DE1908301C3 - Vorrichtung zum Erzeugen eines steuerbar veränderlichen Lichtbe reichs auf einer Anzeigeflache - Google Patents

Vorrichtung zum Erzeugen eines steuerbar veränderlichen Lichtbe reichs auf einer Anzeigeflache

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DE1908301C3
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Description

außerhalb des Kondensators eine Lichtquelle ange- tragen, dessen entgegengesetzte Oberfläche leitend ist.
ordnet ist, die im Wellenlängenbereich der Absorp- Ein zweiter durchsichtiger Leiter wird auf die Ober-
tionskantenverschiebung liegendes Licht auf den Hache des Halbleitennaterials aufgetragen. An die
Kondensator wirft. leitenden Materialien wird eine Spannung U angelegt.
Bei der erfindungsgemäße q Vorrichtung wird'von 5 Die elektrische Feldstärke F an irgendeinem Punkt
der Tatsache Gebrauch gemacht, daß die Absorp- gehorcht dann der Gleichung:
tionskante für Licht eines Halbleitermaterials durch
Veränderung der Stärke eines an ihm anliegenden F — -- (!)
elektrischen Feldes verschoben werden kann. Es ist ~ d
allerdings bereits ein Lichtmodulator (USA.-Patent- to
schrift 3271 578) bekannt, bei dem von diesem Effekt Da der von den leitenden Schichten eingeschlosse-Gebrauch gemacht wird. Bei diesem Lichtmodulator nen Winkel Θ sehr klein ist, kann die Gleichung (1) ist eine Halbleiterschicht, beispielsweise Kadmium- auch geschrieben werden:
sulfid, zwischen ?wei parallel zueinander verlaufenden Flächenelektroden eines Kondensators angeord- 15 ~ F ~ — — (2) net. Durch Ändern der an den Flächenelektroden ~
anliegenden Spannung läßt sich hierbei jedoch lediglich erreichen, daß das auf den Kondensator auf- worin H der Abstand vom Winkel θ längs der Seite, ireffende Licht insgesamt absorbiert oder insgesamt die der Hypotenuse gegenüberliegt, in Richtung auf hindurchgelassen wird. Der Lichtmodulator ist daher ao die Seite, die dem Winkel θ gegenüberliegt, ist.
nur dazu bestimmt, einen von zwei Zuständen eines Wenn die Feldstärke F kleiner als die zum VerSystems anzuzeigen. Im Gegensatz hierzu läßt sich schieben des optischen Absorptionsstreifens erforderbei der erfindungsgemäßen Vorrichtung durch An- liehe kritische Feldstärke Fc fst, wird Licht übertradern der angelegten Spannung erreichen, daß sich die gen. Wenn F größer als Fc ist, wird kein Licht über-Größe und somit die Lage des durch den Kondensa- 25 tragen. Der Abstand //, bei dem der Übergang von tor hindurchgelassenen Lichtbereichs (entsprechend hell zu dunkel stattfindet, ist dann:
dem unterschiedlichen Abstand der beiden Flächenelektroden) ändert. „ « (3)
Da die erfindungsgemäße Vorrichtung mit einer ~ Θ Fc
herkömmlichen Lichtquelle und einem Halbleiter- 3°
material (also ohne Elektronenstrahlröhre oder Wenn die Spannung w anfangs so groß ist, daß H
Leuchtstoffschicht) auskommt, zeichnet sie sich durch größer als die Länge des Keils ist, wird kein Licht
einen einfachen konstruktiven Aufbau, lange Lebens- übertragen. Wenn die Spannung u allmählich an-
dauer und hohe Betriebssicherheit aus. wächst, wandert eine Lichtsäule von der dem Win-
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind 35 kel Θ gegenüberliegenden Seite auf den Winkel θ zu.
in den Unteransprüchen angegeben. Eine Kombination zweier derartiger Anordnungen
An Hand der Zeichnungen werden Ausführungs- läßt sich dazu verwenden, einen horizontalen Lichtbeispiele des Erfindungsgegenstandes näher erläutert. streifen zu übertragen, der durch Verstellen eines Es zeigt Abgreifers eines Potentiometers in einer vertikalen
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, 40 Ebene verschoben werden kann. Die beiden Keile
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfin- werden derart angeordnet, daß die Hypotenusendung, bei dem zwei Kondensatoren der F i g. 1 korn- fläche des einen Keils an der Hypotenusenfläche des biniert sind, anderen Keils anliegt; die sich berührenden licht-
F i g. 3 eine der F i g. 2 entsprechende Ausfüh- durchlässigen leitenden Schichten bilden eine leitende
rungsform der Erfindung, 45 Oberfläche; die lichtdurchlässige leitende Schicht auf
F i g. 4 eine Kombination der Vorrichtungen nach der Hypotenusenfläche des einen Keils kann jedoch
der F i g. 2 und der F i g. 3. auch weggelassen werden. Die beiden äußeren leiten-
Der Erfindung liegt der Franz-Keldysh-Effekt zu- den Schichten werden an Klemmen angeschlossen,
gründe. und an den Klemmen werden ein Widerstand und ein
Dieser Effekt besteht darin, daß die Kante des 50 Potentiometer angelegt, wobei der Abgreifer des optischen Absorptionsstreifens eines Halbleiter- Potentiometers an die innere lichtdurchlässige leimaterials wie beispielsweise Kadmiumsulfid bei Vor- tende Schicht angeschlossen ist, so daß bei einer behandensein eines starken elektrischen Feldes ver- stimmten Klemmenspannung eine Spannung an dem schoben wird. Solch ein Halbleiter absorbiert nor- einen Keil und eine andere Spannung an dem anderen malerweise jegliche Strahlung mit einer Wellenlänge 55 Keil anliegt. Die Anordnung der beiden Keile ist, wie unter 5100 Angström. Bei Vorhandensein eines star- bereits erwähnt, deiart, daß die lichtdurchlässigen ken elektrischen Feldes absorbiert er jegliche Strah- Bereiche der Keile entgegengesetzt sind; der Widerlung mit einer Wellenlänge unterhalb 5200 Angström. stand sorgt dafür, daß sich die undurchlässigen BeWenn daher Licht mit einer Wellenlänge von reiche nicht überlappen oder aneinander angrenzen, 5100 Angström auf eine Seite eines dünnen Films 60 so daß ein Lichtstreifen auf der Stirnfläche der beiden aus Kadmiumsulfid auftrifft, wird es absorbiert, falls Keile erscheint. Die Dicke des Lichtstreifens hängt die elektrische Feldstärke F größer als die kritische von der Größe des Widerstandes ab. Die vertikale Feldstärke Fc ist, und wird nur dann übertragen, Lage des Lichtstreifens hängt von der Stellung des wenn die elektrische Feldstärke F kleiner ist als die Abgreifers des Potentiometers ab.
kritische elektrische Feldstärke Fc. 65 Wenn eine zweite Kombination entsprechend der
Um diesen Effekt in einer Vorrichtung auszu- gerade beschriebenen Kombination in einer Reihe nützen, wird ein Halbleitermaterial auf die Oberfläche mit der ersten Kombination und der Lichtquelle aneines keilförmigen, durchsichtigen Festkörpers aufge- geordnet wird und die zweite Kombination bezüglich
der ersten um 90° gedreht wird, so daß ihr Übertragungsstreifen in der vertikalen Ebene liegt, erfolgt eine Lichtübertragung durch beide Kombinationen nur dort, wo sich die beiden Streifen der Durchlässigkeitsbereiche schneiden. Dadurch entsteht ein rechteckiger Übertragungsbereich, dessen Größe durch entsprechende Wahl der Widerstände sehr genau gesteuert werden kann. Die Lage des rechteckigen Übertragungsflecks hängt von der Lage der beiden Durchlässigkeitsstreifen ab. Sie können somit durch Verstellen des Abgreifers des Potentiometers beliebig verändert werden. Auf diese Weise erhält man eine Lichtanzeige, die der Lichtanzeige einer Elektronenstrahlröhre entspricht.
In F i g. 1 ist eine keilförmige Zwischenschicht I aus lichtdurchlässigem, nichtleitendem Material, beispielsweise durchsichtigem Glas, dargestellt, die vier rechteckige Flächen und zwei trapezförmige Flächen aufweist. Eine Fläche 2 der Zwischenschicht 1 ist mit einer Schicht aus Halbleitermaterial wie beispielsweise Kadmiumsulfid überzogen. Über der Halbleiterschicht 5 liegt eine Flächenelektrode 6 aus einem lichtdurchlässigen Material, beispielsweise Zinnoxyd, und auf einer Fläche 9 der Zwischenschicht ist eine Flächenelektrode 8 aus lichtdurchlässigem, leitendem Material 8 aufgetragen. Die beiden Flächenelektroden 6 und 9 berühren sich nicht, sie sind vielmehr durch eine Fläche 11 und eine Fläche 12 und den gesamten Keil zwischen den Flächen 11 und 12 voneinander getrennt. Die Flächenelektrode 6 ist an einen Leiter 14 angeschlossen, der seinerseits an einer Klemme 15 angeschlossen ist. Die Flächenelektrode 8 ist an einen Leiter 17 angeschlossen, der seinerseits an einer Klemme 18 angeschlossen ist. Diese Anordnung bildet einen Kondensator.
Eine an die Klemmen 15 und 18 angelegte Spannung überträgt sich über die Leiter 14 und 17 auf die Flächenelektroden 6, 8. Dadurch wird ein elektrisches Feld erzeugt, das bewirkt, daß sich der optische Absorptionsstreifen des Halbleitermaterials 5 ververschiebt. Ein Halbleitermaterial wie Kadmiumsulfid absorbiert normalerweise jegliche Strahlung mit einer Wellenlänge unter 5100 Angström. Ein Verschieben des optischen Absorptionsstreifens im Kadmiumsul.id bewirkt, daß das Kadmiumsulfid jegliche Strahlung unter 5200 Angström absorbiert. Somit hängt die Übertragung oder Absorption von Licht, dessen Wellenlänge zwischen 5100 und 5200 Angström liegt, vom Fehlen bzw. Vorhandensein eines starken elektrischen Feldes ab.
Da die Stärke des elektrischen Feldes sowohl vom Abstand zwischen den Flächenelektroden 6 und 8 sowie von der angelegten Spannung abhängt, nimmt die elektrische Feldstärke mit dem Abstand von der Fläche 11 ab, so daß bei einer bestimmten Spannung die elektrische Feldstärke gerade groß genug ist, um Licht 20 von einer Lichtquelle 21 durch das Halbleitermaterial 5 im Bereich der Fläche 1Ϊ. zu absorbieren, während in einem bestimmten Abstand von der Fläche 11 die elektrische Feldstärke zur Absorption des Lichtes 20 nicht mehr ausreicht. Wenn die Spannung, die an den Flächenelektroden 6 und 8 anliegt, vergrößert wird, tritt Licht 20 der Wellenlänge 5100 Angström durch einen kleineren Teil der Flächenelektrode 8 der Zwischenschicht 1, des HaIbleitermaterials 5 und der Flächenelektrode 6 hindurch. Wenn die an den Klemmen 15 und 18 anliegende Spannung vergrößert wird, wird der lichtübertragende Teil des Kondensators kleiner, bis schließlich der gesamte Kondensator kein Licht mehr durchläßt.
Es wird nun auf die F i g. 2 Bezug genommen. Eine S Kondensatorvorrichtung wie die in F i g. 1 beschriebene, jedoch ohne die Leiter 14 und 17 und die Klemmen 15 und 18, wird mit einer gleichen Kondensatorvorrichtung kombiniert. Dieser Kondensator weist eine Zwischenschicht 23 aus lichtdurchlässigem,
ίο nichtleitendem Material auf. Auf einer Räche 26 der Zwischenschicht 23 ist eine Schicht aus Halbleitermaterial der gleichen Art wie die Schicht 5 aufgetragen, und auf einer Fläche 28 der Zwischenschicht befindet sich eine Flächenelektrode 27 aus lichtdurchlässigem, leitendem Material. Der zweite Kondensator wird bezüglich des ersten Kondensators derart angeordnet, daß die Halbleiterschicht 24 an der Flächenelektrode 6 anliegt und daß sich eine Fläche 29 der Zwischenschicht 23 in der gleichen horizonta-
aa len Ebene wie die Fläche 11 der Zwischenschicht 1 befindet. Ein Leiter 32 ist an der Flächenelektrode 8 und an einem Widerstand 33 sowie an einer Klemme 35 angeschlossen. Das entgegengesetzte Ende des Widerstands 33 ist an einen Leiter 36 angeschlossen,
as der seinerseits an dem einen Ende eines Potentiometers 37 angeschlossen ist. Das Potentiometer 37 weist einen Abgreifer 39 auf, der mit der Flächenelektrode 6 verbunden ist. Das entgegengesetzte Ende des Potentiometers 37 ist am Leiter 41 angeschlossen.
Der Leiter 41 ist mit der Flächenelektrode 27 und einer Klemme 43 verbunden.
Wenn an die Klemmen 35 und 43 eine Spannung angelegt wird, entsteht ein geschlossener Strompfad durch den Leiter 32, den Widerstand 33, den Leiter 36, das Potentiometer 37 und den Leiter 41. Der Stromfluß durch diesen Strompfad bewirkt, daß eine Spannung an die Vorrichtung mit der Zwischenschicht 1 angelegt wird, und zwar als Folge der Spannung, die von dem Strom erzeugt wird, der durch den Widerstand 33, den Leiter 36 und den durch die Stellung des Abgreifers 39 definierten Abschnitt des Potentiometers 37 fließt. Die an die zweite Vorrichtung mit der Zwischenschicht angelegte Spannung ist die Spannung, die in dem zwischen dem Abgreifer 39 und dem Leiter 41 liegenden Abschnitt des Potentiometers 37 herrscht Die Vorrichtung mit der Zwischenschicht 1 überträgt Licht 20 durch einen Teil der Zwischenschicht in Abhängigkeit von der angelegten Spannung, so daß der untere Abschnitt der Zwischenschicht Licht durchläßt, während der obere Teil der Zwischenschicht undurchlässig ist und kein Licht durchläßt. In der gleichen Weise überträgt die Zwischenschicht 23 kein Licht in den von den Flächen 26, 28 und einer Fläche 45 gebildeten schmalen Abschnitt, während der größere Abschnitt auf Grund der Spannung, die an der Flächenelektrode 6 und der Flächenelektrode 27 anliegt, Iichtundurchlässig ist. Wegen der vom Widerstand 33 erzeugten Spannungsdifferenz überlappt der undurchlässige Bereich der Zwischenschicht 1 den undurchlässigen Bereich der Zwischenschicht 23 nicht, so daß ein lichtdurchlässiger Streifen vorhanden ist,- durch den ein Lichtstreifen 49 übertragen werden kann. Der Lichtstreifen kann durch Verstellen des Abgreifers 39 des Potentiometers 37 vertikal verschoben werden. In F i g. 3 ist die gleiche Kombination von Kondensatoren wie in der F i g. 2 dargestellt Die Vorrichtung nach der F i g. 3 weist eine keilförmige Zwi-
3633
schenschicht 47 auf, auf deren Oberfläche 50 eine Oberfläche 54 der zweiten Kombination von Konden-Schicht aus Halbleitermaterial aufgebracht ist. Die satoren. Die Fläche 55 der Zwischenschicht 47 und Halbleiterschicht 48 wird von einer Flächenelektrode die Fläche 65 der Zwischenschicht 58 liegen in einer 51 bedeckt. Auf einer Fläche 54 der Zwischenschicht vertikalen Ebene, während die Fläche 11 der Zwi-47 ist ebenfalls eine Flächenelektrode 52 vorgesehen, 5 schenschicht 1 und die Fläche 29 der Zwischenschicht wobei der zwischen einer Fläche 55 und einer Fläche 23 in einer horizontalen Ebene liegen.
57 liegende Abschnitt der Zwischenschicht die Flä- Die Anordnung ist derart getroffen, daß das von chenelektroden 51 und 52 voneinander trennt. Ferner der Lichtquelle 21 kommende und als Anzeige dieist eine zweite keilförmige Zwischenschicht 58 vorge- nende Licht durch beide Kombinationen von Konsehen, auf deren Oberfläche 61 eine Halbleiterschicht ίο densatoren hindurchtreten muß. Die an den Klemmen 59 und auf deren Fläche 64 eine Flächenelektrode 62 35 und 43 anliegende Spannung bewirkt, daß ein aufgebracht ist. Der Kondensator mit der Zwischen- Lichtstreifen, wie bereits beschrieben, durch die erste schicht 58 ist bezüglich des Kondensators mit der Kombination von Kondensatoren hindurchtritt. Die Zwischenschicht 47 derart angeordnet, daß die Halb- Längsachse des Lichtstreifens liegt in der Horizontalleiterschicht 61 an der Flächenelektrode 51 anliegt 15 ebene und senkrecht zur Papieroberfläche über den und eine Fläche 65 der Zwischenschicht 58 in der Flächen 9, 4, 26 und 28. Der Lichtstreifen trifft auf gleichen horizontalen Ebene wie die Fläche 55 der die zweite Kombination der Kondensatoren auf. Der Zwischenschicht 47 liegt. Ein Leiter 67 ist an der vertikale Durchlässigkeitsbereich der zweiten Kombi-Flächenelektrode 52 und an dem einen Ende des nation, der durch die an den Klemmen 70 und 78 anWiderstands 68 sowie einer Klemme 70 angeschlos- ao liegende Spannung bedingt ist, läßt nur denjenigen sen. Das gegenüberliegende Ende des Widerstands Teil des Lichtstreifens durch, der mit dem vertikalen 68 ist am Leiter 72 angeschlossen, der seinerseits am Durchlässigkeitsstreifen der zweiten Kombination zueinen Ende eines Potentiometers 73 angeschlossen ist. sammenfällt. Das Licht, das durch beide Kombina-Das Potentiometer 73 besitzt einen Abgreifer 75, der tionen hindurchtritt, bildet ein Rechteck. Die Breite mit der Flächenelektrode 51 verbunden ist. Das ge- as des durchgelassenen Lichtflecks wird durch die Größe genüberliegende Ende des Potentiometers 73 ist an des Widerstands 68 gesteuert, während die Höhe des einem Leiter 76 angeschlossen, der seinerseits an der Lichtflecks durch die Größe des Widerstands 33 ge-Flächenelektrode 62 und an einer Klemme 78 ange- steuert wird.
schlossen ist. Der Lichtfleck kann zu jeder Stelle der Fläche 64
Die F i g. 4 beschreibt die Verwendung einer Licht- 30 bewegt werden. Durch Verstellen des Abgreifers 39
quelle 21 in Verbindung mit einer Vorrichtung nach des Potentiometers 37 wird der Lichtfleck vertikal
Fig. 2, die mit einer Vorrichtung nach Fig. 3 in verschoben, während eine Horizontalverschiebung
Reihe geschaltet ist. Die Fläche 28 der ersten Korn- durch Verstellen des Abgreifers 75 des Potentiome-
bination von Kondensatoren verläuft parallel zur ters 73 erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Claims (9)

1 2 der Ausbreitungsrichtung des von der Lichtquelle Patentansprüche: (21) kommenden Lichts hintereinander angeord net und daß die Neigungsrichtungen der Keile der
1. Vorrichtung zum Erzeugen eines in seiner beiden Vorrichtungen um 90° gegeneinander verAusdehnung und/oder Lage zumindest in einer 5 dreht sind.
Ortskoordiriate steuerbar veränderlichen Lichtbereichs auf einer Anzeigefläche mit mindestens
einem Kondensator, der aus zwei gegeneinander
geneigten Flächenelektroden und einer zwischen
ihnen liegenden, nichtleitenden Zwischenschicht io
besteht, wobei eine der zwei Flächenelektroden
lichtdurchlässig ist, sowie mit einer an den Flä- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Er-
chenelektroden angeschlossenen veränderlichen zeugen eines in seiner Ausdehnung und/oder Lage Spannungsquelle, dadurch gekennzeich- zumindest in einer Ortskoordinate steuerbar verännet, daß auch die Zwischenschicht (1) und die 15 derlichen Lichtbereichs auf einer Anzeigefläche mit zweite Flächenelektrode lichtdurchlässig sind, daß mindestens einem Kondensator, der aus zwei gegenzwischen der Zwischenschicht und einer (6) der einander geneigten Flächenelektroden und einer zwi-Flächenelektroden (6, 8) eine Schicht (S) aus sehen ihnen liegenden, nichtleitenden Zwischen-Halbleitermaterial angeordnet ist, dessen Absorp- schicht besteht, wobei eine der zwei Flächenelektrotionskonstante für Licht durch Veränderung der «> den lichtdurchlässig ist, sowie mit einer an den Stärke eines an ihm anliegenden elektrischen Flächenelektroden angeschlossenen veränderlichen Feldes verschoben werden kann, und daß außer- Spannungsquelle.
halb des Kondensators eine Lichtquelle (21) an- Eine derartige Vorrichtung ist aus der deutschen
geordnet ist, die im Wellenlängenbereich der Ab- Auslegeschrift 1 13'6 867 bekannt. Bei dieser Vorrichsorptionskantenverschiebung liegendes Licht auf 25 tung ist zwischen den beiden Flächenelektroden des den Kondensator wirft. Konf*ensators eine keilförmige Leuchtstoffschicht aus
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- einem elektrolumineszierenden Material, beispielskennzeichnet, daß ein in seinem Aufbau im we- weise kupferaktiviertem Zinksulfid, angeordnet, die sentlichen dem ersten Kondensator entsprechen- als Lichtquelle dient. Die Leuchtdichte der Leuchtder zweiter Kondensator angrenzend an dem 30 stoffschicht hängt von der elektrischen Feldstärke des ersten Kondensator angeordnet ist, wobei die an Kondensators ab, die sich einerseits über der Höhe die Schicht aus Halbleitermaterial (5, 48) des des Kondensators entsprechend dem unterschiedersten Kondensators angrenzende Flächenelek- liehen Abstand zwischen den Flächenelektroden äntrode (6, 51) gleichzeitig als die an die Schicht dert und andererseits durch die Spannungsquelle geaus Halbleitermaterial (24, 59) des zweiten Kon- 35 steuert werden kann. Wenn die von der Spannungsdensators angrenzende Flächenelektrode dient. quelle herrührende Feldstärke nicht ausreicht, um
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge- den Kondensator über seine ganze Länge elektrokennzeichnet, daß die äußeren F^ächenelektroden lumineszierend zu machen, wird nur ein bestimmter (8, 27; 52, 62) der beiden einander zugeordneten Abschnitt der lichtdurchlässigen Flächenelektrode Kondensatoren an den Klemmen (35, 43; 70, 78) 40 (entsprechend der angelegten Spannung) von Licht der Spannungsquelle angeschlossen sind und daß durchdrungen. Wenn die Spannung geändert wird, der verstellbare Abgreifer (39, 75) eines ebenfalls ändert sich die Länge des belichteten Abschnitts des an den Klemmen der Spannungsquelle ange- Kondensators entsprechend. Hierdurch ist es mögschlossenen Potentiometers (37, 73) an der den Hch, durch die lichtdurchlässige Flächenelektrode beiden Kondensatoren gemeinsamen Flächen- 45 einen entsprechend der elektrischen Feldstärke verelektrode (6, 51) angeschlossen ist. änderlichen Leuchtfleck zu emittieren. Da bei dieser
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Vorrichtung die Leuchtstoffschicht als Lichtquelle Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder dient, sind allerdings die Anwendungsmöglichkeiten der Kondensatoren (1, 23; 47, 58) keilförmig aus- der Vorrichtung sehr beschränkt und beispielsweise gebildet ist. 50 für Anzeigezwecke wenig geeignet.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Für Anzeigezwecke werden daher üblicherweise Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Elektronenstrahlröhren verwendet. Die Elektronen-Halbleitermaterial Kadmiumsulfid ist. strahlröhren haben jedoch bekanntlich den Nachteil
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden einer geringen Betriebssicherheit, großer Abmessun-Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die 55 gen und hoher Betriebskosten,
lichtdurchlässige Zwischenschicht aus Glas be- Aufgabe der Erfindung ist es, eine ohne Elektrosteht. nenstrahlröhre arbeitende Anzeigevorrichtung der
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden eingangs angegebenen Art zu schaffen, bei der zum Ansprüche., dadurch gekennzeichnet, daß die Erzeugen des veränderlichen Lichtbereichs eine herlichtdurchlässigen Flächenelektroden aus Zinn- 60 kömmliche Lichtquelle verwendet werden kann.
oxyd bestehen. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 auch die Zwischenschicht und die zweite Flächenbis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden elektrode lichtdurchlässig sind, daß zwischen der Kondensatoren jeweils mit ihrem dickeren Ende Zwischenschicht und einer der Flächenelektroden am dünneren Ende des anderen Kondensators an- 65 eine Schicht aus Halbleitermaterial angeordnet ist, liegen. dessen Absorptionskonstante für Licht durch Ver-
9. Anordnung von zwei Vorrichtungen nach änderung der Stärke eines an ihm anliegenden elek-Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie in trischen Feldes verschoben werden kann, Und daß
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