DE1891159U - Befestigungsvorrichtung fuer wand- und deckenverkleidungen. - Google Patents
Befestigungsvorrichtung fuer wand- und deckenverkleidungen.Info
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Description
PATENTANWÄLTE
DR. ING. A. VAN DERWERTH DR. FRANZ LEDERER
21 HAMBURG-HARBURG 8 MÜNCHEN 8
WILSTOBFER STR. 3 2 - TEL. (04 11) 77 08 61 LUC.LE-GRAHN-STR. 22 - TEL. (O8 1 1>
44 08 46
München., den 23. Dezember I963
Anmelder: Georg Linsmayer, München 8, Berg-am-Laimstr. 73 und
Friedrieh Vissing, München 5, Ehrengutstr. 17
Befestigungsvorrichtung für Wand- und Deckenverkleidungen
Gegenstand der !Teuerung ist eine Befestigungsvorrichtung für
Wand- und Deckenverkleidungen.
Wand- und Deckenverkleidungen aus Holz oder auch aus Kunststoff erfreuen sich in letzter Zeit einer steigenden Beliebtheit. Zu
diesem Zweck werden insbesonders sogenannte Profilbretter verwendet,
die auf der einen Seite mit einer lut und auf der anderen Seite mit einer leder ausgestattet sind und auf diese Weise
ineinander geschoben werden.
Die Befestigung dieser Bretter an den Decken oder Wänden soll selbstverstä ndlich unsichtbar sein. Bislang ist es üblich, diese
Profilbretter durch einen verdeckten schrägen Hagel anzunageln, der meist in der lut versenkt wird. Dieser Hagel hält das
Brett, in dessen Hut er eingetrieben wird, jedoch nicht das anliegende Brett, welches mit seiner leder in die Hut eingeschoben
wird. Durch diese Hagelung werden die Bretter oft erheblich beschädigt, ohne daß eine sehr feste Halterung durch den relativ
dünnen Nagel erreicht wird. Sobald man dickere Hagel verwendet, besteht die erhöhte Gefahr einer Spaltung des Holzes, wobei insbesonders
der die Hut bildende Teil leicht abgespalten wird.
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DEUTSCHE BANK AG., HARBURG 66/11552 POSTSCHECK: HAMBURG 117320
Auch ist die schräge Uagelung nicht einfach durchzuführen.
Diese Nachteile,werden durch die neuerungsgemäße Befestigungsvorrichtung
vollständig überwunden.
Feuerungsgemäß wird ein Metallbügel, vorzugsweise aus Hartblech, vorgeschlagen, der aus einem in Z-Form abgewinkelten,
im wesentlichen rechteckförmigen Metallstück besteht, wobei
der senkrechte Mittelteil an beiden Seiten einen von der Außenkante aus schräg nach oben bis zu der Biegekante, mit
der der senkrechte Mittelteil in den oberen waagrechten Teil übergeht, verlaufenden Einschnitt aufweist und die dadurch
gebildeten, in den oberen Teil übergehenden dornartigen Stücke in der Ebene in rückwärtig-iger Yerlängerung des waagrechten
oberen Teiles liegen.
Durch diese Befestigungsvorrichtung wird die Verkleidung selbst
praktisch überhaupt nicht beschädigt. Der untere Teil des in Z-Form abgewinkelten Stückes liegt an der Unterlage an, während
der obere waagrechte Teil in die lut des einen Profilbrettes eingreift und dieses mit der ganzen Fläche des oberen Teiles
'hält. Beim Anschieben des zweiten Profilbrettes, wobei die Feder dieses Brettes in die Hut des ersten Brettes greift, dringen
die dornartigen Stücke der Befestigungsvorrichtung ein kleines
Stück in das zweite Profilbrett unterhalb der Feder des Brettes ein und geben gleichzeitig diesem Brett einen Halt.
Die Neuerung wird an Hand der beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben. In den Zeichnungen ist:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht der neuerungsgemäßen Befe
stigungsvorrichtung;
Figur 2 stellt eine seitliche Ansicht im Schnitt der Heuerung
dar;
Figur 5 zeigt perspektivisch die Wirkungsweise der neuerungsgemäßen
Befestigungsvorrichtung;
—3—
Figur 4 zeigt eine Seitenansicht der neuerungsgemäßen Befest
igungsvorriohtung zur Befestigung nicht an der
Fläche unterhalb der Verkleidung, sondern einer dazu senkrechten Fläche;
Figur 5 zeigt eine Ansicht der Neuerung .gemäß;. . Figur 4 von
rückwärt s;
Figur 6 zeigt die Befestigungsvorrichtung gemäß Figuren 4 und 5 in perspektivischer Ansicht.
Aus Figuren 1 und 2 ist die Z-Form des Metairbügels mit dem oberen waagrechten !Teil 1, dem mittleren senkrechten Seil 2
und dem unteren waagrechten Teil 3 zu ersehen. Der senkrechte Mittelteil 2 ist an "beiden Seiten von der Außenkante aus
schräg nach oben bis zu der Biegekante 5, mit der der senkrechte Mittelteil 2 in den oberen waagreehten Teil 1 übergeht,
mit einem Einschnitt versehen, so daß an jeder Seite ein dornartiges Stück 4a und 4b mit scharfer Spitze entsteht.
Diese dornartigen Stücke sind aus der Ebene des senkrechten Mittelteiles herausgebogen und befinden sich in der waagreehten
Ebene des oberen Teiles 1 in gegenüber dem senkrechten Mittelteil 2 rückwärtiger Verlängerung des waagreehten oberen
Teiles 1.
Wenn der obere waagrechte Teil 1 nach vorn zu spitz zugeschnitten ist, kann er ebenfalls als Dorn wirken.
Wenn in der vorliegenden Beschreibung die Bildungsweise des neuerungsgemäßen Metallbügels angesprochen ist, so ist dies
nur geschehen, um den Metallbügel selbst einfacher beschreiben zu können, ohne daß damit eine Vorschrift für die Herstellung
gegeben ist. So wird selbstverständlich bei der Herstellung der dornartigen Stücke 4a und 4b der seitliche
Einschnitt zu ihrer Bildung vor der Abwinkelung des Metallstückes zur Z-Form vorgenommen werden, so daß die domartigen
Stücke von Anfang an in der Ebene des waagreehten oberen Teiles liegen.
Der MetallMgel wird an seiner Unterlage am einfachsten durch
Kagelung "befestigt. Hierfür ist in dem unteren Seil 3 ein Loch
7 Torgesehen, welches vorzugsweise durch teilweisen Ausschnitt eines dreieckfSrmigen Teiles 8 gebildet ist, wobei dieser dreieekförmige
Teil 8 mit einer seiner 3 Kanten noch an dem unteren Teil 3 angelenkt bleibt und aus der Ebene des unteren Teiles
3 herausgebogen ist unter Bildung eines senkrecht zu der Anlagefläche stehenden Domes. Diese Ausführungsform hat den Yorteil,
daß die neuerungsgemäße Befestigungsvorrichtung zunächst einfach an die Unterlage angedrückt werden kann und einen vorläufigen
Halt findet und die Hand zur lagelung frei wird.
In ligur 3 ist gezeigt, wie die Befestigungsvorrichtung gemäß
vorliegender Feuerung benutzt wird. Der obere Teil 1 des Metallbügels legt sich in die Mit des einen Brettes, während der
untere Teil 3 an der Unterlage anliegt. Die dornartigen Stücke 4a und 4b dringen beim Anschieben des nächsten Brettes in das
Heisch unterhalb der Jeder ein und geben so gleichzeitig dem zweiten Brett einen Halt. Ton außen, in der Zeichnung also von
oben, ist die Befestigungsvorrichtung überhaupt nicht sichtbar.
Oft werden die Wand- und Deckenverkleidungen nicht an flachen Unterlagen angebracht, sondern an in Abstand voneinander liegenden
Balken oder dergleichen. Es ist dann nicht notwendig, die Befestigungsvorrichtungen an der !lache anzubringen, an
der die Verkleidung aufliegt, sondern sie kann dann vorzugsweise an den seitlichen !lachen des Balkens befestigt werden.
Dadurch wird insbesonders die Anbringung an Decken vereinfacht, da die ETagelung nicht von unten nach oben erfolgen muß. Die
Befestigungsvorrichtung kommt mit ihrem unteren Teil 3 dann nicht unter das nächste Brett zu liegen, was unter Umständen
auch von Vorteil sein kann, obwohl die flachen Metallbügel im allgemeinen überhaupt nicht störend wirken.
Mir diese seitliehe Befestigung liegt ein Teil des unteren Teiles
3 in der Ebene des mittleren Teiles 2 und der restliche Teil des unteren Teiles 3 senkrecht zu der Ebene des Mittelteiles 2
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und gleichzeitig senkrecht zu der Ebene des oberen Teiles 1. Diese Ausbildung kann am besten beschrieben τ/erden, indem man
sich eineMöglichkeit ihrer Herstellung Tor Augen hält. Ein
rechteckförmiges Stück Metallblech wird unter Bildung des oberen
Teiles 1 abgewinkelt, nachdem durch seitliche schräge Einschnitte im Mittelteil 2 die dornartigen Stücke 4a und 4b gebildet wurden,
die dann bei der Abwinkelung mit in die Ebene des waagrechten oberen Teiles 1 gehen. Auf der Seite des einen dornartigen Stückes,
z.B. 4a}wird dann der Mittelteil bis etwa zur Hälfte ausgeschnitten,
wobei eine neue Kante 9 entsteht, die dem Mittelteil 2 gegenüber
dem abgeschnittenen Teil seitlich abschließt. Diese Kante 9 steht vorzugsweise senkrecht auf der Kante 5» die den v/aagrechten
oberen Teil mit dem senkrechten Mittelteil verbindet. Der sich bis dahin noch in der Ebene des senkrechten Mittelteiles
2 befindliche untere Teil 3 wird dann an der dem Ausschnitt gegenüberliegend®. Seite, also hier an der Seite des Dornes 4b,
in einem Abstand von dem Mittelteil 2 mit einem Einschnitt 10 versehen. Dieser Einschnitt erstreckt sich bis zu der gedachten
Verlängerung 11 der Kante 9 und liegt vorzugsweise parallel zur Kante 5. Der untere Teil 3 kann dann um die Verlängerung 11 als
Achse Lim 90 ° gedreht werden, so daß er senkrecht auf der Ebene
des Mittelteiles 2 und auch senkrecht zu der Ebene des oberen Teiles 1 steht. Hierbei bleibt ein Stück 3a
des unteren Teiles 3, welches oberhalb des Einschnittes 10 liegtj in der Ebene des Mittelteiles 2.
Die eben beschriebene Befestigungsvorrichtung kann mit dem unteren Teil 3 an der Seitenfläche eines Ba,lkens befestigt werden,
wobei die Kante 9 an der Seitenfläche des Balkens anliegt und der obere Teil 1 bügeiförmig in der Hut der Verkleidung,
auch oberhalb des Balkens eingreift.
Ss kann von Vorteil sein, die obere Ecke des unteren Teiles 3
an der Seite des weggeschnittenen Mittelteiles zur Abrundung abzuschneiden.
Sollen die dornartigen Stücke 4a und 4b länger sein als der
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Mittelteil 2, was insbesondere bei du nnen Hölzern, d.h. bei
solchen, bei denen die die Nut bildenden Teile dünn sind, der Pail sein kann, so kann der Einschnitt zur Bildung der dornartigen
Stücke bereits im unteren Teil 3 einsetzen, wodurch nur ein unwesentliehes Stück des unteren Teiles verloren geht,
die dornartigen Stücke jedoch beträchtlich verlängert werden können.
"Wie bereits eingangs erwähnt, ist es selbstverständlich, daß
die neuerungsgemäße Befestigungsvorrichtung nicht nur zur Befestigung von Verkleidungen aus Holz angewendet werden kann,
sondern gleicherweise für solche aus Kunststoff und dergleichen.
Claims (5)
1. Befestigungsvorrichtung für Wand- und Deckenverkleidungen
aus Holz oder Kunststoff, insbesonders solche mit Hut und Feder, in IOrm eines Metallbügels, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bügel aus einem in Z-form abgewinkelten, im wesentlichen rechteckförmigen Metallstück besteht, wobei der senkrechte
Mittelteil (2) an beiden Seiten einen von der Außenkante aus schräg nach oben bis zu der Biegekante (5), mit der der
senkrechte Mittelteil (2) in den oberen waagrechten !eil
(l) übergeht, verlaufenden Einschnitt aufweist und die dadurch
gebildeten, in den oberen Teil übergehenden dornartigen Stücke:. (4a und 4b) in der Ebene in rückwärtiger Verlängerung
des waagrechten oberen Teiles (l) liegen.
2. Befestigungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem unteren waagrechten Teil (3) ein Loch (7) unter teilweisem Ausschnitt eines dreieckförmigen Teiles
(8) gebildet ist, wobei der dreieckförmige Teil (8) mit einer seiner drei Kanten noch an dem unteren Teil (3) befestigt,
jedoch senkrecht nach unten abgewinkelti'.ist unter Bildung eines senkrecht zum unteren Teil (3) stehenden
Dornes.
3. Ausführungsform einer Befestigungsvorrichtung gemäß einem der vorgehenden Ansprüche, wobei ein Teil des unteren Teiles
(3) in der Ebene des mittleren Teiles (2) liegt und der restliche Teil des unteren Teiles (3) senkrecht zu der
Ebene des Mittelteiles (2) und senkrecht zu der Ebene des oberen Teiles (l) steht, dadurch gekennzeichnet, daß der
Mittelteil (2) an der Seite des einen Domes (4a) nach dessen Bildung teilweise weggeschnitten ist, unter Bildung einer
den Mittelteil (2) seitlich abschließenden Kante (9), die senkrecht auf der zwischen Mittelteil (2) und oberen
Teil (1) befindlichen Kante (5) steht, der untere Teil (3)
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an der Seite des anderen Dornes (4b) in einem Abstand vom
Mittelteil (2) einen Einschnitt (10) aufweist, der sich bis zu der gedachten Verlängerung (11) der Kante (9) erstreckt,
und der untere Teil 3 mit Ausnahme seines über dem Einschnitt (10) liegenden und sich in der Ebene des Mittelteiles (2)
befindlichen Teiles (3a) um die zwischen Kante (9) und Einschnitt (10) liegende Verlängerung (11) um 90 G-rad gedreht
ist, so daß er senkrecht auf der Ebene des Mittelteiles (2) steht.
4. Befestigungsvorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Seite des weggeschnittenen Mittelteiles (2) auch die obere Ecke des unteren Teiles (3) abgeschnitten
ist.
5. Befestigungsvorrichtung gemäß einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Binschnitie zur
Bildung der dornartigen Stücke (4a und 4"b) außen bereits
im unteren Teil (3) einsetzen.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963L0036096 DE1891159U (de) | 1963-12-23 | 1963-12-23 | Befestigungsvorrichtung fuer wand- und deckenverkleidungen. |
| NL6413970A NL6413970A (de) | 1963-12-23 | 1964-12-02 | |
| BE656946A BE656946A (de) | 1963-12-23 | 1964-12-10 | |
| DK633664A DK111845B (da) | 1963-12-23 | 1964-12-23 | Metalbøjle til fastgørelse af væg- eller loftbeklædningselementer, samt fremgangsmåde til fremstilling af bøjlen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963L0036096 DE1891159U (de) | 1963-12-23 | 1963-12-23 | Befestigungsvorrichtung fuer wand- und deckenverkleidungen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1891159U true DE1891159U (de) | 1964-04-16 |
Family
ID=7267354
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963L0036096 Expired DE1891159U (de) | 1963-12-23 | 1963-12-23 | Befestigungsvorrichtung fuer wand- und deckenverkleidungen. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1891159U (de) |
| DK (1) | DK111845B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8902112U1 (de) * | 1989-02-22 | 1989-04-20 | Beitat, Lothar, 6335 Lahnau | Element zum Befestigen von wärmedämmenden oder schallschluckenden Platten an einer Wand, Decke o.dgl. |
| DE202008000532U1 (de) * | 2008-01-11 | 2009-02-19 | JOMA Dämmstoffwerk GmbH | Fixiereinrichtung und Wärmedämmverbundsystem |
-
1963
- 1963-12-23 DE DE1963L0036096 patent/DE1891159U/de not_active Expired
-
1964
- 1964-12-23 DK DK633664A patent/DK111845B/da unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8902112U1 (de) * | 1989-02-22 | 1989-04-20 | Beitat, Lothar, 6335 Lahnau | Element zum Befestigen von wärmedämmenden oder schallschluckenden Platten an einer Wand, Decke o.dgl. |
| DE202008000532U1 (de) * | 2008-01-11 | 2009-02-19 | JOMA Dämmstoffwerk GmbH | Fixiereinrichtung und Wärmedämmverbundsystem |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DK111845B (da) | 1968-10-14 |
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