DE1908545U - Vorrichtung fuer boxuebungen. - Google Patents
Vorrichtung fuer boxuebungen.Info
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- A45C—PURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
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Description
Neue Beschreibung
Firma Wetzeil Gummiwerke Aktiengesellschaft, Hildesheim
Vorrichtung für Boxübungen
Es sind die verschiedenartigsten Vorrichtungen für Boxübungen be«-*
kannt. So hat man z.B. einen Sack für Boxübungen vorgeschlagen, der aus zweckentsprechenden Stoffen wie Gummi, Leder oder dergleichen
besteht und als Behälter ausgebildet ist, der mit einer Flüssigkeit wie Wasser oder dergleichen gefüllt werden kann. Das Wasser kann
unter einen wählbaren Druck innerhalb des Sackes gesetzt werden.
Die hierdurch zu erzielenden Vorteile sollen etwa folgende sein:
Die flüssige, unter einen bestimmten Druck gesetzte Füllung kann den jeweiligen Erfordernissen in Bezug auf ihre Nachgiebigkeit angepaßt
werden. Ferner kann ein ganz bestimmtes Gewicht eingehalten werden, und weiterhin ist der Sack nach dem Entleeren bequem unterzubringen
und zu transportieren.
Es sind auch sogenannte Punching-Bälle mit elastischer Aufhängung
bekannt, die neben dem oben beschriebenen Sack auch zum Ausgleichstraining von Sportlern anderer Sparten verwandt werden.
~ 2
Sandsäcke j die im allgemeinen aus Leder, Gummi oder schweren Kunststoffen
bestehen' und mit Sand gefüllt sind, müssen als absolut stationär bezeichnet werden, da sie nur sehr schwer zu transportieren
sind. Sie haben zudem den Nachteil, die noch untrainierte Paust im
Anfang zu überbeanspruchen, da der harte Inhalt nicht beeinflußt werden kann. Dies wäre nur durch Füllungen mit flexiblerem Material
möglich, was die Verwendung weiterer Sandsäcke erforderlich machen würde.
Pur das Anfangs- bzw. Übergangstraining wäre z.B. ein wassergefüllter
Box-Sack geeignet, der in gleicher V/eise wie der Sandsaek an
der Decke des Trainingsraumes, an einem besonderen Gestell, oder an dem Ast eines Baumes aufgehängt werden kann.
Der bereits erwähnte Punching-Ball, der im allgemeinen einem Fußbal]
ähnelt und mit Luft gefüllt ist, kann mittels einer Leine (Seil, Lederriemen) an einem Pfahl befestigt werden und, durch Faustschläge
getrieben, in wechselnder Richtung jeweils horizontale Kreise beschreiben. Er kann aber auch an einem Gestelloberteil, an der
Zimmerdecke, an einem Ast usw. mittels z.B. eines Lederriemens befestigt werden und mit Hilfe eines weiteren z.B. Lederriemens am
Ballunterteil erfaßt und mit einem Hilfsmittel im Boden verankert sein. Der Ball schwingt dann in einer Höhe von z.B. 1,20 m über dem
Boden und wird - im Gegensatz zum Sandsaek - durch Paustschläge in
sehr rasche Schwingungen versetzt, die nicht nur die Schlagkraft,
sondern auch das Reaktionsvermögen des Trainierenden steigern. Bei
bestimmten Ausführungen dieser Punching-Bälle wird der Schwingungseffekt noch gesteigert, indem in die Halterungen (Seile, Riemen) zusätzlich Spiralfedern aus Metall eingebaut sind.
— 3 —
Die Aufgabe der Erfindung ist es, nach Möglichkeit die Anwendung des bisherigen Sandsackes und des Punching-Balles zu kombinieren.
Ferner soll die leichte und schnelle Auswechslung der Ballfüllung auch mit Wasser ermöglicht werden. Das Gerät muß leicht transportabel
sein und die Verankerung sowohl oben als auch unten an dem Gerät muß in der einfachsten Weise durchgeführt werden können» Ferner
ist es die Aufgabe der Erfindung, daß ein derartiges Gerät trotz seiner verbreiterten Anwendungsmöglichkeiten so billig wie
möglich hergestellt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, die Vorrichtung
für Boxübungen unter Verwendung eines an sich bekannten flexib* len Materials als sackartigen Behälter 1 auszubilden und diesen geschlitzten sackartigen Behälter, der auch aus einzelnen Stücken zusammengesetzt sein kann, durch einen an sich bekannten luft- und
wasserdichten Reißverschluß 2 in seinem Inneren zusammenzuhalten, und zwar derart, daß der an der Innenseite des sackartigen Behälters
angeordnete Reißverschluß durch einen nach außen führenden Bügel 3
sowie entsprechende Handhaben -4-, wie Schlaufen, geöffnet bzw. geschlossen
werden kann«
Ein derartiger sackartiger Behälter kann nach Wunsch teilweise mit
Wasser und teilweise mit Luft gefüllt werden. Man kann aber auch je—
de andere Füllung, die als zweckdienlich erscheint, in einen derartigen Behälter ohne jede Mühe einbringen.
Zusammenfassend ist folgendes festzustellen:
a) Die erfindungsgemäße Vorrichtung für Boxübungen besteht zweckmäßig
aus strapazierfähigem, gummierten Gewebe, aus einreißfestem Kunststoff oder sonstigem flexiblem, jedoch luft- und wasser»|
dichtem Material.
b) Die erfindungsgemäße Vorrichtung für Boxübungen kann z.B, der
doppelten Größe eines Fußballes, oder der Größe eines Medizinballes, usw. entsprechen. Sie hat an zwei einander gegenüberlie-]
genden Stellen Verankerungsmöglichkeiten (Schlaufen, Ösen) und ist auf einer Länge von etwa 2/5 ihres Umfanges - etwa von
Schlaufe zu Schlaufe, und zweckmäßig in vertikaler Richtung *-
mit einem luft- und wasserdichten Reißverschluß ausgestattet. Außerdem weist sie einen Füllstutzen auf.
c) Die erfindungsgemäße Vorrichtung für Boxübungen kann aufgeblasen|
werden und erfüllt sodann die Voraussetzung des bekannten Punching-Balls. Sie kann also freischwingend um einen Pfahl ge«
boxt werden sowie oben und unten verankert werden, wie bereits geschildert*
d) Die erfindungsgemäße Vorrichtung für Boxübungen kann aber auch
— soweit sie als Punching-Ball verwandt wird - durch zusätzliche I
kleinere oder größere Wasserfüllung ihr Gewicht verändern und damit den sich verändernden Trainingsanforderungen genügen»
e) Die erfindungsgemäße Vorrichtung für Boxübungen kann frei aufge«-»|
hängt und mit Wasser gefüllt werden. Sie kommt dann in ihrer Funktion dem "Sandsack" schon nahe, ist jedoch infolge des nach-l
giebigeren Inhalts vergleichsweise flexibler und stellt an die noch weniger trainierte Faust geringere Anforderungen.
f) Die erfindungsgemäße Vorrichtung für Boxübungen kann auch mit
jedem anderen Material gefüllt werden, das den Wünschen des Trainierenden oder den Trainingsanforderungen entspricht. Wird
sie z.B. mit Sand gefüllt, so entspricht sie in ihrer Verwen*-
dungsweise eben dem bekannten "Sandsack"«, Da die Hülle hermetisch
dichtet, kann natürlich auch nasser Sand verwandt werden, um Härte und Gewicht zu steigern.
g) Der Reißverschluß gestattet die rasche und mühelose Entleerung der Vorrichtung und somit ihre Zusammenfaltung und eine vereinfachte
Verpackungsmöglichkeit. Sie kann also als Päckchen im Koffer usw. mitgeführt und am Reiseziel in beliebiger Weise
verwandt werden.
Claims (3)
- 851309-U26!(Neue SchutzansprücheΛ) Vorrichtungen für Boxübungen unter Verwendung eines aus flexiblem Material bestehenden sackartigen Behälters, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (Sack) unter Verwendung eines an sich bekannten luft- und wasserdichten Reißverschlusses gebildet ist.
- 2) Vorrichtung nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußkette des Reißverschlusses innerhalb des sackartigen Behälters angeordnet ist und ein Verschlußteil (Bügel) des Reißverschlusses, das in geschlossenem Zustand des Verschlusses unter einer entsprechenden Schutzmaske liegt, von außen das Öffnen und Verschließen des Reißverschlusses ermöglicht.
- 3) Vorrichtung nach Ansprüchen 1) und 2), dadurch gekennzeichnet, daß die innerhalb des sackähnlichen Behälters befindliche Ver« schlußnaht außen durch ein Moosgummipolster verdeckt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW28993U DE1908545U (de) | 1962-09-08 | 1962-09-08 | Vorrichtung fuer boxuebungen. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEW28993U DE1908545U (de) | 1962-09-08 | 1962-09-08 | Vorrichtung fuer boxuebungen. |
Publications (1)
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| DE1908545U true DE1908545U (de) | 1965-01-14 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW28993U Expired DE1908545U (de) | 1962-09-08 | 1962-09-08 | Vorrichtung fuer boxuebungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908545U (de) |
-
1962
- 1962-09-08 DE DEW28993U patent/DE1908545U/de not_active Expired
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