DE1908531B2 - Riementrieb - Google Patents

Riementrieb

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Publication number
DE1908531B2
DE1908531B2 DE19691908531 DE1908531A DE1908531B2 DE 1908531 B2 DE1908531 B2 DE 1908531B2 DE 19691908531 DE19691908531 DE 19691908531 DE 1908531 A DE1908531 A DE 1908531A DE 1908531 B2 DE1908531 B2 DE 1908531B2
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DE
Germany
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belt
drive
pulley
driven
units
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19691908531
Other languages
English (en)
Other versions
DE1908531A1 (de
Inventor
Toshiyuki Kanagawa Kawanami (Japan)
Original Assignee
Sanko Seisakusho Company Ltd, Yokohamashi, Kanagawa (Japan)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sanko Seisakusho Company Ltd, Yokohamashi, Kanagawa (Japan) filed Critical Sanko Seisakusho Company Ltd, Yokohamashi, Kanagawa (Japan)
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Publication of DE1908531A1 publication Critical patent/DE1908531A1/de
Publication of DE1908531B2 publication Critical patent/DE1908531B2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/02Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members with belts; with V-belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

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Die E^rfiiulung bezieht sich auf einen Riementrieb mit von Ra.dialkräften möglichst entlasteter Riemenscheibe der getriebenen Welle einer Hochleistungseinheit, wobei zwei Antriebseinheiten mit Riemen- scheiben diametral zu einer Ebene durch die Achse der getriebenen Scheibe angeordnet und zusätzliche Einrichtungen zur Verringerung der Radialkräfte vorgesehen sind.
Bei solchen bekannten p ;ementrieben (USA.-Patentschrift 3 256 993) wird ci.ie Verringerung der auf das Lager der Riemenscheibe der getriebenen Welle wirkenden Radialkräfte dadurch erreicht, daß diese Lagerungen der getriebenen Welle in Federpaketen aufgehängt sind. Damit kann beim Auftreten einer Radialkraft, wie sie beispielsweise durch ein Nachlassen der Riemenspannung eines Riemens des Riemensat/es entsteht, die Lagerung der getriebenen Welle ausweichen, wodurch die Einwirkung hoher Radialkräfte auf die Lagerung der getriebenen Welle weitgehend vermieden wird. Mit dem Ausweichen der in den Federpaketen gehaltenen Lagerung ist allerdings stets eine gewisse Winkelverlagcrung der getriebenen Welle des Riementriebes verbunden.
Weiterhin ist es schon bekannt (deutsche Auslegeschrift 1 067 244), bei hochtourig laufenden Laborzentrifugen neben der federnden Lagerung der ge' trtebenen Welle eine Antriebseinheit in einem Lenker zur Verringerung der auf die Lagerung der angetriebenen Welle wirkenden Radialkräfte schwenkbar aufzuhängen. Auch bei einem derartigen Riementrieb treten Winkelverlagerungen der getriebenen Welle auf.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht nun darin, einen solchen Riementrieb derart weiterzubilden, daß die Radialkräfte im Lager an der getriebenen Scheibe trotz einer starren Lagerung »ie.r getriebenen Welle weitgehend vermindert werden.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die beiden Antriiibseinheiten auf einem Schlitten befestigt sind, der in einer zu der die Achsen der Antriebseinheiten aufweisenden Ebene parallelen Ebene frei beweglich ist und der Achsenabstand der beiden Antriebseinheiten in dieser Ebene zwecks Erzeugung der Riemenspannung automatisch einstellbar ist.
Es ist bereits bekannt, zum Erzeugen der Riemenspannung bei Riementrieben eine Antriebseinheit auf einem Schlitten zu befestigen, der einer automatischen Nachstellung unterliegt.
Durch die Erfindung wird ein Riementrieb geschaffen, der auch bei mit extrem hohen Drehzahlen laufenden Hochleistungseinheiten ohne jede Winkelverschiebung der angetriebenen Welle auch bei starkem Nachlassen der Riemenspannung eines Riemens das Entstehen von Radialkräften in der Lagerung der getriebenen Welle praktisch vollständig verhindert. Infolgedessen kommen Riementriebe di.*r erfindungsgemäßen Art auch im Dauerbetrieb mit extrem kleinen Lagergrößen für die getriebenen Wellen aus.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist es zweckmäßig, daß der Mittelpunkt der getriebenen Welle unterhalb der Ebene der Aniriebseinheiten liegt Auf diese Weise ist es möglich, auch die durch das Gewicht der getriebenen Welle hervorgerufenen Radialkräftc auf die Wellenlagerung weitgehend zu reduzieren.
Weiterhin ist es zweckmäßig, daß ein Riemen der einen Antriebseinheit auf der getriebenen Scheibe zwischen zwei Riemen der anderen Antriebseinheit läuft. Damit wird auch ein die Wellenlagerung der getriebenen Welle belastendes Kippmoment vermieden.
An Hand der Figuren und der Beschreibung ist im folgenden ein Ausführupgsbei.p:el der Frf-r.Jung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Riementrieb.
F i g. 2 zeigt eine Vorderansicht des in F i g. I dargestellten Riementriebes, teilweise im Schnitt (Ebene 2-2 in Fig. 1). und
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht des in Fig. 1 dargestellten Riementriebes, teilweise im Schnitt (Ebene 3-3 in Fig. 1).
Fig. 1 und 2 zeigen einen die treibenden und getriebenen Elemente des Riementriebes aufnehmenden Rahmen 17. Eine angetriebene Hochleistungseinheit 20. wie z. B. ein Gebläse, ist ortsfest auf dem Rahmen 17 befestigt. Am freien Ende einer getriebenen Welle 21 der Einheit 20 befindet sich eine Riemenscheibe 1.
Hin Schlitten Il ist auf dem Rahmen 17 angeordnet. In dieser Ausführungsform besitzt er A Rollen 15 und 16. die auf den auf dem Rahmen 17 befestigten Schienen 18 und 19 geführt sind, so daß sich der Schlitten 11 frei auf dem Rahmen 17 hin· und herfahren läßt.
Eine erste Antriebseinheit 7, z. B. ein Elektro· motor, ist auf dem Schlitten 11 mittels einer Grundplatte 9 unvsrschiebbar befestigt.
Gemäß F i g. 1 besitzt diese Antriebseinheit 7 eine Riemenscheibe 2, die auf Welle 7 α der Antriebseinheit 7 befestigt ist. Ein Paar Riemen 4 und S führen von der Riemenscheibe 2 zur getriebenen Riemenscheibe 1 der Hochleistungseinheit 20.
Eine zweite Antriebseinheit 8, mit Riemenscheibe 3 z. B. ein Elektromotor, ist auf dem Rahmen 11 ver-
schiebbar ge.ugen. Diese Verschiebbarkeit wird dun* einen Support 10 hergestellt, der die weile An-
R ernen We)le21
daher
windcbohrurs eine mil einem OewmjleU« »er- §ef^n«n,en tbcne^, .^ ^ ^ ,, j
12 weist an diesem Ende einen Sechskantkopf mit einer Unterlegscheibe oder e.ner Auflageflache auf. Zwischen der Unterlegscheibe und der Anschlag- ^ platten« ist eine Spiralfeder22 angeordnet D,e 15
k &Α?»Ατώϊ£:
senken. erfindungsgemäßen Anordnung des
Aut uruna Lagerungen fur die WeUe
™^'^ dimensioniert werden. Auch entfallen mm l b]eme für diese Lagerun-
Zu ersehen U.
die Rieme.
ϊ -
scheibe 3 der Antriebseinheit 8 zu der scheibe 1 der angetriebenen Einheit 20
Gemäß Fig. 1 weist die angetr.ebene R.emenscheibe 1 einen geringeren Durchmesser als die an- »5 treibenden Riemenscheiben 2 und 3 auf. Sowohl de antreibenden Riemenscheiben 2 und 3 als auch die auf ^^^ Spannungsänderungen in den
selbsttätig sofort ausgeglichen. Um die zub-Riemen sems B Riemensche.ben2 und 3
1^ ist die SchliUenführung der-
Symmetrieachsen der Riemenaud/bei einem Versch.eben des
und die Riemenscheibe 3. Der breitere Riemen 6 lauft dabei zwischen den schmalen Riemen 4 und 5
Beim Studium der obigen Figurenbeschreibung wird klar, daß die auf dem starren Rahmen 17 storr befestigte Hochleistungseinheit 20 von Antnebse.nheiten? und 8 angetrieben wird, die auf einem auf gleiche Riemenspannung in ι
wirkt.
Auf Grund der Tatsache, daß die beiden schmalen der Riemenscheibe 2 an einander ien Seiten des breiten Riemens 6 der laufen, wird außerdem ein die Lagerung der Welle 21 belastendes Moment auf Grund J "~" nur insgesamt zwei
die Riemenscheibe 1 der
it 20 von begehrt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

I 908 Patentansprüche:
1. Riementrieb mit von Radialkräften möglichst entlasteter Riemenscheibe der getriebenen Welle einer Hochleisiurigseinheit, wobei zwei Aniriebseinheiten mit Riemenscheiben diametral zu einer Ebene durch die Achse der getriebenen Scheibe angeordnet und zusätzliche Einrichtungen zur Verringerung der Radialkräfte vorgesehen xo sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Aniriebseinheiten (7, 8) auf einem Schlitten (II) befestigt sind, der in einer zu der die Achsen der Antrieb:>einheiten aufweisenden E;bene parallelen Ebene (E) frei beweglich ist und der Achsenabstand der beiden Aniriebseinheiten (7, 8) in dieser Ebene (E) zwecks Erzeugung der Riemenspaunung automatisch einstellbar ist.
2. Riementrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelpunkt der getrie- ao benen Welle (21) unterhalb der Ebene (E) der Antriebseinheiten (7, 8) liegt.
3. Riementrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Riemen (6) der einen Antriebseinheit (8) auf der getriebenen Scheibe (1) zwischen zwei Riemen (4. S) der anderen Antriebseinheit (7) läuft.
DE19691908531 1969-02-20 1969-02-20 Riementrieb Withdrawn DE1908531B2 (de)

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