DE1908889C - Selbstauslöser für einen Kameraverschluß - Google Patents

Selbstauslöser für einen Kameraverschluß

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DE1908889C
DE1908889C DE1908889C DE 1908889 C DE1908889 C DE 1908889C DE 1908889 C DE1908889 C DE 1908889C
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Expired
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English (en)
Inventor
Katsuhiko; Sakazaki Tadazumi; Tokio Nomura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pentax Corp
Original Assignee
Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd
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Description

Die Erfindung betrifft einen Selbstauslöser für 25 gung des Auslösestiftes ausgenutzt,
einen Kameraverschluß, dessen Auslösestift den Im Fall der B-Einstellung kann ein Schließen des
Selbstauslöser startet und der einen Vorspannhebel Verschlusses nach Ablauf des Selbstauslösers in einenthält, der durch Verschlußaufzug gespannt und fächer Weise dadurch erreicht werden, daß irgendeinach jeder Verschlußbetätigung entsprechend einer ne bestimmte Verschlußzeit eingestellt wird, wodurch voreingestellten Ablaufzeit in seme neutrale Lage zu- 30 der Vorspannhebel den Hauptsteuerhebel aus seiner rückbewegt wird. Raststellung bewegen kann.
Bei fotografischen Kameras sind häufig Selbstaus- Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfin-
löser vorgesehen, mit denen es möglich ist, den aus- dung ist für eine Spiegelreflexkamera in der Zeichgclösten Verschlußablauf für eine bestimmte einstell- nung dargestellt. Es zeigt
bare Zeitdauer zu verzögern. Derartige Selbstauslöser 35 F i g. 1 die Ausführungsform der Erfindung in Seisind in der Regel als getrennte Elemente in der Ka- tenansicht,
mera vorgesehen und werden mit einem besonderen F i g. 2 eine auseinandergezogene perspektivische
Aufzughebel gespannt. Der Selbstauslöser und der Ansicht des Selbstauslöser-Aufzugsmechanismus geVerschluß müssen getrennt aufgezogen bzw. gc- maß der Erfindung,
spannt werden, wobei die Verschlußauslösung unter 40 F i g. 3 eine perspektivische Ansicht des Selbstaus-Zuhilfenahme des Selbstauslösers häufig erst dann löser-Steuermechanismus gemäß der Erfindung,
möglich ist, wenn zuvor eine entsprechende Um- F i g. 4 eine Seitenansicht der Spiegelsteuerung
schaltung des Mechanismus vorgenommen wurde. einer einäugigen Spiegelreflexkamera, mit der der Dabei ist es möglich, daß die Umschaltung bei der Selbstauslöser gemäß der Erfindung zusammenwirkt, beabsichtigten Benutzung des Selbstauslösers vorge- 45 F i g. 5 die Spiegelsteuerung gemäß F i g. 4 in einer sehen wird und damit der Selbstauslöser abläuft, Position vor der Verstellung des Spiegels,
ohne daß der Verschluß betätigt wird. F i g. 6 die Spiegelsteuerung gemäß F i g. 4 in einer
Bei Selbstauslösern, die mit Verschlüssen bekann- Position nach der Verstellung des Spiegels,
ter Art gekoppelt sind, ist also ein besonderer Me- In F i g. 1 und 2 ist ein Nockenhebel 1 dargestellt,
chanismus innerhalb des Verschlusses erforderlich, 50 der drehbar auf einem Wellenfortsatz einer Selbstder für den Aufnahmebetrieb mit Selbstauslöser um- auslöser- und Aufzugswelle 2 derart angeordnet ist, geschaltet werden muß und somit eine zusätzliche daß er zusammen mit der Welle 2 mit Hilfe eines Bedienungstätigkeit erfordert. Ferner ist eine Auf- außerhalb der Kamera vorgesehenen Aufzughebels 3 nähme mit B-Einstellung des Verschlusses mit gedreht werden kann. Der Aufzughebel 3 greift am Selbstauslöser mit Schwierigkeiten verbunden, da der 55 Nockenhebel 1 über ein Koppelglied 4 an. Der Nok-Verschluß mit Ablauf des Selbstauslösers im geöffne- kenhebe! 1 ist an einer Hülse 1 α befestigt, deren dem ten Zustand gehalten wird und nur mit erneutem Aufzughebel 3 abgewandtes Ende derart mit Ausneh-Verschlußaufzug geschlossen wird. mungen versehen ist, daß ein Vorsprung 1 b gebildet
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen ist, der in entsprechende Ausschnitte einer angren-Selbstauslöser bekannter Art derart zu verbessern, 60 zenden Nockenscheibe 5 eingreift, die ebenfalls auf daß kein besonders einzustellender Koppelmechanis- der Aufzugwelle 2 drehbar gelagert ist. Die Ausmus mit dem Kameraverschluß erforderlich ist und schnitte am axialen Teil der Nockenscheibe 5 werden ein einwandfreies Arbeiten des Verschlusses bei allen von Vorsprüngen Sa begrenzt, die in den durch den eingestellten Verschlußwerten gewährleistet ist. Ins- Vorsprung 1 b begrenzten Ausschnitt der Hülse 1 a besondere soll ein Schließen des Verschlusses bei 65 eingreifen. Da der Ausschnitt an der Hülse 1 α einen B-Einstellung durch eine einfache Bedienungsmaß- größeren Umfangsbereich erfaßt als die Vorsprünge nähme möglich sein. 5 a, kann die Nockenscheibe 5 um einen bestimmten
Diese Aufgabe wird für einen Selbstauslöser der Winkelbereich frei gedreht werden, bevor die Vor-
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sprünge 5 α am Vorsprung 1 b der Hülse 1 α anlie- der Rückseite der Halteplatte 24 angebracht. Der gen. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß für einen Hauptsteuerhcbel 13 besitzt einen in einer Richtung bestimmten anfänglichen Schwenkbereich des Nok- wirkenden Teil 13 c, der auf eine an einem Anker 25 kenhebels 1 und damit für einen bestimmten befestigte Blattfeder 26 einwirkt und dadurch die Schwenkbereich des Aufzughebels 3 keine dreh- 5 Drehung eines Hemmrades 27 unterbindet Mit Hilfe schlüssige Verbindung zwischen dein Nockenhebel 1 einer Zugfeder 28 wird der Hauptsteuerhebel 13 derund der Nockenscheibe S besteht. art vorgespannt, daß er den Anker 25 freigibt und
Auf der Aufzugwelle 2 ist eine Hebelscheibe 6 be- eine Vorspannfeder 29 entspannt, die einerseits am
festigt, die einen Vorsprung 6 a aufweist, der in den Antriebshebel 18 und andererseits am Vorspannhe-
Drehbereich eines Stiftes Sb an der Nockenscheibe 5 io bei Ϊ9 befestigt ist.
hineinragt. Auf der dem Vorsprung 6 α gegenüberlie- BevGr der Aufzug betätigt und damit der Selbstgenden Seite der Hebelscheibe ist ein Stift 6 b vorge- auslöser gespannt wird, befindet sich die mit der sehen. Auf der Aufzugwelle 2 ist ferner ein Ver- Aufzugwelle 2 verbundene Hebelscheibe 6 in der in schlußauslösehebel7 derart drehbar angeordnet, daß Fig. 1 dargestellten Position, in welcher der Vorer durch den Vorsprung 6 a der Hebelscheibe 6 ge- 15 sprung 6 b den Verschlußauslösehebel 7 im Uhrzeigergen die Kraft einer Feder 8 gedreht werden kann, die sinn gegen die Wirkung der Feder 8 gedreht hat. In einerseits an dem AuslösehebeJ 7 und andererseits an dieser Position drückt der Verschlußauslösehebel 7 einem festen Punkt des Kamerägehäuses befestigt ist. den Rasthebel 9 in die in F i g. 4 dargestellte Lage, in Das andere Ende des Auslösehebels 7 greift an einem der der Rasthebel 9 den Antriebshebel 18 für die Rasthebel 9 an, der mit einem Teil der Spiegelsteue- 20 Spiegeischwenkung freigibt. Für eine normale Aufrung zusammenwirkt. Dieser kann durch das Ver- nähme kann nunmehr nach dem Spannen des Verschwenken des Spiegels in eine Position gebracht Schlusses der Auslösestift 14 nach unten gedrückt werden, in welcher die nötige Energie vorhanden ist, werden, wobei der Anschlag 14 α den Einrückhebel um die Schwenkbewegung auszuführen. 16 nach unten drückt. Dadurch wird der Antriebshe-
An einer in F i g. 1 gezeigten Halteplatte 24 ist fer- 25 bei 18 freigegeben, der nunmehr eine Schwenkung
ner mit Hilfe einer Stiftschraube ein Hebel 10 dreh- ausführt und verschiedene Funktionen bewirkt, wie
bar gelagert, der bezüglich der Darstellung gemäß z. B. das Hochklappen des Spiegels, das Stoppen der
F i g. 1 im Uhrzeigersinn unter einer Federvorspan- automatischen Blendeneinstellung und die Freigabe
nung steht. Das untere Ende dieses Hebels 10 liegt des Verschlusses. Die Einstellung der Belichtungszeit
an der Arbeitsfläche der Nockenscheibe 5, während 30 erfolgt in bekannter Weise durch eine Zeitsteuerung
das obere Ende an einem Hauptsteuerhebel 13 an- des Verschlusses, die entweder voreingestellt ist oder
liegt. Dieser Hauptsteuerhebel 13 ist derart ver- bei B-Einstellung von der Betätigungszeit des Auslö-
schwenkbar, daß er in den durch die Vorspannung sestiftes abhängt.
der Feder 12 möglichen Bewegungsbereich des He- Beim Fotografieren mit Selbstauslöser wird der
bels 10 hineinragt. 35 Aufzughebel 3 gemäß der Darstellung in F i g. 2 im
Ein gegen die Spannung einer Feder 15 nach unten Gegenuhrzeigersinn gedreht, um den Selbstauslöser zu verlagernder Auslösestift 14 ist an seinem unteren zu spannen. Bei einem anfänglichen Schwenkbereich Ende mit einem Anschlag 14 α versehen, der mit des Aufzughebels 3 dreht sich der Nockenhebel 1 mit einem Ende eines Einrückhebels 16 zusammenwirkt, der Nockenscheibe 5, wobei der durch den Nockenweicher seinerseits zusammen mit dem Rasthebel 9 4° hebel 1 und die Nockenscheibe 5 betätigte Umschaltdrehbar gelagert ist. Ungefähr auf halber Länge des hebel 21 eine Umschaltung der fotometrischen Meß-Auslösestiftes 14 ist ein Rastelement 14 b vorgese- schaltung bewirkt. Anschließend wird der Stift 5 b hen, das iu der Ruhelage mit einem Rastelement 13 α der Nockenscheibe 5 durch die Bewegung des Aufdes Hauptsteuerhebels 13 zusammenwirkt und beim zughebels3 in eine Position gebracht, in welcher er Niederdrücken des Rasthebels 9 zum Inbetriebsetzen 45 am Vorsprung 6 α der Hebelscheibe 6 anliegt. Wähdes Selbstauslösevorgangs den Hauptsteuerhebel 13 rend dieses Bewegungsspiels wird die Aufzugwelle 2 freigibt. noch nicht bewegt. Wenn nunmehr der Aufzughe-
Ein Spiegel 17 wird in bekannter Weise mit einem bei 3 weitergedreht wird, nimmt der Stift 5 b der Antriebsmechanismus gesteuert, der einen Antriebs- Nockenscheibe 5 die Hebelscheibe 6 mit und dreht hebel 18 und einen Vorspannhebel 19 umfaßt. Diese 50 dadurch die Aufzugwelle 2, die mit der Hebelscheibeiden Hebel bewirken das Hochklappen des Spie- be 6 drehfest verbunden ist. Damit beginnt das Spangels 17. Der Vorspannhebel 1? ist mit einem Stift nen des Selbstauslösers. Durch die Drehung der He-19 a versehen, der gegen einen weiteren Vorsprung belscheibe 6 wird auch der Verschlußauslösehebel 7, 13 b des Hauptsteuerhebels 13 anschlägt, wenn sich der bisher vom Stift 6 ft festgehalten wurde, durch der Vorspannhebel 19 in der Ruhelage befindet und 55 die Wirkung der Feder 8 im Gegenuhrzeigersinn genicht vorgespannt ist. Mit dem Antriebshebel 18 ist dreht, so daß der Rasthebel 9 vom einen Ende des ein Hebel 20 zur automatischen Blendeneinstellung Verschlußauslösehebels 7 in die Sperrposition zugekoppelt. Ein Umschalthebel 21 für die elektrische rückgeschwenkt wird und den Antriebshebel 18 für Schaltung zur Belichtungseinstellung wird zum Ein- die Spiegelschwenkung blockiert. Ferner drückt der und Ausschalten der Lichtmessung durch die Dreh- 60 Vorsprung 13 a des Hauptsteuerhebels 13 gegen das bewegung des Nockenhebels 1 und der Nockenschei- Rastelement 14 b des Auslösestiftes 14, wie aus be 5 gesteuert. Das eine Ende dieses Umschalthebels F i g. 4 erkennbar, und ferner wird die Blattfeder 26 21 wirkt auf die Umschaltkontakte 22 ein. Ein Sperr- von dem in einer Richtung wirkenden Teil 13 c des hebel 23 greift derart an den Umschalthebel 21 an, Hauptsteuerhebels 13 niedergedrückt. In dieser Steldaß dieser auf den Hebel 20 zur automatischen Blen- 65 lung wird der Anker 25 gegen das Hemmrad 27 gedeneinstellung einwirkt und diese unabhängig von drückt, so daß der in F i g. 3 dargestellte Mechanisder Spiegelstellung beendet. mus stillsteht. Der Hauptsteuerhebel 13 wird von
Der in F i g. 3 gezeigte Steuermechanismus ist auf dem Hebel 10 in dieser Position festgehalten. Beim
Betätigen des Aufzughebels 3 legt sich die eine Seite 19 durch eine mit ihm verbundene Feder in die in des Hebels 10 gegen die Arbeitsfläche der Nocken- F i g. 4 dargestellte Position zurückgeschwenkt, in scheibe 5, wodurch der Hebel 10 gegen die Kraft der welcher er sich befand, bevor die Vorspannung zum Feder 11 bezüglich der Darstellung gemäß Fig. 1 im Hochklappen des Spiegels aufgebracht wurde. Durch Gegenuhrzeigersinn geschwenkt wird und den 5 dieses Zurückschwenken des Vorspannhebels 19 in Hauptsteuerhebel 13 freigibt. In dieser Stellung is.t die Position gemäß Fig. 4 dreht sich entsprechend der Selbstauslöse-Steuermechanismus in Betrieb und auch der Stift 19 α und dreht, während er gegen den kann den Verschluß nach einer Zeitspanne auslösen, Vorsprung 13 b anliegt, den Hauptsteuerhebel 13 bedie von der mit dem Aufzughebel 3 aufgebrachten züglich der Darstellung in Fig. 6 im Uhrzeigersinn, Vorspannung abhängt. Um eine gewünschte Zeit- io wodurch der Vorsprung 13 a des Hauptsteuerhebels spanne einzustellen, kann der Aufzughebel 3 entspre- aus dem Bereich geschwenkt wird, in dem er mit dem chend weit geschwenkt werden, so daß genügend Rastelemcnt 14 ft des Auslösestiftes 14 im Eingriff Energie in dem Selbstauslöser-Zeitgeber gespeichert stehen kann. Dadurch wird der Auslösestift 14 in seiwird, um den gewünschten Zeitablauf zu erhalten. ne Ausgangsposition gebracht und der Anker 25 vom Wenn der Zeitgeber und nachfolgend der Film- 15 Hebelarm 13 c des Hauptsteuerhebels 13 unter Bloktransport sowie der Verschlußmechanismus in der kierung des Selbstauslösermechanismus festgehalten, vorausgehend beschriebenen Weise gespannt werden, Damit sind alle Teile des Sclbstauslöscr-Aufzugmcwird der Vorspannhebel 19 bezüglich der Darstel- chanismus in die Ausgangsstellung zurückgebracht, lung in Fig.4 im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt, von der aus sich der beschriebene Funktionsablauf wobei die Vorspannfeder 29, welche den Spiegel 20 wiederholt, wenn eine neue Aufnahme unter Verhochklappt, gespannt und der Stift 19 α verschoben wendung des Selbstauslösers gemacht wird,
wird, so daß der Vorsprung 13 b des Hauptsteuerhe- Mit einem Selbstauslöser nach der Erfindung könbels 13 außer Eingriff kommt. Für das Auslösen des nen zeitverzögerte Aufnahmen ohne einen besonders Verschlusses wird anschließend der Auslösestift 14 einzustellenden Mechanismus innerhalb des Vergedrückt. Dadurch drückt der Anschlag 14 α am un- as Schlusses gemacht werden, so daß eine zusätzliche teren Ende des Auslösestiftes 14 den Einrückhebel Umschaltung eines solchen Mechanismus entfällt. 16 nach unten und gibt den Antriebshebel 18 frei. Im Ein Auslösen mit Selbstauslöser wird dabei durch selben Augenblick wird auch das Rastelement 14 b Setzen der B-Einstellung vorbereitet. Dies ist ein Zunach unten verschoben, wodurch der Vorsprung 13 α stand, in welchem die Rückstellung des Auslösestiftes des Hauptsteuerhebels 13 freikommt. Damit 30 14 durch den Hauptsteuerhebel 13 verhindert wird schwenkt der Hauptsteuerhebel 13 auf Grund der und dieser im gedrückten Zustand des Auslösestiftes Wirkung der Feder 28 bezüglich der Darstellung in 14 am Ende des Verschlußablaufes freigegeben wer-F i g. 4 im Uhrzeigersinn, wodurch der Hebelarm den kann. Dies erfolgt nach dem Schließen des Ver-13 c die Blattfeder 26 und damit den Anker 25 frei- Schlusses durch Bewegung des Vorspannhebels 19 in gibt. Der Vorsprung 13 α wird dabei in einen Bereich 35 eine vorspannungsfreie Lage. Der Verschlußmechaverschoben, in dem sich im Ruhezustand das Rast- nismus wird bei B-Einstellung offengehalten. Wenn element 14 b des Auslösestiftes 14 befindet. Dadurch der Verschlußmechanismus nach dem Ablauf einer wird der Auslösestift 14 in der in F i g. 5 dargestell- beliebigen Zeit in eine andere Einstellung gebracht ten niedergedrückten Position gehalten. Dieser Vor- wird, wird er geschlossen. Auf Grund der Rückstelgang bewirkt eine Verschwenkung des Einrückhebels 40 lung des Spannhebels 19 werden der Selbstauslöser, 16 nach unten, wodurch der Antriebshebel 18 für die der Auslöststift 14 und der Kameramechanismus in Spiegelschwenkung freigegeben wird. Jedoch wird die Ausgangslage zurückgestellt, wie es bereits beder Antriebshebel 18 weiterhin von dem Rasthebel 9 schrieben wurde.
durch die Wirkung des Verschlußauslösehebels 7 in Mit dem Selbstausiöser-Aufzugmechanismus ge-
der Sperrposition festgehalten, wodurch eine 45 maß der Erfindung kann eine fotografische Aufnah-Schwenkung des Antriebshebels 18 und damit das me gemacht werden, indem der Start des Selbstaus-Hochklappen des Spiegels 17 verhindert wird. Der lösers durch Betätigung des Auslösestiftes eingeleitet Selbstauslöser-Steuermechanismus kann nunmehr wird. Dieser wird durch den Hauptsteuerhebel in seiablaufen, da der Anker 25 nicht mehr blockiert ist. ner gedrückten Lage gehalten und durch die Rückbe-Die zuvor gespannte Aufzugwelle 2 dreht sich 5° wegung des Vorspannhebels wieder freigegeben, schrittweise zurück. Dabei wird die drehfest mit der Wenn der Selbstauslöser in der B-Einstellung des Aufzugwelle 2 verbundene Hebelscheibe 6 bezüglich Verschlusses verwendet wird, wird der Auslösestift der Darstellung in F i g. 2 im Uhrzeigersinn gedreht, durch den Hauptsteuerhebel in der Auslöseposition so daß der Stift 6 b den Verschlußauslösehebel 7 ge- festgehalten. Der Verschluß wird auf irgendeine angen die Wirkung der Feder 8 im Uhrzeigersinn dreht. 55 dere Verschlußzeit eingestellt, wenn er geschlossen Damit wird der Rasthebel 9 vom Verschlußauslöse- werden soll. Ein "weiterer, mit der Erfindung erzielhebel 7 bezüglich der Darstellung in F i g. 5 im Ge- barer Vorteil besteht darin, daß der Verschluß durch genuhrzeigersinn geschwenkt und gibt den Antriebs- Betrieb des Selbstauslösers auch innerhalb dessen anhebel 18 für die Spiegelschwenkung frei. Nachdem fänglichen Spannbereichs gesteuert werden kann, dieser freigegeben ist, wird auf Grund der Vorspan- 60 wenn das Spannen des Selbstauslösers und die Betänung der Feder 29 der Spiegel 17 plötzlich hochge- tigung des im Selbstauslöser vorhandenen Auslöseschwenkt, und der Verschluß wird in bekannter Wei- elements zeitlich aufeinander abgestimmt sind. Dase gemäß F i g. 6 ausgelöst Nach Ablauf des zeitge- durch ergibt sich ein größerer Zeitbereich für die steuerten Öffnungsablaufes wird der Vorspannhebel Einstellung des Selbstauslösers.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

1 2
eingangs genannten Art erfindungsgemäß, dadurch
Patentanspruch: gelöst, daß ein Hauptsteuerhebel vorgesehen ist, der
bei gespanntem Selbstauslöser mit einem Rastele-
Selbstauslöser für einen Kameraverschluß, des- ment in den in Auslöseslellung bewegten Auslösestift sen Auslösestift den Selbstauslöser startet und der 5 einrastet und ihn in der Auslösestellung hält, und einen Vorspannhebel enthält, der durch Ver- daß der Vorspannhebel mit einem Druckelement verschlußaufzug gespannt und nach jeder Verschluß- sehen ist, das bei Bewegung des Vorspannhebels in betätigung entsprechend einer voreingestellten seine neutrale Lage den Hauptsteuerhebel aus seiner Ablaufzeit in seine neutrale Lage zurückbewegt Raststellung bewegt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein io Dadurch, daß der Auslösestift bei gespanntem Hauptsteuerhebel (13) vorgesehen ist, der bei ge- Selbstauslöser in seiner Auslösestellung gehalten spanntem Selbstauslöser mit einem Rastelement wird, ist die eigentliche Auslösung durch den Selbst-(13 a) in den in Auslösestellung bewegten Auslö- auslöser mechanisch wie bei einem Betrieb ohne sestift (14) einrastet und ihn in der Auslösestel- Selbstauslöser vorbereitet, so daß nach Ablauf des lung hält, und daß der Vorspannhebel (19) mit 15 Selbstauslösers die Bewegung eines den Auslösestift einem Druckelement (19 a) versehen ist, das bei ersetzenden Elementes zur Auslösung genügt. Um Bewegung des VorspannhebeJs (19) in seine neu- den Auslösestift zur Rückbewegung in seine Antrale Lage den Hauptsteuerhebel (13) aus seiner fangsstellung freizugeben, wird die Bewegung des be-Raststellung bewegt. kannten Vorspannhebels nach Verschlußablauf in
ao seine neutrale Lage ausgenutzt. Er wirkt auf den Hauptsteuerhebel derart ein, daß dieser aus seiner
Raststellung herausbewegt wird. Somit sind Bewegungsvorgänge des Verschlußmechanismus für die bei Selbstauslöserbetrieb erforderliche Rückbewe-

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