DE1908215U - Fuss- oder kopfplatte fuer grubenstempel. - Google Patents

Fuss- oder kopfplatte fuer grubenstempel.

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DE1908215U
DE1908215U DE1962B0048330 DEB0048330U DE1908215U DE 1908215 U DE1908215 U DE 1908215U DE 1962B0048330 DE1962B0048330 DE 1962B0048330 DE B0048330 U DEB0048330 U DE B0048330U DE 1908215 U DE1908215 U DE 1908215U
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Description

B W
721899*16.1ft 64
BEBGWEBK- END WALZWERK- Duisburg, -den- 2β.2.1962
MASCHINENBAU GMBH Mereatorstr. 74
- !Ε 8092 -
Fuß·»' oder Kopfplatte für Grubenstempel
■' '■■■ »
Die Erfindung betrifft ein© Fuß- oder Kopfplatte für Grubenstempel, die eine gleichmäßige Belastung dea Liegenden oder Hangendes bewirkt-und Unebenheiten auszugleichen verraag.
Sie bekannten Fuß- oder Xopfplatten bei Grubenstempeln sind zwirne!si aus Leichtmetall oder Stahl hergestellt und vermögen sieh Eicht den Unebenheiten des Liegendan oder Hangenden ansupasses. Daher erfolgt eine örtlich© Krafteinleitung nur an Punkten dieser Platte, die au Zerstörungen des Mebengesteina führt. Es ist deshalb bereits vorgeschlagen worden, Kopf- end Fußplatten anzuordnen, die ein durch eine Membrane abgedecktes Flüssigkeitspolster besitzen und somit eine gleichmäßige Kraftübertragung erzielen. Biese Ausführungsform ist jedoch sehr kostspielig und aißht betriebssicher genug. Sie hat sich deshalb im Bergbau nicht einführen können.
Die Erfindung vermeidet die bekannten Nachteile dadurch, daö die Kopf- oder Fußplatte für Grubenstempel aus einer metallischen Stützplatte besteht, die beidseitig mit einem Polster aus hochelastischem Material wie Gtnniai oder dgl. versehen ist. Bekanntlich verhalten sich hochelastische Kunststoffe wie Gummi bei Druekbelastungen nahezu wie eine Flüssigkeit, d.h. dor Druck pflanzt sich nahezu allseitig fort. Neben einer groBea Anpassungsfähigkeit an die Unebenheiten des Nebengesteins ermöglicht das stempeiseitige Polster auch eine Schrägstellung des Stempels zu der Kopf— oder Fußplatte.
Ua ein möglichst frei oho a Polstermaterial verwenden zu liöianesp wird nach einem weiteren Erfinduagsgedaaken. vorgeschlagen, das Gu&mipc-lsies* seitlich mit zugfesten Gewebe·» oder Dr&htoialagen gegen seitliches H@rausquetschen zu schützen. Das Polster, das der Sterapelseits zugewandt ist; kann sweckvon einem ringförmigen Bund hzxt. Söitenbord aus Stahl ©der dgl. au-
werden, derart, daß das entsprechende Staspelteil wi© ein Kolben in einen Zylinder eintaucht. Der Soitsnhord gibt der eigentliche motalliochen Stützplatte noch eine größere Steifigkeit g;egea Durchbiegen.
Bio Ausführung einer solchen Kopf- oder Fußplatte ist einfach ussä billig herzustellen. Für das Polster können abgelegte Fördergurt&bseaaitt© verwendet worden. Svreckiüäßig wird die Verbindung dsr beiden Polst©? zn dar Stützplatte durch Vulkanisieren oder Kleben geachaffea. Die Stütspiatta kann axt einer Öse zum Einhängen einer Kette oder dgl. verseiiea werds^t so daß 3j.o in einfacher V/eise aus dem Bruch hervorgezogen werden Kann.
Sa eine nahesu völlig gleichmäßige spezifisch® Belastung sowohl dos Nebengesteine als auch des entsprechend©» Steapelteils erreicht wird, kann dia erfiadungsgemäßö Kopf- oder Fußplatte eine wesentlich geringere Fläch© eufweisem als Platten aus starrem Material, v/ie aie aur Z«it verwendet worden. Exzentrische Belastungen des Stempels sind nahesra. ausgeschlossen, ~ und das Ausbaumaterial -wird weitgehend vor susätalichea Belastungen geschützt. Die Sets- und Raubarbeit für Stempel mit der erfindungsgeaäßen Fuß- oder Kopfplatte wird wesentlich erleichtert, da dies« Stempel Jaieat mehr in das Nebengestein eindringen können. >
In den Zeichnungen ist eia Beispiel einer erfiadungsgesäßesi Kopf- oder Fußplatte dargestellt. Bs aoigen die
Figur 1 einen Schnitt durch die Fußplatte mit eiaeia Steapelfuß, Figur 2 eine Draufsicht auf eine solche Platte.
In der Figur 1 ist die eigentliche Stützplatte mit 1 beseiclinei. Sie soll aus eijaein möglichst starren und biegesteifea Material hergestellt scia. Selbstverständlich kann diese Platte durch Einsiekungent, Kippen oder dgl. biogestoif gemacht v/erden. Das elastische Sruckpolster für des Stempel ist Qit 2 und das elastische Druckpolster für das Liegende ist mit 3 beasiciiset. Das dem Stempelfuß zugewandte Druckpolster ist durch einen ringfö^Eiigen 'Bund 4 eingefasst, so daß der Stesapelfuß als Kolben in einoia Zylinder wirkt. Selbstverständlich muß der ringförmige Bund k wie eia hydrauliseiher 2yliad©3? auf Aufplatzen berechnet twd bemessen seis. Bas Druckpolster für das Liegende ist nach dem Vorschlag der Srfiadtmg ait eiaer sugfestea Eijalage 5 seitliok umfasst, »ο daß das elastische Material seitlich nicht herausgequetscht werden kann. Bio Einlage selbst ist jedoch stauchbar, so daß siei das Liegende nicht ungünstig beansprucht,
6 oder dgl. Stempels
Aus ά&Υ Figur 2 ist eu orkenaen» daß die Stützplatte 1 eine Ös<$ zum Einhängen einer Kette aufweist. Sie kann a&oh. dem Raubea de
ι - 3 -
alao leicht aia3 dem Bruch hervorgezogen wssrden. Das hochelastische Material für dio »ie idea Druckpolstoi? kann durch Gawebssinlsgen entsprechend BQXa, so daß unter Umständen dx@ augfeate Sisiage 5 oder der Seiteabord entfallen kann.
Patentansprüche ...

Claims (3)

  1. BWG
    P.A.851605-H.126" RA. 121899*16.1I)S4
    BERGWERK- UND WALZWERK- Duisburg, dea 26.2,1962
    v MASCHINENBAU GUBH
    - H 8002 -
    P u L ü ii-fc aaaprüciiQ
    ( ., ■ II,. M M ■■
    l) Sfofl— O'dör Kopfplatte für Grubenstempel^ dadurch gekennzeichnet, daß eine metallische Stützplatte (l) beidseitig mit einem Polate* hocholiästiacheia Material wie Gusmii oder dgl· versehen ist.
  2. 2) Fuß— oder Kopfplatte für Grubenstempel aach Aaspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Polsters aus hochelastischem Material von einer sug— festen Gewebe- oder Brahteinlagefseitlich umfasst ist.
  3. 3) Fuß- oder Kopfplatte für Grub ens tempel aach Anspruch 1 and 2„, dadurch
    , daß das Polster^aus hochelastischem Material auf SteüipoJLseite von einem Seitenbord« umfasst wird.
    Ib ^[sfi/'fr
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