DE2333887C2 - Pulverkraftbetriebenes Setzgerät - Google Patents
Pulverkraftbetriebenes SetzgerätInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25C—HAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
- B25C1/00—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
- B25C1/08—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure
- B25C1/10—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge
- B25C1/14—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge acting on an intermediate plunger or anvil
Landscapes
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Description
dadurch gekennzeichnet, daß der Lauf (4) in seinem rückwärtigen Laufteil eine der Eintreibrichtung
abgewandte, von den Verbrennungsgasen beaufschlagbare Schulterfläche (4a^aufweist
2. Pulvtrkraftbetriebenes Setzgerät nach Ansprach
!, dadurch gekennzeichnet, daß der das Kartuschenlager enthaltende Teil (7) mit dem
Gehäuse (1) einstückig ausgebildet ist.
3. Pulverkraftbetriebenes Setzgerät nach An-Spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der das
Kartuschenlager enthaltende Teil (7) mit dem Gehäuse (1) lösbar verbunden ist.
4. Pulverkraftbetriebenes Setzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß J0
die am Lauf angeordnete Schulte-fläche (4a) als
Ringschulter ausgebildet ist.
5. Pulverkraftbetriebenes S<?tzgerät nach einem
der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der das Kartuschenlager enthaltende Teil (7) ja
zapfcnförmig in das rückwärtige ende des Laufes (4) ragt, und daß der Durchmesser des Zapfens (7b)
größer ist als der Durchmesser der rückwärtigen Kolbenführung.
Die Erfindung betrifft ein pulverkraftbetriebenes Setzgerät zum Eintreiben von Verankerungselementen
wie Bolzen, Nägeln und dergleichen in feste Aufnahmematerialien der im Oberbegriff des Anspruchs I
angegebenen Gattung.
Ein solches Setzgerät ist aus der DE-OS 22 26 598 bekannt und weist einen auf das Aufnahmematerial
aufsetzbaren Lauf und einen das Kartuschenlager enthaltenden Teil auf. der im Bereich des rückwärtigen
Laufendes angeordnet ist; der Lauf ist gegenüber dem das Kartuschenlager enthaltenden Teil axial verschiebbar
im Gerät gelagert.
Aus Sicherheitsgründen, d. h., um Freischüsse zu vermeiden, sind diese Geräte meist so ausgelegt, daß die
Kartusche sich beim reinen Aufsetzen des Laufes noch nicht im Wirkungsbereich des Zündstiftes befindet und
dadurch nicht gezündet werden kann. Erst wenn das bo Gerät weiter gegen das Aufnahmematerial zubewegt
wird und sich der Lauf relativ zum Gehäuse zurückschiebt, gelangt die in einem Kartuschcnlager
gehaltene Kartusche in die zündfähige Stellung. Dieses Anpressen des Gerätes bei bereits aufgesetztem Lauf
erfolgt meist gegen die Kraft einer zwischen Lauf und Gchäuseteilen angeordneten Feder, so daß die Kartusche
wieder aus dem Wirkungsbereich des Zündstiftes entfernt wird, wenn das Gerät nicht mehr mit voller
Kraft gegen das Aufnahmematerial gepreßt wird.
Somit ergibt sich die Kraft, mit der das Gerät vor dem
Zünden gegen das Aufnahmematerial gedrückt werden muß, im wesentlichen aus der zu überwindenden
Spannkraft dieser Feder, d, h„ genauer ausgedrückt, darf
die Anpreßkraft nur wenig über der Federspannkraft liegen, damit die Kartusche gezündet werden kann. Aus
anwendungstechnischen Gründen darf die Spannkraft der Feder aber nicht zu groß sein, da beispielsweise die
Handhabung erschwert oder beim Arbeiten an schwer zugänglichen Orten, insbesondere bei Verwendung
einer Leiter, die Unfallgefahr erhöht würde. Es ist deshalb üblich, eine Federspannkraft von etwa 98 N zu
wählen.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß diese relativ geringe
Anpreßkraft, die nur unwesentlich über der Federspannkraft
liegen darf, nicht immer ausreicht, um die zu befestigenden Gegenstände, beispielsweise Bleche, satt
gegen das Aufnahmematerial zu pressen. Es besteht deshalb die Gefahr, daß die Auslösung des Gerätes
bereits erfoigt, wenn zwischen dem zu befestigenden Gegenstand und dem Aufnahmematerial noch ein
Hohlraum besteht. Solche Hohlräume sind insbesondere bei der Befestigung von Blechen für den das Gerät
Bedienenden von außen meist nicht sichtbar. Wenn jedoch das Verankerungsgerät auf eine.i solchen, nicht
satt aufliegenden Gegenstand trifft, kann der Kopf des Verankerungselementes den Gegenstand nicht mehr
durchstanzen, so daß keine Überzugskraft mehr gegeben ist. Insberxandere bei übereinandergeschichteten
Blechen ist dieser Durchstanzeffekt kritisch.
Durch die bei der Zündung einer Kartusche auftretende Reaktionskraft, Rückstoß genannt, kann
eine Bewegung des Laufes samt Gerät nach hinten entstehen. Dieses Zurückweichen, weiches auftritt,
bevor der Kopf des Verankerungselementes den zu befestigenden Gegenstand erreicht hat, fördert die
Hohlraumbildung zusätzlich, wodurch die Durchstanzgefahr noch mehr erhöht wird.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein pulverkraftbetriebenes Setzgerät der angegebenen
Gattung dahingehend zu verbessern, daß während des gesamten Eintreibvorganges ein ausreichender Anpreßdruck
des verschiebbaren Laufes auf das Werkstück gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
Zweckmäßige Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen zusammengestellt.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen auf folgender Funktionsweise: Die Verbrennungsgase wirken
auf die Schulterfläche, wodurch sich eine gegen das Aufnahmematerial gerichtete Kraft ergibt, deren Größe
abhängig- ist von dem durch die Verbrennungsgase entstehenden Druck und der Projektion der beaufschlagten
Fläche in Achsrichtung. Während der Druck durch die Stärke der Kartusche und die Größe des
Anfangsverbrennungsraumes definiert wird, läßt sich die Kraft durch entsprechende Auswahl der Fläche
verändern. Der wesentliche Vorteil besteht darin, daß diese zum Anpressen des zu befestigenden Materials
dienende Kraft gerade zu dem Zeitpunkt wirkt, zu dem der Lauf bei üblichen Geräten infolge des Rückstoßes
vom Material abgehoben wird und damit das satte Aufliegen des zu befestigenden Materials auf dem
Aufnahmematerial nicht mehr gewährleistet ist. Insbe-
sondere ist diese vom Laut auf das zu befestigende Material übertragende Kraft unabhängig von der Kraft,
mit der das Gerät vor dem Zünden der Kartusche manuell angepreßt wird.
Vorzugsweise findet diese Anordnung bei einem Gerät Anwendung, bei dem ein im Lauf geführter
Kolben zum Eintreiben des Verankerungselementes dient.
Die einfachste Ausführung besteht darin, das Kartuschenlager im Lauf selbst anzuordnen. Dadurch
kann die Laufbohrung direkt bis an das hintere Ende des Laufes geführt werden. Die für das Anpressen
notwendige Räche ergibt sich dann aus dem Außendurchmesser des Laufes und dem Durchmesser der
Laufbohrung.
Eine weitere Variante sieht vor, den das Kartuschenlager enthaltenden Teil lösbar mit dem Gehäuse zu
verbinden. Diese Anordnung hat fertigungstechnische Vorteile und erleichtert die Austauschbarkeit dieses
Teiles, der einem starken Verschleiß unterworfen ist. Ein weiterer Vorteil besteht darin, da3 für bestimmte
Handgriffe, wie beispielsweise Laden und Ausstoßen der Kartusche, dieses Teil herausgenommen werden
kann, wodurch sich diese Handgriffe vereinfachen.
Als Verbindung könnte beispielsweise ein Gewinde, ein Bajonettverschluß oder eine ähnliche konstruktive
Lösung eingesetzt werden.
Um eine gleichmäßige Belastung des Laufes zu erzielen und das Einklemmen des Laufes zu verhindern,
sollte die Fläche, falls eine Unterteilung notwendig ist, symmetrisch zur Laufmitte angeordnet werden. Diese
Bedingung wird nach einer bevorzugten Ausführungsform durch eine Ringschulterfläche erfüllt, die auch
fertigungstechnisch sehr einfach hergestellt werden kann.
Um eine leichte Verschiebbarkeit des Laufes im Gehäuse zu gewährleisten, wird der Lauf meist mit einer
Laufsitzpassung im Gehäuse geführt. Das dabei entstehende Spiel läßt einen Teil der Verbrennungsgase
nutzlos entweichen. Aus diesem Grunde wird nach einer bevorzugten Ausführungsform das Endstück so ausgebildet,
daß es zapfenförmig in das rückwärtige Ende des Laufes ragt; dabei sollte der Durchmesser des
zapfenförmigen Teiles größer als der Durchmesser der Bohrung sein, der zur Führung des hinteren Kolbenendes
dient, damit die für das Anpressen des Laufes notwendige Ringschulterfläche entsteht.
Die Passung kann als dichtender Gleit- oder Schiebesitz gewählt werden.
Die Passung kann als dichtender Gleit- oder Schiebesitz gewählt werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die schematische
Zeichnung näher erläutert Es zeigt
ίο Fig. 1 eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen,
pulverkraftbetriebenen Setzgerätes, teilweise geschnitten,
und
F i g. 2 im vergrößerten Maßstab einen Teilausschnitt
der F ig. 1.
In einem insgesamt mit 1 bezeichneten Gehäuse mit einem Handgriff 2 und einem Abzug 3 befindet sich ein
axial verschiebbar gelagerter, insgesamt mit 4 bezeichneter Lauf. Darin ist ein insgesamt mit 5 bezeichneter
Kolben zum Eintreiben eines Verankerungselementes 6 geführt Rückwärtig am Lauf 4 ist ein insgesamt mit 7
bezeichneter Teil mit einem Kartuutiienlager 7a zur
Aufnahme einer Kartusche 8 angeordnet, welcher mit einer zapfenförmigen Ausbildung 7b in das rückwärtige
Ende des Laufes 4 ragt. Beim Arbeiten mit dem Gerät muß der Lauf 4 über einen Bolzen 9 gegen eine
Druckfeder 10 gedrückt werden, damit die Kartusche 8 in den Bereich eines Zündbolzens 11 gelangt Die
zündbereite Stellung des Gerätes ist in F i g. 1 gezeigt Beim Zünden der Kartusche wirken die entstehenden
Verbrennungsgase einerseits auf den Kolbenboden 5a und andererseits auf die im Lauf 4 angeordnete
Ringschulterfläche 4a, wodurch nebst dem Kolben 5 auch der Lauf 4 eine in Eintreibrichtung wirkende
Beschleunigung erfährt
Der Kolben 5 ist an seinem hinteren Ende 5b sowie an seinem vorderen Teil 5c im Lauf 4 geführt Die vordere
Laufbohrung 4b dient ebenfalls der Führung des Verankerungselementes 6. Der Lauf 4 kann auch
mehrteilig ausgeführt sein. Die einzelnen Teile können sich bei einer solchen Ausführungsform in axialer
Richtung direkt oder durch Zwischenschaltung von Federelementen aufeinander abstützen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Pulverki aftbetriebenes Setzgerät zum Eintreiben
von Verankerungselementen wie Bolzen, Nägeln und dergleichen in festen Aufnahmematerialien
a) mit einem auf das Aufnahmematerial aufsetzbaren Lauf, und
b) mit einem das Kartuschenlager enthaltenden Teil, der im Bereich des rückwärtigen Laufendes
angeordnet ist,
c) wobei der Lauf gegenüber dem das Kartuschenlager enthaltenden Teil axial verschiebbar im
Gerät gelagert ist,
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2333887A DE2333887C2 (de) | 1973-07-03 | 1973-07-03 | Pulverkraftbetriebenes Setzgerät |
| US483717A US3918621A (en) | 1973-07-03 | 1974-06-27 | Explosive charge-driven anchoring element setting gun |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2333887A DE2333887C2 (de) | 1973-07-03 | 1973-07-03 | Pulverkraftbetriebenes Setzgerät |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2333887A1 DE2333887A1 (de) | 1975-01-23 |
| DE2333887C2 true DE2333887C2 (de) | 1983-06-23 |
Family
ID=5885841
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2333887A Expired DE2333887C2 (de) | 1973-07-03 | 1973-07-03 | Pulverkraftbetriebenes Setzgerät |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3918621A (de) |
| DE (1) | DE2333887C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2850273A1 (de) * | 1978-11-20 | 1980-05-29 | Hilti Ag | Pulverkraftbetriebenes bolzensetzgeraet |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2340159A1 (fr) * | 1976-02-09 | 1977-09-02 | Maret Jean Paul | Pistolet de demasselotage |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CH331921A (de) * | 1953-11-26 | 1958-08-15 | Schulz Walter | Bolzensetzgerät |
| US3075197A (en) * | 1961-01-18 | 1963-01-29 | Speed Fastener Inc | Powder actuated tool |
| US3481143A (en) * | 1967-10-13 | 1969-12-02 | Omark Industries Inc | Chamber erosion preventing powder actuated tools |
-
1973
- 1973-07-03 DE DE2333887A patent/DE2333887C2/de not_active Expired
-
1974
- 1974-06-27 US US483717A patent/US3918621A/en not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2850273A1 (de) * | 1978-11-20 | 1980-05-29 | Hilti Ag | Pulverkraftbetriebenes bolzensetzgeraet |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| US3918621A (en) | 1975-11-11 |
| DE2333887A1 (de) | 1975-01-23 |
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|---|---|---|---|
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