DE1908218U - Vorrichtung zum verruecken eines zweikettenkratzerfoerderers mit daran gefuehrter gewinnungsmaschine. - Google Patents
Vorrichtung zum verruecken eines zweikettenkratzerfoerderers mit daran gefuehrter gewinnungsmaschine.Info
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Description
1.721470*14.1(161»
der Firma
Gewerkschaft Bisenhütte Westfalia, 4628 Wethmar bei Lünen.
Vorrichtung zum Verrücken eines Zweikettenkratzerförderers mit daran geführter Gewinnungsmaschine.
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Verrücken eines Zweikettenkratzerförderers mit daran geführter Gewinnungsmaschine.
Es ist bekannt,"eine Förder- und Gewinnungseinrichtung gemeinsam
durch hydraulische oder pneumatische Rückzylinder dem Abbaufortschritt entsprechend in Richtung auf den Kohlenstoß zu verschieben.
Als Widerlager für den Rückzylinder ist ein Schleppstempel, der gelenkig an dem Rückzylinder angreift, vorgesehen. Die Kolbenstange
des Rückzylinders greift gelenkig an dem bergestoßseitigen Fördererseitenprofil an. Eine Verschiebung der Förder- und Gewinnungseinrichtung
erfolgt parallel zum Liegenden.
Aufgabe der Neuerung ist es, den Rückzylinder derart an dem Fördererseitenprofil
zu befestigen, daß eine nicht parallele Verschiebung der Förder- und Gewinnungseinrichtung zum Liegenden möglich
ist.
Zur Erreichung dieses Zieles schlägt die Neuerung vor, daß hydraulische
oder pneumatische Rückzylinder an bergestoßseitigen, am Zweikettenkratzerförderer befestigten, mit Fördererheber versehenen
Konsolen gelenkig angreifen. Die hydraulischen oder pneumatischen Rückzylinder durchgreifen ihren zugeordneten, am unteren
Ende als Gabel ausgebildeten Schleppstempel. Die Schleppstempel sind im Bereich ihrer gabiigen Ausbildung mit Ausnehmungen versehen,
in die sich die Stützzapfen der Bandage des Rückzylinders
einlegen. Zur Vergrößerung des Lastarmes sind die Fördererheber
am äußeren Ende der Konsolen befestigt.
Der Vorteil der neuerungsgemäßen Rückeinrichtung ist in dem
Steuern während des Verschiebens des Zweikettenkratzerförderers
mit daran geführter Gewinnungsmaschine zu sehen. Während durch die bekannten Rückzylinder der Förderer und die Gewinnungsmaschine
nur parallel zum Liegenden in Richtung auf den Kohlenstoß verschoben werden kann,, ist es jetzt möglich., den Förderer derart anzuheben.,
daß die daran geführte Gewinnungsmaschine in das Liegende oder aus dem Liegenden herausgefahren wird. Bei weichem Liegenden oder angebrannter
Kohle ist diese einfache Steuer- und Rückeinrichtung von großer Bedeutung, da hier jede beliebige Gewinnungseinrichtung entsprechend
den vorherrschenden geologischen Verhältnissen eingestellt und zum Kohlenstoß hin verschoben werden kann.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Neuerung in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt. Es zeigen:
Fig.1a eine Förder- und Gewinnungseinrichtung mit Rückeinrichtung
quer zum Kohlenstoß;
Fig.1b einen Schnitt gemäß Linie A-A der Fig.1a;
Fig.2+5 Steuer- und Rückvorgänge der vollmechanischen Gewinnungseinrichtung gemäß Fig.1.
In den Figuren 1 bis 5 ist als Gewinnungsmaschine ein Kohlenhobel 11
dargestellt. Anstelle des Kohlenhobels 11 kann jede beliebige schälende oder schneidende. Gewinnungseinrichtung Verwendung finden.
Der an dem Zweikettenkratzerförderer 10 über ein Führungsrohr 12
geführte Kohlenhobel 11 untergreift mit einem schwertartigen Fortsatz den Förderer auf seiner ganzen Breite. An dem bergestoßseitigen
Fördererseitenprofil-ist.eine Konsole 13 befestigt. Am äußeren
Ende der Konsole 13 ist ein Fördererheber 14 angeordnet. Die Kolbenstange
15 des Rückzylinders 16 greift gelenkig an der Konsole I5 an.
Der Schleppstempel 17 ist unterhalb gabiig ausgebildet. Die Gabel 18
ist mit Ausnehmungen 21 versehen,, in die sich die Stützzapfen 20 der
Bandage 19 des Rückzylinders 16 einlegen.
Das Verschieben der vollmechanischen Gewinnungseinrichtung 11· und
10 erfolgt, wie in Fig. 1a ersichtlich., parallel zum Liegenden.
In Fig.2 ist der Fördererheber 14 ausgefahren,, so daß beim Ausfahren
der Kolbenstange 15 des Rückzylinders Λ& der Hobel 11 in das
Liegende hinein gesteuert wird. Bei angebrannter Kohle wird dieser Steuer- und Rückvorgang gemäß Fig=2 angewendet, um einem Klettern
des Hobels entgegenzuwirken. Bei weichem Liegenden wird der Fördererheber 14 eingezogen und der Rückzylinder 16 in eine der obersten
Ausnehmungen 21 des Schleppstempels 17 eingelegt, so daß beim Beaufschlagen des RUckzylinders ein Anheben des Kohlenhobels erfolgt
(s.Fig.3)· Ein selbsttätiges Kanten des Hobels in das weiche Liegende wird somit verhindert.
Da durch die vorstehend beschriebene Rückeinrichtung der Zweikettenkratzerförderer
10 einseitig angehoben werden kann, besteht die Möglichkeit, das rücklaufende Untertrum des Förderers zu beobachten
und Entgleisungen des Trumes leicht zu beseitigen.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Verrücken eines Zweikettenkratzerförderers mit daran geführter Gewinnungsmaschine, dadurch gekennzeichnet
, daß bergestoßseitig am Zweikettenkratzförderer
(10) mit Fördererhebern (14) versehene Konsolen (13) vorgesehen und die Konsolen (lj5) mit gelenkig angeschlagenen
hydraulischen oder pneumatischen Rückzylindern (16) verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeiehnet,
daß der von den hydraulischen oder pneumatischen Rückzylindern (16) durchgriffene Schleppstempel (17)*
am unteren Ende als Gabel (20) ausgebildet ist.
J>. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2., dadurch gekennzeich.net,
daß die Schleppstempel (I7) "im Bereich ihrer gabeligen Ausbildung mit Ausnehmungen (21) versehen
sind und an der Bandage (I9) des Rückzylinders (l6) mit den Ausnehmungen (21) korrespondierende Stützzapfen (20) vorgesehen
sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet., daß zur Vergrößerung des Lastarmes am äußeren
Ende der Konsolen (lj5) befestigte Förderheber (14) vorgesehen sind.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1960G0021844 DE1908218U (de) | 1960-03-31 | 1960-03-31 | Vorrichtung zum verruecken eines zweikettenkratzerfoerderers mit daran gefuehrter gewinnungsmaschine. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1960G0021844 DE1908218U (de) | 1960-03-31 | 1960-03-31 | Vorrichtung zum verruecken eines zweikettenkratzerfoerderers mit daran gefuehrter gewinnungsmaschine. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908218U true DE1908218U (de) | 1965-01-14 |
Family
ID=33335935
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1960G0021844 Expired DE1908218U (de) | 1960-03-31 | 1960-03-31 | Vorrichtung zum verruecken eines zweikettenkratzerfoerderers mit daran gefuehrter gewinnungsmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908218U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1268567B (de) * | 1966-08-27 | 1968-05-22 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Foerdermittelrueckvorrichtung |
-
1960
- 1960-03-31 DE DE1960G0021844 patent/DE1908218U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1268567B (de) * | 1966-08-27 | 1968-05-22 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Foerdermittelrueckvorrichtung |
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