DE1908217U - Behaelter mit kontrollvorrichtung fuer wassertrogsperren. - Google Patents

Behaelter mit kontrollvorrichtung fuer wassertrogsperren.

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DE1908217U
DE1908217U DE1964N0016613 DEN0016613U DE1908217U DE 1908217 U DE1908217 U DE 1908217U DE 1964N0016613 DE1964N0016613 DE 1964N0016613 DE N0016613 U DEN0016613 U DE N0016613U DE 1908217 U DE1908217 U DE 1908217U
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DE1964N0016613
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Lothar Dipl Ing Nicolas
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Patentanwalt
Dipl.-Ing. A. Spalthoff
Essen, Pelmansfr. 31
Telefon 772008 Essen, den 17.August 1964
16 155 Sp./J.
Dipl.-Ing«. Lothar Nicolas, Essen-Heisingen, Vossbergring
"Behälter für Wassertrogsperren"
Die Neuerung betrifft einen Behälter für Wassertrogsperren für den untertägigen Grubenbetrieb zur Bekämpfung von Schlagwetter- und Kohlenstaubexplosionen, welcher offen ist und mit einem Eichstrich für die vorgeschriebene !Füllmenge versehen ist.
Es ist im Bergbau bekannt, daß durch Aufstellung von Wasserbehältern in den Strecken Kohlenstaubexplosionen in der gleichen Weise zum Stehen gebracht werden können, wie durch die vielfach verwendeten Gesteinstaubsperren.
Es werden z.B. im österreichischen Bergbau derartige Wassertrogsperren in großem Umfange eingesetzt.
Auch im deutschen Bergbau hat es nicht an Versuchen gefehlt, Wassertrogsperren zu verwenden. Hierbei hat sich jedoch herausgestellt, daß die als Behälter eingesetzten eisernen Tröge sehr leicht rosteten und das Wasser in den Behältern außerordentlich schnell verdunstete, so daß die Sperren nicht wirkungsfähig blieben und infolgedessen die
Behälter ständig nachgefüllt werden müssen, was jedoch einen erheblichen Arbeitsaufwand darstellt.
Neuerdings finden offene Behälter aus Kunststoff Verwendung, welche die erstgenannten Schwierigkeiten vermeiden.
Es besteht jedoch nach Ade vor die Gefahr des Verdunstens der eingefüllten Wassermenge, so daß ständige Kontrollen erforderlich sind, um festzustellen, ob die Behälter der Wassertrogsperren die vorgeschriebene !Füllmenge aufweisen.
Dieses Kontrollieren des Wasserstandes ist jedoch mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden, da sich der Wasserstand selbst bei Behältern aus durchscheinendem Haterial von der Sohle aus durch Anleuchten nicht feststellen läßt, sondern ein Hochsteigen zur Bühne erforderlich ist oder aber eine zweite Lichtquelle benötigt wird, welche hinter dem Behälter gehalten werden muß.
"Von diesem Stand der Technik ausgehend, liegt der !Teuerung die Aufgabe zugrunde, einen Behälter für Wassertrogsperren zu schaffen, welcher in einfacher Weise ausgebildet ist und eine leichte und schnelle Kontrolle des jeweiligen Wasserstandes ermöglicht.
Gemäß der !feuerung wird dies dadurch erreicht, daß der Behälterrand von einem Zeiger übergriffen wird, dessen
eines Ende an einem in den Behälter eingesetzten Schwimmer befestigt ist und dessen anderes, nach außen ragendes Ende sich "bis auf die Höhe des Wasserspiegels erstreckt. Auf diese Weise läßt sich mit einem Blick der jeweilige Wasserstand des Behälters ermitteln, so daß Toei dessen Unterschreiten dar Sichmarke um ein "bestimmtes Maß Wasser nachgefüllt werden muß.
Vorteilhaft Limgreift der Zeiger den Behälterrand mit einem Abstand, der etwa dem Abstand zwischen dem Mindest- und Höchstwasserspiegel entspricht. Bei weiterem Absenken des Wasserspiegels setzt der Zeiger dann auf den Behälterrand auf. Der Schwimmer ist vorteilhaft aus Kunststoff hergestellt.
Bin Ausführungsbeispiel der !Teuerung sei anhand der Zeichnung näher erläutert und zwar zeigen; Pig. 1 eine Ansicht des Behälters, und Pig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie A-B der Pig. 1.
Mit 1 ist der Behälter aus durchsichtigem Material bezeichnet, an dessen einer Seite der Eichstrich 2 für die Markierung des vorgeschriebenen Wasserstandee angebracht ist»
Der Behälterrand wird von einem Zeiger 3 übergriffen, dessen eines Ende an dem Schwimmer 4 befestigt ist. Das nach außen ragende Ende 5 des Zeigers 3 erstreckt sich bis auf die Höhe des Wasserspiegels 6.
Der Abstand 7 zwischen der Wölbung des Zeigers 3 und dem Behälterrand entspricht etwa dem Abstand zwischen dem
Mindest- und den Höcniwasserspiegel.
Vie insbesondere Pig. 1 erkennen läßt, ist der jeweilige Viasserstand des Behälters 1 von außen ohne weiteres erkennbar, so daß "bei Bedarf entsprechend Wasser nachgefüllt werden kann, was für die Wirksamkeit der Wassertrogsperre von entscheidender Bedeutung ist.

Claims (3)

RAJW 886*-3.1Z6^ ... Spc.:;non- Essen, den 1. Dezember 1964 <t/ :!.". :■:-::,'. 31 16 155 Sp./W. N 16 613/5d Gbm Lothar Nicolas Neue Schutzansprüche
1.) Behälter mit Kontrollvorrichtung für Wassertrogsperren für den untertägigen Grubenbetrieb zur Bekämpfung von Schlagwetter-und Kohlenstaubexplosionen, welcher offen und mit einem Eichstrich für die vorgeschriebene Ifüllmenge versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß dem Behälter ein dessen Rand übergreifender Zeiger zugeordnet ist, dessen eines Ende an einem in den Behälter einzusetzenden Schwimmer befestigt ist und dessen anderes auf der Außenseite des Behälters nach unten ragt, um die Höhe des Wasserspiegels anzuzeigen.
2.)Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger den Behälterrand mit Abstand übergreift, um den Mindest- und Höchstwasserspiegel anzeigen zu können.
3.)Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer aus Kunststoff besteht.
Der jraten
*eroeft. Aui .Wro? *e'«ef. -vervor. -wer, ,o'^.u'er -,
DE1964N0016613 1964-08-19 1964-08-19 Behaelter mit kontrollvorrichtung fuer wassertrogsperren. Expired DE1908217U (de)

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