DE1908483B2 - Hobelfuehrungseinrichtung - Google Patents

Hobelfuehrungseinrichtung

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DE1908483B2 DE19691908483 DE1908483A DE1908483B2 DE 1908483 B2 DE1908483 B2 DE 1908483B2 DE 19691908483 DE19691908483 DE 19691908483 DE 1908483 A DE1908483 A DE 1908483A DE 1908483 B2 DE1908483 B2 DE 1908483B2
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Christoph 4670 Lünen; Heyer Willy 4630 Bochum-Gerthe Raßmann
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Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
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    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C35/00Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
    • E21C35/08Guiding the machine
    • E21C35/12Guiding the machine along a conveyor for the cut material
    • E21C35/125Means for inclining the conveyor

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Description

Die Erfindung betrifft eine Hobelführungseinrichtung mit einer an einem vor dem Kohlenstoß liegenden Förderer angeordneten Hobelführung, die zur Veränderung des Schnitthorizontes des Kohlenhobels zusammen mit dem Förderer mittels Hubvorrichtungen winkelverstellbar ist, die an mit dem Förderer verbundenen und am rückbaren Ausbau beweglich abgestützten Stellgliedern angreifen.
Aus DT-AS 12 19 892 (Fig. 1 bis 4), sind Hobelführungseinrichtungen dieser Art bekannt, bei welchen an hydraulischen Stützstempeln als Stellglieder Zylindermanschetten oder ausfahrbare Stempelfüße angeordnet sind, die zur Verschwenkung der Hobelführung in Richtung der Steinpelachst auf hydraulischem Wege verschiebbar sind. Zugleich sind aus hydraulischen Zylindern bestehende Hubvorrichtungen vorgesehen, die zwischen dem die Hobelführung tragenden Förderer und der Zylindermanschette des Stützstempels bzw. zwischen dem Stützsteinpel und einer rückbaren Ausbaueinheit so eingeschaltet sind, daß mit diesen Vorrichtungen die Hobelführung ebenfalls in der Vertikalebene verschwenkt und gegen das Liegende angedrückt werden kann.
Bei einer anderen Ausführung der Hobelführungseinrichtung, wie sie aus den Fig. 5 und 6 der DT-AS 12 19 892 bekannt ist, sind hydraulische Hubzylinder zwischen dem Förderer und einer Liegendschiene angeordnet, die den Förderer untergreift und über ein Gelenk mit in Streblängsrichtung verlaufender Gelenkachse mit der Hobelführung verbunden ist Mit Hilfe der Hubzylinder kann die Hobelführung zusammen mit dem Förderer um das genannte Gelenk gegenüber der Liegendschiene verschwenkt werden, die von einem am Ausbau abgestützten Federsystem am Liegenden gehalten wird.
Bei allen diesen vorbekannten Hobelführungseinrichtungen sind die genannten hydraulischen Stützstempel mit dem Förderer und der Hobelführung zu einer rückbaren Einheit verbunden. Dies erfordert einen Einsatz eines aufwendigen, aus unterschiedlichen Ausbaueinheiten bestehenden Ausbausystems, dessen Ausbaueinheiten teils gemeinsam mit dem Förderer, teils unabhängig von diesem gerückt werden müssen. Dabei müssen die Stützstempel nach jedem Hobeldurchgang unter zumindest teilweiser Entlastung gerückt werden, was im Hinblick auf die Hangendpflege unerwünscht ist. Außerdem ist nachteilig, daß die Stempel nicht nur von den Hangendkräften, sondern zugleich durch die vom Hobel ausgeübten Querkräfte in ungünstiger Weise belastet werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Hobelführungseinrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß auf die Kopplung von besonderen Stützstempeln mit dem Förderer und der Hobelführung zu einer Rückeinheit verzichtet und die aus den Stellgliedern und Hubvorrichtungen bestehende Einrichtung zur Einstellung des Schnitthorizontes des Hobels so in das Ausbausystem des Strebbetriebes einbezogen werden kann, daß der Ausbau in großen Schritten und demgemäß in größeren Zeitabständen dem fortschreitenden Abbau entsprechend gerückt werden kann, während andererseits die Hobelführung zusammen mit dem Förderer in der jeweils eingestellten Winkellage unbehindert in kleineren Teilschritten gegenüber dem gesetzten Ausbau rückbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Stellglieder aus Auslegerbalken bestehen, die in Balkenführungen des rückbaren Ausbaus in Schreitrichtung geführt und in der Vertikalebene in veränderlicher Winkellage verschiebbar abgestützt sind, wobei die mittels der Hubvorrichtungen bewirkt«: Winkelverstellung der Auslegerbalken durch deren in der Vertikalebene winkelsteife Kopplung mit dem Förderer auf die Hobelführung übertragbar ist.
Nach der Erfindung erfolgt also die Winkeleinstellung der Hobelführung durch Verwendung von langen Auslegerbalken, die in Balkenführungen des rückbaren Ausbaus verschiebbar geführt und mittels der Hubvorrichtungen in der vertikalen bzw. bankrechten Ebene winkelveränderlich sind, wobei die Winkelveränderung der Auslegerbalken durch deren winkelsteife Kopplung mit dem Förderer auf die Hobelführung übertragen wird. Diese Anordnung ermöglicht es, den Förderer und die Hobelführung unabhängig von dem Strebausbau und letzteren in größeren Schritten zu rücken, wobei die Auslegerbalken zugleich den Ausbau während des Rückens führen, f'ljer die Auslegerbalken wird der Förderer zusammen mit der Hobelführung gegen den Ausbau bzw. dessen Balkenführung abgestützt, wodurch die Hobelführung und der Förderer insbesondere gegenüber vom Hobel ausgeübten Kippkräfte in ihrer Lage stabilisiert werden.
Die erfindungsgemäße Hobelführungseinrichtung
läßt sich ζ. B. so ausbilden, daß für jeden Auslegerbalken als Balkenführung ein Führungsrohr an zwei hintereina!i<ierliegenden Stellen derart am Ausbau abgestützt wird, daß zumindest die eine der beiden Abstützstellen in der Höhe veränderlich ist. Zweckmäßig ist hierbei die Balkenführung für den Auslegerbalken durch getrennt voneinander beaufschlagbare Hubzylinder an zwei hintereinanderstehenden Stempeln des Ausbaus abgestützt.
Die Auslegerbalken bestehen vorzugsweise aus einer oder zwei senkrecht stehenden Blattfedern, die an ihren vorderen Enden über einen Schuh untereinander und mit dem Förderer verbunden und in der gemeinsamen Balkenführung des Ausbaus geführt sind. Die Verwendung solcher elastischer Auslegerbalken als Steuer- und ,5 Führungsbalken ist besonders vorteilhaft, da hierdurch Zwängungen in den Balkenführungen vermieden werden und zugleich eine Anpassung des Systems an Unregelmäßigkeiten des Liegenden erreicht wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbetspiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Hobelführungseinrichtung im Querschnitt durch einen Gewinnungsstreb, wobei die Hobelführungseinrichtung mit der Hobelführung und dem Förderer sowie der Ausbau in 2<; Seitenansicht bzw. im Schnitt dargestellt sind;
F i g. 2 die Anordnung nach F i g. 1 in Draufsicht bzw. in einem Horizontalschnitt.
Der Förderer 10 trägt an seiner dem Kohlenstoß 11 zugewandten Seite eine Hobelführung 12 für einen nich*. dargestellten Kohlenhobel, der, wie bekannt, schälend an dem Stoß 11 entlangfährt und dabei die gelöste Kohle in den Förderer 10 lädt. Das durch die Gewinnung der Kohle freigeschnittene Hangende !3 wird durch einen schreitenden Ausbau abgestützt, von dem in Fig. 1 nur zwei Stempel 14 und 15 sowie eine von diesen beiden Stempeln getragene Gelenkkappe 16 dargestellt sind.
Die Einstellung des Schnitthorizontes des Kohlenhobel erfolgt bei der dargestellten Hobelführungseinrichturtg dadurch, daß die Hobelführung 12 zusammen mit dem Förderer 10 gegenüber der Liegendebene 17 gekippt und demgemäß in eine bestimmte Winkelstellung zu der Liegendebene gebracht wird. Diese Winkelverstellung wird mit Hilfe von Stellgliedern und Hubvorrichtungen erreicht. Die Stellglieder bestehen aus Auslegerbalken 18. die an der Versatzseite des Förderers 10 winkelsteif angeschlossen sind und die jeweils in einer als Führungsrohr ausgebildeten Balkenführung 19 gleiten. Die Auslegerbalken 18 bestehen jeweils aus zwei parallelen Blattfedern 18' und 18", die an ihren vorderen Enden über einen Schuh 20 untereinander und mit dem Förderer 10 verbunden sind. Die winkelsteife Verbindung des Schuhs mit dem Förderer erfolgt durch zwei Bolzen 21 und 22.
Die Balkenführung 19 ist ihrerseits durch getrennte hydraulische Hubzylinder 23 und 24 an dem Ausbau 14 — 16 aufgehängt. Bei der dargestellten Ausführung durchgreifen die Hubzylinder 23 und 24 eine öffnung 25 an der Oberseite der Balkenführung 19, wobei sie mittels eines Gelenkbolzens 26 an einem Gelenkauge 27 angelenkt sind, welches an der unteren Begrenzung der Balkenführung 19 angeordnet ist. Die beiden Blattfedern 18' und 18" verlaufen zu beiden Seiten der beiden Hubzylinder 23 und 24 im Inneren der Führung 19. F i g. 2 zeigt, daß die Blattfedern 18' und 18" im Inneren der Balkenführung 19 verschiebbar sind, so daß der Förderer 10 mit der Hobelführung 12 unabhängig vom Ausbau 14—16 dem fortschreitenden Abbau entsprechend vorgerückt werden kann, wobei sich die Blattfedern aus der Balkenführung 19 herausziehen. Umgekehrt kann der Ausbau mit der Balkenführung 19 unter Einschub der Blattfedern 18', 18" in die Balkenführung 19 in größeren Schritten nachgeholt werden. Die mittels der Hubzylinder 23 und 24 bewirkte Winkelverstellung der Auslegerbalken J8 wird durch deren in der Vertikalebene winkeliteifer Kopplung mit dem Förderer 10 auf die Hobelführung 12 übertragen, wodurch eine Einstellung des Schnitthorizontes des Kohlenhobels möglich ist.
Die Art der Abstützung der Hubzylinder 23 und 24 an dem Ausbau kann in unterschiedlicher Weise bewerkstelligt werden. Außerdem können für den Ausbau Strebausbaueinheiten verschiedener Ausführungen verwendet werden. Bei stärkerem Einfallen kann es angebracht sein, die Auslegerbalken 18 biegesteif auszubilden und die Hubzylinder 23 und 24 so am Ausbau abzustützen, daß ein Abwandern des Förderers 10 im Einfallen vermieden wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Hobelführungseinrichtung mit einer an einem vor dem Kohlenstoß liegenden Förderer angeordneten Hobelführung, die zur Veränderung des Schnitt- j horizontes des Kohlenhobel zusammen mit dem Förderer mittels Hubvorrichtungen winkelverstellbar ist, die an mit dem Förderer verbundenen und am rückbaren Ausbau beweglich abgestützten Stellgliedern angreifen, dadurch gekenn- |0 zeichnet, daß die Stellglieder aus Auslegerbalken (18) bestellen, die in Balkenführungen (19) des rückbaren Ausbaus (14 bis 16) in Schreitrichtung geführt und in der Vertikalebene in veränderlicher Winkellage verschiebbar abgestützt sind, wobei die mittels der Hubvorrichtungen (23, 24) bewirkte Winkelversteiiung der Auslegerbalken durch deren in der Vertikalebene winkelsteife Kopplung mit dem Förderer (10) auf die Hobelführung (12) übertragbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Auslegerbalken (18) als Balkenführung (19) ein Führungsrohr (19) an zwei hintereinanderliegenden Stellen derart am Ausbau (14 — 16) abgestützt ist, daß zumindest die eine der beiden Abstützstellen in der Höhe veränderlich ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Balkenfühning (19) für den Auslegerbalken (18) durch getrennt voneinander beaufschlagbare Hubzylinder (23, 24) an zwei hintereinanderstehenden Stempeln (14, 15) des Ausbaus abgestützt ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslegerbalken (18) aus einer oder zwei senkrecht stehenden Blattfedern (18', 18") besteht, die an ihren vorderen Enden über einen Schuh (20) untereinander und mit .lern Förderer (10) verbunden und in der gemeinsamen Balkenführung (19) des Ausbaus geführt sind.
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US11244A US3640581A (en) 1969-02-20 1970-02-13 Improvements to arrangements for controlling the guidance of a mineral mining plough
BE746038D BE746038R (fr) 1969-02-20 1970-02-16 Dispositif de commande pour rabot a
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