mit Hilfe eines außerhalb der Kamera vorgesehenen Aufzughcbels 3 gedreht werden kann. Der Aufzughebel 3 greift am Nockenhebel 1 über -in Koppelglied 4 an. Der Nokkcnhebcl 1 ist an einer Hülse 1 α befestigt, deren dem Aufziighebe! 3 abgewandtes Ende derart mit Ausnehmungen verschen ist, daß ^n Vorsprung 1 b gebildet ist, der in entsprechende Ausschnitte einer angrenzenden Nockenscheibe S eingreift, die ebenfalls auf der Aufzugwelle 1 drehbar gelagert ist. Die Ausschnitte am axialen Teil der Nockenscheibe 5 werden von Vorsprüngen 5 α begrenzt, die in den durch den Vorsprung Ib begrenzten Ausschnitt der Hülse la eingreifen. Da der Ausschnitt an der Hülse 1 α einen größeren Umfangsbereich erfaßt als die Vorsprü'ige 5 α, kann die Nockenscheibe S um einen bestimmten Winkelbereich frei gedreht werden, bevor die Vor-
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iprünge Sa am Vorsprung lft der Hülse Ια anlie- der Rückseite der Halteplatte 24 angebracht, Dur
-jen. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß für einen Hauptsteuerhebel 13 besitzt einen in einer Richtung
icstimmten anfänglichen Schwenkbereich des Nok- wirkenden Teil 13 c, der auf eine an einem Anker 25
Itenhebelsl und damit für einen bestimmten befestigte Blattfeder 2ö einwirkt und dadurch die
Schwenkbereich des Aufzughebcls 3 keine dreh- 5 Drehung eines Hemmrades 27 unterbindet, Mit Hilfe
schlüssige Verbindung zwischen dem Nockenhebel I einer Zugfeder 28 wird der Hauptsteuerhebel 13 der-
ond der Nockenscheibe 5 besteht. art vorgespannt, daß er den Anker 25 freigibt und
Auf der Aufzugwelle 2 ist eine Hebelscheibe 6 be- eine Vorspannfeder 29 entspannt, die einerseits am
festigt, die einen Vorsprung 6 a aufweist, der in den Autriebshebel 18 und andererseits am Vo'spannlie-
Prehbereich eines Stiftes 5 ft an der Nockenscheibe 5 io bei 19 befestigt ist.
hineinragt. Auf der dem Vorsprung 6 α gegenüberlie- Bevor der Aufzug betätigt und damit der Selbstgenden Seite der Hebelscheibe ist ein Stift 6ft vorge- auslöse· gespannt wird, befindet sich die mit der lehen. Auf der Aufzugwelle 2 ist ferner ein Ver- Aufzugwelle 2 verbundene Hebelscheibe 6 in der in ichUißauslosehebel 7 derart drehbar angeordnet, daß Fig. 1 dargestellten Position, in welcher der Vorer durch den Vorsprung 6 a der Hebelscheibe 6 ge- 15 sprung iS ft den Verschlußauslösehebel 7 im Uhrzeigergen die Kraft einer Feder 8 gedreht werden kann, die sinn gegen die Wirkung der Feder 8 gedreht hat. In einerseits an dem Auslösehebel 7 und andererseits an dieser Position drückt der Verschlußauslösehebel 7 e:.<em festen Punkt des Kameragehäuses befestigt ist. den Raiithebel 9 in die in Fi g. 4 dargestellte Lage, in Das andere Ende des Auslösehebels 7 greift an einem der dei Rasthebel 9 den Antriebshebel 18 für die Rasthebel 9 an, der mit einem Teil der Spiegelsteue- 20 Spiegelschwenkung freigibt. Für eine normale Aufrung zusammenwirkt. Dieser kann durch das Ver- nähme kann nimmer nach dem Spannen des Verschwenken des Spiegeis in eine Position gebracht Schlusses der Austccestift 14 nach unten gedrückt werden, in welcher die nötige Energie vorhanden ist, werden, wobei der Anschlag 14 α den Einrückhebel um die Schwenkbewegung ausz-jfiihren. 16 nach unten drückt. Dadurch wird der Antriebshe-
An einer in F i g. 1 gezeigten Haltepiatte 24 ist fer- 25 bei 18 freigegeben, der nunmehr eine Schwenkung
nor mit Hilfe einer Stiftschraube ein Hebel 10 dreh- ausführi und verschiedene Funktionen bewirkt, wie
b;ir gelagert, der bezüglich der Darstellung gemäß z. B. das Hochklappen des Spiegels, das Stoppen der
F1 g. 1 im Uhrzeigersinn unter einer Federvorspan- automatischen Blendeneinstellung und die Freigabe
ininp steht. Das untere F.nde dieses Hebels 10 liegt des Verschlusses. Die Einstellung der Belichtungszeit
an der Arbeitsfläche der Nockenscheibe 5, während 30 erfolgt in bekannter Weise durch eine Zeitsteuerung
d:is obere Ende an einem Hauptsteuerhebel 13 an- des Verschlusses, die entweder voreingestellt ist oder
liegt. Dieser Hauptsteuerhebol 13 ist derart ver- bei B-Einstellung von der Betätigungszeit des Auslö-
schwenkbar, daß er in den durch die Vorspannung sestiftes abhängt.
der Feder 12 möglichen Bewegungsbereich des He- Beim Fotografieren mit Selbstauslöser wird der
bels 10 hineinragt. 35 Aufzughebel 3 gemäß der Darstellung in F i g. 2 im
Ein gegen die Spannung einer Feder 15 nach unten Gegenuhrzeigersinn gedreht, um den Selbstauslöser
zu verlagernder Auslösestift 14 ist an seinem unteren zu spannen. Bei einem anfänglichen Schwenkbereich
Ende mit einem Anschlag 14 a versehen, der mit des Aufzughebels 3 dreht sich der Nockenhebel 1 mit
einem Ende eines Einrückhebels 16 zusammenwirkt, der Nockenscheibe 5, wobei der durch den Nocken-
^elcher seinerseits zusammen mit dem Rasthebel 9 40 hebel 1 und die Nockenscheibe 5 betätigte Umschalt-
drchbar gelagert ist. Ungefähr auf halber Länge des hebel 21 eine Umschaltung der fotometrischen Meß-
Auslösestiftes 14 ist ein Rattelement 14 ft vorgese- schaltung bewirkt. Anschließend wird der Stift 5 ft
hen, das in der Ruhelage mit einem Rastelement 13 a der Nockenscheibe 5 durch die Bewegung des Auf-
des Hauptsteuerhebels 13 zusammenwirkt und beim zughebels 3 in eine Position gebracht, in welcher er
Niederdrücken des Rasthebels 9 zum Inbetriebsetzen 45 am Vorsprung 6 a der Hebelscheibe 6 anliegt. Wäh-
des Selbstauslösevorgangs den Hauptstjuerhebel 13 rend dieses Bewegungsspiels wird die AufzugweMe 2
freigibt. noch nicht bewegt. Wenn nunmehr der Aufzughc-
Ein Spiegel 17 wird in bekannter Weise mit einem bei 3 weitergedreht wird, nimmt der Stift 5 ft der Antriebsmechanismus gesteuert, der einen Antriebs- Nockenscheibe 5 die Hebelscheibe 6 mit und dreht hebel 18 und einen Vorspannhebel 19 umfaßt. Diese 50 dadurch die Aufzugwelle 2, die mit der Hebelscheibeiden Hebel bewirken das Hochklappen des Spie- be 6 drehfest verbunden ist. Damit beginnt das Spangels 17. Der Vorspannhebel 19 ist mit einem Stift ncn des Selbstauslösers. Durch die Drehung der He-19fl versehen, der gegen einen weiteren Vorsprung bclschcibe 6 wird auch der Verschlußauslösehcbel 7, 13ft des Hauptsteuerhebcls 13 anschlägt, wenn sich der bisher vom Stift 6b festgehalten wurde, durch der Vorspannhcbel 19 in der Ruhelage befindet und 55 die Wirkung der Feder 8 im Gcgeni'hrzeigersinn genicht vorgespannt ist. Mit dem Antricbshcbel 18 ist dreht, sei daß der Rasthebel 9 vom einen Ende des ein Hebel 20 zur automatischen Blendeneinstellung Vcrschlußauslösehebels 7 in die Sperrposition zugekoppclt. Ein Umschalthebel 21 für die elektrische rücKgeschwenkt wird und den Antricbshebel 18 für Schaltung zur Belichtungseinstellung wird zum Ein- die Spiegclschwenkung blockiert. Ferner drückt der und Ausschalten der Lichtmessung durch die Dreh- 60 Vorsprung 13 a des Hauptsteyerhebels 13 gegen das bewegung des Nockenhebels 1 und der Nockenschei- Rastelement 14 b des Auslösestiftes 14, wie aus be 5 gesteuert. Das eine Ende dieses Umschalthebels F i g. 4 erkennbar, und ferner wird die Blattfeder 26 21 wirkt auf die Umschaltkontakte 22 ein. Ein Spem von dem in einer Richtung wirkenden Teil 13 c des hebel 23 greift derart an den Umschalthebel 21 an, Hauptsteuerhebels 13 niedergedrückt. In dieser Steldaß dieser -auf den Hebel 20 zur automatischen Blen- 65 lung wird der Anker 25 gegen das Hemmrad 27 gedeneinstellung einwirkt und diese unabhängig von drückt, so daß der in Fig. 3 dargestellte Mechanisder Spiegelstellung beendet, mus stillsteht. Der Hauptsteuerhebel 13 wird von
Der in F ί g, 3 gezeigte Steuermechanismus ist auf dem Hebe! 10 in dieser Position festgehalten. Beim
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Betätigen des Aufzughebels 3 legt sich die eine Seite 19 durch eine mit ihm verbundene Feder in dr ".i des Hebels 10 gegen die Arbeitsfläche der Nocken- F i g. 4 dargestellte Position zurückgeschwenkt, ,n scheibe 5, wodurch der Hebel 10 gegen die Kraft der welcher er sich befand, bevor die Vorspannung zum Feder 11 bezüglich der Darstellung gemäß F i g. 1 im Hochklappen des Spiegels aufgebracht wurde. Durch Gegenuhrzeigersinn geschwenkt wird und den 5 dieses Zurückschwenken des Vorspannhebels 19 in Hauptsteuerhebel 13 freigibt. In dieser Stellung ist die Position gemäß F i g. 4 dreht sich entsprechend der Selbstauslöse-Steuermechanismus in Betrieb und auch der Stift 19 α und dreht, während er gegen den kann den Verschluß nach einer Zeitspanne auslösen, Vorsprung 13 b anliegt, den Hauptsteuerhebel 13 bedie von der mit dem Aufzughebel 3 aufgebrachten züglich der Darstellung in F i g. 6 im Uhrzeigersinn, Vorspannung abhängt. Um eine gewünschte Zeit- io wodurch der Vorsprung 13 a des Hauptsteuerhebels spanne einzustellen, kann der Aufzughebel 3 entspre- aus dem Bereich geschwenkt wird, in dem er mit dem chend weit geschwenkt werden, so daß genügend Rasielement 14 b des Auslösestiftes 14 im Eingriff Energie in dem Selbstauslöser-Zeitgeber gespeichert stehen kann. Dadurch wird der Auslösestift 14 in seiwird, um den gewünschten Zeitablauf zu erhalten. ne Ausgangsposition gebracht und der Anker 25 vom Wenn der Zeitgeber und nachfolgend der Film- 15 Hebelann 13 c des Hauptsteuerhebels 13 unter Bloktransport sowie der Verschlußmechanismus in der kierung des Selbstauslösermechanismus festgehalten, vorausgehend beschriebenen Weise gespannt werden, Damit sind alle Teile des Selbstauslöser-Aufzugmewird der Vorspannhebel 19 bezüglich der Darstel- chanismus in die Ausgangsstellung zurückgebracht, lung in F i g. 4 im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt, von der aus sich der beschriebene Funktionsablauf wobei die Vorspannfeder 29, welche den Spiegel ao wiederholt, wenn eine neue Aufnahme unter Verhochklappt, gespannt und der Stift 19 α verschoben Wendung des Selbstauslösers gemacht wird, wird, so daß der Vorsprung 13 b des Hauptsteuerhe- Mit einem Selbstauslöser nach der Erfindung kön ■ bels 13 außer Eingriff kommt. Für das Auslösen des nen zeitverzögerte Aufnahmen ohne einen besonders Verschlusses wird anschließend der Auslösestift 14 einzustellenden Mechanismus innerhalb des Vergedruckt. Dadurch drückt der Anschlag 14 α am un- as Schlusses gemacht werden, so daß eine zusätzliche teren Ende des Auslösestiftes 14 den Einrückhebel Umschaltung eines solchen Mechanismus entfallt. 16 nach unten und gibt den Antriebshebel 18 frei. Im Ein Auslösen mit Selbstauslöser wird dabei durch selben Augenblick wird auch das Rastelement 14 ft Setzen der B-Einstellung vorbereitet. Dies ist cm /u- nach unten verschoben, wodurch der Vorsprung 13a stand, in welchem die Rüchstellung des AusK^estiitcs des Hauptsteuerhebels 13 freikommt. Damit 30 14 durch den Hauptsteuerhebel 13 verhindert wird schwenkt der Hauptsteuerhebel 13 auf Grund der und dieser im gedrückten Zustand des Auslöscstiftes Wirkung der Feder 28 bezüglich der Darstellung in 14 am Ende des Verschlußablaufes freigegeben wer-F i g. 4 im Uhrzeigersinn, wodurch der Hebelarm den kann. Dies erfolgt nach dem Schließen des Ver-13 c die Blattfeder 26 und damit den Anker 25 frei- Schlusses durch Bewegung des Vorspannhebels 19 in gibt. Der Vorsprung 13 a wird dabei in einen Bereich 35 eine vorspannungsfreie Lage. Der Verschlußmechaverschoben, in dem sich im Ruhezustand das Rast- nismus wird bei B-Einstellung offengehalten. Wenn element 14 b des Auslösestiftes 14 befindet. Dadurch der Verschlußmechanismus nach dem Ablauf einer wird der Auslösestift 14 in der in F i g. 5 dargestell- beliebigen Zeit in eine andere Einstellung gebracht ten niedergedrückten Position gehalten. Dieser Vor- wird, wird er geschlossen. Auf Grund der Rückstelgang bewirkt eine Verschwenkung des Einrückhebels 40 lung des Spannhebels 19 werden der Selbstauslöser. 16 nach unten, wodurch der Antriebshebel 18 für die der Auslösestift 14 und der Kameramechanismus in Spiegelschwenkung freigegeben wird. Jedoch wird die Ausgangslage zurückgestellt, wie es bereits beder Antriebshebel 18 weiterhin von dem Rasthebel 9 schrieben wurde.
durch die Wirkung des Verschlußauslösehebels 7 in Mit dem Selbstauslöser-Aufzugmechanismus ge-
der Sperrposition festgehalten, wodurch eine 45 maß der Erfindung kann eine fotografische Aufnah-Schwenkung des Antriebshebels 18 und damit das me gemacht werden, indem der Start des Selbstaus-Hochklappen des Spiegels 17 verhindert wird. Der lösers durch Betätigung des Auslösestiftv. eingeleitet Selbstauslöser-Steuermechanismus kann nunmehr wird. Dieser wird durch den Hauptsteuerhebef in sei ablaufen, da der Anker 25 nicht mehr blockiert ist. ncr gedrückten Lace sehalten und durch die Rückbc-Die zuvor gespannte Aufzugwelle 2 dreht sich 50 wegung des Vorspannhebels wieder freigegeben, schrittweise zurück. Dabei wird die drehfest mit der Wenn der Selbstauslöser in der B-Einstclluna des Aufzugwelle 2 verbundene Hebelscheibe 6 bezüglich Verschlusses verwendet wird, wird der Auslöscstift der Darstellung in Fig. 2 im Uhrzeigersinn gedreht, durch den Hauptsteuerhebel in der Auslöseposition so daß der Stift 6 b den Verschlußauslösehebel 7 ge- festgehalten. Der Verschluß wird auf ircendeine angen die Wirkung der Feder 8 im Uhrzeigersinn dreht. 55 dere Verschlußzeit eineestellt. wenn er" geschlossen Damit wird der Rasthebel 9 vom Verschlußauslöse- werden soll. Ein weiterer, mit der Erfindung crzielhcbcl 7 bezüglich der Darstellung in Fig. 5 im Ge- barer Vorteil besteht darin, daß der Verschluß durcli genuhrzeigersinn geschwenkt und gibt den Antriebs- Betrieb des Selbstauslösers auch innerhalb dessen anhebe! 18 für die Spiegelschwenkung frei. Nachdem fänglichen Spannbereichs gesteuert werden kann, dieser freigegeben ist. wird auf Grund der Vorspan- 60 wenn das Spannen des Selbstauslösers und die Betänung der Feder 29 der Spiegel 17 plötzlich hochge- tigung des im Selbstauslöser vorhandenen Auslöseschwenkt, und der Verschluß wird in bekannter Wei- elements zeitlich aufeinander abgestimmt sind. Dase gemäß F i g. 6 ausgelöst. Nach Ablauf des zeätge- durch ergibt sich ein größerer Zeitbereich für die steuerten Öffnungsablaufes wird der Vorspannhebel Einstellung des Selbstauslösers.
Hierzu 1 Blatt Zeichnunaen

Claims (1)

  1. Patentanspruch;
    Selbstauslöser für einen Kameraverschluß, dessen Auslösestift den Selbstauslöser startet und der einen Vorspannhebel enthält, der durch Verschlußaufzug gespannt und nach jeder Verschlußbetätigung entsprechend einer voreingestellten Ablaufzeit in seine neutrale Lage zurückbewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hauptsteuerhebel (13) vorgesehen ist,, der bei gespanntem Selbstauslöser mit einem Rastelement (13 α) in den in Auslösestellung bewegten Auslösestift (14) einrastet und ihn in der AuslöseKtellung hält, und daß der Vorspannhebel (19) mit einem Druckelement (19 ä) versehen ist, das bei Bewegung des Vorspannhebels (19) in seine neutrale Lage den Hauptsteuerhebel (13) aus seiner Raststellung bewegt.

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