DE19037C - Dampfpumpe - Google Patents

Dampfpumpe

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Publication number
DE19037C
DE19037C DENDAT19037D DE19037DA DE19037C DE 19037 C DE19037 C DE 19037C DE NDAT19037 D DENDAT19037 D DE NDAT19037D DE 19037D A DE19037D A DE 19037DA DE 19037 C DE19037 C DE 19037C
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DE
Germany
Prior art keywords
valves
type
piston
cylinder
slide
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Active
Application number
DENDAT19037D
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English (en)
Original Assignee
TH. H. ward in TiptonStaffordshire(England)
Publication of DE19037C publication Critical patent/DE19037C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B23/00Adaptations of machines or engines for special use; Combinations of engines with devices driven thereby
    • F01B23/08Adaptations for driving, or combinations with, pumps
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B9/00Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members
    • F04B9/08Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid
    • F04B9/12Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid the fluid being elastic, e.g. steam or air

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 59: Pumpen.
Dampfpumpe.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 22. October 1881 ab.
In Fig. ι bezeichnet A einen Schieber gewöhnlicher Construction, B den Kolben der Dampfmaschine in dem Cylinder E. Von jeder Seite des Schiebers A gehen Schieberstangen C C, deren mit α bezeichneten Enden schräg abgeschnitten sind. Vor dem Ende dieser Schieberstangen liegen, nach unten gewendet, Gleitstücke D D, die, bei b correspondirend, zu α abgeschrägt sind und je nach ihrer Stellung bis in den Cylinder hinabreichen. Die dem Cylinder zugewendeten Enden c dieser Gleitstücke sind ebenfalls abgeschrägt, und damit die Gleitstücke nicht durchfallen können, werden sie von Bolzen dd gehalten.
Aus der Stellung der Maschinentheile, die in Fig. ι angegeben ist, ergiebt sich rfün, dafs, wenn der Kolben B nahe dem entgegengesetzten Ende des Cylinders angekommen ist, das eine Gleitstück D durch den Kolben selbst vermittelst der schrägen Ebene c nach aufwärts' gedrückt wird, dabei drückt alsdann die Schrägung b auf a, der rechtsseitige Theil der Schieberstange C wird also nach links geschoben und, sofern nicht das linksseitige Gleitstück D durch sein eigenes Gewicht niedersank, dieses linksseitige Stück von der linksseitigen Schieberstange. C in die Lage gebracht, in welcher in der Zeichnung das rechtsseitige Gleitstück D ,steht.
Auf diese Weise erfolgt also wechselseitig die Umsteuerung des Schiebers A.
Bei Doppelcylinder- oder Compound-Maschinen, bei welchen die Kolben der Hoch- und Niederdruckcylinder zusammenarbeiten, kann nach demselben Princip die Umsteuerung durch nur einen Schieber mit den entsprechend vervielfältigten Gleitstücken, bezw. kann an jedem Ende eines Cylinders eine Schiebersteuerung der beschriebenen Art eingelegt werden, so dafs mittelst eines Schiebers fünf Dampfwege zu reguliren sind, deren zwei für den Hochdruck, zwei für den Niederdruck und einer für den Exhaustor gelten. Es wird aber vorzuziehen sein, Schieberventile für jedes Ende eines jeden Cy-■ linders und für je nur eine Seite eines Kolbens zur Anwendung zu bringen, und eine solche Construction ist in Fig. 7 zur Darstellung gebracht.
Hier ist E , der Hochdruckcylinder, Eλ der Niederdruckcylinder einer Comppund-Maschine und B wie B1 die beiden Kolben.
A ist ein Zwillingsschieber. Die Dampfkanäle ι und ι führen zu dem Hochdruckcylinder, die Kanäle 2 und 2 vom Hochdruckzum Niederdruckcylinder, und der Kanal 3 vom Niederdruckcylinder zum Condensator oder zum freien Abgang. Die Gleitstücke D D werden in diesem Fall von den mit 4 bei B und mit 5 bei B' bezeichneten Seiten der. Kolben bewegt, obschon diese Bewegung, wenn wünschenswerth, auch von den anderen Seiten der beiden Kolben, je nach der Schrägung von D D, stattfinden könnte. An Stelle eines Zwillingsschiebers für Compound-Maschinen können auch zwei einzelne Schieber verwendet werden.
In den Fig. 1, 8 und 9 ist eine Sicherung für Stopfbüchsenpackungen dargestellt, die sich für Dämpfpumpen und für Maschinen eignet, bei denen zwei Cylinder in einer Achse liegen und eine durchgehende Kolbenstange vorhanden ist. ■
In den angezogenen Figuren bedeutet e die Kolbenstange, B den Kolben des Dampfcylinders und F den Kolben der Pumpe, ff1 sind
die Stopfbüchsen. Um/ liegen zwei Ringe gg\ die oben und unten schwalbenschwanzförmige Aussparungen h h1 aufweisen, in welche die Schraubenbolzen ii'eingelegt werden. Die eine dieser Schrauben hat Rechts-, die andere Linksgewinde, und über die Schrauben laufen die Muttern k k. Es ist hieraus ersichtlich, dafs durch eine Bewegung der Muttern k k ein Druck auf die Ringe ggl und damit auf die Stopfbüchsendeckel 7/1 ausgeübt werden karm, und dafs mit Anwendung von zwei oder mehreren Paaren dergleichen Schraubensätzen eine einseitige Lockerung der Packung unmöglich gemacht wird.
In Fig. i, 4, 5, 6, io und ii ist ferner dargethan, wie bei den neu construirten Dampfpumpen Kolbenventile - eingenartig dargestellt sind. Die Fig. ι zeigt, wie zwei Saugventile // und zwei Druckventile KK auf einer Ventilstange ο in einer Ventilkammer so angeordnet sind, dafs ein Herausnehmen mittelst der Ventilstange von jeder Seite der Ventilkammer leicht möglich ist. Die Ventile sind Plunscherventile, um deren Peripherie nach Oeffhung die zu pumpenden Flüssigkeiten überströmen. Die Sitze der ,Ventile sind durch vorstehende Ringe m m in der Ventilkammer gebildet; der Abschlufs der Ventilkammer erfolgt von zwei Seiten durch die Deckel n, nachdem zwischen Mutter und Deckel eine elastische Unterlage r eingeführt ist, die den Zweck hat, Stöfse der Pumpe aufzunehmen. Die Arretirung der Ventile erfolgt .· durch auf der Ventilspindel befestigte Ringe /, nachdem auch hier zwischen Ventil, und Arretirung eine elastische Scheibe q eingelegt wurde.
. In der Construction Fig. ι sind die Arretirungsringe durch. mit der Ziffer 6 bezeichnete Rohrstücke gehalten und zwischen der Rückseite der Ringe und der Vorderseite des Ventils Spiralfedern χ eingeschaltet, durch welche die Ventilscheiben in ihren Sitz gedrängt werden. Auch vor den Ventilen liegen elastische Scheiben s s s, die einen unnöthigen Wirkungsverlust bei Vorgehen der Ventile verhindern. Wie Fig. ι aufweist, ist die Ventilkammer mit dem Cylinder und den Sauge- und Druckkanälen in ginem Gufsstück dargestellt. Die zu pumpende Flüssigkeit wird aus v, Fig. 4, 5, 6 und 11, nach F1 gesaugt, passirt die Ventile // bezw. KK abwechselnd und kommt so nach w, dem Hauptrohr.
In Fig. 10 sind die Ventile J anders geformt und werden von rohrförmigen Stutzen m arretirt. Eine anderartige Modification ist durch Fig. 11 dargethan, insoweit hier die Ventile nicht in einer Kammer, sondern je ein Satz von Ventilen für sich getheilt gelegt worden ist. Selbstverständlich können auch in diesem letzten Fall die Arretirungen mit der Ventilkammer in einem Stück dargestellt werden, nach Art der Fig. i. lieber das Arrangement der einen oder anderen Art entscheidet die allgemeine Disposition der Maschinenanlage, sowie sich auch aus dieser ergeben kann, dafs es unnöthig wird, die Ventilkammer von beiden Seiten zugänglich zu machen.
In Fig. 12 ist eine eigenthümliche Kolbenliderung dargestellt, die an Stelle der gebräuchlichen Liderungen bei Dampfpumpen in Anwendung kommen soll. Ih dieser Construction bezeichnet B den Kclben einer Maschine, E die Cylinderwand und F" die Kolbenliderung: Es ist aus der Construction ohne weiteres ersichtlich, dafs ein mäfsiges Abschleifsen der Kolbenliderung eine Undichtigkeit nicht verursacht, insoweit die dreieckig geformte Liderung um" den Punkt y beim Hin- und Hergehen des Kolbens oscilliren kann, und ein Theil der an der Cylinderwand anschliefsenden Seite der dreieckigen Packung sich sonach immer fest an die Cylinderwand anlegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Dampfpumpe, charakterisirt durch:
    a) die Art der Anordnung von Schieberventilen, bei welchen zwischen Schieberkasten und Cylinder liegende Gleitstücke vermittelst der Kolbenbewegung die Umsteuerung nach Art der Fig. 1 bewirken;
    b) die Anwendung eines Zwillingsschiebers und der Gleitstücke D D nach Art der Fig. 7 im Falle des Betriebes durch Compound- oder Doppelcylinderdampfmaschinen;
    c) die Art der Stopfbüchsendeckelsicherung, bei welcher durch rechts- und linksgewindige Schrauben eine Abstützung sich gegenüberliegender Stopfbüchsendeckel statthat, Fig. 8;
    d) die Construction von Ventilkammern und Ventilen nach Art der Fig. 1, 10 oder 11, bei welchen eine oder mehrere Stangen 0 mit daran befestigten ringförmigen Ventil· sitzen m, oder ohne dieselben, den Ventilen zur Führung dienen bezw. deren Führung tragen, und welche auch zur Abdichtung und Verankerung des oder der Gehäusedeckel und überdies zur Aufnahme des auf die Ventile entfallenden Druckes benutzt werden;
    e) die Kolbenliderung nach Art der Fig. 12, bei.welcher die Packung, mit dem Weg des Kolbens um einen Punkt oscillirend, sich den Cylinderwandungen anschliefst.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT19037D Dampfpumpe Active DE19037C (de)

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