DE189669C - - Google Patents

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DE189669C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/26Details
    • B41F1/60Safety devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 189669 KLASSE 15 d. GRUPPE
Schutzvorrichtung für Tiegeldruckpressen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. November 1906 ab.
Bei Tiegeldruckpressen, bei denen gewöhnlich ein Farbwalzenwagen nach jedem Bedrucken eines Blattes über den Schriftsatz bewegt und wieder zum Farbtisch zurückgeführt wird, zeigt sich der Übelstand, daß beim Fortnehmen des bedruckten Blattes die Gefahr vorliegt, daß entweder der Arbeiter mit seiner Hand mit den Farbwalzen in Berührung kommt oder daß das Papierblatt
ίο selbst von der untersten Farbwalze erfaßt und aufgewickelt wird.
Diese Störungen können aber noch weitere Beschädigungen in der Maschine zur Folge haben. Man suchte daher die Folgen dieses nicht ganz zu vermeidenden Vorkommnisses durch selbsttätige Ausrückvorrichtungen zu beseitigen, aber auch diese konnten die Beschädigungen nicht verhindern, welche durch das Aufwickeln des Blattes verursacht wurden.
Zum Schütze der Walzen wurden daher die leicht ersetzbaren Teile im Getriebe des Walzenapparates derart schwach hergestellt, daß durch ihre Zerstörung weiteren Unglücksfällen vorgebeugt wurde.
Vorliegende Erfindung gründet sich auf den Gedanken, das Hineingeraten des Blattes in die Walzen selbst zu verhindern, weil dieser Umstand als die Ursache aller weiteren
=■--■ Beschädigungen zu betrachten ist.
Die Lösung dieser Aufgabe ist in der Zeichnung in Fig. 1 in einem Ausführungsbeispiel an einer Tiegeldruckpresse mit nach auswärts gebogener Führungsbahn für die Walzen dargestellt. Fig. 2 zeigt eine Ansicht der Farbwalzen in größerem Maßstabe, und Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch die Walzen.
Mit gleichem Vorteil kann die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung auch bei Tiegeldruckpressen mit vertikaler gerader Führungsbahn oder auch bei anderen Druckpressen Anwendung finden, wo die Möglichkeit vorkommt, daß das. bedruckte Papier in den Farbwalzenapparat hineingeraten kann.
Die in Fig. 1 dargestellte bekannte Tiegeldruckpresse besteht aus dem festliegenden Teil a, an dem sich die Führungsbahn b für den Farbwalzenwagen c befindet, und dem beweglichen Teil d, gegen welchen das zu bedruckende Blatt angelegt wird; e ist das Getriebe, welches durch eine Lenkerstange/ den beweglichen Teil d in schwingende Bewegung versetzt.
Während des Betriebes muß der Arbeiter das Blatt auf den beweglichen Teil, den sogenannten Tiegel, auflegen und, nachdem das Papier bedruckt ist und der Tiegel zurückgeht, von demselben wieder abheben und es durch ein neues ersetzen. Diese Handhabung des Auflegens, des Fortnehmens und Bedrückens geht verhältnismäßig rasch vor sich, und es kann vorkommen, daß das zu bedruckende Papier noch nicht aufgelegt oder entfernt worden ist, wenn die obere Kante des Tiegels sich dem Farbwalzenapparat nähert. Hierbei ereignet es sich nicht selten, daß die untere Walze den Papierbogen erfaßt und ihn hineinzieht. Unwillkürlich wird der Arbeiter bemüht sein, den Bogen aus dem
Walzen wagen herauszureißen, entgegen der einziehenden Wirkung der Walzen. Hierbei ereignen sich die bereits oben erwähnten Beschädigungen, welche eine Betriebsunterbrechung notwendig machen. Um das Hineingeraten des Papierbogens zu verhindern, ist eine Schutzvorrichtung an dem Farbwalzenwagen angebracht.
Der Farbwalzenwagen (Fig. 2 und 3) besteht aus einem Rahmen, welcher aus den beiden seitlichen Trägern g, g, die durch Traversen h miteinander verbunden sind, gebildet wird. Zwischen den Trägern g sind die Walzen i drehbar gelagert. An derjenigen Seite, an welcher die Walzen dem beweglichen Teil d gegenüberliegen, ist der Erfindung gemäß ein Schutznetz k angebracht, welches in geeigneter Weise, etwa durch Bänder I, an den Traversen h angeschraubt ist.
ao Auf diese Weise ist eine Trennungswand zwischen Tiegel d und den Walzen i des Farbwalzenwagens hergestellt, welche jegliche Berührung des zu bedruckenden oder bedruckten Papiers mit den Walzen ausschließt. Fällt die Berührung zwischen Walze und Papier aber weg, dann ist auch ein Hineinziehen des Papiers in den Farbwalzenwagen unmöglich gemacht und demzufolge auch die oben erwähnte Zerstörung.
An Stelle des Netzes kann natürlich auch jede andere schützende Wand hergestellt werden, z. B. durch eine Zelluloidplatte, Blechoder Hartgummiplatte, einem gespannten Stoff oder dergl.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schutzvorrichtung für Tiegeldruckpressen, dadurch gekennzeichnet, daß an dem auf- und abbewegten Farbwalzenwagen an der der einzufärbenden Druckform gegenüberliegenden Seite der Walzen eine Schutzwand befestigt ist, welche jegliche Berührung des Papiers oder der Hand des Arbeiters mit den Walzen verhindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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