DE1908107B2 - Uv-bestrahlungsgeraet - Google Patents

Uv-bestrahlungsgeraet

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DE1908107B2 DE19691908107 DE1908107A DE1908107B2 DE 1908107 B2 DE1908107 B2 DE 1908107B2 DE 19691908107 DE19691908107 DE 19691908107 DE 1908107 A DE1908107 A DE 1908107A DE 1908107 B2 DE1908107 B2 DE 1908107B2
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Description

3 4
zunehmend freigibt, daß sich bei in jeder Stufe kon- liegt um etwa den Faktor zwei geringer als bei den starit kurzer, maximal 3 min währender Bestrah- üblichen Bestrahlungsgeräten. Weiterhin ist eine lungsdauer eine in gewünschtem Maße von Stufe zu Signaluhr vorgesehen, obwohl die Bestrahlungsdosis Stufe zunehmende Strahlungsdosis ergibt, und daß nicht durch Änderung der Bestrahlungsdauer geeine an sich bekannte Signaluhr vorgesehen ist, mit 5 steigert wird. Die Signaluhr hat hier nur den ZwecV, der die in den einzelnen Stufen konstante, an die die über die Bestrahlungsserie hinweg konstante Be-Hautempfindlichkeit anpaßbare Bestrahlungsdauer, Strahlungsdauer zu Anfang einmal auf die jeweilige einstellbar ist. Hautempfindlichkeit einzustellen. Während der Be-
Mit J m angegebenen Bestrahlungsgerät wird die Strahlungsserie wird dann die Signaluhr nicht mehr
bisher c* ierell geübte Praxis, die Bestrahlungsdosis io verstellt.
durch Verlängern der Bestrahlungsdauer zu steigern, Tn der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines
verlassen. Statt dessen wird von Bestrahlungsstufe erfindungsgemäßen UV-Bestrahlungsgeräts dar-
zu Bestrahlungsstufe das Abschirmorgan über das gestellt. Es zeigt
Handbetätigungselement bei konstant kurzer Be- Fig. 1 eine schematisierte Vorderansicht eines
Strahlungsdauer so weit aus den Strahlengang her- 15 erfindungsgemäßen UV-Bestrahlungsgeräts,
ausbewegt, daß sich die gewünschte Strahlendosis F i g. 2 eine Einzelheit einer anderen Ausführungs-
jeweils einstellt. Insgesamt ergibt sich mit diesem form.
Gerät daher eine erhebliche Einsparung an Bestrah- Fig. 3 eine Vorderansicht des Brenners eines
lungszeit, die in jeder Bestrahlungsstufe, selbst bei wiederum abgeänderten Bestrahlungsgeräts, und
derber Haut, nicht mehr als 3 min beträgt. Bei emp- 20 F i g. 4 eine Vorderansicht des Brenners einer
findlicher, zarter Haut geht die erforderliche Be- weiteren Ausführungsform.
Strahlungszeit sogar auf 1 min zurück. Eine Bestrah- Bei dem in Fig. 1 gezeigten Bestrahlungsgerät
lungsdauer in dieser Größe wird von einem Benutzer sitzt in einem Reflektor 1 ein UV-Brenner 2 mit
gerne in Kauf genommen. Sie ist außerdem nicht zu Elektroden 3 und den üblichen Stromdurchführun-
kurz, um durch entsprechende Koüfbewegungen 25 gen 4. Um den Brenner herum ist ein Abschirm-
nicht auch eine ausreichende Bestrahlung der Ge- organ 5 vorgesehen, das durch einen Drehknopf 7
sichtsseitenpartien zu erreichen. Das Gerät ist außer- über einen nicht gezeichneten Bewegungsmechanis-
dem äußerst einfach zu bedienen. Durch stufenweises mus verstellbar ist. Die Ziffern am Drehknopf 7
Herausbewegen des Abschirmorgans ergibt sich geben Bestrahlungstage an. Ihr Abstand ist passend
natürlich auch eine Änderang des Verhältnisses der 30 zu der gewünschten Bewegung des Abschirmorgans
Strahlungsanteile an UVA-, UVB- und UVC-Strah- gewählt,
lung. Die Bewegung des Abschirmorgans kann auch mit
Bisher war man in Fachkreisen der Meinung, daß einem in einem Schlitz des Gerätegehäuses sich be-
ein vom Hauttyp abhängiger Anteil an kurzwelliger wegenden Handhebel 8 (Fig. 2) mit entsprechender
UVC-Strahlung nicht ohne eine Gefährdung der 35 Tagesbeschriftung erfolgen.
Haut überschritten werden dürfte. Bei bekannten Das Gerät nach F i g. 1 ist ferner mit einer Signal-Geräten wird, wie eingangs geschildert, deshalb ein uhr versehen, die mittels eines Drehknopfes 9 aufnoch erträglicher Anteil an UVC-Strahlung ein- gezogen wird. Die dem Drehknopf 9 zugeordnete gestellt und in sämtlichen Bestrahlungsstufen kon- Skala ist so beschriftet, daß man die Uhr nach der stant gehalten. Die in aufeinanderfolgenden Bestrah- 40 jeweiligen Hautempfindlichkeit auf eine bestimmte lungsslufen erforderliche Erhöhung der Bestrahlungs- Bestrahlungsdauer einstellen kann,
dosis wurde durch Verlängern der Bestrahlungsdauer Das Gerät ist ferner in bekannter Weise mit — erreicht. Es hat sich jedoch überraschenderweise im vorliegenden Fall drei — Infrarotstrahlern 6 begezeigt, daß sich bereits in den ersten Bestrahlungs- stückt. Außerdem besitzt es einen Ein- und Ausstufen in der Haut eine sogenannte Lichtschwiele 45 schalter 10, der entsprechende Beschriftungen für die ausbildet, die einen natürlichen Schutz gegen die Aus-Stellung (0) und die Ein-Stellung für die InfraSteigerung an UVC-Strahlung bietet. Die bei fort- rotstrahlung (IR) bzw. für die Ultraviolett- und geschrittener Bestrahlungsbehandlung erforderliche Infrarotstrahlung (UV + IR) hat.
erhöhte Strahlungsdosis läßt sich demnach ohne die Die Bestrahlungen gehen so vor sich, daß am Gefahr einer Hautschädigung durch Erhöhen des 50 Anfang dcv Bestrahlungsserie am Knopf 7 der BeAnteils an kurzwelliger Strahlung bei konstant kur- strahiungstag 1 eingestellt wild. Bei dieser Einstelzer Bestrahlungsdauer erreichen. lung befindet sich das Abschirmorgan 5 in seiner
Der Brenner des Geräts ist in seiner Leistungs- den Brenner 2 am stärksten abdeckenden Stellung, aufnahme so hoch ausgelegt, daß er in einem passen- Der Drehknopf 9 wird zunächst auf die Stellung den, gut konzentrierenden Reflektor eingebaut bei 55 »normal« eingestellt. In dieser Stellung wird bestrahlt voll wegbewegtem Abschirmorgan die notwendige und am nächsten Tag untersucht, ob eine gewünschte, maximale Bestrahlungsstärke von 2000 bis 4000 /(W/ eine zu leichte oder eine zu starke Rötung der Haut cm2 ergibt. Das erfindungsgemäße Gerät erlaubt eine eingetreten ist. Ist die Rötung zu stark, wird der weitgehende Automatisierung des Bestrahlungsver- Drehknopf D am nächsten Tag auf »zart«, ist sie zu fahrens mit täglich relativ kleiner Erhöhung der Be- 60 schwach, auf »derb« eingestellt. Hat die Rötung das Strahlungsdosis. Dabei hat sich überraschenderweise gewünschte Maß, dann verbleibt der Drehknopf in weiterhin gezeigt, daß bei einer solchen kleinen Er- der Stellung »normal«. An den folgenden Tagen höhung der Bestrahlungsdosis die Haut weniger un- wird der Drehknopf 7 jeweils um einen Tag weiterempfindlich wird ais bei starker Steigerung der Dosis geschaltet, wobei bei jedem Schaltschritt das Abin aufeinanderfolgenden Bestrahlungsstufen. Eine 65 schirmorgan etwas mehr aus dem Weg der Brennertägliche Steigerung von 6 bis 10 °/o führt, wie sich strahlung herausbewegt wird. Am letzten Bestrahgezeigt hat, zu einer relativ geringen Gesamtbestrah- lungstag kann die gesamte Strahlung den Brenner lungsstärke am Schluß der Bestrahlungsserie. Sie ungeschwächt verlassen. Dabei ist es natürlich auch
möglich, die tägliche Verschiebung des Abschirmorganes der Gewöhnung der Haut anzupassen, beispielsweise so, daß zu Anfang das Abschirmorgan weniger weit weggeschoben wird als in der Mitte oder am Schluß der Bestrahlungsserie.
Das Abschirmorgan kann ein den UV-Brenner umgebendes Rohr, wie in Fi g. 1, eine die Reflektor-Vorderseite abdeckende Scheibe oder eine verstellbare Jalousie oder auch eine Irisblende sein. Es kann undurchlässig für sichtbares Licht, aber auch gefärbt sein, um die helle Lichtstrahlung nur zu dämpfen.
In Fig. 3 besteht das Abschirmorgan aus zwei sich gegeneinander verschiebenden Scheiben 11, die für UVA-Strahlung durchlässig und gar nicht oder wenig durchlässig für UVB- und UVC-Strahlung sind.
In Fig. 4 ist eine drehbare Jalousie dargestellt mit Jalousiescheiben 12.
Die Erfindung ist nicht auf die gezeichneten Ausführungsbeispiele beschränkt. In einer verschlechterten Ausführungsform kann auch vorgesehen sein, daß das Abschirmorgan auch für UVA-Strahlung undurchlässig ist. In diesem Fall steigt dann auch der Anteil der UVA-Strahlung von Stufe zu Stufe, während dieser Anteil bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung von Anfang bis Ende dei Bestrahlungsserie gleich groß und im wesentlicher ungeschwächt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

fahrung zeigt nun, daß lange Bestrahlungszeiten von Patentanspruch: den Benutzern der Geräte als unangenehm empfunden werden. Die Anwendung der Geräte wird da-
1. UV-Bestrahlungsgerät, mit einem Queck- durch erschwert.
silbsr-Hochdruckbrenner mit mehr als vier atm 5 Dies gilt auch für solche Bestrahlungsgeräte der Dampfdruck md einer Leistungsaufnahme von eingangs geschilderten Art, bei denen dem Brenner 15C bis 250 W bzw. 80 bis 120 W bei Verwen- ein bewegliches Abschirmorgan zugeordnet ist, das dung von Zusätzen von im Betrieb verdampfen- für die UVA-Strahlung voll, für die UVB- und UVC-den Metallen oder Metalloiden im Brenner, wo- Strahlung jedoch nur sehr beschränkt durchlässig ist. bei dem Brenner ein Reflektor mit einer Halb- io Auch bei solchen Geräten wird die Bestrahlungsdosis wersbreite der Bestrahlungsstärke von 25 bis durch Verlängerung der Eestrahlungsdauer von Stufe 60 c m in einer Entfernung von 0,5 bis 1 m, sowie zu Stufe gesteigert. Die Verstellbarkeit des Abschirmein bewegliches Abschirmorgan zugeordnet ist, organes dient nur dazu, die Spektralzusammensetdas für UVA-Strahlung praktisch vollständig, für zung dür das Gerät verlassenden Strahlung bezüglich UVB- und UVC-Strahlung bis maximal etwa 15 ihres Anteils an UVA-, UVB- und UVC-Strahlung 20°'tt durchlässig ist, dadurch gekenn- der Empfindlichkeit der jeweiligen Haut anzupassen, zei :hnet, dap das Abschirmorgan (5 bzw. 11 Ein derartiges UV-Bestrahlungsgerät ist beispiels- bzw. 12) in an sich bekannter Weise mittels eines weise aus der deutschen Patentschrift 1 114 599 beentk ng einer Skala beweglichen Handbetäti- kannt. Zum Einstellen der Spektralverteilung ist dort gungselements (7 bzw. 8) bis in eine die Brenner- 20 ein Abschirmorgan vorgesehen, das auf eine bestrahlung voll freigebbare Lage bewegbar ist, stimmte öffnungsweite einstellbar ist. In diesem Zudaß die Skala mit einer Stufeneinteilung versehen sammenhang ist es auch bekannt, das Abschirm- und das Handbetätigungselement mit dem Ab- organ in Form zweier Halbzylinderschalen auszuschirmorgan derart gekoppelt ist, daß das Ab- bilden, die mittels eines Drehknopfes um den Brenschirmorgan die Brennerstrahlung bei Verstellen 25 ner herum gedreht werden können, wobei auch eine des Handbetätigungselements entlang der Skala vollständige Freigabe der Brennerstrahlung möglich stufenweise derart zunehmend freigibt, daß sich ist. Außerdem ist aas dem deutschen Gebrauchsbei in jeder Stu.e konstant kurzer, maximal muster 1 918 798 ein UV-Bestrahlungsgerät dieser 3 min währender Bestrahüungsdi jer eine in ge- Art bekannt, bei dem im Bewegungsbereich des wünschtem Maße von Stufe tu Stufe zunehmende 30 Handbetätigungselements eine Skala angeordnet ist, Strahlungsdosis ergibt, und daß ei e an sich be- an der die jeweilige Stellung des Abschirmorganes kannte Signaluhr vorgesehen ist, mit der die in ablesbar ist. Bei allen bekannten Geräten dient das den einzelnen Stufen konstante, an die Haut- Abschirmorgan aber zum Einstellen einer bestimmempfindlichkeit anpaßbare Bestrahlungsdauer, ten Spektralverteilung, die während der gesamten einstellbar ist. 35 Bestrahlungsbehandlung unveränc" :rt beibehalten
wird.
Schließlich sind auch sogenannte Blitzgeräte bekannt, bei denen die Bestrahlungszeit auf wenige
Sekunden verringert ist. Dies wird durch eine sehr
40 kurz dauernde Steigerung der Leistung des Brenners auf das 20- bis 30fache der üblichen Leistung erreicht. Diese Geräte haben den großen Nachteil, daß
Die Erfindung bezieht sich auf ein UV-Bestrah- die Gefahr einer Überbestrahlung besteht. Wenn die lungsgerät, mit einem Quecksilber-Hochdruckbren- vorgeschriebene Bestrahlungszeit fehlerhafterweise ner mit mehr als vier atm Dampfdruck und einer 45 nur um wenige Sekunden überschritten wird, führt Leistungsaufnahme von 150 bis 250 W bzw. 80 bis dies zu einer starken Hautverbrennung. Außerdem W bei Verwendung von Zusätzen von im Betrieb ist die Bestrahlungszeit so klein, daß bei einer Beverdampfenden Metallen oder Metalloiden im Bren- strahlung des Gesichts die notwendige seitliche Bener, wobei dem Brenner ein Reflektor mit einer wegung des Kopfes in der kurzen Zeit nicht genügend Halbwertsbreite der Bestrahlungsstärke von 25 bis 50 oft möglich ist. Die Seitenpartien des Gesichts erhalcm in einer Entfernung von 0,5 bis 1 m, sowie ein ten dadurch zu wenig Strahlung,
bewegliches Abschirmorgan zugeordnet ist, das für Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein UVA-Strahlung praktisch vollständig, für UVB- und Bestrahlungsgerät der eingangs angegebenen Art UVC-Strahlung bis maximal etwa 20 % durchlässig derart weiterzubilden, daß mit einfachen baulichen ist. 55 Mitteln, die auch durch einen Laien zuverlässig Bei der Bestrahlung mit Geräten dieser Art ist handhabbar sind, eine von Bestrahlungsstufe zu Bedie beabsichtigte Wirkung auf die Haut der zu be- Strahlungsstufe konstant k'rze Gesamtbestrahlungsstrahlenden Person abhängig von der Bestrahlungs- dauer erreichbar ist.
dosis, d. h. von dem Produkt aus Bestrahlungsstärke Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch und Zeit. Bei einer sich über mehrere Tage erstrek- 60 gelöst, daß das Abschirmorgan in an sich bekannter kenden Bestrahlungsserie nimmt die Empfindlichkeit Weise mittels eines entlang einer Skala beweglichen der Haut gegen UV-Strahlung ab, so daß die Be- Handbetätigungselemcnts bis in eine die Brennerstrahlungsdosis von Bestrahlungsstufe zu Bestrah- strahlung voll freigebbare Lage bewegbar ist, daß lungsstuffc erhöht werden muß. Dies wird bei allen die Skala mit einer Stufeneinteilung versehen und bekannten Bestrahlungsgeräten durch Verlängerung 65 das Handbetätigungselement mit dem Abschirmorgan der Bestrahlungszeit erreicht. Zu diesem Zweck ist derart gekoppelt ist, daß das Abschirmorgan die an den Geräten eine Signaluhr angebracht, die eine Brennerstrahlung bei Verstellen des Handbetäti-ZeiU-irstellung von 0 bis etwa 15 min hat. Die Er- gungselements entlang der Skala stufenweise derart
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