DE1896012U - Kraftfahrzeug. - Google Patents

Kraftfahrzeug.

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Publication number
DE1896012U
DE1896012U DER27141U DER0027141U DE1896012U DE 1896012 U DE1896012 U DE 1896012U DE R27141 U DER27141 U DE R27141U DE R0027141 U DER0027141 U DE R0027141U DE 1896012 U DE1896012 U DE 1896012U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor vehicle
vehicle according
vehicle
flap
entrance
Prior art date
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Expired
Application number
DER27141U
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Dipl Ing Ruf
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE1896012U publication Critical patent/DE1896012U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H7/00Armoured or armed vehicles
    • F41H7/02Land vehicles with enclosing armour, e.g. tanks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

RÄ.360147-20. SJi
Patentanwalt Dipl.-Phys. GERHARD LiEDL · 8 München 22, Steinsdorfstraße 22
Telefon 2?846i F^rnichteiber 05/22208
O 1694
Dipl.-Ing. Walter RUF , BOTTIGHOMT Landhaus am See, Kanton Ihurgau (SCHWEIZ)
Kraftfahrzeug
Die !Teuerung "betrifft ein Kraftfahrzeug mit gegen Schußeinwirkung abgedecktem Aus- und Einstieg und/oder mit einem Rammwerkzeug.
Die Praxis zeigte, daß sich Verbrecher, Geistesgestörte oder Banden bei ihrer Verfolgung oftmals in Gebäuden, Schuppen ο «.dgl, verbarrikadieren und sich aus denselben mit Hand-
feuerwaffen verteidigen. I-Js ist dann für die Polizeibeamten nur unter Lebensgefahr möglich, derartige Verteidigungsstellungen su stürmen. G-einäß der vorliegenden Feuerung soll dementsprechend ein Kraftfahrzeug vorgeschlagen werden, mittels deseen eine öffnung in die Verteidigungsstellung gerammt werden kann und das der Besatzung einen gegen Schußeinwirkung gedeckten Ausstieg ermöglicht·
Biese Aufgabe wurde gemäß der vorliegenden Neuerung dadurch gelöst, daß vor der Alis- und Einstiegsöffnung des Kraftfahrzeuges eine Klappe angeordnet ist, welche um eine über dem Einstieg etwa horizontal verlaufende Achse verschwenkbar ist, und bzw· oder daß an dem fahrzeug eine Hamms chiene angeordnet ist, die aus einer Ruhestellung in eine Harnstellung gebracht werden kann, in welcher sie über die Vorder- oder Rückseite des fahrzeuges hinausragt·
Es ist zwar bekannt, bei schweren Panzerfahrzeugen für militärische Zwecke Hairimwerkseuge anzubringen oder die Bugseite desselben selbst rammfähig auszubilden. Bei leichteren !Fahrzeugen, wie sie gemäß der oben erläuterten Aufgabenstellung in S'rage kommen, würde das Fahrzeug beim !lammen Schaden erleiden. Dadurch daß gemäß der !Teuerung eine Eamnschiene vorgesehen ist, kenn trotz der leichten Bauart des Fahrzeuges eine örtlich begrenzte, erhebliche Stoßeinwirkung ausgeübt werden,
die z.B. sum Aufsprengen von 'Türen, Fensterläden oder auch zur Zerstörung von Schuppen durchaus genügt. Das Fahrzeug wird dann mit seiner Aus- und Einstiegsöffnung so an die freigestoßene öffnung herangefahren, daß bei angehobener Klappe die Mannschaft gegen Schußeinwirlrung von oben gedeckt in dieselbe einsteigen kann.
G-eiaäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Aus- und Einstiegsöffnung mit der Klappe an einer Seite des Fahrzeuges angeordnet. Die Klappe ist zwecksiäßigerweise abgewinkelt»
Bevorzugt wird weiterhin, daß die Eamraschine auf dem Dach des Fahrzeuges angeordnet ist. Zweckmäßigerweise ist die Ramm— schiene um eine etwa vertikale Achse aus ihrer Ruhestellung in eine Eamnistellung nach vorne verschwenkbar.
"ü'ber das Dach des Fahrzeuges kann eine mit Blend- und Suchscheinwerfern und/oder mit leichten Waffen bestückte Panzerkuppel hinausragen. Das Fahrzeug ist zweckmäßigerweise wenigstens nach vorne und nach den Seiten hin gegen Beschüß mit Handfeuerwaffen gepanzert. Das Fahrzeug kann in an sich bekannter Vie is e einen Vierrad-Antrieb mit im rüctorärtigen Teil desselben angeordnetem Motor besitzen, wodurch sich eine günstige Platzverteilung für die Besatzung ergibt. Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn in an sich bekannter Weise mehrere
Periskope für den Pahrer vorgesehen sind, die ihm eine Sicht nach vorne und nach den Seiten hin ermöglichen. Die Eammschiene ist zweclanäßigerweise in verschiedene TJinkelstellungen relativ sur Horizontalen einstellbar. Vorzugsweise hat sie ein Boppel-S-Profil.
Auf den beiliegenden Zeichnungen sind bevorzugte Ausführungs~ formen des Gegenstandes der !Teuerung dargestellt.
Bs zeigen:
Pig. 1 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform de s Kraftfahrζeuges;
Pig. 2 eine Draufsicht auf das Kraftfahrzeug; Pig» 3 eine Vorderansicht des Kraftfahrzeuges; Pig. 4 eine Rückansicht des Kraftfahrzeuges;
Fig. 5 eine Seitenansicht einer abgewandelten Ausfiüirungsforiu;
Pig. 6 eine Draufsicht auf die abgewandelte Ausführungs~ form;
Pig, 7 eine Vorderansicht der abgewandelten Ausführungsform.
Das dargestellte Kraftfahrzeug "besitzt eine gepanzerte Karosserie 1, welche auf ein Vorderräder 2 und Hinterräder 3 "besitzendes Fahrgestell montiert ist. Die Vorderräder 2 und die Hinterräder 3 werden zweckmäßig erweise im Vierrad-Antrie"b yon einem im rückwärtigen Teil des Fahrzeuges untergebrachten Motor 4 angetrieben.
Das Fahrzeug besitzt einen keilförmig ausgebildeten Bug 5> der ein Wegräumen von leichteren Hindernissen ermöglicht. Über das Dach des Fahrzeuges hinaus ragt eine Panzerkuppel 6, die Blend- und Suchscheinwerfer 7 und leichte Waffen 8 aufnimmt .
An der Seite des Fahrzeuges ist eine Aus- und Einstiegsöffnung vorgesehen, welche von einer Klappe 9 verschlossen ist. Die Klappe 9 ist, wie dies besonders aus den Figuren 4 und 7 ersichtlich ist, abgewinkelt· Fährt nan mit dem Fahrzeug parallel zur Häuswand an eine Eingangstür heran, so deckt die ausgeschwenkte Klappe 9 die Besatzung gegen Beschüß beispielsweise aus einem oberen Fenster bein Ausstieg aus dem Fahrzeug und beim öffnen der ri!ür s.B. mittels Nachschlüsseln.
Auf dem Dach des !Fahrzeuges ist "bei der Ausführungsform gemäß den !Figuren 1 bis 4 eine Hamaschieηe IO angeordnet, welche in ihrer Ruhestellung mit dem rückwärtigen Ende des Fahrzeuges abschließt, so daß sie nicht stört und ini normalen Verkehr -auch keine Gefahrenquelle bildet. Zum Einsatz wird sie um eine Tertikaie Drehachse 11 nach vorne verschwenkt, wobei sie dann auf dein Ständer 12 aufliegt. Sie kann durch entsprechende Einstellung des Ständers 12 gegen die Horizontale geneigt werden, so daß also ihr vorderes Ende gene,u in die zum Räumen einer bestimmten Stelle erforderlichen Höhe gebracht werden kann*
Dem Paiirer des Fahrzeuges sind Periskope 13 zugeordnet, die eine Sicht nach vorne und nach der Seite hin. ermöglichen.
Die in !ig. 5 bis 7 dargestellte Ausfülirungsforin unterscheidet sich toil der in den figuren 1 bis 4 dargestellten Ausfüh— rungs form dadurch, cl&ß die Haiiinis elil&ne 10 weggelassen ^nirde und daß eine andere Platzverteilung für die Mannschaft gewählt wurde.
Das i'ahrseug eignet sich besonders für Polizeizwecke, Us hat viele Torteile beim JJinsata gegen Verbrecher, Aufruhr, Banden usw»

Claims (11)

RA. 360147*20.5.64 S phut ggjis prüclie
1. Kraftfahrzeug mit gegen Schußeinwirlzung abgedecktem Aus«
und Einstieg und/oder mit einen IlairaiiwerkEeug, dadurch gekennzeichnet, daß Tor der Aus- und Einstiegsöffnung eine Klappe (9) angeordnet ist, welche um eine über den Einstieg etwa horizontal verlaufende Achse verschwenkbar ist und bzw. oder, daß an dein Fahrzeug eine liamHscliiene (IG) eingeordnet ist, die aus einer Ruhestellung in eine KaBins te llung gebracht werden kann, in welcher sie über die Yorder- oder Rückseite des fahrzeuges hinausragt·
2« Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aus- und Einstiegsöffnung mit der Klappe (9) an einer
Seite des !Fahrzeuges angeordnet ist.
3. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (9) abgewinkelt ist.
4. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Saum schiene (10) auf dem Dach des !Fahrzeuges angeordnet ist,
5.Kraftfahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Sammschiene (10) um eine etwa, vertikale Achse axis ihrer
!Ruhestellung in eine Eaamsteilung nach vorne verschwenkbar ist.
6. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über das !Dach des Fahrzeuges eine mit Elend- und Suchscheinwerfern (7) und/oder mit leichten Waffen (S) bestückte Pans erkuppe1 (6) hinausragt.
7. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrzeug wenigstens nach vorne und nach den Seiten hin gegen 3eschuß mit Handfeuerwaffen gepanzert ist.
3. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrzeug in an sich bekannter Weise einen Vierradantrieb mit im rückwärtigen Teil desselben angeordneten Kotor (4) be,sitzt.
9. ICraftfa.hrseug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise mehrere Periskope (13) für den Fahrer vorgesehen sind, die ihm eine Sicht nach vorne und nach aen Seiten hin ermöglichen.
10. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hai-mischiene (10) in verschiedene Winkelstellungen relativ zur Horizontalen einstellbar ist.
11. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die EaiiiLischiene (10) ein Doppe 1-T-Profil hat.
DER27141U 1963-10-02 1963-10-02 Kraftfahrzeug. Expired DE1896012U (de)

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DER27141U DE1896012U (de) 1963-10-02 1963-10-02 Kraftfahrzeug.

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DER27141U DE1896012U (de) 1963-10-02 1963-10-02 Kraftfahrzeug.

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DE1896012U true DE1896012U (de) 1964-07-02

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ID=33179262

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