DE1908353U - Haengevorrichtung fuer betonrippendecken. - Google Patents
Haengevorrichtung fuer betonrippendecken.Info
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Description
Ingeborg Schwachula KG-
Kleineisenteile für den Betonbau und Baueisenwaren,
Essen/Ruhr, Logenstr. 20-22
Hängevorrichtung an Betonrippendecken
Die Erfindung richtet sich auf Hängevorrichtungen an Betonrippendecken,, zu deren Herstellung Stahlblechs
chalungen dienen, die auf Schalbrettern einer Deckenschalung aufliegen.
Die Unterschalung der Rippen erfolgt "bisher durch innen in die Stahlblechschalung eingelegte Brettstreifen,
die in der Breite der Rippe fest in der Rippe mit Ankereisen einbetoniert sind und nach dem
Ausschalen der Stahlschalung unter den Rippen verbleiben.
Dies!.hat eine verminderte Bauhöhe der Rippe um die Dicke des Brettstreifens zur Folge und
schwächt die Rippen statisch. Auch ist die Befestigung der abzuhängenden Decke bzw. der Putzträger-Konstruktion
an dem an der Rippe verbleibenden Brett wegen der damit verbundenen schlechten Trittschalldämmung
nachteilig.
Man kennt auch bereits mit einer Schutzhaube versehene Aufhängevorrichtungen für abzuhängende
Decken, welche am unteren Rand der Schutzhaube einen in Längsrichtung durch sie hindurchgeführten
-Z-
und mit dem Rand der Haube verschweissten Ankerbügel
aufweisen, dessen beide Schenkel vom Rand weg" aufwärts gebogen und die Enden kurz etwas nach unten
umgebogen sind, wobei in dem Haubenrand Nagellöcher zur Befestigung auf der Deckenschalung vorhanden
sind. Die Ankerbtigel werden in die Betondecke einbetoniert, wobei der nach der Ausschalung
innerhalb der Schutzhaube freiliegende Teil des Ankerstabes zur Abhängung dient. Diese mit Schutzhaube
versehenen Aufhängevorrichtungen sind nicht geeignet, um in Rippen einer Betondecke einbetoniert
zu werden, die normalerweise eine Rippenstärke von 10 cm aufweisen. Die Anpassung des Ankerbügels an
die Rippenstärke genügt nicht, um diese Aufhängevorrichtungen bei Rippendecken verwenden zu können.
Die Stahlschalung muss nämlich, wenn sie auf die Holzschalung aufgelegt ist, auf genauen Abstand
stehen und in diesem Abstand gehalten werden. Die beliebig weit über der Deckenschalung stehenden Enden
der Ankerbügel sind als Abstandhalter ungeeignet, .da sie keine genaue Fixierung der Stahlblechschalung
ermöglichen, weil die Form der Ankerbügel gemäss den jeweiligen Erfordernissen geändert werden
müsste. Ausserdem können die freistehenden Ankerbügel zu stark federn und in Richtung auf die
Holzschalung nachgeben, so dass die Gefahr besteht, dass die aufgenagelten Aufhängerhauben von der
Holzschalung abgelöst werden. Aus diesen G-ründen kommt die Verwendung der vorerwähnten haubenförmigen
Aufhängevorrichtung bei der Verwendung von Rippendecken praktisch nicht in Betracht. Man ist daher
bei der bisher gebräuchlichen Unterschalung geblieben, und man hat sich damit abgefunden, dass die
innen in die Stahlblechschalung eingelegten Brettstreifen, die fest in der Rippe mit Ankereisen einbetoniert
sind, verloren gehen und eine verminderte
Bauhöhe und statische Schwächung der Rippe zur Folge haben.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Unterschalung der Rippe durch ein eingelegtes verlorengehendes
Schalbrett zu vermeiden-und die Aufhängevorrichtung so auszubilden, dass ihre
Mangel bezüglich ihrer Verwendung für die Herstellung von Rippendecken vermieden werden.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, dass die Aussenschenkel des vorzugsweise in Querrichtung durch die
Schutzhaube der Aufhängevorrichtung hindurchgeführten Ankerbügels nahezu senkrecht nach unten gerichtet
sind und dicht oberhalb der Ebene der Unterfläche des Haubenrandes in einem Abstand über der
Ebene bzw. der Deckenschalung enden, welcher der Wandstärke der Stahlblechschalung entspricht, so
dass diese mit ihren Füssen zwischen die Deckenschalung und die Ankerbügel einschiebbar ist,
wobei der Ankerbügel unmittelbar über der Deckenschalung abstandhaltend für die Stahlblechschalung
wirkt. Die Stahlblechschalung ist mit ihren Püssen
zwischen die Deckenschalung und die Ankerbügel einschiebbar und kann lose auf die Holzschalung
aufgelegt werden. Beim Betonieren wirken die Ankerstäbe ausserdem als Niederhalter, da sie sich
auf der Oberseite der Schalungsfüsse abstützen.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung
besteht darin, dass die Aussenschenkel des Ankerbügels
in die Fussecken der Stahlblechschalung eingreifen, zu deren Seitenwänden sie leicht nach
innen divergieren, wobei ihre Stirnfläche gegen die Oberseite der Schalungsfüsse etwas geneigt steht. -
Bei Rippendecken mit normaler Rippenstärke wird man
den Ankerbügel quer durch, die Haube fuhren, da diese
in der Breite die kleineren Abmessungen hat. Diese bevorzugte Ausführungsform ist in der Zeichnung als
Ausführungsbeispiel dargestellt, deren Fig. 1 eine
"bekannte Ausführungsform einer Hängevorrichtung
an Betonrippendecken darstellt.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, das in den
I1Ig. 2, 5j 4 und 5 veranschaulicht ist," und zwar
zeigen
Fig. 2 die erfindungsgemässe Vorrichtung in einer .
Stahlblechschalung einer Rippe, Fig. 3 eine Vorderansicht der Aufhängevorrichtung
nach Fig. 2, etwa in natürlicher G-rÖsse,
Fig. 4 eine Seitenansicht zu Fig. 3 und Fig. 5 eine Ansicht der Fig. 3 von unten.
Die in Fig. 1 dargestellte Betondecke 1 hat die Rippen 2. Die Stahlblechschalungen sind mit 3 und
ihre waagerecht abgewinkelten Fussansätze mit 3a bezeichnet. Diese liegen auf der üblicherweise vorhandenen
Deckenschalung 4, welche die Stahlschalung trägt, auf. In der Breite der Rippe ist ein Brettstreifen
5 in den Rippenhohlraum der Stahlschalung 3 eingelegt und mit dem Ankereisen 6 in die Rippe einbetoniert.
Dieser Brettstreifen verbleibt auch nach dem Ausschalen an der Rippe und dient zur Befestigung
von Aufhängern, die ihrerseits die abzuhängende Decke tragen. Diese vorbekannte Ausführungsform,
die bei der sogenannten Koenen-Decke verwendet wird, mindert die statische Festigkeit der Rippendecke
entsprechend der Stärke der Unterschalung der Rippe.
Bei dem in den Fig. 2 bis 5 beispielsweise dargestellten
Gegenstand der Erfindung sind gleiche Teile
mit gleichen Bezugszeichen versehen. Der "bisher fest
in der Rippe mit Ankereisen einbetonierte Brettstreifen 5 (Fig. 1) entfällt. Dafür tritt die Aufhängevorrichtung
7, deren Ankerbügel als Abstandhalter für die Stahlblechschalung 3 dient, wie dies
aus Fig. 2 ersichtlich ist. Die Schutzhaube 8, die beispielsweise aus Stahlblech geformt ist, besitzt
einen ringsum laufenden Rand 9 mit Nagellöehern 10,
die auch zusätzlich in der Schutzhaube vorhanden sein können, um die Aufhängevorrichtung durch
Annageln fest auf der Deckenschalung 4 befestigen zu können.
Der Ankerbügel 11 besteht aus Yierkantstahl. Er
ist in Querrichtung durch die Schutzhaube 8 hindurchgeführt. Die Durchtrittsstellen sind mit 12 bezeichnet.
Sie sind so dicht, dag's Beton nicht in das Innere der Schutzhaube einfliesst. Der Ankerstab
ist an zwei Stellen 13 mit dem Haubenrand durch Anpunkten verschweisst. Die an die Haube 8 anschliessenden
Innenschenkel 11a sind vom Rand 9 aufwärts gerichtet und dann nach unten umgebogen.
Die Aussenschenkel 11b sind nahezu senkrecht nach
unten gerichtet und enden mit ihrer etwas gegen die Horizontale geneigten Stirnfläche 11c dicht
oberhalb der Ebene 14 der Unterfläche des Haubenrandes 9 'in einem Abstand a, welcher der Wandstärke
der Stahlblechschalung 3 entspricht. Die Stahlblechschalung 3 ist also zwischen die Deckenschalung und die Ankerbügel einschiebbar, wobei
zweckmässig die Innenkante 11d der Stirnfläche 11c
die Oberseite der Schalungsfüsse 3a beaufschlagt.
Die Aussenschenkel 11b, die gegen die Senkrechte um einen Winkel von etwa 2 geneigt sind, greifen
in die Ecken 15 der Stahlblechschalung ein, zu deren Seitenwänden sie nach innen um den Winkel ^ divergieren.
Durch die Beaufschlagung der Schalungs-
füsse 3a wird verhindert, dass Beton unter die Schalungsfüsse fliesst. Die Blechkörper der
Schalung können ohne jede Befestigung auf die Deckenschalung aufgestellt werden und werden durch
die Aufhängevorrichtungen, die in der Rippe verbleiben, hinreichend fixiert. Dabei hat die Erfindung
noch den Vorteil, dass die statisch wirksame Rippenhöhe voll erhalten bleibt.
Die Blechschalungskörper haben normalerweise eine Breite von 1 m und werden streifenweise auf die
Holzschalung aufgelegt. Die Aufhängevorrichtungen, die für die Schalungskörper als Abstandhalter und
Niederhalter wirken, werden in Längsrichtung der Rippen etwa alle 50 cm verlegt. Ausgehend vom
Ende des Schalungsstreifens wird der erste Stahlblechschalungskörper
auf die Deckenschalung aufgelegt. Dann werden mindestens zwei Aufhängevorrichtungen
etwa im Abstand von 50 cm voneinander auf die Deckenschalung aufgenagelt, wobei die
Ankerbügel in die Pussecken 15 des Stahlblechkörpers eingreifen, so wie es Pig. 3 zeigt. Der
in Streifenrichtung folgende Blechkörper wird mit seinem Schalungsfuss unter den Aussenschenkel 11b
der angenagelten Aufhängevorrichtung 7 geschoben und dadurch auf genauen Abstand gebracht und gleichzeitig
niedergehalten. Darauf werden in dem nächstfolgenden zunächst halben Rippenhohlraum weitere
Aufhängevorrichtungen angenagelt usf., bis der Schalungsstreifen durch die Aufhängekörper zusammengehalten
als Ganzes auf der Dskenschalung steht. Die in Längsrichtung der Rippen sich anschliessenden
Schalungsstreifen werden überlappend genauso verlegt.
Schutzansprüche;
Claims (3)
1. Hängevorrichtung an Betonrippendecken, zu deren
Herstellung Stahlblechschalungen dienen, die auf Schalbrettern einer Deckenschalung aufliegen, welche
eine mit einem Rand versehene Schutzhaube und einen durch diese geführten und mit dem Rand verschweissten
Ankerbügel aufweist, dessen beide Schenkel vom Rand weg aufwärts gebogen und mit ihren Enden nach unten
umgebogen sind, wobei in dem Haubenrand Nagellöcher zur Befestigung auf einer Deckenschalung vorhanden
sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenschenkel
(11b) des vorzugsweise in Querrichtung durch die Schutzhaube (8) der Aufhängevorrichtung (7) hindurchgeführten
Ankerbügels (11) nahezu senkrecht nach unten gerichtet sind und dicht oberhalb der Ebene (14) der
Unterfläche des Haubenrandes (9) in einem Abstand (a)
über der Ebene (14) bzw. der Deckenschalung (4) enden, welcher der Wandstärke der Stahlblechschalung (3)
entspricht, so dass diese mit ihren Füssen (3a) zwischen die Deckenschalung und die Ankerbügel einschiebbar
ist, wobei der Ankerbügel unmittelbar über der Deckenschalung abstandhaltend für die Stahlblechschalung
(3) wirkt.
2. Hängevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Aussenschenkel (11 To) des Ankerbügels (11) in die Fussecken (15) der Stahlblechschalung
(35 3a) eingreifen, wobei ihre Stirnfläche (11c)
gegen die Oberseite der Schalungsfüsse (3a.) etwas
geneigt steht.
3. Hängevorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, dass die Aussenschenkel (11b) des Ankerbügels (11) die Oberseite der Schalungsfüsse
(3a) mit der Innenkante (lld) ihrer Stirnflächen (11c) beaufschlagen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH31621U DE1908353U (de) | 1962-05-18 | 1962-05-18 | Haengevorrichtung fuer betonrippendecken. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DESCH31621U DE1908353U (de) | 1962-05-18 | 1962-05-18 | Haengevorrichtung fuer betonrippendecken. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908353U true DE1908353U (de) | 1965-01-14 |
Family
ID=33372132
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH31621U Expired DE1908353U (de) | 1962-05-18 | 1962-05-18 | Haengevorrichtung fuer betonrippendecken. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908353U (de) |
-
1962
- 1962-05-18 DE DESCH31621U patent/DE1908353U/de not_active Expired
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