DE187274C - - Google Patents
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- DE187274C DE187274C DENDAT187274D DE187274DA DE187274C DE 187274 C DE187274 C DE 187274C DE NDAT187274 D DENDAT187274 D DE NDAT187274D DE 187274D A DE187274D A DE 187274DA DE 187274 C DE187274 C DE 187274C
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01K—MEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01K5/00—Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material
- G01K5/02—Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a liquid
- G01K5/04—Details
- G01K5/06—Arrangements for driving back the liquid column
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- Measuring And Recording Apparatus For Diagnosis (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 187274 KLASSE 42«. GRUPPE
verlaufende Achse.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Juni 1906 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Zurücktreiben des Quecksilbers
bei ärztlichen Thermometern durch Schleudern des Instrumentes um senkrecht zur Thermometerachse
stehende Arme und besteht in der Anwendung von neuen Mitteln zu diesem bekannten Zweck.
Das Schleudern wird in der Weise bewirkt, daß man zwei am Thermometer befestigte
ίο Arme zwischen den Fingern festhält und das
Thermometer um die Arme als Achse schwingt, und zwar mit solcher Geschwindigkeit, daß
infolge der Wirkung der Zentrifugalkraft wenige Umdrehungen genügen, um das
Quecksilber über der Einschnürung der Kapillare nach der Kugel des Thermometers zu
treiben.
Die zur Drehung des Instruments dienenden Arme können entweder mit dem Thermometer
aus einem Stück bestehen oder aber sie sind an der zur Aufbewahrung des Instruments
dienenden Hülse befestigt und können endlich an einer besonderen Hülse sitzen, die nur zeitweise mit dem Instrument
verbunden wird und insbesondere in solchen Fällen Verwendung findet, wo eine Hülse
zur Aufbewahrung des Thermometers nicht benutzt wird.
Zur Veranschaulichung des Erfmdungsgegenstandes dienen die beiliegenden Zeichnungen.
Fig. ι zeigt die Ausführungsform, bei der die Arme unmittelbar mit dem Thermometer
verbunden sind, Fig. 2 ist eine Seitenansicht einer Thermometerhülse mit daran angebrachten
Armen, Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform der Anordnung nach Fig.2,
Fig. 4 ist eine Einzelansicht in größerem Maßstabe und Fig. 5 ein Thermometer, an
welchem die Arme mittels einer besonderen Hülse angebracht sind.
Wenn die Arme unmittelbar am Thermometer selbst sitzen, so kann dieses die aus
Fig. ι ersichtliche Gestalt haben; b sind die beiden in einer Geraden liegenden Arme, die
rechtwinklig zu dem Thermometer α stehen; die Arme sind gerade so lang, daß man sie
bequem zwischen den Fingern und dem Daumen festhalten kann.
Anstatt an dem Thermometer selbst zu sitzen, können die Arme aber, wie aus Fig. 2
ersichtlich, an der zum Aufbewahren des Thermometers dienenden Hülse e fest angebracht
sein. Einer. der Arme ist zweckmäßig mit Furchen versehen oder sonst gerauht,
wie bei f ersichtlich, so daß er den Fingern einen besseren Halt gibt, wenn man die Hülse
in Drehung versetzen will; der andere Arm kann mit einer sich lose drehenden Hülse g
versehen sein, die bei der Drehung als Führung dient.
Fig. 3 und 4 zeigen eine Anordnung, bei der die Arme f und g bei h gelenkig mit
der Hülse e verbunden sind und in ähnlicher Weise wie die Klingen eines Federmessers
unter Federdruck stehen, so daß sie entweder
rechtwinklig zur Hülse festgestellt werden, oder, wenn sie nicht benutzt werden, sich
seitlich an diese anlegen können. Zu diesem Zweck ist das innere Ende der Arme rechtwinklig
gestaltet und mit einer Schulter^' (Fig. 4) versehen, während eine Blattfeder k,
die bei / mit der Hülse verbunden ist, mit ihrem freien Ende gegen das Ende des Armes drückt; die Schulter j verhindert
hierbei, daß die Arme sich nach außen über die rechtwinklige Lage zur Hülse g hinausverschieben.
Wenn eine Hülse für das Instrument nicht benutzt wird und dieses auch nicht unmittelbar
mit den Armen verbunden ist, so kann man eine Anordnung benutzen, wie sie
durch Fig. 5 veranschaulicht wird. Hier sind die Arme, die wie in Fig. 2 dargestellt
gestaltet sein können, mit einem Hals oder einer Hülse m verbunden, die zweckmäßig
aus einem geschlitzten Metallring besteht, der sich fest um das Thermometerrohr α anlegt.
Das Thermometer kann allenfalls mit einem Bund oder Anschlag η versehen sein, der
verhindert, daß es bei der Drehung unter der Wirkung der Zentrifugalkraft sich von der
Hülse m frei macht. Selbstverständlich können die Arme auch in diesem Falle entsprechend
der Anordnung nach Fig. 3 und 4 zusammenlegbar eingerichtet sein.
Es ist auch ersichtlich, daß die zuletzt beschriebene Anordnung ebenso wie in Verbindung
mit dem Thermometer auch in Verbindung mit einer Thermometerhülse, wie sie in der Regel für Fieberthermometer benutzt
werden, Anwendung finden kann. Damit die Zentrifugalkraft das Quecksilber sicher nach
der Kugel zurücktreibt, soll die Drehungsachse nach dem oberen Ende des Thermometerrohrs
zu liegen, und wenn die Arme an der Hülse sitzen, so können sie auch an dem Deckelteil anstatt, wie aus der Zeichnung
ersichtlich, an der Hülse selbst angebracht sein. In jedem Falle empfiehlt es
sich, das Gewicht des Quecksilberbehälters c auszugleichen, indem man am entgegengesetzten
Ende des Thermometers bezw. der Hülse ein Gegengewicht anbringt; hierdurch wird eine ruhige und zugleich schnelle Drehbewegung
erzielt, weil so der Schwerpunkt des Ganzen annähernd mit der Drehungsachse zusammenfällt. In den Fig. 1 und 5 wird
der Gewichtsausgleich dadurch erzielt, daß das obere Ende des Thermometerrohres mit
einer Verdickung 0 versehen ist, während in den Fig. 2 und 3 der Deckel ρ der Hülse
verlängert und durch Ausgießen mit Blei oder dergl. beschwert ist.
Claims (6)
- Patent-Ansprüche:I. Vorrichtung zum Zurücktreiben des Quecksilbers bei ärztlichen Thermometern durch Schleudern des Instruments um eine rechtwinklig zu seiner Längsachse verlaufende Achse, dadurch gekennzeichnet, daß die als Achse dienenden Arme an der Thermometerhülse festsitzen, wobei beim Schleudern die Finger als Lager für die Arme dienen.
- 2 . Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme unmittelbar am Thermometer befestigt sind.
- 3. Ausführungsform der Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme an einem besonderen, zweckmäßig geschlitzten Ring sitzen, mittels dessen sie an dem Thermometerrohr oder der Hülse befestigt werden können.
- 4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Arme gerauht ist, während der andere eine Hülse besitzt, die als Lager bei der Drehung des Instruments bezw. seiner Hülse dient.
- 5. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme gelenkig angebracht sind, so daß sie nach unten geklappt werden können, wobei die Feststellung in den beiden Endlagen mit Hilfe einer Blattfeder und Schulter erfolgt.
- 6. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Bund oder Ring am Thermometerrohr zur Sicherung der Lage des übergeschobenen Ringes.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE187274C true DE187274C (de) |
Family
ID=450981
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT187274D Active DE187274C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE187274C (de) |
-
0
- DE DENDAT187274D patent/DE187274C/de active Active
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