DE250204C - - Google Patents

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DE250204C
DE250204C DENDAT250204D DE250204DA DE250204C DE 250204 C DE250204 C DE 250204C DE NDAT250204 D DENDAT250204 D DE NDAT250204D DE 250204D A DE250204D A DE 250204DA DE 250204 C DE250204 C DE 250204C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L15/00Letterpress printing apparatus specially adapted for office or other commercial purposes
    • B41L15/02Letterpress printing apparatus specially adapted for office or other commercial purposes with flat printing surfaces, e.g. with flat type-beds, surfaces made of thin sheet material or moulded from plastics or rubber

Landscapes

  • Handling Of Cut Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 250204 -■ KLASSE 15 d. GRUPPE
MAX SPERBER in BERLIN-LANKWITZ.
und festliegender Druckwalze.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. August 1911 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine zur Herstellung schreibmaschinenähnlicher Drucke. Sie weist gegenüber den bekannten Maschinen mit feststehender Druckwalze und hin und her beweglichem Wagen den Unterschied auf, daß der Typenwagen an ■ jedem Wegende selbsttätig gehoben bzw. gesenkt wird, damit der bedruckte Bogen selbsttätig abgelegt wird.
Ein Ausführungsbeispiel einer solchen Maschine ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die Vorderansicht der Maschine mit teilweisen Schnitt durch den Typen-
einen Schnitt nach der Linie A-B in einen Schnitt nach der Linie C-D in
einem
kasten,
Fig. 2
Fig. i,
Fig. 3
Fig. i.
Fig. 4 und 5 zeigen die für den elastischen Andruck erforderliche Anschlagschiene in Seitenansicht und Grundriß.
In dem Maschinengestell α ist oberhalb der oberen Fläche des Typenwagens m fast in der Mitte die Walze b gelagert, welche in der Höhenrichtung durch Schrauben c einstellbar ist. An der Schutzkappe der Walze b ist vorn eine Schiene d befestigt, an welcher zwei Greifer e1 und e2 seitlich verstellbar sind. An den Enden der Seitenflächen des Gestells α sind mit Exzentern g versehene Hebel f gelagert, welche an den Seitenflächen der Maschine durch Stangen h miteinander verbunden sind. Zwischen der Seitenwand und den Hebeln f liegt je eine Laufschiene i auf den Exzentern g lose auf, deren Bewegung durch Anschlagstifte k begrenzt wird. Auf den Laufschienen ruht der mit Rollen ./ versehene Typenwagen m, auf welchem der Setzrahmen η mit den Typen 0 und dem darübergespannten Farbband p festgemacht ist. Die Seitenränder des Farbbandes p liegen unterhalb der Anschlagschienen r, (Fig. 4 und 5), welche der Länge des zu bedruckenden Bogens entsprechend eingestellt werden. Diese Schienen begrenzen auch gleichzeitig den zu bedruckenden Bogen seitwärts, indem sie an dem einen Ende mit einem Ansatz t und am anderen Ende mit einem federnden Bogen ν versehen sind, welcher durch längsweises Aufspalten einer Feder u hergestellt ist, die auf die Anschlagschiene aufgeschraubt ist. Die andere Hälfte der aufgeschraubten Feder dient als Auflage und Vordermarke für den zu bedruckenden Bogen. Die Einstellung der Feder u auf den Schienen r entsprechend dem Bogenformat kann man nach einer Skala vornehmen. Ein über der Maschine angeordnetes Brett χ dient zur Aufnahme des unbedruckten Papierbogenstapels. Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Befindet sich der Typenwagen m beispielsweise in der Stellung gemäß Fig. 2, dann stehen die mit den Hebeln f verbundenen Exzenter nach oben; in dieser Stellung sind auch die Laufschienen i und der ganze Typenwagen m angehoben. In dieser Stellung legt man den Papierbogen so auf, daß er mit den Seitenrändern zwischen den Ansätzen t und den

Claims (1)

  1. Bogen v liegt, während seine vordere Kante an der Vordermarke w anliegt. Schiebt man nun am Handgriff ζ den Typenwagen m aus
    ' der Stellung gemäß Fig. 2 in die Stellung gemaß Fig. 3, dann wird die Walze ohne besondere Hilfsmittel lediglich durch Berührung mit den Ansätzen t in Drehung gesetzt und rollt somit ganz leicht über den Typensatz, ohne die Schrift zu verschmieren. Die Schienen r liegen, wie ersichtlich, nicht über der ganzen Breite des Setzrahmens auf, sondern nur eine ganz kurze Strecke an den beiden Enden, einmal um den Farbbanddruck aufzunehmen, andererseits um die Schienen nachgiebig zu machen, damit die Druckwalze bei Unebenheiten der Typen etwas Spiel erhält.
    Ist der Wagen m so weit zurückgeschoben,
    daß die Typen 0 die Walze b verlassen haben (Fig. 3), dann stößt der Wagen m an die Hebei f, dreht diese und legt somit die Exzenter g um, wodurch die Laufschienen i und mit ihnen der ganze Wagen m durch die eigene Schwere gesenkt werden. Die Stellung der Hebel wird dabei durch Anschlagstifte q begrenzt.
    Die Bogen ν und die Anschläge w, welche federnd sind, stehen so hoch, daß, selbst wenn der Typenwagen m gesenkt ist, diese den dazwischenliegenden Papierbogen noch etwas höher halten, als der unterste Punkt des Umfangs der Walze δ und die Greifer e1 und e2 liegen. Kommt der Wagen m nun in die Stellung gemäß Fig. 3, in welcher der Typenwagen m sich gesenkt hat, dann liegen die Anschlage w immer noch höher als die Greifer e1, e2.
    Wird nun der gesenkte Typenwagen wieder in die Stellung gemäß Fig. 2 gezogen, dann wird der fertig bedruckte Papierbogen von den Greifern e1, e2 erfaßt und so lange festgehalten, bis der Wagen die Endstellung gemäß Fig. 3 erreicht hat. In dieser Stellung befindet sich hinter dem Typenwagen ein freier Raum, durch welchen der Papierbogen in den Fangkasten s fallen kann.
    Weil der Papierbogen am hinteren Ende angehoben bleibt, bewirkt der beim schnellen Vorziehen des Typenwagens entstehende Luftzug das Anheben des Papierbogens vom Typensatz, so daß die fertige Schrift mit dem Farbband nicht mehr in Berührung kommt, also ein Verschmieren der Schrift durch das Farbband verhindert wird.
    Paten ϊ-Αν SPRU c H:
    Farbbanddruckmaschine mit ebenem Satz auf einem hin und her bewegten Wagen und festliegender Druckwalze, dadurch gekennzeichnet, daß der Typenwagen (m) am Ende seines Druckganges an Hebel ff) stößt, die mittels Exzenter (g) seine Laufschienen (i) tragen, wodurch der Wagen gesenkt wird, um den Papierbogen aus dem Bereich der Druckwalze zu bringen, dessen Hinterende aber durch einen Teil (v) der Anlegemarke (w) noch so hoch gehalten wird, daß es beim Rückgange des Typenwagens (m) in den Bereich der vor der Druckwalze fest angeordneten Greifer (e1, β2) gelangt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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