DE1908735B2 - - Google Patents

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DE1908735B2
DE1908735B2 DE19691908735 DE1908735A DE1908735B2 DE 1908735 B2 DE1908735 B2 DE 1908735B2 DE 19691908735 DE19691908735 DE 19691908735 DE 1908735 A DE1908735 A DE 1908735A DE 1908735 B2 DE1908735 B2 DE 1908735B2
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/08Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure
    • B25C1/10Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge
    • B25C1/14Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge acting on an intermediate plunger or anvil

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Dämpfungsvorrichtung zum Abfangen des Schubknibens eines Dolzensetzgerätes. dessen Schubkolben einen im Führungsrohr des Werkzeugs geführten bundförmigen Kolbenteil und einen den Bolzen od. dgl. treibenden Kolbenschaft bat, der von einer am Kolbenteil angrenzenden elastischen PiifTerhülse — deren AuLtenclurchmesser etwa der Laufbohrung des Führungsrohres entspricht — und einem mündungsseitig an der PulTerhülse angrenzenden, verschiebbar angeordrieten Anschlagring umschlossen ist.
Bei einem bekannten Bolzeneintreibgerät dieser Art (USA.-Patentschrift 3 249 270) liegt die äußere Mantelfläche der PulTerhülse mit ihrem vorderen und hinteren Ende am Führungsrohr an. Dadurch kann der mittlere Bereich der PufTerhülse den Schubkolben nicht an der Bohrungswand des Führunfisrohres abbremsen. Eis se· denn, die Verformung der Pufferhülse wäre so stark daß sie den Ringspalt zwischen Führungsrohr und Schubkolben völlig ausfüllt. Eine solche starke Verformung verkürzt jedoch die Lebensdauer der PulTerhülse.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Dämpfungsvorrichtung der eingangs beschriebenen Art zu «schaffen, deren PulTerhülse über ihre Funktion als hubbegrenzender Anschlag hinaus noch uirksamer als Bremsorgan für den Kolben nutzbar is;, ohne die Lebensdauer der Pufferhülse zu vermindern.
Erfmdungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gclöst, daß sich die Mittenbohri/ng, 1om Kolbenschaftdurchmesser und von den Endbereichen der PufTerliiilse ausgehend, bogenförmig über den mittleren Bereich der Pufferhülse erstreckt. Dadurch bäumt sich während des Abfangens des Scluibknlbens insbesondere der mittlere Bereich der PulTerhülse auf und wird gegen die Laufwandung des Fiihrungsrohres gepreßt. Die Bewegungsenergie des Kolbens wird somit nicht nur durch den Anschlag allein, sondern aucli sehr stark durch die Reibung der gegen die innenwand des Fiihrungsrohres angepreßten Pufferhülse aufgezehrt. Damit wird das bisher stets als unangenehm empfundene harte Anschlagen des Kolbens wesentlich gemildert.
Der Gegenstand der Erfindung ist an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispicl näher erläutert. Es zeigt
Fig. I einen Schubkolben in Ausgangsstellung im Führungsrohr eines Schubkolbengerätcs im Längsschnitt und
F i g. 2 den Schubkolbcn in der vorderen End-Mcllung.
Mit I ist das Führungsrohr oder der Gerätclauf bezeichnet, in dessen cngbemcsseneni Mündungsquerschnitt sowohl der Bolzen 2 als auch das vordere als Schubstange 3a (Schubkolbensch'aft) ausgebildete Ende des Schubkolbens 3 untergebracht sind. Am rückwärtigen Ende der Schubstange 3a ist ein KoI-benendstück 3i> (Kolbenteil des Schubkolbens) mit tels Gewinde lösbar befestigt, das mit seiner großen Stirnfläche den vollen Druck der Treibladungsgase aufnimmt und zu diesem Zweck im Führungsrohr I gasdicht geführt ist. Bevor jedoch das Kolbcnendxtück3/ > aufgeschraubt wird, muß, da die Schubstange 3j/ abgesetzt ist, erst ein loses Kolbenendstück 3c (Anschlagring) aufgezogen werd-jn, dessen freie Stirnfläche der d.-s geräteseitigen Anschlages la entspricht. Dann folut eine aus elastischem Werkstoff bestehende PulTerhülse 4, die nach dem Aufschrauben des Kolbenendstiickes 3 b soviel an Platz auf der Schubstange 3« einnimmt, daß die Vorderkante des Kolbenendstückes 3c gegen den Absatz der Schubstange 3rt satt anliegt.
Die PulTerhülse 4 weist eine ringförmige Ausnehmung-la auf, die von der zentralen Bohrung 4/> aus sich im Bogen über den mittleren Bereich der PufTerhülse 4 erstreckt. Lediglich in beiden Endbereichen liegt die PufTerhülse 4 damit gegen die Schubstange 3« an. Hinsichtlich Anordnung und Ausbildung der Ausnehmung Λα ist der Querschnitt der PufTerhülse 4 genau in der Mitte ihrer Gesamtlänge am meisten geschwächt. Wird nun die PufTerhülse 4 beim Auftreffen des Endsi4ckes3r gegen den geräteseitigen Anschlag la axial zusammengedrückt, so erfolgt mit dem Stauchen gleichzeitig auch ein radiales Ausweiten des Hülsenmantels derart, daß sich die Pufferhülse 4 fest gegen die Innenfläche des Fiihrungsrohres 1 preßt. Der hierbei auftretende Reibungswiderstand dient zum Abbremsen des Kolbens 3. Da die Reibung erst dann wirksam werden kann, wenn das Kolbenendstück 3c bereits den Anschlag la erreicht hat, wird niemals der Fall eintreten, daß die Kolbenenergie aufgezehrt ist. bevor der Kolben diese vordere Endstcllung erreicht hat. Außerdem hat man es in der Hand, den Reibungswideisiand durch entsprechende Werkstoffauswahl und Querschnittsbemessung der PufTerhülse mit dem Aufprallwiderstanc! so abzustimmen, daß in jedem Fall der Schubkolben seine vordere Endstellung erreichen kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Dämpfungsvorrichtung zum Abfangen des Schubkolbens eines Bolzensctzgerätes, dessen Schubkolben einen im Führungsrohr des Werkzeugs geführten bundförmigen Kolbenteil und einen den Bolzen od. dgl. treibenden Kolbenschaft hat, der von einer am Kolbenteil angrenzenden elastischen PufTerhülse — deren Außendurchmesser etwa der Laufbohrung des Führungsrohres entspricht — und einem mündungsseitig an der PufTerhülse angrenzenden, verschiebbar angeordneten Anschlagring umschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Mittenbohiung(4fo), vom Kolbenschaftdurchmesser und von den Endbereichen der PufTerhUlse (4) ausgehend, bogenförmig über den mittleren Bereich der Pufferhülse erstreckt.
DE19691908735 1969-02-21 1969-02-21 Geraet zum Eintreiben von Bolzen od.dgl. Pending DE1908735A1 (de)

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