DE1908250U - Stromschienenanleger zum anschluss eines kabels an eine stromschiene. - Google Patents

Stromschienenanleger zum anschluss eines kabels an eine stromschiene.

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DE1908250U DEK49382U DEK0049382U DE1908250U DE 1908250 U DE1908250 U DE 1908250U DE K49382 U DEK49382 U DE K49382U DE K0049382 U DEK0049382 U DE K0049382U DE 1908250 U DE1908250 U DE 1908250U
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    • H01R25/14Rails or bus-bars constructed so that the counterparts can be connected thereto at any point along their length
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfindung !betrifft einen Stromschienenanleger zum Anschluß eines Kabels an die mit der Gleitfläche nach unten weisende Stromschiene elektrischer Bahnanlagen*
Elektrische Untergrund-Bahnen* die mit einer Stromzuführung durch dritte Schienen arbeiten, werden mit Strom* abnehmer η ausgerüstet, die in einem gewissen Abstand von-« einander an den Fahrzeugen angeordnet sind* Dieser Abstand ist davon abhängig, mit wieviel Stromabnehmern das einzelne Fahrzeug bestückt ist und an welcher Stelle diese Stromabnehmer angeordnet sind*
« 1 —
bzw. SPECHTZIES MDNCHEN
Die parallel zu den Fahrschienen laufende Stromschiene muß in den Weichenstraßen und an Brücken teilweise Tint erbrochen werden» Die Größe dieser Lücken muß in einem !bestimmten Ver«* hältnis zu dem Abstand der Stromabnehmer stehen, damit immer jeweils ein Stromabnehmer eines Zugverhandes an der Strom·* schiene anliegt*
Durch unterschiedliche Fahrzeugtypen und durch Überlängen gewisser Weichenstraßen, die Überlängen der Stromschienenlücken bedingen*, kann der Fall eintreten, daß ein Zug, der in einer Weichenstraße aus irgendeinem Grunde anhalten muß, keinen seiner Stromabnehmer an der Stromschiene anliegen hat* Für diesen Fall müssen Vorrichtungen vorhanden sein.* die es dem Zugführer ermöglichen, das Fahrzeug an Spannung zu legen. Diese Aufgabe wird bisher folgendermaßen gelöst,
Ss wird eine primitive Holzklemmvorrichtung mit Kupfer^ kontaktstück über den Holzkasten geschoben und mit Hilfe eines Handhebels das Kontaktstück von unten gegen die Schiene gedrückt« Dieser Druck ist abhängig von der Handkraft des - Mannes. Wird die Handkraft nachgelassen, so fällt das Kontakt« stück ab. An diesem Kontaktstück ist ein Eabel befestigt, welches auf der anderen Seite mit einem blanken Kontaktstück ausgerüstet ist. Dieses wird auf das Schleifstück eines Stromabnehmers gedrückt. Es sind für diese Tätigkeit also zwei Marin nötig: ein Mann muß das Klemmstück halten und ein Mann muß das Kontaktstück auf den Stromabnehmer pressen»
Abgesehen davon3 daß die Anwendung dieser primitiven Vorrichtungen zwei Leute erfordert, ist diese Methode sehr Unfallträchtig·
Diese Naehteile werden durch den erfindungsgemäßen Strom« schienenanleger dadurch vermieden, daß ein Kontaktstück an einem auf einer Schwelle od*dgl* aufsetzbaren Gestell senkrecht schiebbar ist und unter nach ohen gerichteter Federkraft steht, und daß eine Handhabe zum Herandrücken des Kontaktstüokes vorhanden ist* Dabei ist das Eontaktstück in einer tieferen ^age als derjenigen, in der es in Kontakt mit der Stromschiene tritt, vorteilhafterweise verklinkbar* Diese Verklinkung ist nach einem weiteren Erfindungsmerkmal nur durch Betätigung des Klinkenhebels bei gleichzeitigem Herabdrüeken des Kontakt« Stückes lösbar*
Der Stromschienenanleger kann aufgrund dieser Merkmale vor Gebrauch dadurch gespannt werden, daß er zunächst auf den Fußboden gestellt wird und der Handgriff so weit herunter-* gedruckt wird-, bis der Klinkenhebel in die dafür vorgesehene Eastung einrastet.
Wird der Stromschienenanleger jetzt hochgehoben und unter die Stromschiene gesetzt, so kann die Klinke nicht unbeabsichtigt ausrasten und damit die Federkraft unter entsprechender Anhebung des Kontaktstückes frei werden, da ein zufälliges Zusammentreffen der Betätigung des Klinkenhebels mit dem Herabdrücken des Kontaktstückes über den dafür vorgesehenen Handgriff praktisch ausgeschlossen ist* Denn ein weiteres Herabdrücken des Kontakt-* Stückes, bei dem die Druckfeder um einige weitere Millimeter gespannt wird, ist nur dann möglich, wenn der Stromschienenanleger auf einer festen Unterlage steht*
Das Gestell des Stromschienenanlegers !besteht vorteilhaft aus einer an einem Fußstück !befestigten Säule* an der ein das Kontaktstück tragender Arm geführt ist, Dieser Arm kann insbesondere an einem die Säule umgehenden und eine Druckfeder aufnehmenden.Rohrstück sitzen, an welchem er in veränderbarer Höhe feststellbar ist, Dadurch kann der StromsehienenanÜDger an verschiedene Stromschienenhöhen angepaßt werden»
Ein besonderes Merkmal der Erfindung ist darin zu sehen, daß das Hohr in seiner an der Säule im gespannten Zustand der Feder verklinkten Stellung Ie Höhe der Stromschiene erreicht.» wobei am oberen !Rohrende eine vorteilhaft in ihrer Lage verstellbare Anschlagnase sitzt, deren Abstand von der Säulenachse gleich der Differenz zwischen dem Abstand des Kontaktstücks von der Säulenachse und der halben Breite der Strom** Schienenverkleidung ist» Das Einsetzen des Stromschienen« anlegers in der richtigen Lage unter der Stromschiene wird dadurch erheblich vereinfacht! wenn nämlich die Anschlagnase gegen die Stromschienenverkleidung stößt3 liegt das Kontakt« stück mit Sicherheit mittig unter der Stromschiene»
In dieser Stellung wird durch Herunterdrücken des Handgriffs und anschließendes Ausklinken des Klinkenhebels das Eontaktstück gelöst und durch die Federkraft gegen die Strom« schiene gepreßt* Kleine Unebenheiten werden vorteilhaft durch eine gewisse Beweglichkeit des Kontaktstückes gegenüber dem Arm ausgeglichen,
Das Ablegen des Stromschienenanlegers geschieht, ent-* sprechend in umgekehrter f/eise*
4 «
Die Anschlagnase ist zweckmäßig als Fortsatz eines mit dem Klinkenhebel versehenen Handgriffs am oberen Ende des auf der Säule gleitenden Rohrstücks ausgebildet, wobei sich diese Nase zweckmäßig auf der entgegengesetzten Seite der Säule gegenüber dem Handgriff befindet* Auch die Säule ist vor*- teilhaft mit einem Handgriff am oberen Ende ausgerüstet»
Stromsehienenanleger dieser Art können an allen kritischen Stellen einer Bahnanlage vorgesehen werden. Sie sind zweckmäßig mit einem kabel entsprechender Länge (beispielsweise 10 m) ver« bunden., das am anderen Ende einen isolierten Stecker zur Ver« bindung mit dem Stromabnehmer tragen kann.
Dieser Stromsehienenanleger ist jedoch nicht nur dazu geeignet. Fahrzeuge aus der Weichenstraße heraus zu führen sondern kann auch als Kurzschließer eingesetzt werden· D.h*: Soll eine Strecke kurzgeschlossen v/erden, so kann das damit verbundene ICabel mit Spezial-^Schraubzwingen an beiden Fahrschienen befestigt sein* Sind diese beiden Schraubzwingen an den Fahrschienen befestigt, so kann der Stromsehienenanleger an die Stromschiene angelegt werden und der Kurzschluß wird damit hergestellt» -— . Die Erfindung wird im folgenden an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert* Darin veranschaulicht - -·-
Fig» 1 einen Längsschnitt durch den Schienenanleger in gespannter Stellung,
Fig· 2 eine entsprechende Ansicht in angelegter Stellung.,,
Fig, -3 einen Querschnitt durch den Schienenanleger längs der Linie III «=* III in Fig» 2 und
Fig» 4 eine Teilansicht von oben,
Sine Stromschiene 1 in einem Gehäuse 2 !befindet sich in einem Abstand 3 mit ihrer nach unten weisenden Gleitfläche 4 über der Oberfläche 5 des Bodens oder einer Schwelle, Auf dem Boden 5 ist der Stromschienenanleger mit dem Fuß 6 aufgesetzt., auf dem sich die daran befestigte ,Säule 7 erhebt, die an ihrem oberen Ende einen Griff 8 trägt» An der Säule 7 ist ein Bohrstück 9 senkrecht verschieblichs und zwar wird es an seinem oberen Ende durch die Bohrung 10 in seiner Handhabe 11 und an seinem unteren Ende von dem konzentrisch mit der Säule 7 am Fuß 6 befestigten Eohrstück 12 geführt» An dem Rohrstück ist der Arm 13 höhenverstellbar befestigt* Im gezeigten Beispiel ist er durch Sehraubbolzen 14 darauf fest klemmbar* An seinem vorderen Inde sitzt das Kontaktstück 15 um ein gewisses Maß schwenkbeweglich darauf» Der Arm oder seine Verbindung mit dem Kontaktstück kann isoliert ausgeführt sein* Am Kontaktstück ist das Kabel 16 angeklemmt*
Das Eohrstück 9 und das Rohrstück 12 nehmen gemeinsam die Druckfeder 17 auf3 die zwisclea dem Fußstück 6 und einem im Rohrstück 9 verstifteten Ring 18 wirkt und eine Ruhelänge hat, die größer ist als ihre im entspannten Zustand gemäß Fig.2 erreichbare Länge,
In die Säule 7 ist eine"Rastung 19 eingeschnitten, die mit der Klinke 19a zusammenwirkt* welche durch den Klinken« h©bel 20 gegen die Kraft einer Feder 21 gelöst werden kann» Der Klinkenhebel 20 sitzt an der Handhabe 11* Die Klinke ist so ausgebildet, daß sie nur dann lösbar ist, wenn gleichzeitig mit dem Ziehen des Klinkenhebels 20 die Handhabe 11 nach unten gedruckt wird*
Nach dem Lösen der Verklinkung wird die aus dem Rohrstiick 9, dem Arm 13, der Handhabe 11 und der IClinke bestehende !bewegliche Anordnung τοη der ICraft der Feder 17 nach ohen verschohen und «* gemäß Fig. 2 « mit dem Kontaktstück auf die Gleitfläche der Stromschiene gepreßt»
An der Handhabe 11 sitzt auf der entgegengesetzten Seite der Säule 7 eine Anschlagnase 22, deren Länge so he·=* . messen ist, daß sie gegen die Wand des Gehäuses 2 stößt, wenn sich das Eontaktstück 15 genau unterhall· der Stromschiene 1 befindet» Um den Stromschienenanleger auch hei ver« schiedenen Gehäuse abmaßen verwenden zu können, kann die Länge der Anschlagnase verstellbar sein, üblich sind Holz« (2a) und Kunststoffgehäuse (2b), so daß nur zwei Längeneinstellungen der Nase notwendig sind.. Zur Erzeugung dieser Yerstellbarkeit ist die Anschlagnase mit einem um die Achse 25 vorklappbaren Hebel 24 ausgerüstet, der in der vorgeklappten Stellung die Länge auf den Betrag vergrößert, der bei den kleineren Kunststoffgehäusen (2b) angemessen ist«
7 =

Claims (1)

  1. RA. 762 303*29. ΐα6« 1J
    Schutzansprüehe
    1«) Stromschieneiianleger zum Anschluß eines Kabels an die mit der Gleitfläche nach unten weisende Stromschiene elektrischer Bahnanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Eontaktstück an einem auf einer Schwelle od.dgl· aufsetzbaren Gestell senkrecht verschiebbar ist und unter nach ölen gerichteter Federkraft steht, und daß eine Handhalse zum Herabdrücken des Kontakt-Stücks vorhanden ist*
    2«) Stromschienenanleger nach Anspruch 1., dadurch
    JLj
    gekennzeichnet, daß das Kontaktstück in einer tieferen Lage als derjenigens in der es in Kontakt mit der Stromschiene tritt, verklinkhar ist«
    3*) Stromschienenanleger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verklinkung nur durch Betätigung des Klinkenhebels hei gleichzeitigem Herabdrücken des Kontaktstücks lösbar ist.
    4*) Stromschienenanleger nach einem der Ansprüche 1 his 3* dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell aus einer an einem Fuß« stück gefestigten Säule !besteht, an der ein das Eontaktstück tragender Arm geführt ist*
    5« ) Stromschienenanleger nach Anspruch 4S dadurch gekenn-* zeichnet, daß der Arm an einem die Säule umgebenden und eine Druckfeder aufnehmenden Sohrstück sitzt, an dem er in veränderbarer Höhe feststellbar ist*
    6s ) Stromschienenanleger nach Anspruch 5., dadurch gekenn* zeichnet, daß das Eohr in seiner an der Säule bei gespannter Feder verklinkten Stellung etwa die Höhe der Stromschiene erreicht.
    7*) Stromschienenanleger nach Anspruch 6S dadurch gekenn« zeichnet, daß am oberen Bohrende eine vorteilhaft verstellbare Ansehlagnase sitzt, deren Abstand von der Säulenachse gleich der Differenz zwischen dem Anstand des Eontaktstücks von der Säulenachse und der halben Breite der Stromschienenverkleidung ist*
    8») Stromschienenanleger nach Anspruch 7» dadurch gekeimt zeichnet, daß die Anschlagnase als Fortsatz des mit dem Klinken-* hebel versehenden Handgriffs auf der entgegengesetzten Seite der Säule ausgebildet ist»
    9» ) Stromschienenanleger nach Anspruch 4, dadurch gekenil··* zeichnet, daß die Säule am oberen Ende einen Handgriff trägt*
    1O#) Stromschienenanleger nach Anspruch 4, dadurch gekenn« zeichnet Λ daß das Kontaktstück um kleine Winkel schwenkbar an dem Arm befestigt ist*
    11·) Stromschienenanleger nach einem der Ansprüche 1 - 10., dadurch gekennzeichnet, daß das andere Ende des damit verbundenen KLabels einen an einem Stromabnehmer ansetzbaren isolierten Stecker besitzt»
DEK49382U 1964-10-29 1964-10-29 Stromschienenanleger zum anschluss eines kabels an eine stromschiene. Expired DE1908250U (de)

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