DE190820C - - Google Patents

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DE190820C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C1/00Measuring angles
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C3/00Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Electromagnetism (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
190820 KLASSE 42 c. GRUPPE
A. & R.HAHN in CASSEL.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. März 1906 ab.
Um eine Messung kleiner Strecken- bzw. Winkelwerte vorzunehmen, benutzt man insonderheit bei Mikroskopen als Meßbewegung die Stellungsänderung eines Teiles des Gesichtsfeldes; z. B. kann dazu die Verschiebung eines Fädenpaares im Gesichtsfeld dienen oder auch die Drehung eines dreiseitigen, totalrefiektierenden Prismas, dessen einfacher Wert s dem Ablesungswert 2 ε entspricht.
to Es ist weiter bekannt, zur genauen Feststellung von Ablesungswerten eine Meßtrommel mit Spiralnut zu benutzen, auf welcher ein Zeiger o. dgl. den jeweiligen Wert unmittelbar angibt.
Schließlich sind bereits Meßinstrumente in Gebrauch, bei denen zwecks Erzielung einer großen Übertragung ein 'Keil die Meßbewegung verursacht.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Vorrichtung eingangs genannter Art, bei der die Meßbewegung durch eine Meßtrommel mit Spiralnut unter Verwendung von Teil Übertragungen durch Schraube und Zahnradübersetzung oder Keil erzielt wird.
Der wesentliche Fortschritt der Meßmethode läßt sich dahin kennzeichnen, daß man von einer für Präzisionsmessungen rohen Einheit ausgehen kann (z. B. 1 mm oder ic), und dabei doch noch außerordentlich kleine Bruchteile dieser Werte sicher zu messen imstande ist. Es folgt daraus die Möglichkeit, ein derartiges Instrument, z. B. einen Theodoliten, verhältnismäßig Idein und handlich zu bauen, weil mit wachsender Genauigkeit der Ablesung der Radius des Ablesungskreises in dem Maße verkleinert werden kann, wie die Skalenstrecke für den kleinen Winkelwert durch die besondere Übertragung, zugenommen hat. Der Hauptvorzug der Methode liegt ferner in der freien Verfügung über die verschieden en Übertragungskonstanten, Durchmesser usw. Einen besonderen Vorteil bietet außerdem die Zuverlässigkeit der temporären Unveränderlichkeit des Übertragungssystems.
Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung in schematischer Darstellung angegeben.
Die Ausführungsform nach Fig. 1 zeigt das Hauptprinzip der Meßmethode, die Übertragung des Weges durch Schraube und Zahnräder bei der Verschiebung eines Fadenpaares im Gesichtsfeld eines Mikroskopes.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform, bei der die Drehung eines dreiseitigen, totalreflektierenden Prismas als Meßbewegung dient. Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, in der die Übertragung der Meßbewegung durch einen Keil geschieht.
Die Wirkungsweise ist aus folgendem ersichtlich.
Um bei der Beobachtung, z. B. durch ein Mikroskop mit beweglichem Fadenpaar a, zwecks Messung eine Verschiebung des genannten Fadenpaares zu bewirken, dreht man die mit einer Spiralnut versehene Trommel e. Diese Bewegung wird in entsprechendem Ver-
(z. Auflage, atisgegeben am 14. November igoS.)

Claims (2)

)820 hältnis durch eine Übertragung c, d auf eine Schraube b übergeleitet, die nun unmittelbar die Verschiebung bewirkt. In bekannter Weise bildet die Spiralnut auf der Trommel e in ihrer gestreckten Länge den für die Teilung benutzbaren Weg, den der Zeiger f bei der Drehung der Trommel e zurücklegen muß. Es ist klar, daß infolge der Länge dieser Strecke eine sehr genaue ίο und trotzdem leicht erkennbare Einteilung ' stattfinden kann. Die geringe lineare Verschiebung des Fadenpaares wird also ihrem Werte nach an der Trommel unmittelbar abgelesen. Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform geschieht die Übertragung der als Meßbewegung benutzten Drehung des totalreflektierenden Prismas g genau in derselben Weise wie bei der erst beschriebenen Bauart, indem die Schraube b durch Bewegen des Hebels h die Drehung des Prismas g bewirkt. Drehungen ir bzw. die ihnen entsprechenden Strecken werden auf der Skala durch Drehungen — des Prismas gemessen, die wegen ihrer außerordentlichen Empfindlichkeit als Meßprinzip sehr geeignet sind. Es ist hier ferner noch eine Einrichtung getroffen, um eine wirksame Beleuchtung der betreffenden Stelle der abzulesenden Teilung zu erzielen. Dies geschieht durch die Anordnung einer matten Glasplatte i vor der Hypothenusenfiäche des Prismas g. An Stelle der matten Glasplatte läßt sich auch ein anderer Körper von gleicher Wirkung wählen, den man gegebenenfalls unmittelbar auf die betreffende Fläche aufbringen kann. In der dritten Ausführungsform ist die mit dem Keil m verbundene Meßtrommel & an der inneren Fläche mit Gewinde k versehen, das in das Gewinde des Kerns I eingreift. Bei ihrer Drehung wird die Meßtrommel e und der Keil m durch die Wirkung des Gewindes in der Achsenrichtung verschoben. Dabei bewirkt der 'sich langsam bewegende Keil m die Verschiebung des Fadenpaares α bzw. die Drehung des rechtwinkligen Prismas. Paten τ-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Messen kleiner Strecken bzw. Winkelwerte mit Hilfe einer · Trommel mit in Schraubenlinie verlaufender Teilung und auf dieser spielendem Zeiger, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel durch Zahnräderübertragung ο. dgl. mit einer die Verschiebung bzw. Verdrehung herbeiführenden, an dem einzustellenden Teil angeordneten Schraube in Verbindung steht.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel mit einem den einzustellenden Teil verschiebenden bzw. ver drehenden Keil verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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