DE1908404B - Modellvorrichtung für das Herstellen von Gießformen - Google Patents
Modellvorrichtung für das Herstellen von GießformenInfo
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Description
4. Modellvorrichtung nach einem der Ansprü- wird.
ehe 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die In- 35 Weiterhin sind Vorrichtungen zum Herstellen von
nenverzahnung ties Abstreifkammes (7) den glei- Gießformen für Schraubengewinde bekannt. Ein mit
chen Schrägungswinkel wie die Schrägverzahnung einem Außengewinde versehener Modellkörper wirJ
des Zahnkranzmodells (4) besitzt. in den Formkasten eingesetzt und na. L dem Ausfor-
5. Modellvorrichtung nach einem der Ansprü- men durch Drehen um seine Mittelachse aus dem
ehe 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß die 40 Sand herausgeschraubt. 7u diesem Zweck ist der
Stärke des Abstreifkammc» (7) bzw. dessen Ein- Modellkörper auf einer Spindel gelagert und wird
griffsstellen in die Verzahnung des Zahnkranz- entweder von Hand oder über einen Kurbeltrieb in
modells (4) im Verhältnis zur Stärke des Zahn- Drehbewegung versetzt und dadurch in axialer Richkranzmodclls
(4) gering ist. tung bewegt. Bei einer dieser Vorrichtungen erfolgt
6. Modellvorrichtung nach einem der Ansprü- 45 der Antrieb des Modellkörpers mit einem F.lektromoche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der tor.
Grundniodellkörper (1) fest mit der Grundplatte Alle diese bekannten Verfahren und Vorrichtun-
(2) über Schrauben ou'cr Gewindebolzen (3) ver- gen. bei denen das Entfernen des Gießmodells oder
bunden ist. auch des fertigen Werkstücks durch Herau'schrau-
7. Modellvorrichtung nach einem der Ansprü- so ben aus dem Formkasten erfolgt, haben den Nachche
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der teil, daß zusätzliche Vorrichtungen und Antriebe er-Grundplattc
(2) Aussparungen (IS) vorgesehen forderlich sind, um das im Formsand eingebettete Teil
sind, durch welche Stützen (14) der Abhcbevor- in Drehung zu versetzen. Dies verteuert die Herstellrichtung
der Formmaschine geführt werden, kosten und erhöht die Rüstzeiten. Außerdem besteht
8. Modellvorrichtung nach einem der Ansprü- 55 die Gefahr, daß die Form bei der Drehbewegung zerche
1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Ab- stört wird, insbesondere wenn es >ich um Schraubgestreifkamm
(7) vertikal virlaufende Führungszap- windeteile mit großem Steigungswinkel handelt
fen (10) für die Zentrierung des Formkastens Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zug, ,de,
(11) angebracht sind. eine Modellverrichtung der eingangs erwähntet Art
60 zu schaffen, bei der die genannten Nachteile nicht
auftreten und die ohne zusätzliche Antriebsvorrich-
η hingen ein einwandfreies, rasches und kostensparen·
des Ausformen der Zahnräder gewährleistet.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, 63 daß ein mit einer Schrägverzahnung ausgestattetes
Die Erfindung betrifft eine Modellvorrichtung für Zahnkranzmodell ortsfest drehbar um den auf einer
das Herstellen von Gießformen, insbesondere Sand- Grundplatte starr befestigten Ornndmodellkörpe r an-
formen für Zahnräder mit Schrägverzahnung. geordnet ist und in das Zahnkratizmodell ein mit ent-
Sprechender Schrügverzahnung ausgebildeter, Form
»nd Formkasten tragender Abstreifkamm eingreift, der durch Führungsbolzen vertikal von der Grundplatte
je nach Höheneinstellung abhebbar ist.
Damit das Zahnkranzmodell vom Grundmodell-Itörper
beim Absireif Vorgang nicht abgehoben wird, weist der Grundmodellkörper an der unteren Seite,
<J,h. auf der Anlageseite der Grundplatte eine Aus-
«parung auf, in welcher der Flanschring des Zahn-
kränze? gleitet. .
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht dann,
daß die darch die Grundplatte geführten höhenver-
«chiebbaren Führungsbolzen an der Unterseite einen Anschlagbund tragen und auf der entgegengesetzten
Seite in den Abstreifkamm derart eingeschraubt sind, daß beim Abheben des Abstreifkammes die Oberfläehe
desselben nur wenig über die obere Zahnkranz-Btirnfläche
hinausragt. Dadurch wird vermieden, daß der Abstreifkamm aus den Zähnen herausgedrückt
wird und eventuell wieder neu eingefädelt werden
»5
30
um ein günstiges Abheben des Abstreiikammes zu
erreichen, wird die Innenverzahnung nut dem gleichen
Schrägungswinkel versehen wie die Schragverzahnung
des Zahnkranzmodells.
Damit die Aushebeschräge des Abstreifkammes vernachlässigt werden kann, ist die Stärke des Ab-Streifkammes
b.w. dessen Eingriffsstellen in die Verzahnung des Zahnkranzmodells im Verhältnis zur
Stärke des Zahnkranzmodells genng.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Grundmodellköφer fest mit der Grundplatte
über Schrauber oder Gewindebolzen verbunden
Zur günstigen Anhebung des Abstreifkammes sind in der Grundplatte Aussparungen vorgesehen durch
welche die Stufen der Abhebevornchtung der Formmaschine
jefuhrt werden.
Zur Zentrierung des Abstreifkammes sind am Abstreifkamm
vertikal verlaufende Führungszapfen an-, 1 eine Vorderansicht der Mahlvorrichtung
„ach -KU." teilweise im Schnitt, mit aufgesetzt™
^k£^ÄS"1r"i'eder,es«n,i,t,„„
verbunden ist wird cm π ^^
des «J™nui" ranzmodells 4 wird ein Abstrcifnung
des ^nk"n^°r Führungsbolzen 8 mit der
cTdphSt 2 verbunden ist. Die^ühioingsbolzen R
Seen über die Unterkante der Grundplatte 2 hinaus,
og daß der Abstreifkamm 7 in einer bestimmten
Höhe von der Grundplatte! vertikal abgehoben werden kai" Die Abhebedistanz wird erreicht durch
einen Anschlagbund 9 des Führungsbozens 8. Be, m
Anhebt des Abstreifkammes 7 dreht sich das Zahnkranzmodell4
um den Gru^modellkorper 1 Am
Krdn - lc, seu'irecht nach oben rL-
IUT Zentrierung des
!•2).
f einer Plattform 12
ein.r nicht dargestellten Formmaschine befestigt.
Sach Aufsetzen des Formkastens 11 auf die ModelI-vornchtung
bzw; den Abstrc.tamm7 jJIFo™-
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"hh^ Grundolatte 2 auf der Formmaschine stcfend
die Gr«ndPla"e „hhhn des Abstreifkam-
DTemit der Erfindung erziehen Vorteile bestehen
insbesondere darin, daß die Herstellung eines schrägverzahnten Zahnrades in Naturausformung in einem
ohne wesentlichen WiderstandMn
da die »nn^^^f^i
gleichen Schr^"n^w'"kj'. r^
gleichen Schr^"n^w'"kj'. r^
4 ersetzt
de,
und
der ei„8eM.mp„e Sand
im 'olBendEn "ähcr
l ig Wine Scklivi«chr Da,«ellung der Modcllvorrkhlung. teilweise geschnitten und
MUsMgc Malcrial kam über EnlgltBrnchl«
zugeführt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Modellvorrichtung für das Herstellen von hergestellt wird, Der Kern wird dabei entweder im
Gießformen, insbesondere Sandformen für Zahn- 5 Cold-box-Verfahren oder auf konventionelle Art im
räder mit Schrägverzahnung, dadurch ge Kerntrockenofen getrocknet und in die Form eingekennzeichnet,
daß ein mit einer Schrägver- legt unter Beachtung der am Grundmodell befmdligahnung
ausgestattetes Zahnkranzmodell (4) orts- chen Kernmarke,
fest drehbar um einen auf einer Grundplatte (2) Diese bekannte Methode ist sehr aufwendig, da für
starr befestigten Grundmodellkörper (t) angeord- t° jeden Abguß ein Kern hergestellt werden muß, der
net ist und in das Zahnkranzmodell (4) ein mit sich ein zweites Mal nicht mehr verwenden läßt,
entsprechender Schrägverzahnung ausgebildeter, Außerdem werden relativ große Kernkasten benötigt,
Form und Formkasten tragender Abstreifkamm die einen Mehraufwand verursachen. Auch sind zwei
(7) eingreift, der durch Führungsbolzen (8) verti- verschiedene Arbeitsgänge erforderlich, nämlich
kai von der Grundplatte (2) je nach Höhenein- 15 Kernherstellung und zusätzliches Einlegen des Kerstellung
abhebbar ist. nes in die Form. Die Ausschußquote der abgegosse-
2. Mcdellvorrichtung nach Anspruch 1, da- nen Zahnräder ist oftmals sehr hoch, weil die empdurch
gekennzeichnet, daß der Grundmodellkör- findlichen Kerne, die in ihren Dimensionen sehr bepes
(1) an der unteren Seite, d. h. auf der Anlage- achtiich sind, leicht beschädigt werden können. Fer-
»eite der Grundplatte (2) eine Aussparung (6) 20 ner bringt diese bekannte Herstellungsmethode mit
aufweist, in welcher dei Flanschring (5) des eingelegtem Kern den Nachteil, daß beim Abstreifen
Zahnkranzmodells (4) gleitet. »on Sand Kernverlagerungen eintreten können, so
3. Modellvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, daß die Verzahnung eine unterschiedliche Schräglage
dadurch gekennzeichnet, daß die durch die bekommt und besonders bei paarweiser Anordnung
Grundplatte (2) geführten höhenverschiebbaren 25 der Zahnräder zu einem gegenseitigen Verklemmen,
Führungsbolzen (8) ein vertikales Abheben des mindestens zu einem unruhigen Lauf dei Zahnräder
Abstreifkammes (7) ermöglichen und an der Un- führt.
terseite einen Anschlagbund (9) tragen, während Es ist ferner ein Verfahren /um Ausformen eines
sie auf der entgegengesetzten Seite in den Ab- Schaufelrades mit schraubenflächig verwundenen
Streifkamm (7) eingeschraubt werden, so daß 30 Schaufeln bekannt geworden, bei dem das Schaufelbeim
Abheben des Abstreifkamme«; (7) die Ober- radmodell und auch das fertiggegossene Schaufelrad
fläche desselben nur wenig über die obere Zahn- durch Schraubbewegung um seine Achse von dem
kranzstirnfläche hinausragt. die Schaufeln begrenzenden Teil der Form gelöst
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