DE1908698C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von ein- oder beidseitig beschichteten Schläuchen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von ein- oder beidseitig beschichteten Schläuchen

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DE1908698C
DE1908698C DE1908698C DE 1908698 C DE1908698 C DE 1908698C DE 1908698 C DE1908698 C DE 1908698C
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DE
Germany
Prior art keywords
hose
impregnated
impregnation
degassed
film
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Eugen Dr. 3036 Bomlitz Jäger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dow Produktions und Vertriebs GmbH and Co OHG
Original Assignee
Wolff Walsrode AG
Publication date

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Description

Vakuumeinrichtung (6) auf gleicher Höhe wie die Dieses erfindungsgemäße Verfahren läßt sich un-
auf der anderen Seite des Schlauchs (4) befind- 40 abhängig davon, ob der zu imprägnierende Schlauch liehe Filmbildnerlösungszuführeinrichtung (7, Ta) im Anschluß an die erste Imprägnierung mit einer für die Beschichtung einer Schlauchseite ange- — wie in dem Hauptpatent beschrieben und beordnet ist. ansprucht — zweiten Schicht einer filmbildenden
Lösung, die auf die der ersten Beschichtungsseite 45 gegenüberliegende Seite aufgetragen wird, behandelt
wird oder nicht, ausüben. Die oben angeführte zusätzliche erfindungsgemäße Ausgestaltung des Verfahrens läßt sich auch auf alle anderen, in dem Hauptpatent beschriebenen und beanspruchten Ver-
Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren zur konti- 50 fehrensvariationen anwenden.
nuierlichen Herstellung von beidseitig beschichteten Ein weiterer Vorteil des wie vorstehend ergänzten
Schläuchen, wobei ein aus einer Langfaser oder erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß die einem Gewebe geformter Schlauch zuerst auf einer Behandlungs- bzw. Durchlaufgeschwindigkeit der zu Seite und dann auf der anderen Seite mit gelösten behandelnden Materialien noch wesentlich erhöht Filmbildnern beschichtet wird und wobei der 55 werden kann, weil wegen der nunmehr auch in Grenz-Schlauch zwischen der ersten und der zweiten Be- fällen völlig ausgeschlossenen oben angeführten schichtung auf der der ersten Beschichtungsseite Porenbildung das Behandlungsvakuum die Penetragegenüberliegenden Seite durch Anlegen eines Unter- tionsgeschwindigkeit der filmbildenden Imprägniedrucks entgast und imprägniert wird. rungslösung erheblich gesteigert werden kann.
Nach diesem Verfahren wird der zu beschichtende 60 Die oben angeführte erfindungsgemäße Lösung der bzw. zu imprägnierende Schlauch nach dem Ein- gestellten Aufgabe schließt auch eine entsprechende laufen in eine entsprechende Vorrichtung in einem Weilerausbildung und Abänderung der Vorrichtung ersten Arbeitsschritt einseitig beschichtet und in zur Durchführung dieses Verfahrens ein, die dadurch einem darauffolgenden zweiten Arbeitsschritt auf der gekennzeichnet ist, daß die in dem Kalibrierwerkzeug der Beschichtungsseite gegenüberliegenden Seite eva- 65 auf der einen Seite des Schläuche befindliche, mit kuiert. Diese Verfahrensweise erlaubt gegenüber den einer Filmbildnerlösungsabflußeinrichtung versehene herkömmlichen Beschichtungsverfahren, wie sie aus Vakuumeinrichtung auf gleicher Höhe wie die auf der französischen Patentschrift 1 369 173 und der der der anderen Seite des Schlauchs befindliche Film-
badnerfösHiigsznfDliremrichtimg für die Beschichtung ring gebadeten Ring^twird i Shfahi d i voninnen mit «πσ «M^J
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einer Schfanchseite angeordnet ist voninnen mit «πσ «M^J^^. eines Va-
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tungsfreien Vorrichtung läßt sich das oben angeführte kmnns von 50 Ton^entgast ^^^g^^^^
erf^n^emaße Verfahren in vorteilhafter Weise 5 £. ^^g^^STSL in bekannter
In Anleimiiiig an das Hanptpatent ist es natür- Weise vorgenommenen Beb aaTmSk daß im An^cHuß an die vor- und ^«^^S
Beb aaTmSk daß im An^cHuß an die vor ^^Slf^fSe^^^uf,
genanrte dnstiiSge Bescbichtimgs.Tniprägraeriings/ ^ ^^^^^^fSlSteder^^das Ab-Evakmennigsvomchtiiiig noch zusätzlich eine auf der «» wobei die f^L™e^ °^Κ
Seite der Vafaiumdnrichtimg (dieier räumBch nach- P^enderW^ÄSSeT^ es auch liier in
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kann. Hierbei können die Vakmnneinrichtung sowie «^"«T^^J? ^Sa Vakuums möglich,
«fie FHn&adnerzn- und abführemrichtung ab Ring- *s auf der ^^SjS auf der
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dnrichtoig mindestens eine Rmgschlhzkammer auf- Jnnen- ™d/t£e A w£^Tman balbmaüe bis
weist Vorteilhaft ist auch eine Ausführungsform der halten. Auf dejWe ernaa u™.
erRndungsgemäßen Vorrichtnug, bei der der Kali- ^S^^^^^W-e dargestellte erßridungs-
brierdorn und/oder der Krfibrierring aus an sich be- *» Die in "^^,^htonil enthält ein KaIi-
kanntem, durchsichtigem, chemisch beständigem gemäße ^^/^Jr^Sbrieriiig 3, die die
Kunststoff bestehen kann, weü nierdurch eine op- bnerwerkzeug 2 ™? e»*en ™™fixierenden
tische kontinuierüche Kontrolle der Beschichtung Kalibrierung und Führung^ £J£3eiwerkzeug 2
bzw, imprägnierung während des Betriebs mög- *£XgS«S££J^^
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UCh Ebinso wie bei dem Hauptpatent ist auch das * 7. denen gemäß Zusatzpatent weiter ausgebildete und ab- renden M iänderte ßtlchichtungs- bzw. Imprägnierungs- im ^
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S^erfindungsgemäße Beschichtungsverfahren as lösL Filmbüdne^nich;^ aui^^^seUe des^u wird an Hand des folgenden Beispiels näher erlau- g^uÄ^SjEÄS während die auf
g g^uÄ^SjEÄS während die a
terL _ . . . gleicher Höhe liegende Evakuieruugseinrichtung sich
Beispiel ^e f ic der Innensei?e des m behandelnden Materials
Ei i übliher Weise aus einer flachen Bahn eines *> befindet J^*££g£ ÄSiSSb
Ein in üblicher Weise aus einer flachen Bahn eines 4° befindet imnrätrmerenden Maien** uu«. ..»u Langfaserpapieres gebüdeter Schlauch wird in eine richtung des zu.^P™^^™ ™Shrten Arbeitsaus einem fodibrierrohr und einem Kalibrierring be- oder oberhalb dem .erstJ/^'KSi.imgseinstehende KaHbriereinrichtung eingeführt, indem der gang ^^^^^J^i^ auf der Schlauch zunächst von oben auf em aus Chrom- "ch^g^geÄ^!S gegenüberliegenden nickelstahl bestehendes Kalibrierrohr aufläuft Nach « der ersten Bescnicütungssene b^. Eintritt in den durch Kalibrierrohr und Kalibrier- Seite zusatznct
Hierzu 1 Blatt Zei chmmgen

Claims (3)

1 2 französischen Patentschrift entsprechenden USA.-Pa- Patentansprüche· tentschrift 3 224 885 ersichtlich sind, einen wesent lich schnelleren Durchlauf des zn behandelnden Ma-
1. Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung terials, wobei außerdem die Materialführung innervon beidseitig beschichteten Schläuchen, wobei 5 halb der Behandlungsvorrichtung verbessert wird und ein aus einer Langfaser oder einem Gewebe ge- im übrigen nunmehr auch relativ hochviskose, filmformter Schlauch zuerst auf einer Seite und dann bildende Imprägnierungslösungen zeitsparend zur auf der anderen Seite mit gelösten Fihnbüdnern Schlauchveredlung eingesetzt werden könnrn. beschichtet wird und wobei der Schlauch zwi- Es hat sich jedoch herausgestellt, daß die Ansehen der ersten und der zweiten Beschichtung io passung des zur Evakuierung erforderlichen Vakuums auf der der ersten Beschichtungssehe gegenüber- einerseits an die Viskosität der filmbildenden Imprä-Iiegenden Seite durch Anlegen eines Unter- gnierungslösungen, andererseits insbesondere bei der drucks entgast und imprägniert wird, nach Patent Berücksichtigung von aus anderen Gründen ent-1771564, dadurch gekennzeichnet, stehenden Schwankungen der DurcWaufgeschwmdigdaß der Schlauch gleichzeitig von der einen 15 keiten des zu imprägnierenden Materials Nachteile Seite her entgast und von der anderen Seite auftreten können, die z. B. darin bestehen, daß das her mit dem Beschicntungsmaterial imprägniert Imprägnierungsmaterial durch das nachfolgend anwird, gelecte Vakuum so schnell durch den Schlauch hfn-
2. Verf.·.! ren nach Anspruch 1, dadurch ge- durchgesaugt wird, daß sich auf der Imprägnierungskennzeichnet, daß der gleichzeitig von der einen 20 seite Poren bilden können.
Seite her entgaste und von der anderen Seite her Hieraus ergab sich die Aufgabe, ein Verfahren und
mit einem Beschichtungsmaterial imprägnierte eine Vorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens zu Schlauch ohne Zweitbeschichtung in an sich be- schatten, die auch bei vorstehend geschilderten Grenz kannter Weise verfestigt bzw. regeneriert und ge- fällen eine sichere Poren^ch ließung bei dem zu im gebenenfalls gewaschen und getrocknet wird. 25 prägnierenden Material gewährleisten.
3. Verrichtung zur Durchführung des Verfah- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge rens nach Anspruch 1 und 2, wonach eine aus löst, daß der zu behandelnde Schlauch gleichzeitig einem auf der einen Seite des zu beschichtenden von der einen Seite her entgast wird und von der Langfaser- oder Gewebeschlauchs (4) angeordne- anderen Seite her mit dem Beschichtungsmateria: ten Kalibrier werkzeug (2) und aus einem auf der 30 imprägniert wird. Hierdurch wird erreicht, daß selbst anderen Seite des zv besct vhtenden Schlauchs bei einem sehr starken Durchsaugen der filmbilden (4) angeordneten Ka'ibrierwerkzeug (3) beste- den Imprägnierungsiösung durch das zu imprägnierende Kalibriereinrichtung (I' Vakuum- sowie rende Material keinerlei Poren entstehen können. Filmbildnerlösungszu- und -abführeinrichtungen weil während des Evakuierens auf der der Evaku-(5, 6, 7, la) enthält, dadurch gekennzeichnet, daß 35 ieningsseite gegenüberliegenden Seite des zu imprädie in dem Kalibrierwerkzeug (3) auf der einen gn:erenden Schlauchs liegenden Zone nicht Luft, son-Seite des Schlauchs (4) befindliche, mit einer dem weitere Reserven an film^ldender Imprägnie-Filmbildnerlösungsabflußeinrichtung (5) versehene rungslösung vorhanden sind.

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