DE1900984U - Transportable installationswand. - Google Patents

Transportable installationswand.

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DE1900984U
DE1900984U DED28264U DED0028264U DE1900984U DE 1900984 U DE1900984 U DE 1900984U DE D28264 U DED28264 U DE D28264U DE D0028264 U DED0028264 U DE D0028264U DE 1900984 U DE1900984 U DE 1900984U
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Germany
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installation wall
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wall
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DED28264U
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English (en)
Inventor
Guenter Dziuk
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/84Walls made by casting, pouring, or tamping in situ
    • E04B2/86Walls made by casting, pouring, or tamping in situ made in permanent forms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

.. RA.OO0O52W.U4 h DlPL-CHEM. DR. RER. NAT. WALTER NIELSCH A-
PATENTAN WA L T
4.1.1964
Meine Akte: OR 1066 Gbm
Gebrauchsmuster-Anmeldung:
Anmelder: Ing. Günter Dziuk, Gelsenkirchen-Buer, Mühlenstrasse 130a
Transportable Installationswand
Die vorliegende Neuerung betrifft eine transportable Installations wand mit dem Kennzeichen, dass die Installationswand als Wand für mehr als ein Stockwerk desselben Bauwerkes ausgebildet ist und die Installationen für "jedes Stockwerk, bezw* erhebliche Anteile der Installationen eines Stockwerkes enthält»
In einer bevorzugten Ausführungsform besteht die neue Installationswand aus einem rahmenfreien Bauelement. Diese rahmenfreien Installationswände v/erden bevorzugt selbsttragend ausgebildet und bestehen beispielsweise aus Beton in seinen verschiedenen Abarten, wie Schwer-, Leicht-oder Schaumbeton, porösen Werkstoffen, Kunststoffen und/ oder Kunststoffschaumkörpern und/odsr mit aushärtbaren oüer sich verfestigenden Bindemitteln behandelten Füllstoffen.
Die neuerungsgemässen Installationswände können aber so ausgebildet werden, dass sie aus einer Rahmenkonstruktion bestehen» Auch hierbei ist es möglich^ die Rahmenkonstruktion mit Beton, porösen Werkstoffen, Kunststoffen und/oder Kunststoffschaumkörpern oder anderen geeigneten Materialien auszufüllen.
Die neuerungsgemässen Installationswände enthalten in der einfachsten Ausführung beispielsweise die Be- und Untwässerungsleitungen. Für höhere Installationsansprüche können diese Wände
beispielsweise mit Installationen für Abflüsse, Kaltwasser, Zirkulationsleitungen, Gasleitungen, Heizungsvorlauf, Heizungsrücklauf, Leerrohre für Elektroleitungen, Gasabsugskamine, Be-'und/oder Entlüftung enthalten»
In einer bevorzugten Ausführungsform werden solche Installationswände beansprucht, bei denen ein- oder mehrseitig die gebrauchsfertigen Aussenbekleidungen und/oder Innenauskleidungen schon bei der'Herstellung der Wände aufgebracht wurden. So können die Deckschichten der Installationswände z.B. aus keramischen Kacheln, Holz-, Metall-, Glas- und Putzplatten, Polyesteroberflächen, oder ausgehärteten Kunststoffschichten auf der Basis von Epoxydharzen, Putzplatten, !Eapeten- oder anderen Oberflächenbedeckungen bestehen. Das Herstellen derartiger Installationswände kann z.B. so erfolgen, dass man die Installationen, sowie die Aussen- und Innenbekleidungen in eine Form gibt und alle Teile durch Einfüllen eines sich verfestigenden Materials verbindet. Beim Verfestigen, beziehungsweise beim Einfüllen des sich verfestigenden Materials können z.B. keramische Platten eng aneinanderliegend befestigt werden, i-ian kann aber auch Abstandsgitter und Abdeckungen beim Ausführen benutzen, sodass die mit Abstand in die Form eingelegten Kacheln auf der Rückfläche befestigt vorliegen und in die frei gebliebenen Fugen zwischen den Kacheln in üblicher Weise Fugenmaterial eingebracht werden kann« Es sind so vielseitige Kombinationen auf allen Begrenzungswänden, beziehungsweise in den Innenräumen der Installationswände möglich!
■Ό-
Man kann auch eine Rahmenkonstruktion und/oder Metallverstärkungen und/oder Installationen in die zu füllende Form, Rohrleitungen für Gas., Wasser, Abfluss, Be- und Entlüftung, Heizung und Elektrizität, sowie Vorrichtungen für Transport- und/oder Befestigungszweeke einbringen, die dann, ohne oder mit besonderen Haltevorrichtungen durch Einfüllen des sich verfestigenden Materials fixiert eingebettet vorliegen. Weiterhin können durch
entsprechende Gestaltung der Herstellungsform Aussparungen im Wandkörper für Absperrvorrichtungen der Installationen oder für Wandschrankfächer erreicht werden.
Es ist ohne weiteres möglich, die Installationswände mit fertigen, für den Gebrauchszweck angepassten Flächen und falls erforderlich, Innenräumen herzustellen, sodass die neuartigen Installationswände z.B* 'als Wände für Flüchen, Bäder, Wasch- und Toilettenräume montagefertig und trotzdem leicht transportierbar geliefert werden können, beispielsweise mit eingebauten Wandschränken, abgedeckten Absperrvorrichtungen, Spiegelschranktüren und ähnlichen Vorrichtungen«
Entsprechend den Eigenschaften des eingefüllten Verfestigungsmaterials z.B. Schaumstoffes, lassen sich die Festigkeits- und Isolationswerte der Installationswände in weiten Grenzen regeln.
Wird das Verfestigungsmaterial in Form eines verschäumbaren organischen und/oder anorganischen Materials verwendet, ist es zweckmässig, die mit dem Schaum in Berührung kommenden Formflächen mit Trennmitteln z.B. auf Stearat-, Silikon-, oder Wachsbasis zu behandeln. Als sehr vorteilhaft hat sich das Einlegen von Polyäthylenfolien oder anderen gleichwirkenden Folien in die Füllform, insbesondere für verschäumba-
re Materialien, beispielsweise auf Polyurethanbasis, erwiesen.Bevorzugt - einseatig
werden hJerbei durch Aktivierung/klebfähig gemachte Polyäthylenfolien, die in die verwendete Form als Auskleidung eingeklebt werden*
Die Formen zum Herstellen der neuen Installationswände müssen so ausgebildet sein, dass sie beim und nach Einfüllen des sich verfestigenden Materials für die,je nach Arbeitsweise verschiedenen entstehenden Drucke und der beispielsweise bei der Ausschäumung zwecks Herstellen von Polyurethanen auftretenden Reaktionswärme genügend widerstandsfähig sind. Bevorzugt werden harte Kunststoffschaumetoffe mit einem Raumgewicht von etwa 30 bis 300 kg/πκ je nach Beanspruchungsart- und-ort.
Der Kunststoffschaum kann zur Verbesserung der Festigkeit und/oder zur Verbilligung des Füllmaterials und insbesondere zur Schalldämmung Zusätze enthalten, wie z*B. Holzabfälle, Holzspäne, Schaumstoffabfalle, spezifisch leichte Füllstoffe, wie geblähten Glimmer, geblähten Ton,
Kieselgur,
— Zj. _
Kieselkreide, Holzmehl, keramische oder mineralische Füller. Als besonders geeignet haben sich als Füllmaterial Ilunststof. schaumstoffe auf der Basis von Polyurethanen erwiesen»
Die neuen Installationswände zeichnen sich durch leichtes Gewicht bei Wahl entsprechender Füllmaterialien- grosses Isoliervermögen, hohe Beanspruchbarkeit zur Aufnahme von Deckenlasten oder örtlichen Kräften, zur Befestigung von Wasch- oder Toilettenbecken und/ oder anderen Vorrichtungen aus.
Bei dem Füllen der Installationswände mit Polyurethanschaumstoffen mit oder ohne Bindemittelzusätzen werden z.B« in bekannter Weise drei Komponenten homogenisiert und das flüssige, triebfähige Gemisch in die vorbereiteten Fernen ohne Wärmezufuhr eingebracht, wobei Temperatur und Druck in der Form durch Rezepturauswahl und Füllmenge eingestellt werden.
Weiterhin können in oder an die Installationswände Befestigungseinrichtungen angebracht bezw. für den Transport Tragevorrichtungen eingeführt werden.
Es bereitet keine Schwierigkeiten, in die Installationswände mechanische Verstärkungen aus den verschiedensten Materialien und besondere Vorrichtungen zum schnellen Montieren und Justieren, wie Blätter, Federn,- Gewindehülsen, Distanzstücke oder Justiermittel ohne besondere Befestigungsmittel im Füllmaterial z.B. Kunststoffschaum einzubetten.
3o zeigte eine neuerungsgemässe Installationswand im vorliegenden Fall mit hartem Kunststoffschaumstoff auf PoIyurethanbasis mit einem Raumgewicht von. 30 bis 100 kg/m"' je nach . ■Beanspruchungsart fabrikmässig geschäumt, folgende Eigenschaften in der Verfüllung:
Druckfestigkeit 1,8 - 3,0 l:£/"
Bruchdehnung 14 - 12 %
Wärmebiegefestigkeit bis 120° G
Konturstabilität -10° C bis 90° C
Durch diesen Vollverguss mit hartem Kunststoffschaum erübrigt sich bei dieser bevorzugten Ausführungsform jede v/eitere Tragkonstruktion, Rohrbefestigung und Isolierung. So lassen sich beispielsweise innerhalb der Wand alle Rohrleitungen für Gas, Masser, Abfluss, Be- und Entlüftung, Heizung, Elektrizität usw. wie auch der Unterputzspülkasten und die Halterungen für Waschbecken und Wasserklosett fest fixiert einbetten. Auf Grund dieses Fortschrittes kann bei der Herstellung der Vollverguss mit der Geräuschdämpfung gepaart werden. Es werden, wie besondere Messungen ergeben haben, die sonst auftretenden Installationsgeräusche weitestgehend. reduziert, v/eil die Wand selbsttragend,ohne jede Rahmenkonstruktion,in dieser bevorzugten Form ist und es keinerlei Zubehörteil für die Befestigung der Rohre an den Wänden gibt. Durch den Fortfall der 3ckhahne entfallen auch deren lästige Geräusche, weil die Wandbatterie über dem Waschtisch eingeschäumt wird, da der Vollverguss die Korrosionsfreiheit aller eingebauten Teile sicherstellt, dürfte dies ein weiterer Vorteil dieser Neuerung sein*
Schliesslich gestattet der Vollverguss ein vollfugiges, bezw» vollschichtiges Anschlussmauerwerk, sowohl seitlich als auch über die Installationswand-Höhe hinaus bis zur Decke, wodurch eine feste risse- und hohlkörperfreie Verbindung der ganzen Wand gewährleistet ist»
In einer weiteren, bevorzugten Ausführungsform bestehen alle Abzweige der Rohrleitungen aus einem Stück unter Verwendung von Spesialform- und Verbindungsstücken, Diese Spezialformstücke können beispielsweise aus Kunststoff oder Metallen bestehen.
Als besonders praktisch hat sich ein Rohrformstück, bevorzugt aus Metall erwiesen, welches es ermöglicht, den Geruchverschluss
vom Waschtisch oder vom Spülstein durch einen Gummi-Quetschring unmittelbar an die z.B. gusseiserne Entwässerung einwandfrei anzuschliessen. Die sonst erforderlichen Verbindungsstücke vom Geruchverschluss zur Rohrleitung entfallen somit ganz. Durch diese Vereinfachung wird die sonst zu beobachtende Reparaturanfälligkeit dieses Anschlusses vollkommen beseitigt.
-o '
Weiterhin können bei der Ausführung der neuen installationswand, wenn der obere Teil nicht die ganze Wand füllte, die Länge zwischen der Installationswand und der Geschossdecke dem Rohrverlauf angepasste Schaumstoffschalen angebracht werden, sodass sämtliche Rohre ausserhalb der eigentlichen Installationswand gleichfalls in Wandstärke" und üblicher Schlitzbreite voll verfüllt sind= Durch diese geschilderten Ausbildungen kann die neue Installationswand mit 60 Minuten Montagezeit je Geschoss und Wand ein Maximum an Rationalisierung erreichen, da die Sinrichtungsgegenstände erst unmittelbar vor dem Einzug und ohne die bisher üblichen lästigen und .zeitraubenden Stemmarbeiten montiert werden brauchen,
Ausserdem können die neuen Installationswände auch so ausgebildet sein, dass die eine Seite für einen Toiletten- und Wasch- und Baderaum und die andere .Seite für gleiche Räume, oder andere Räume, wie Küchen, oder anderen sanitären Zellen geeignet ist.
Die neuerungsgemassen, transportablen Installationswände werden durch die beigefügten !Figuren 1 bis 10 beispielhaft verdeutlicht. Die Bedeutung der in den figuren enthaltenen Ziffern 1 bis 4-2 geht aus der folgenden Liste hervor.
1 = Abflussleitung
2 = Kaltwasserleitung
3 =-Warmwasserleitung
4 = Zirkulationsleitung
5 = Gasleitung
6 = Gasabzugskamin
7 = Slektro-Leerrohr
8 = Heizungs-Vorlauf-Leitung
9 = Heizungs-Rücklauf-Leitung
10 = Be- oder Entlüftungsleitung
11 = Wand-Einbau-Spülkasten
12 * Abdeckplatte mit Bedienungshebel für Wand-3inbau-Spülkasten
13 = Wand-Einbau-Absperrhahn
14 = Befestigung für Wandklosett = Schrauben 14a= Befestigung für Wandklosett = Hülsen
15 = Abfluss für Wandklosett
16 = Spülr'ohr für Wandklosett
17 = Abfluss für Waschtisch
18 = Befestigung für Waschtisch = Schrauben 18a= Befestigung für Waschtisch = Hülsen
19 = Batterie für Wanne und Waschtisch
( Kalt- und Warmwasser-Anschlüsse)
20 = Anschlüsse für Warmwasser-Bereiter - Bad
21 = Abflussanschlüsse für die Badewanne
22 = Abflussanschlüsse für die Waschmaschine
23 = -Wasseranschlüsse für die Waschmaschine
24 = Abflussanschluss für die Küchenspüle
25 = Batterie für die Küchenspüle
26 = Anschlüsse für Warmwasser-Bereiter - Küche
27 = Tragekonstruktion
28 s Waschmaschine - ■ --_
29 = Wand- Hängeklosett
30 = Waschtisch
31 = Badewanne
32 = Durchlaufgerät
33 = Wandschrank mit Spiegel
34 = Ab sperr hähne
35 = Ablage
36 = Meterstrich
37 = Füllmaterial
38 = Rastermaß-15,3 χ .15,3 cm
39 = Rahmenkonstruktion
40 3 Handtuchhalter
41 = Deckenaussparung
4-2 = Gummiquetschring
Figur 1 zeigt eine isometrische Darstellung einer neuerungsgemässen Installationswand ohne Rahmenkonstruktion für zwei Stockwerke. Diese Installationswand enthält die in diesem Falle erforderlichen Installationen für je ein Badezimmer mit Wasserklosett und Wandeinbauspülkasten auf der Vorderseite und in unteren, rückseitigen Teilen 24, 25 und 26 die erforderlichen Installationen für eine Küche. Das Füllmaterial 37 besteht aus einem Hartschaumstoff auf der Basis von Polyurethanen mit einem Saumgewicht von 200 kg/ nr „ Der Transport und das Justieren der Installationswand ist sehr einfach und sicher mit Hilfe der mit Ziffer 27 gezeigten 'Tragekonstruktion, die als Rohrhülse mit Gewinde ausgebildet ist, möglich, die - falls erforderlich- ein gleichzeitiges vertikales und horizontales Versetzen der Wand ermöglicht. Bemerkenswert sind die eingeschäumten Befestigungen ( oder Halterungen) 14,-14a, 18 und 18a für das Wandklosett und den Waschtisch.
Figur 2 zeigt die in Figur 1 gezeigte Installationswand in der Ansicht. Bemerkenswert ist das mit Ziffer 38 verdeutlichte Rastermaß, der Meterstrich unter Ziffer 36 und die erforderlichen Deckenaussparungen 41 für zwei Geschosse. Abweichend von Figur 1 besteht das Füllmaterial 37 aus Schwerbeton.·
Figur 3 zeigt eine Ansicht einer Installationswand über zwei und mehr Stockwerke mit den montierten Einrichtungsgegenständen und den Waschmaschinen. Besonders'wird auf den eingebauten Wandschrank
mit Spiegel tür 33 hingewiesen. Im Untergeschoss sind, sichtbar die Absperrorgane 3^ für Kalt- und Warmwasserleitungen, das bodenfreie Wandhängeklosett 29· zeichnet sich durch die leichte Reinigung des darunter befindlichen Bodens aus. Die V/andbatterie 19 ist als kombinierte Batterie für Badewanne und Waschtisch dargestellt.
Figur -4 zeigt die isometrische Darstellung einer zweigeschossigen Installationswand mit Rahmenkonstruktion. Das Füllmaterial 37 bestellt aus Bimsbeton. Besonders zu erwähnen sind der Gasabzugskaminö, die Belüftung 10 und das Elektro- Leerrohr 7· S und 9 zeigt die Heizungsvor- und Rücklauf leitung«,
Figur 5 zeigt die Ansicht der in Figur 4 gezeigten Installationswand, wobei das Füllmaterial 37 innen aus einem harten Polyurethanschaumstoff besteht, auf dem sich eine Polyester-glasfaserverstärkte Deckschicht befindet.
Figur 6. zeigt ein Spezialformstück für die Abflussleitung aus einem Guss-Stück, das die Entwässerung des Badezimmers und der Küche aufnimmt» 15 zeigt den Abfluss für das Spülklosett, 17 verdeutlicht den Abfluss für den Waschtisch, 21- den Abfluss für die Badewanne, 22 den Abfluss für die Waschmaschine und 24- den Abfluss für die Küchenspüle.
Figur 7 "stellt Befestigungsvorrichtungen für Wandklosett und Waschtisch mit Schrauben 14 und 18 und Hülsen 14a und 18a dar» Die Schrauben, bezw.c Hülsen sind auf einer. Querverankerung befestigt, die im Füllmaterial 37 ruht, :
Figur 8 zeigt zwei Halbschalen,, die als Verbindungsstücke aus Kunststoff .schaumstoff zwischen Installationswand und Decke verwendet werden. Hierdurch wird ein ausserordentlich schnelles und sicheres und gut isolierendes -Umhüllen sämtlicher Rohrleitungen, Kamine bezw. Installationen erreicht. Diese Verbindungsstücke können
ausserordentlich leicht bearbeitet werden, um die baulichen Kassdifferenzen auszugleichen, Zwischen den Halbschalen und dem Γ-auerwerk wird eine einwandfreie Verbindung erzielt, indem man Halbschalen mit eingearbeitetem .Profil benutzt. Zwischen den Rohren und den Halbschalen lässt sich leicht ein isolierendes Luftpolster erzielen. Die Verbindung der Halbschalen kann sehr leicht durch Verkleben oder Ankerbolzen oder Schellenbänder bewirkt werden- Die Halbsch?.len ragen bis.in die Deckenaussparung herein und Bewirk2n einen einwandfreien Verschluss der Deckenaussparung. Das umständliche, zeitraubende Verschliessen des Deckenaussparung entfällt hierdurch, Ausserdem sind die Halbschalen relativ gute Putzträger.
Figur 9 zeigt eine Deckenaussparung im Bereich dor durch die Geschosse durchlaufenden Rohrleitungen. Durch die besondere, einseitig- schräg zulaufende lusgangsform ist ein Verschalen zum Vergiessen der Deckendurchbrüche nicht mehr erforderlich.
3?igur 10 stellt ein Rohrformstück dar, welches es ermöglicht den Geruchverschluss über einen Gummiquetschring 4-2 an die Entwässerung in einfachster Weise dicht anzuschliessen*

Claims (24)

H /Λ PATENTANWALT / ^-^ Harnburg, den 18. -Juli 1964 Keine Akte:' 1066 Gbm Gebrauchsmusteranmeldung: Anmelder: Ing. Günter Bziuk, 466 Gelsenkirchen-Buer, Mühlenstrasse I30 a. Transportable Installationswand. Schutzansprüche:
1.) Transportable Installationswand, dadurch gekennzeichnet, dass die Installationswand als Wand für mehr als ein Stockwerk desselben Bauwerkes ausgebildet ist und die Installationswand Installationen enthält.
2.) Installationswand nach Ansp-ruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die V/and vorzugsweise aus einem rahmenfreien Bauelement besteht.
3.) Installationswand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauelement durch eine entsprechende Füllung selbsttragend ausgebildet ist. ' ,
4.) Installationswand nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauelement aus Beton, porösen Werkstoffen, Kunststoffen und/oder Kunststoffschaumkörpern und/oder mit Bindemitteln verfestigten Füllstoffen besteht.
?.) installationswand nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand eine Rahmenkonstruktion aufweist.
ό.) Installationswand nach Anspruch 1 und 55 dadurch gekennzeichnet, dass das Bauelement durch eine entsprechende !Füllung selbsttragend ausgebildet ist.
7.) Installationswand nach Anspruch 1 und ^, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenkonstruktion mit Beton, porösen iverkstoffen, Kunststoffen und/oder mit Bindemitteln verfestigten Füllstoffen ausgefüllt ist.
■ 8.) Installationswand'nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die W and für j ed s Stockwerk die 3e- und Z-ntwässerungsleitungen enthält.
9.) Installationswand nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass diese auf mindestens einer Seite eines Stockwerkes Haltevorrichtungen enthält.
10.) Installatipnswand nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeich-= net, dass die Wand Trage- bezw. Transportvorrichtungen enthält.
11.) Installationswand nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand auf mindestens einer »Seite gebrauchsfertige Aussenbekleidungen-und/oder Innenauskleidungen aufweist.
— 3 —
12.) Installationswand nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand mindestens einen Wandeinbauspülkasten enthält.
13.) Installationswand nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand als Installationen Gasleitungen, Abflussleitungen, Kaltwasserleitungen., "v/armv/asserleitungen, Zirkulationsleitungen, Heizungsvorlauf, Heizungsrücklauf, Leerrohr für Elelcbroleitungen, Gasabzugskamin und Be- und Entlüftungskanäle einzeln oder zusammen enthält.
14-.) Installationswand nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Haubenkörper ein- oder mehrseitig mit den gebrauchsfertigen Aussenbekleidungen und/oder Innenauskleidungen verbunden ist;.
13.) Installationswand nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeich net, dass zwischen den Istallationen und den Aussenbekleidungen Isolierschichten angeordnet sind.
16.) Installationswand nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gel-cennzeich r.et, dass die V/and Aussparungen im V/andkörper für Absperrvorrichtungen und/oder für "Wandschränke enthält.
17.) In. einer j?orm hergestellte Installationswand nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die V/and verschäuir.t ist und der Schaum die Installationen umhüllt.
1ο.) Installationswand nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekenn zeichnet, dass die Aussenflachen der Installationswand mit Trennmittelh wie Folien, vorzugsv/eise durch Aktivierung einseitig 'klebefähig gemachten Polyäthylenfolien umhüllt sind.
19.) Installationswand nach Anspruch 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das füllmaterial der Wand aus harten Kunststoff-Schaumstoffen mit einem Raumgewicht von etwa 30 bis 300 kg/m besteht.
20.) Installationswand nach Anspruch 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die V/and aus Kunststof!schaumstoffen auf der Basis von Polyurethanen besteht.
21.) Installationswand nach Anspruch 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die v/and besondere Vorrichtungen zum schnellen Kontieren und Justieren ( wie Blätter, Federn, -ewindehülsen, Distanzstücke oder Justiermittel ohne besondere Befestigungsmittel im Füllmaterial z.B. Kunststoffschaum ) enthält.
22.) Installationswand nach Anspruch 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzweige der rohrleitungen in der V/and aus einein Stück als Spezialform- und Verbindungsstücke enthalten sind.
23.)' Installationswand nach Anspruch 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rohrformstück für den Geruchverschluss enthalten ist, das einen C-ur.miquet seilring enthält.
24.) installationswand nach Anspruch 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass auf Installationswänden, die im oberen Teil nicht die ganze Wand des Bauwerkes füllen, die Länge zwischen der Installationswand und der Geschossdecke dem liohrverlauf angepasste Schaumstoffschalen aufgesetzt sind.
DED28264U 1963-07-04 1964-01-07 Transportable installationswand. Expired DE1900984U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2853650A1 (de) * 2013-07-11 2015-04-01 I.C.B. Innovations-Center-Bad GmbH & Co. KG Bausatz zum Verkleiden und Verrohren von Sanitärräumen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2853650A1 (de) * 2013-07-11 2015-04-01 I.C.B. Innovations-Center-Bad GmbH & Co. KG Bausatz zum Verkleiden und Verrohren von Sanitärräumen

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