DE1908705U - Wring-wischer. - Google Patents

Wring-wischer.

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DE1908705U
DE1908705U DE1964SC037125 DESC037125U DE1908705U DE 1908705 U DE1908705 U DE 1908705U DE 1964SC037125 DE1964SC037125 DE 1964SC037125 DE SC037125 U DESC037125 U DE SC037125U DE 1908705 U DE1908705 U DE 1908705U
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DE
Germany
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rod
wring
wringing
wiper
guide tube
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Expired
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DE1964SC037125
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English (en)
Inventor
Wilhelm Schmidt
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Description

P.A.813 708*19.11.61»
Anmelder:
Wilhelm Schmidt
757 Baden-Baden
Werderstraße 1
Wring - Wischer
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen /.ischer, wie er im Haushalt, Gewerbe, Krankenhäuser, Badeanstalten und Öffentlichen Gebäuden, also überall dort, wo Fußböden aufgewischt werden, benutzt wird.
Es gibt Geräte, die ebenfalls einen Wringvorgang ausführen, jedoch unter Verwendung von saugfähigen Materialien, die ausgedrückt werden. Eine Vorrichtung, die ein Wischtuch durch Verdrehung auswringt und dabei den Vorgang des auswringens von Hand nachahmt, ist nicht bekannt.
Der erfindungsgemäße Wring-'.Viseher ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Wischtuch statt es, wie es üblich ist, zum ausv/ringen abzunehmen, am Gerät verbleiben kann und dort mittels eines Gleitrohres mit Wringstab ausgewrungen wird»
Dieses Gleitrohr mit Wringstab wird durch ein Führungsrohr in die untere Umschlingung des am Führungsrohr befestigten Wischtuches geschoben und gedreht. Das '.Vischtuch rollt sich dabei zusammen, und die Feuchtigkeit wird ausgequetscht. Der Wring-Wischer besteht aus einer Bürste, die gegebenenfalls durch einen Gleiter oder eine saugfähige Platte ausgewechselt werden kann, an welcher ein Führungsrohr befestigt ist, an welchem sich ein oberer und ein unterer Befestigungsstab für die Befestigung des Wischtuches befinden, welches mit meinen entgegengesetzt umgenähten Kanten über die Befestigungsstäbe geschoben wird» Das Führungsrohr stellt gleichzeitig einen Teil des Stieles dar. In dem Führungsrohr befindet sich ein Gleitrohr mit Wringstab. Dieses Gleitrohr mit Wringstab verlängert beim Wischvorgang das Führungsrohr auf die normale Länge eines ',Vischer-Stiels.
Für die konstruktive Ausführung des Erfindungsgedankens bieten sich verschiedene Lösungen an. So ist es beispielsweise möglich, das Gleitrohr mit Wringstab auch außerhalb des Führungsrchres anzubringen und von dort aus in die untere l'rschlingung des Wischtuches gleiten zu lassen. Das Grundprinzip des Gleitrohres mit Wringstab bleibt aber immer bestehen. Es ist möglich, den oberen und unteren Befestigungsstab des Wischtuches und auch den Wrringstab federnd zu machen, damit sie sich beim Wringvorgang der Zusammenziehung des Wischtuches anpassen kennen. Dabei wird ein noch größerer Wringeffekt erzielt und es wird vermieden, daß das 'Wischtuch an den 4 äußeren Kanten einreißt. Nach erfolgtem auswringen wird das Gleitrchr mit Wringstab entgegengesetzt gedreht und das Wischtuch kommt wieder in eine glatte Lage. Beim Beginn des Wringvorganges d. h. , nachdem
-Z-
das Gleitrohr mit Wringstab in das Wischtuch geschoben wurde, liegt eine Hand um den am oberen Ende des Führungsrohres angebrachten weichen Handgriff, welcher so befestigt ist, daß er mit dem größten Teil seiner freien Länge über das Führungsrohr hinausragt. Die andere Hand dreht nun das Gleitrohr mit Wringstab und muß nach ca. 1/2 Umdrehung umgreifen. Damit sich das Gleitrohr mit Wringstab nicht selbsttätig zurückdreht - das aufgewickelte Wischtuch wirkt wie eine Torsionsfeder - drückt die Hand, die um den Handgriff liegt, fester zu und hält das Gleitrohr mit Wringstab wie durch eine Bremse fest. Von weiterer Bedeutung ist es, daß das Gleitrohr mit Wringstab im ausgezogenen Zustand, d. h. beim Wischvorgang, eine starre Verbindung mit dem Führungsrohr eingeht, weil das Gerät am oberen Ende des Gleitrohres mit Wringstab geführt wird. Dazu ist eine Verriegelung angebracht, die in der Zeichnung als Sperriegel dargestellt ist. Um das Gerät auch ohne Wischtuch für andere Bodenbearbeitungen gebrauchen zu können, wird das Wischtuch am Gleitrohr hochgezogen und dort in einen Aufhängehaken eingehängt. Bei dieser Handhabung liegt dann die Bürste frei auf dem Boden.
Um die neue Vorrichtung näher zu erläutern, wird auf die beiliegenden Zeichnungen hingewiesen. Es stellen dar:
Abb. 1 einen Längsschnitt Abb. 2 eine Vorderansicht Abb. 3 eine Vorderansicht Abb. k eine Seitenansicht Abb. 5 eine Vorderansicht
Wringvorgangs
Abb. 6 eine Seitenansicht
Wringvorgangs
Abb. 7 eine Vorderansicht
Wringvorgang
Abb. 8 eine Seitenansicht
Wischtuch
durch das ganze Gerä-t des Arbeitskopfes ohne Wischtuch des Gerätes in Wisch-Stellung des Gerätes in Wisch-Stellung des Gerätes bei Einleitung des
des Gerätes bei Einleitung des des Gerätes nach erfolgtem des Gerätes mit hochgezogenem
In Abb. 1 ist zunächst zu erkennen, wie das Wischtuch 10 an dem oberen Befestigungsstab 3 und unteren Befestigungsstab 4 gehalten wird und unter der Bürste 8 auf dem Boden liegt. Weiter ist ersichtlich, daß das Gleitrohr mit Wringstab 1 in dieser Stellung ganz hochgezogen ist und durch den Sperriegel 6 mit dem Führungs-r rohr 2 eine starre Verbindung erhält. Es ist weiter zu erkennen, daß der weiche Handgriff 5 nur innen unten am Führungsrohr 2 befestigt ist und mit seiner größten freien Innenfläche an das Gleitrohr mit Wringstab 1 gepreßt werden kann und somit eine Bremswirkung ausübt.
In Abb. 2 ist der obere Befestigungsstab 3 und der untere Befestigungsstab k ohne eingehängtem Wischtuch 10 zu erkennen. Der Wringstab des Gleitrohres 1 liegt bei dieser Ruhestellung auf
— 3 -
gleicher Ebene. Die Befestigungsschrauben 9 deuten an, daß die Bürste 8 mit anderen Bearbeitungsgeräten auswechselbar ist»
In Abb. 5 und 6 ist deutlich gemacht, wie sich das Gleitrohr mit Wringstab 1 bei Einleitung des Wringvorganges in die untere Umschlingung des Wischtuches 10 schiebt.
Abb. 7 zeigt, wie sich beim drehen des Gleitrohres mit Wringstab 1 das Wischtuch 10 aufrollt und sich der Wringstab 1 und die Befestigungsstäbe 3 und k infolge der Zugwirkung des Wischtuches 10 einbiegen. Infolge der federnden Eigenschaft dieser Stäbe gehen sie nach dem zurückdrehen des Gleitrohres mit Wringstab 1 wieder in die gestreckte Lage zurück.
Aus Abb. 8 ist zu erkennen, wie man das Gerät mit hochgezogenem Wischtuch 10 und Befestigung am Aufhängehaken 7 mit freiliegender Bürste 8 als Mehrzweckgerät für die Bodenbearbeitung benutzen kann.

Claims (8)

•813 708*19.11.64 Schutzansprüche
1. Wring-Wischer,
gekennzeichnet durch ein Gleitrohr mit Wringstab (1), welches durch ein Führungsrohr (2), an welchem ein Wischtuch (10) befestigt ist, in die untere Umschlingung des Wischtuches (10) eingeschoben wird.
2. Wring-Wischer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Gleitrohr mit Wringstab (1), wobei der Wringstab federnde Eigenschaft hat«
3· Wring-Wischer nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitrohr mit Wringstab (1) durch ein Führungsrohr (2) gleitet.
k. Wring-Wischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Führungsrohr (2) ein oberer Befestigungsstab (3) und ein unterer Befestigungsstab (4) zur Befestigung des Wischtuches (10) angebracht sind.
5· Wring-Wischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Befestigungsstab (3) und der untere Befestigungsstab (k) federnde Eigenschaft haben.
6. Wring-Wischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrohr (2) mit einem Sperriegel (6) versehen ist, welcher in Wisch-Stellung in das Gleitrohr mit Wringstab (1) einrastet und somit eine starre Verbindung herstellt.
7= Wring-Wischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem oberen Ende des Führungsrohres (2) ein weicher Handgriff (5) so befestigt ist, daß er mit seiner überwiegenden inneren Länge frei am Gleitrohr mit Wringstab (1) anliegt, so daß er an diesem angepreßt werden kann.
8. Wring-Wischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Führungsrohr (2) eine Bürste (8) mittels Befestigungsschrauben und Muttern (9) angebracht ist.
Wring-Wischer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Führungsrohr (2) ein Aufhängehaken (7) angebracht ist, an welchem das Wischtuch (10) zur Freilegung der Bürste
(8) eingehängt werden kann.
DE1964SC037125 1964-11-19 1964-11-19 Wring-wischer. Expired DE1908705U (de)

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