AT166515B - - Google Patents

Info

Publication number
AT166515B
AT166515B AT166515DA AT166515B AT 166515 B AT166515 B AT 166515B AT 166515D A AT166515D A AT 166515DA AT 166515 B AT166515 B AT 166515B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
headstock
pressing
teeth
parts
cutting
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Publication of AT166515B publication Critical patent/AT166515B/de

Links

Landscapes

  • Forging (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung eines Triebstockes zur Zehnerübertragung bei Zählwerken und
Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens 
 EMI1.1 
 wegen der geringen Temperaturbeständigkeit ungeeignet. Auch die Zieh-und Pressverfahren, nach denen ein Leichtmetallstück zu einem Triebstock verformt wird, befriedigen nicht restlos, da sie besonders zufolge der Bedingung leichten Laufes des Triebstockes einen komplizierten Verfahrensvorgang zur Erzeugung der Lager erfordern. 



   Vorliegende Erfindung bezweckt eine Verbesserung in der Herstellung von Triebstöcken der genannten Art und sie betrifft ein Verfahren, gemäss welchem in kombinierter spanabhebender und Pressarbeitsweise aus einem Leichtmetallstab ein Drehteil mit Profilkontur des zu fertigenden Triebstockes und   kleinflächigen   Lagern erzeugt, dieser Drehteil in Räumarbeitsweise mit den Trieb-und Triebsperr-Zähnen vorgeformt wird und die   Trieb-und Triebsperr-Zäime durch   Rollen und Schneiden in le Endform gebracht werden. 



   Zur Ausübung des Verfahrens kann eine automatische Drehbank Werkzeuge zum Herstellen des Drehteiles mit Profilkontur des zu fertigenden Triebstockes sowie Werkzeuge zum Bohren   eines zentralen Loches und Erzeugen kleinflächiger Lager an diesem Drehteil aufweisen, es'kann der   
 EMI1.2 
 metallstab, der beispielsweise aus Aluminium besteht, in spanabhebender und Pressarbeitsweise ein Drehteil 1 gebildet ; dies erfolgt derart, dass zunächst am zylindrischen Teil von 1, der noch das zu bearbeitende Ende des Leichtmetallstabes darstellt, ein Nabenteil 2 angeschnitten, dann eine Zentralbohrung 3 erzeugt wird, die nicht bis an die Ebene 4 reicht, in der später der Drehteil vom Leichtmetallstab abgestochen wird.

   Hierauf wird an diese Bohrung 3 anschliessend in verjüngtem, dem am Triebstock gewünschten Lager entsprechenden Ausmass ein in die Abstichebene 4 ragendes'Loch 5 erzeugt. Weiter wird der Nabenteil 2 an seinem freien Ende unter Verwendung einer Nadel auf das gleiche Mass wie das Loch   5   gepresst (Fig. 1 aus der punktiert angedeuteten in die ausgezogen angegebene Form), so dass an diesem Ende eine dem Loch 5 entsprechende Lagerstelle 6 entsteht. Schliesslich wird der Drehteil 1 in der Ebene 4 vom Leichtmetallstab abgestochen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der so gebildete Drehteil weist die Profilkontur des zu fertigenden Triebstockes auf und hat in den Löchern   5   und 6 kleinflächige Lager. Die genaue Arbeitsweise der Drehbank hier zu schildern erübrigt sich, da solche Bänke, die automatisch verschiedene Arbeitsgänge durchführen, allgemein bekannt sind. 



   Der Drehteil 1 kommt nun zur weiteren Bearbeitung in ein Räumwerkzeug (Fig. 2), das eine Matrize 7 und einen Stempel 8 aufweist. Die Matrize 7 hat die Querschnittsform der Zahnung des zu fertigenden Triebstockes, u. zw. mit acht Zähnen. Der Stempel 8 hat wechselweise verschieden lange Räumrippen 9 bzw. 10, u. zw. so, dass die Rippen   9   über die Stirnfläche des Stempels hinaus nach unten ragen, während die Rippen 10 in dieser Stirnfläche enden. Die Rippen 9 entsprechen den Triebzähnen 11 und den in diesem Sinne wirkenden Teilen der Triebsperr-Zähne 12, während die Rippen 10 den sperrend und treibend wirkenden Teilen der Triebsperr-Zähne 12 dieses Triebstockes entsprechen. 



   Die Triebzähne und Triebsperr-Zähne bei einem Triebstock zur Zehneriibertragung bei Zählwerken ergeben sich aus der ruckweisen, eben nur bei der Übertragung eines eine Zahlenstelle überschreitenden Wertes auf die nächste Zahlenstelle auftretenden Bewegung des Triebstockes, der in der Zwischenzeit das die höhere Zählwerkstelle darstellende Drehglied blockiert. 



  Aus diesem Grunde hat der Triebstock, wie schon erwähnt, Triebzähne, die sich nur über einen Teil der Breite des Zahnteiles des Triebstockes erstrecken und weiter Triebsperr-Zähne, die sich über die ganze Breite des Zahnteiles des Triebstockes erstrecken, wobei die Triebsperr-Zähne in ihrem mit den Triebzähnen in Reihe liegenden Teil mit diesen Triebzähnen ein normales Zahnrad darstellen, während sie mit den uber die Triebzähne hinausragenden Teilen am Drehglied der höheren Zahlenstelle bis zur Zehnerschaltung sperrend wirken. Wegen diesen verschieden langen Zähnen des zu festigenden Triebstockes sind die   Räumrippen   9 und 10 des Stempels 8 verschieden lang. 



   Der Stempel 8 weist noch eine Nadel   10   a auf, die über die Rippen 9 und 10 hinausragt und den Lagerlöchern 5, 6 des Drehteiles 1 entspricht. 



   Zur Bearbeitung des Drehteiles   J'im   Räumwerkzeug wird der Drehteil mit nach unten gerichtetem Nabenteil mit den   Lagerlöchem     5,   6 auf die   Nadel j ! Ca   geschoben, dann wird der Stempel 8 gegen die Matrize 7 hin und in diese hineingepresst. Hiebei kommt der Drehteil 1 zunächst mit der Schulter, die durch die Bildung des Nabenteiles am   Drehte'l   entstand, auf die Oberfläche der Matrize 7 aufzusitzen, so dass dort zunächst eine wesentlich grössere Druckfläche vorhanden ist als dort, wo vorerst die Rippen 9 auf den Drehteil auftreffen.

   Demzufolge drücken sich die Rippen 9 vor allem in den Drehteil ein, pressen ihn dabei immerhin um Weniges in die Matrize 7 hinein, so dass sich an dieser Seite des Drehteiles durch Räumen und unter teilweiser Stauchung von Material des Drehteiles die Triebund   Thebsperr-Zähne   zu bilden beginnen. Eine Phase des Räumvorganges etwa in diesem Arbeitsmoment ist in Fig. 3 gezeigt. 



   Beim weiteren Eindringen des Stempels 8 mit seinen Rippen 9 in den Drehteil1, wobei dieser, wenn auch wenig, ebenfalls weiter in die Matrize 7 hineingepresst wird, trifft die Stirnfläche des Stempels mit den Rippen 10 auf die Oberfläche des Drehteiles, so dass sich die Druckfläche auf dieser Seite auf die ganze Querschnittfläche des Stempels vergrössert und nun der Drehteil mit der Bewegungsgeschwindigkeit des Stempels 8 in die Matrize 7 gepresst wird. Hiebei werden am Drehteil durch die Räumarbeit die Zähne 11 und 12 herausgebildet und das dabei über das Profil des Triebstockes herausgepresste Material abgeschert. 



   Das unten aus der Matrize herauskommende Werkstück hat noch nicht die endgültige Gestalt des Triebstockes, denn durch das Pressen und Ziehen wurde das Material, das ja eine gewisse Elastizität hat, gespannt und es entspannt sich beim Austritt aus dem Räumwerkzeug wieder und dies besonders gegen die Seite des Werkstückes hin, die in der Richtung des erfolgten Zuges liegt. 



  Die Zähne 11, 12 sind daher gegen diese Seite des Werkstückes hin etwas nach   aussen iagend   konisch. Dieses Pressen und Ziehen bewirkt aber auch ein Vorstehen der Zahnkanten an den Stirnteilen der Zähne 11, 12, so dass diese über die Ebenen der Abschlussflächen, in denen diese Zahnstimteile des fertigen Triebstockes liegen müssen, hinausragen. Ein so vorgeformter Triebstock ist aus der Fig. 4 ersichtlich und es ist augenscheinlich notwendig, eine Egalisierung an diesem vorzunehmen. 



   Zu diesem Zweck ist nach Fig. 5 ein Werkzeug vorgesehen, das zwei scheibenförmige Drehkörper 13 aufweist, die auf der senkrechten Achse 14 sitzen, welche durch ein nicht dargestelltes Getriebe zwangläufig so miteinander verbunden sind, dass sie gleichsinnig drehen. Die Drehkörper 13 haben je einen mittleren Teil 15, der in seiner Breite der Länge der TriebsperrZähne 12 des fertig geformten Triebstockes entspricht und an seinem Umfang Taschen 16, 17 aufweist, die negativ dem Profil des fertigen Triebstockes entsprechend gestaltet sind. Dabei erstrecken sich die Taschen 16 über die ganze Breite des Teiles 15 und entsprechen somit den Triebsperr-Zähnen   12,   während sich die Taschen 17 nur über den oberen Teil der Breite von 15 erstrecken und somit den Triebzähnen 11 entsprechen.

   Die Kanten 17 a der Taschen 17 sind durch Hinterschnitt (in Fig. 5 links oben im Schnitt ersichtlich) zu Schneiden ausgebildet. Der mittlere Teil 15 des einzelnen Drehkörpers 13 ist von Schneidscheiben 18, 19 flankiert, deren Schneidkanten in den Ebenen liegen, die die Breitenbegrenzung des mittleren Teiles 15 darstellen. 



    Die Drehkörper 13 sind mit ihren Achsen 14 im Sinne des Pfeiles 20 schwenkbar und sind   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 durch eine Feder (nicht gezeigt) in einer Arbeitslage gehalten, in der sich die Drehkörper 13 zum Profilquerschnitt des fertigzustellenden Triebstockes ergänzen. 



   In der durch die Linie 21 angedeuteten Arbeitsflucht der beschriebenen, durch die Drehkörper 13 dargestellten Press-und Schneidwerkteile ist ein Aufsteckdorn 22 mittels eines um einen Fixpunkt 23 drehbaren Handgriffhebels 24 bewegbar. 



  Dieser Aufsteckdorn 22 hat eine den Löchern 5,6 des vorgeformten Triebstockes entsprechende Nadel   25,   die über Erhöhungen 26 der Stirnseite des Aufsteckdorne 22 hinausragt. Der Aufsteck- dom 22 wirkt mit Anschlägen 27, die durch die
Stirnkanten eines durch den Dom gesteckten und in diesem gesicherten Bolzens 28 dargestellt sind, auf Keilbahnen 29, die mit der Lagerung der Achsen 14 der Drehkörper ein Ganzes bilden. 



   Es ist angenommen, dass die Drehkörper 13 bei jedem Arbeitsgang eine Umdrehung machen und diese Umdrehung fixiert ist. So kann das
Getriebe, welches die Achsen 14 miteinander ver- bindet, mit einer Handkurbel verbunden und für diese ein auslösbarer Anschlag vorgesehen sein, so dass in Ruhelage des Werkzeuges die Hand- kurbel am Anschlag anliegt und dadurch vorüber- gehendes Auslösen des Anschlages für eine Umdrehung frei wird, um dann wieder vom Anschlag arretiert zu werden. Eine solche Einrichtung ist in der Zeichnung nicht dargestellt, weil sie technisch einfacher Natur und gebräuchlicher Art ist. Auch könnte ein solcher handmässiger Antrieb ohne weiteres durch einen automatischen mechanischer oder elektrischer Art ersetzt werden. 



   Die Gebrauchs-und Wirkungsweise des Werkzeuges nach Fig. 5 ist folgende :
In Ruhelage ist der Aufsteckdom 22 gesenkt und die Anschläge 27 liegen dort an den Keilbahnen 29 an, wo diese weiter auseinander liegen (Stellung Fig. 5). Die Drehkörper 13 befinden sich in Arbeitslage, jedoch ist die durch die Linie 21 markierte Arbeitsflucht frei. Soll nun der vorgeformte Triebstock, wie ihn die Fig. 4 zeigt, im Werkzeug fertig verarbeitet werden, so wird zunächst auf den Handgriffhebel 24 gedrückt, so dass sich der Aufsteckdom 22 entgegen dem Zug einer nicht dargestellten Feder hebt und die Anschläge 27 an den Keilbahnen 29 nach deren einander näher liegenden Stellen gleiten und die Drehkörper 13 auseinander bewegen.

   Bei diesem Heben des Aufsteckdomes 22 gelangt dieser mit der Nadel 25 und den Erhöhungen 26 über die Arbeitsflucht zwischen den Drehkörpern hinaus und es wird der vorgeformte Triebstock mit dem Nabenteil 2 nach oben mit dem Loch 5 auf die Nadel 25 aufgeschoben und mit den   Sperr- Triebzähnen 12   zwischen die Erhöhungen 26 gebracht, so dass der Triebstock auf die Linie 21 der Arbeitsflucht auszentriert wird. 



  Hierauf wird der Handgriffhebel 24 losgelassen, d. h. der Aufsteckdorn 22 gesenkt. Dadurch kommt der Triebstock in den Raum zwischen den   Drehkörpern 13 und wird, wenn er in Arbeitsflucht zwischen den Drehkörpern gelangt, durch   die sich nun zufolge des Gleitens der Anschläge 27 an den Keilbahnen 29 gegeneinander bewegenden Drehkörper 13 gefasst und gehalten, so dass der Triebstock vom Aufsteckdorn 22 abgezogen wird. 



  Damit die Zähne des Triebstockes dieser Operation nicht hindernd sind, sind an dieser Stelle in den Schneidescheiben 18, 19 kleine Ausnehmungen vorgesehen (auf der Zeichnung, weil bekannte Hilfsmittel, nicht dargestellt). 



   Nun werden die Drehkörper 13 in Umdrehung versetzt, so dass der vorgeformte Triebstock durch die an der Arbeitsstelle gegenläufige Bewegung der Drehkörper an Ort zwischen den Drehkörpern 13 gerollt wird. Hiebei werden die 
 EMI3.1 
 egalisiert und gleichzeitig an ihren Stirnkanten durch die Schneiden von 18, 19 sowie die Kante 17 a masshaltig unter gleichzeitiger Entgratung geschnitten, sodass der Triebstock seine aus Fig. 7 ersichtliche Fertigform erhält. 



   Haben die Drehkörper 13 eine Umdrehung gemacht, dann wird der Aufsteckdorn 22 wieder gehoben und der nun fertige Triebstock von der Nadel 25 und den Erhöhungen 26 gefasst und aus dem Werkzeug herausbewegt, um durch einen neuen vorgeformten Triebstock ersetzt zu werden. 



   Im Räumwerkzeug könnte noch eine zweite Matrize vorgesehen sein, in welcher im Arbeitsgang des Stempels der Triebstock weiter vorgeformt und wenigstens zum Teil entgratet wird, so dass eine Entlastung für das nachfolgend den Triebstock bearbeitende Rollwerkzeug eintritt. 



   Das die   Press-und Schneidwerkteüe   aufweisende Rollwerkzeug könnte auch durch Zahnstangen gebildet sein, die an Führungen parallel zu sich bleibend gleiten und die dem Profil der Zähne des Triebstockes entsprechenden Taschen sowie Schneidkanten aufweisen, so dass durch gegenläufige Bewegung der Zahnstangen der Triebstock an Ort gerollt und dadurch an den Flanken seiner Zähne egalisiert und an deren Stirnkanten masshaltig geschnitten wird. 



   Das beschriebene Verfahren und die Einrichtung zur Ausübung desselben ermöglichen auf einfache, schnelle und zuverlässige Weise die Erzeugung eines nicht nur leichten, sondern auch leichtlaufenden und formgenauen Triebstockes für die   Zehnerübertragung   bei Zählwerken. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung eines Triebstockes zur Zehnerübertragung bei Zählwerken, dadurch gekennzeichnet, dass in kombinierter spanabhebender und Pressarbeitsweise aus einem Leichtmetallstab ein Drehteil   (1)   mit Profilkontur des zu fertigenden Triebstockes und kleinflächigen Lagern (5, 6) erzeugt, dieser Drehteil in Räumarbeitsweise mit den Trieb-und Triebsperr-Zähnen   dz     12)   vorgeformt wird und die   Trieb- und Triebsperr-Zähne   durch Rollen und Schneiden in die Endform gebracht werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der spanabhebenden und Press- <Desc/Clms Page number 4> arbeit in einer Drehbank nach Anschneiden eines Nabenteiles und Erzeugung einer nicht bis an die Abstichebene des herzustellenden Drehteiles reichenden Zentralbohrung am Leichtmetallstab an diese Bohrung anschliessend, in verjüngtem, dem am Triebstock gewünschten Lager entsprechenden Ausmass ein in die Abstichebene ragendes Loch erzeugt, dann der Nabenteil an seinem freien Ende auf das gleiche Lochmass gepresst und hierauf der Drehteil vom Leichtmetallstab abgestochen wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Arbeitsgang eines Räumwerkzeuges am Drehteil, der mit der durch die Bildung des Nabenteiles entstandenen Schulter auf einer Werkzeugmatrize aufsitzt, durch Scherung und Pressung mit dem Werkzeugstempel zunächst Material in der Flucht der inneren Stimkanten der am herzustellenden Triebstock zu bildenden Triebzähne verdrängt, dann durch Auftreffen von den Stirnkanten der am Triebstock zu erzeugenden Triebsperr-Zähne entsprechenden Kanten des Werkzeugstempels auf den Drehteil und die dadurch erfolgende Ver- grösserung der Druckfläche des Stempels auf den Drehteil dieser durch die Matrize hindurchgepresst wird,
    wobei das hiebei zwischen den erzeugt werdenden Triebstockzähnen zur Wegräumung kommende und über das Triebstockprofil hinaus gelangende Material des Drehteiles schliesslich durch den Stempel abgeschert wird.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mit den Triebund Triebsperr-Zähnen durch das Räumwerkzeug aus dem Drehteil vorgeformte Triebstock, am Ort bleibend, zwischen an den Zahnflanken pressend und den Zahnstirnkanten schneidend wirkenden Werkzeugen gerollt wird, so dass die Zähne egalisiert und deren Stirnkanten masshaltig geschnitten werden.
    5. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine automatische Drehbank Werkzeuge zum Herstellen des Drehteiles (1) mit Profilkontur des zu fertigenden Triebstockes sowie Werkzeuge zum Bohren eines zentralen Loches (3) und Erzeugen kleinflächiger Lager (5, 6) an diesem Drehteil aufweist, dass der in eine Matrize (7) passende Stempel (8) eines Räumwerkzeuges wechselweise verschieden lange Räumrippen (9) zum Erzeugen der Trieb-und Triebsperr-Zähne am Drehteil hat und dass ein Werkzeug mit an der Arbeitsstelle gegenläufigen, negativ dem Profilquerschnitt des fertigen Triebstockes ent- sprechend geformten Press-und Schneidwerk- teilen (13) vorgesehen ist.
    6. Einrichtung nach 5, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Profilquerschnitt des fertigen Triebstockes entsprechend geformten Press-und Schneidwerkteile (13) und ein Auf- steckdom (22) für den vorgeformten Triebstock gemeinsam mittels eines Handgriffes (24) bewegbar sind, derart, dass durch Betätigen des Handgriffes die Press-und Schneidwerkteile aus ihrer dem Profilquerschnitt des fertigen Triebstockes entsprechenden Arbeitslage heraus-und der Aufsteckdom (22) zwischen die Press-und Schneidwerkteile (13) hineingebracht werden und nach Aufstecken eines vorgeformten Triebstockes auf den Dom (22) durch Rückbewegen des Handgriffes (24) der aufgesteckte Triebstock in Arbeitsflucht zwischen die Press-und Schneidwerkteile (13)
    gebracht und durch diese gleichzeitig in Arbeitslage kommenden Werkteile vom Dom (22) abgezogen wird.
    7. Einrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsteckdom (22) an dem hebelförmig gestalteten Handgriff (24) angelenkt ist und über Anschläge (27) mit Keilbahnen (29) zusammenwirkt, die an den Press-und Schneidwerkteilen angeordnet sind, derart, dass durch Bewegen des Aufsteckdornes (22) gegen die Arbeitsflucht der Pressund Schneidwerkteile (13) hin die Anschläge des Aufsteckdomes (22) an den Keilbahnen (29) EMI4.1 8.
    Einrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Press-und Schneidwerkteile (13) in ihrer sich durch die Bewegung der Werkteile ergebenden Abwicklung der Form der Zähne des fertigen Triebstockes entsprechend gestaltete Taschen (16, 17) haben und diese Taschen oben und unten sowie in der Zone in die die inneren Stirnkanten der Triebzähne des vorgeformten Triebstockes zu liegen kommen, in Richtung der Stirnkanten dieser Zähne wirkende Schneidkanten (18, 19, 17 a) aufweisen, so dass beim Rollen des zwischen die Press-und Schneidwerkteile (13) gebrachten vorgeformten Triebstockes dessen Zähne sowohl an den Flanken egalisiert als auch an ihren Stirnkanten masshaltig geschnitten werden.
    9. Einrichtung nach den Ansprüchen 5,6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Press-und Schneidwerkteile (13) durch scheibenförmige Drehkörper gebildet sind, diese in zwangläufiger getrieblicher Verbindung miteinander stehen und ihre schwenkbaren Lagerteile die Keilbahnen (29) aufweisen.
    10. Einrichtung nach den Ansprüchen 5,6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Press-und Schneidwerkteile durch Zahnstangen gebildet sind, die an Führungen gleiten, die parallel zu sich bleibend schwenkbar sind und die Keilbahnen (29) aufweisen.
AT166515D AT166515B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT166515B true AT166515B (de)

Family

ID=3308

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT166515D AT166515B (de)

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT166515B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60005010T2 (de) Steckschlüssel sowie verfahren zu seiner herstellung
DE2409668C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verdichten eines Metallpulverpresslings aus Hauptkörper und Nabenteil
DE2310983A1 (de) Verfahren zum gesenkschmieden von einteiligen profilrollen
DE2319032A1 (de) Schnellhubschmiedepresse
DE2801249A1 (de) Vorrichtung zum entgraten beim widerstandsstumpfschweissen von schienen
DE2720822C2 (de)
DE3701703A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von kegelraedern
DE3144695A1 (de) Verfahren zum walzen von hohlen gebilden
AT166515B (de)
DE832509C (de) Verfahren zur Herstellung eines Triebstockes zur Zehneruebertragung bei Zaehlwerken und Einrichtung zur Ausuebung des Verfahrens
AT352503B (de) Vorrichtung zum entgraten beim widerstands- stumpfschweissen von schienen
EP0123976B1 (de) Einstellbarer Aufnahmewagen für einen Druckzylinder
DE1075082B (de) Vorrichtung zur Verformung der inneren Oberfläche eines rohrförmigen Werkstückes
DE2601285B2 (de) Vorrichtung für die spanlose Kaltverformung eines Rohlings in ein Werkstück mit Radialfortsätzen
DE2342111C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Kanälen in Schaumstoff
DE909686C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zahnraedern durch Einwalzen der Zaehne
DE59037C (de) Presse zur Herstellung von Spiralbohrern und Reibahlen
DE3743231A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum schmieden von zahnraedern
DE153791C (de)
DE2005111C3 (de) Vorrichtung zur Bearbeitung von Schienenbefestigungs eilen, insbesondere Schwellendübeln
DE810683C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gewindeschneideisen
DE3434558A1 (de) Verfahren zum abdachen der stirnseitigen zahnenden von verzahnten werkstuecken, nach diesem verfahren hergestellte schalterleichterung und vorrichtung zum ausfuehren des verfahrens
DE675289C (de) Verfahren zur Herstellung von eisernen Eisenbahnschwellen
DE3043143A1 (de) Werkzeug zum umformen, insbesondere metallischer koerper
DE1097394B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Laengsprofilieren von Werkstuecken mit zentralsymmetrischem Querschnitt durch einen Kaltwalzvorgang