DE1908401U - Spardose. - Google Patents
Spardose.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45C—PURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
- A45C1/00—Purses; Money-bags; Wallets
- A45C1/12—Savings boxes
-
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- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45C—PURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
- A45C1/00—Purses; Money-bags; Wallets
- A45C1/10—Money-bags for conductors or like people; Money-bags with rigid coin-holders
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07D—HANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
- G07D9/00—Counting coins; Handling of coins not provided for in the other groups of this subclass
-
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- G07D9/002—Coin holding devices
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F9/00—Details other than those peculiar to special kinds or types of apparatus
- G07F9/06—Coin boxes
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
Description
RA. 727 2/11* ι ο. ιαο
Spardose
Die Sicherung von Spardosen, gegen ein Herausschütteln oder
unbefugtes Entnehmen einliegender Münzen geschieht üblicherweise durch hinter den Einwurfschlitzen im Inneren der Dosen
angeordnete Sperren. Sie können von außen durch die Einwurfschlitze hindurch eingesehen werden. Dadurch ist es möglich,
die einliegenden Münzen durch kontrolliertes Schütteln bzw* Einführen einfacher Hilfsmittel, z.B. Papierstreifen,
Messerklinge, zu entnehmen» Es ist daher auch üblich, hinter den Einwurfschlitzen eine Vorkammer anzuordnen und die Sperren
an dem durch die Einwurfschlitze hindurch nicht einsehbaren Ausgang der Vorkammer in den Münzsammelraum anzubringen.
Die Sperren sind in Form von starren oder beweglichen Sicherungselementen bekannt. Starre Sperren, insbesondere solche
mit starren Stegen, haben den Nachteil, daß ihr Durchgang, der den Abmessungen der größten in Betracht kommenden Münzsorte
entspricht, zu groß ist, um das Herausschütteln kleine" rer Münzsorten zu verhindern. Bewegliche Sperren sind in Form
von in Kanälen gleitenden Kugeln sowie in Gestalt von Hebeln, Klappen und Federn bekannt* Diese als besondere Formteile
gestalteten Sicherungselemente haben den Hachteil hoher Herstellungskosten»
Außerdem sind das Einsetzen der Sicherungs— elemente und der Zusammenbau solcher Spardosen umständlich
und kostspielig»
Für eine wiederholte Verwendung gedachte Spardosen sind üblicherweise mit einer Vorrichtung zum Öffnen sowie einem
Schließmechanismus ausgestattet. Es sind Schließmechanismen in Form eingesetzter Schlösser oder auch in Gestalt nur eines beweglichen Riegels bekannt« Diese als besondere Formteile
*- 2 - Λ
teile gestalteten Schließmechanismen haben ebenfalls den Nachteil hoher Herstellungs— und Montagekosten»
Gegenstand der Neuerung ist eine Spardose, bei der die genannten lachteile vermieden sind. Neuerungsgemäß wird das
dadurch erreicht, daß sie innen unterhalb des oder der Einwurfschlitze einen aus abwärts gerichteten Flächen gebildeten
Trichter aufweist, dessen schlitzförmiger Ausgang in den Münz*-
sammelraum gegen Einsicht und Herausschütteln einliegender Münzen gesichert ist durch ein unterhalb des Trichterausganges
und parallel zu diesem auf einem Zapfen gelagertes Röhrchen, das sich wegen des Unterschiedes zwischen seinem Innendurch—
messer und dem Durchmesser des Zapfens derart quer zu seiner Längsrichtung bewegen kann, daß es den Trichterausgang verschließt oder genügend freigibt, um die dickste in Betracht
kommende Münze durchzulassen»
Die Neuerung ist im folgenden anhand des in der Abbildung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert· Oben im
mit
Bild ist die Spardose der rechts daneben gezeigten abnehmbaren Rückwand dargestellt* Darunter ist der Schlüssel zum
Öffnen der Rückwand gezeigt*
Die Spardose besteht aus einem im Preß- oder Spritzgußver«-
fahren, vorzugsweise aus Kunststoff, hergestellten Behälter mit vorzugsweise quadratischem oder rechteckigem Querschnitt
sowie abnehmbarer Rückwand2* Der oder die Einwurfschlitze
sind im oberen Teile des Behälters 1 angeordnet* Unterhalb der Einwurf schlitze 3 wird durch zweirvon den Seiten nach innen
sich
sicli erstreckende und nach unten geneigte flächen 4 ein
Trichter gebildet, dessen Ausgang in einem von der Vorder-*
zur Rückwand des Behälters 1 verlaufenden Schlitz 5 besteht* Unterhalb des Schlitzes 5 und parallel zu diesem ist ein auf
einem Zapfen 6 gelagertes Röhrchen 7 angeordnet* Sein Innen durchmesser
ist genügend größer als der Durchmesser des Zapfens 6. Das Röhrchen 7 läßt sich dadurch quer zur Längsrichtung
des Zapfens 6 bewegen, bis es einerseits den Trichterausgang 5 verschließt, andererseits diesen genügend freigibt,
um die dickste in Betracht kommende Münze durchzulassen»
Die Verbindung von Behälter~1 und Rückwand 2 wird dadurch erreicht,
daß sich beim Zusammensetzen der Spardose an den Berührungsflächen
von Behälter 1 und Rückwand 2 befindliche Vor*- sprünge 8 und Vertiefungen 9 aufgrund elastischer Material«
eigenschaften von Behälter 1 und/oder Rückwand 2 einrastend übereinanderschieben« Ein solches "Schloß ohne lose Teile"
hat an der Rückwand 2 einen in den Behälter 1 hineinschiebenden
Rand 10, in welchem zwei parallel zur Rückwand 2 ver« laufende Schlitze 9 angeordnet sind, in die auf der Innenseite des Behälters 1 befindliche Vorsprünge 8 einrasten*
Zum Öffnen der Spardose wird einer der Voisprünge 8 durch den
Bart 11 eines Schlüssels 12, der durch ein in der Rückwand 2 befindliches Loch 13 gesteckt und gedreht wird, aus seiner
Lagerung herausgedrückt, worauf die Rückwand 2 durch Ziehen am Schlüssel 12 abgenommen werden kann» Statt der Rückwand 2
kann auch der Boden, der Deckel oder eine andere Wand der Spardose als "Schloß ohne lose Teile" angebracht sein. Durch
die
w 4 —
die Öffnung des Behälters 1 nach hinten ist es jedoch möglich, diesen im Preß- oder Spritzgußverfahren entsprechend zu entformen
und daher zusammen mit den Trichterwänden 4 und dem Zapfen 6 in einem Stück herzustellen sowie gleichzeitig die
Frontseite der Spardose mit plastischen Darstellungen zu versehen*
Eine durch einen Einwurfschlitz 3 eingeschobene Münze fällt
in den unterhalb der Einwurfschlitze 3 befindlichen Trichter,
wobei die eine Trichterwand 4 als Anschlag, die andere als Münzgleitbahn dient» Die Münze gleitet in der durch die Neigung
der Trichterwand 4 vorgegebenen Richtung abwärts und gelangt durch den Spalt zwischen der Unterkante der gegenüberliegenden
Trichterwand 4 und dem Röhrchen 7 in den darunter befindlichen Münzsammelraum*
In der Ruhelage, d.iu bei aufrecht stehender Spardose, liegt
das Röhrchen 7 nach unten hängend auf dem Zapfen 6, wobei der Abstand zwischen ihm und den Kanten des Trichterausgangs
ausreicht, um die dickste in Betracht kommende Münze durchzulassen· Der Abstand kann auch etwas kleiner sein, weil eine
dickere Münze ggf. schwer genug ist, um das Röhrchen 7 aus seiner Ruhelage heraus zur Seite zu drücken, wodurch sich der
Abstand zwischen ihm und jener Kante des Trichterausganges, unter dem die Münze hindurch soll, vergrößert*
Das Profil der Einwurfschlitze 3 ist, ggf« durch Anordnung
eines kleinen Daches über der Außenseite der Einwurfschlitze so gestaltet, daß das Innere der Spardose nur in einem begrenzten
grenzten und die Trichteröffnung 5 nicht erfassenden Winkel
eingesehen werden kann» Bs ist daher nicht möglich, die durch das Röhrchen 7 erreichte Sicherung des Trichteraus—
gangs 5 in kontrollierter Weise zu überwinden.
Die Wirkungsweise des Röhrchens 7 als Sicherung des Trichterausganges 5 beruht darauf, daß das Röhrchen 7 beim Schütteln,
Drehen usw# der Spardose nicht nur den gleichen Kräften wie die einliegenden Münzen unterliegt, sondern diesen Kräften
quer zu seiner Längsrichtung in allen Richtungen auch folgen kann» Die neuerungsgemäße Anordnung eines Röhrchens 7 unterscheidet
sich damit wesentlich von allen bekannten Sicherungen elementen, die aufgrund ihrer Lagerung nur Drehbewegungen bzwi
Bewegungen in einer Richtung vollziehen können. Da das Röhrchen 7 unmittelbar unter dem Trichterausgang 5 gelagert
ist, hat es bei einer zum Trichterausgang 5 gerichteten Bewegung einen kürzeren Weg bis zum Trichterausgang 5 zurückzulegen
als die einliegenden Münzen* Es ist daher stets früher als diese vor dem Trichterausgang 5, den es damit gegen
die nachfolgenden Münzen versperrt* Das als Sicherungs—
element dienende Röhrchen ist erheblich billiger herzustellen als die bekannten aus besonderen Formteilen z, B. Hebel,
Klappen, gestalteten Sicherungselemente * Der Einbau des Röhrchens erfordertkeine maßhaltige Montagearbeit, weil es
nur auf einen Zapfen zu stülpen ist, dessen Durchmesser erheblich geringer als der Innendurchmesser des Röhrchens ist»
Eine weitere Vereinfachung liegt in dem Wegfall loser Schloßteile
teile* Es entfällt jedes Kleben oder sonstiges festes Verbinden einzelner Bauteile» Das einfache Zusammendrücken
von Behälter und Rückwand führt den Zusammenbau der Spar« dose und gleichzeitig den zu ihrem sofortigen Gebrauch erforderlichen Verschluß herbei.
von Behälter und Rückwand führt den Zusammenbau der Spar« dose und gleichzeitig den zu ihrem sofortigen Gebrauch erforderlichen Verschluß herbei.
Claims (2)
1. Spardose, dadurch gekennzeichnet, daß sie innen unterhalb
des oder der Einwurfschlitze (3) abwärts gerichtete flächen (4) aufweist, die einen Trichter mit schlitzförmigem
Ausgang (5) in den Münzsammelraum bilden und daß im Münzsammelraum vor dem Trichterausgang (5) parallel
zu diesem ein Zapfen (6) gelagert ist, auf den ein Röhrchen (7) mit einem solchen Innendurchmesser aufgesteckt ist,
daß sich dieses senkrecht zur Längsrichtung des Zapfens (6) auf diesem frei bewegt und somit den Trichterausgang
(5) einerseits zum Einwerfen von Münzen freigibt, andererseits beim Versuch zum Entnehmen von Münzen verschließt.
2. Spardose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß z.B. die Rückwand (2)als abnehmbares Teil einen Rand (10)
mit Ausnehmungen (9) und einer Aussparung (13) zum Einführen des Schlüssels (12) aufweist, während der Behälter
(1) korrespondierende Ausnehmungen (3) und Vor Sprünge (8) besitzt, die beim Zusammensetzen einrastend ineinandergreifen.
rechlhcher. Intoess« gebührend e.noe-ehef. *eroer Z t ^ S'8 -tonnert l&dewi< oh"* N.,c*,.vs
der, üblwhen Preisen geU^ ? ^™9 WOe0 hier<0° !Wctt ***op.«. «j« fliff„
Deutsches ftrfeniomt. Gefa«uehv»whir*ril4
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED29999U DE1908401U (de) | 1964-10-16 | 1964-10-16 | Spardose. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED29999U DE1908401U (de) | 1964-10-16 | 1964-10-16 | Spardose. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1612092U DE1612092U (de) | 1950-08-24 |
| DE1908401U true DE1908401U (de) | 1965-01-14 |
Family
ID=1138032
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED29999U Expired DE1908401U (de) | 1964-10-16 | 1964-10-16 | Spardose. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908401U (de) |
-
1964
- 1964-10-16 DE DED29999U patent/DE1908401U/de not_active Expired
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