DE189082C - - Google Patents
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- DE189082C DE189082C DENDAT189082D DE189082DA DE189082C DE 189082 C DE189082 C DE 189082C DE NDAT189082 D DENDAT189082 D DE NDAT189082D DE 189082D A DE189082D A DE 189082DA DE 189082 C DE189082 C DE 189082C
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- wood
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A46—BRUSHWARE
- A46D—MANUFACTURE OF BRUSHES
- A46D3/00—Preparing, i.e. Manufacturing brush bodies
- A46D3/04—Machines for inserting or fixing bristles in bodies
- A46D3/042—Machines for inserting or fixing bristles in bodies for fixing bristles using an anchor or staple
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Brushes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
'.;"- M 189082.-KLASSE
9. GRUPPE
Es ist bekannt, Bürsten, Pinsel u. dgl. in der Weise herzustellen, daß aus einer gepreßten
Borstenmasse gleichzeitig mehrere Borstenbüschel durch Druck von oben nach unten herausgeschoben und in die entsprechenden
Löcher des unterhalb der Borstenmasse gelagerten Bürstenholzes eingeführt werden. Wie ferner bekannt ist, dienen zur
Herausnahme der Borstenbüschel gemeinsam
ίο bewegte Stempel, deren ausgehöhlte Enden
die Büschel aus der Borstenmasse ausstechen und während der Verschiebung aufnehmen.
Damit stimmt die Erfindung überein.
Abweichend von der Erfindung aber werden bei dem vorhandenen Verfahren die Borstenbüschel
an der Oberseite des Bürstenholzes eingeführt und durch die durchgehenden Löcher des Holzes so hindurchgesteckt, daß
sie in entsprechender Länge jenseits des Bürstenholzes aus diesem wieder hervortreten.
Das derartige Einbringen der Borstenbüschel in das Bürstenholz besitzt aber einen erheblichen
Nachteil. Da die Löcher des Bürstenholzes nicht weiter sein dürfen als die Stärke
der Borstenbüschel beträgt, so können die Enden der Stempel in diese Löcher nicht
eintreten; sie stehen vielmehr am Ende ihrer Abwärtsbewegung an der Oberseite des
Bürstenholzes auf. Werden nun die Stempel ■30 wieder hochgeführt, so stehen die vorher
durch die Aushöhlungen der Stempel aufgenommenen oberen Teile der Borstenbüschel
an der Oberseite des Bürstenholzes hervor und müssen besonders eingeklopft oder abgeschnitten
werden, um eine glatte Oberfläche der Bürste zu erzielen. Das ist um so hinderlicher,
als die hervorstehenden Teile der Borstenbüschel an der Bürstenoberseite verhältnismäßig
lang sind, da sie der Tiefe der Stempelaushöhlungen entsprechen und eine gewisse Mindesttiefe dieser Höhlungen für
die Bildung der Borstenbüschel bei. Beginn des Arbeitsvorganges stets erforderlich ist, anderenfalls
das Herausschieben der abgestochenen Büschel aus der Borstenmasse nicht glatt vor sich geht.
Obiger Ubelstand wird durch die Erfindung beseitigt. Diese besteht darin, daß mittels
der bekannten Stempel die Borstenbüschel an der Unterseite des Bürstenholzes in das letztere
eingeführt werden, wobei der bei der fertigen Bürste außerhalb des Bürstenholzes
befindliche Teil der Borstenbüschel durch die Aushöhlungen der Stempel aufgenommen
wird und nur der zur Befestigung im Bürstenholz dienende Teil der Borstenbüschel in die
Löcher des Bürstenholzes eintritt. Die Borstenbüschel gelangen daher nicht bis zur Oberseite
des Bürstenholzes, und das Hervorstehen nicht wirksamer Teile derselben ist vermieden. Mit dem Einstecken der Borstenbüschel
in die zweckmäßig mit Klebmasse ausgestrichenen Bürstenholzlöcher ist somit die Herstellung der Bürste vollendet, ohne
daß eine Nachbearbeitung der Borstenbüschel erforderlich ist.
Die Zeichnung veranschaulicht eine zur Ausführung des Verfahrens dienende Vor-
richtung im Schnitt vor und nach dem Arbeitsgang.
Die Borstenbüschel werden, wie an und für sich bekannt, aus einer in einem Rahmen a
zusammengepreßten Borstenmasse b mittels der an ihren unteren Enden ausgehöhlten
Stempel c herausgenommen und in die Löcher d des unter der Borstenmasse befindlichen
Bürstenholzes e eingeführt. Gemäß der Erfindung wird das Bürstenholz, mit der Unterseite
nach oben gekehrt, in die an sich bekannte Fassung f, g eingesetzt, so daß beim
Niedergehen der Stempel die Borstenbüschel in den unteren Teil des Bürstenholzes eindringen
und nur so weit in das Bürstenholz eingeführt werden, als zu ihrer Befestigung darin notwendig ist. Die Löcher d sind gemäß
bei dem gezeichneten Ausführungsbei
spiel nur bis zu einer gewissen Tiefe in das Bürstenholz eingelassen. Das Festhalten der 20
Borstenbüschel im Bürstenholz wird durch Auskleiden der
mittel bewirkt.
mittel bewirkt.
Löcher d mit einem Kleb-
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zum Einführen von Borstenbüscheln in Bürstenhölzer, bei welchem aus einer gepreßten Masse aufrechtstehender Borsten mittels ausgehöhlter Stempel die Büschel herausgenommen und in die Bürstenfassung eingesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Befestigung im Bürstenholz dienenden Fußenden der Borstenbüschel an der Unterseite des Bürstenholzes eingeführt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE189082C true DE189082C (de) |
Family
ID=452659
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT189082D Active DE189082C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE189082C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2849510A1 (de) * | 1978-11-15 | 1980-06-04 | Zahoransky Anton Fa | Buerstenherstellungsmaschine sowie verfahren zum herstellen von buersten |
-
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- DE DENDAT189082D patent/DE189082C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2849510A1 (de) * | 1978-11-15 | 1980-06-04 | Zahoransky Anton Fa | Buerstenherstellungsmaschine sowie verfahren zum herstellen von buersten |
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