DE186880C - - Google Patents

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DE186880C
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ammonia
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01GCOMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
    • C01G1/00Methods of preparing compounds of metals not covered by subclasses C01B, C01C, C01D, or C01F, in general

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Herstellung von Metallammoniumverbindungen, besonders von Kupferoxydammoniak, mittels der in an sich bekannter Weise die Ammoniakflüssigkeit mit Luft gemischt in beständig wechselnde Berührung mit dem Metall gebracht wird.
Der Vorteil der neuen Einrichtung besteht darin, daß gleichzeitig mit der Einpressung
ίο der Luft in die das Metall enthaltende Ammoniakflüssigkeit die über deren Spiegel befindlichen Ammoniak- und Wasserdämpfe verdrängt und der in die Flüssigkeit einzudrückenden Luft wieder zugeführt werden, so daß die Ammoniakdämpfe in beständigem Kreislauf zusammen mit der Luft zur Einwirkung auf das Metall gelangen; ferner wird durch.die Einrichtung bewirkt, daß das Gemisch von Luft und Ammoniak vor Eintritt in die das Metall enthaltende Flüssigkeit mit einem Teil derselben gemischt und diese Mischung in feiner Zerteilung durch die übrige Flüssigkeit gedrückt wird, so daß eine möglichst vollkommene Mischung erzielt wird.
Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Anordnung der neuen Einrichtung dar.
Der Reaktionsbehälter 1 ist oben mit einer einen Hahn 3 enthaltenden Leitung 2 versehen, welche Leitung andererseits unten in den Kondensator 5 einmündet. Dieser stellt zweckmäßig einen mit Koks gefüllten Zylinder dar, dessen Boden durch einen Injektor 6 und das Rohr 7 mit dem oberen Ende eines Gefäßes 8 verbunden ist, wobei das in das Gefäß 8 mündende Rohrende zweckmäßig einen Zerstäuber bildet.
Der Kondensator 5 ist oben durch eine Leitung 17 einem mit Schwimmerventil versehenen Behälter 21 angeschlossen, welcher durch einen Rohrstutzen 18 mit dem unteren Teil des Gefäßes 8 verbunden ist; dieses hat ferner unten eine Zuleitung für Preßluft 9 sowie oben eine zu dem Injektor 11 führende Leitung 10; der Injektor ist durch einen Stutzen 12 an den oberen Teil der Reaktionskolonne I und durch das Rohr 13 an den unteren Teil derselben angeschlossen. Dicht über der Einmündung des Rohres 13 in den Reaktionsbehälter 1 hat diese einen gelochten Bodeni4, während sich oben eine Kühlschlange 15 befindet. Der ganze leere Raum der Kolonne wird mit Kupferspänen und außerdem bis zur Höhe bei 16 mit Ammoniakflüssigkeit, deren Spiegel sich etwas oberhalb des Injektorstutzens 12 befindet, gefüllt.
Die Einrichtung wirkt in folgender Weise:
Die Preßluft wird in dem Injektor 11 durch die Leitung 10 aus dem Gefäß 8 zugeführt, während die in dem Reaktionsbehälter 1 enthaltene Flüssigkeit durch den Stutzen 12 in den Injektor tritt, und das aus Luft, Ammoniak und Wasser bestehende Gemisch durch das Rohr 13 nach unten in den Raum unterhalb des Rostes 14 befördert wird, von wo aus dasselbe in dem Behälter hochsteigt, und die Reaktion in der bekannten Weise erfolgt.
Durch den beständigen Kreislauf der Flüssigkeit wird die Reaktion ungemein beschleunigt;
diejenige Menge des Gemisches von Ammoniak, Luft und Wasserdämpfen, welche in den obersten Teil des Behälters ι gelangt, tritt durch das Rohr 2, unter der Kappe 4 hinweg in den Kondensator 5, dessen Koks durch das Rohr 17 von oben aus mit Wasser berieselt wird, welches sich bei seiner Abwärtsbewegung mehr und mehr mit Ammoniak sättigt und schließlich im untersten Teil des Kondensators sammelt, um mittels des Injektors 6 oder einer Pumpe durch das Rohr 7 in den oberen Teil des Gefäßes 8 gefördert zu werden. Die Hebevorrichtung 6 ist am besten ein Dampfstrahlapparat; 20 ist die Dampfzuleitung. Durch den Dampf wird die aus 5 angesaugte Flüssigkeit im Rohr 7 erwärmt und dadurch das Entweichen des Ammoniaks aus der Flüssigkeit begünstigt, ebenso die durch diese Verdampfung erzeugte Temperaturerniedrigung ausgeglichen.
In dem Gefäß 8 wird die durch das Rohr 7 oben zutretende Ammoniakflüssigkeit zerstäubt und strömt als feiner Regen nach unten, und zwar dem durch das Rohr 9 zugeführten Strom frischer Preßluft entgegen, die sich dabei mit Ammoniak sättigt und durch die Rohre 10, 13 und den Injektor 11 dem Reaktionsbehälter ι zugeführt wird, so daß das bei 3 entweichende Ammoniak beständig wieder zur Benutzung gelangt.
Die zur Kondensation des Ammoniakgases dienende Wassermenge bleibt ebenfalls stets dieselbe; denn das die Berieselung des Koksturmes 5 bewirkende Rohr 17 steht durch den Stutzen 18 und das Schwimmerventil 21 mit dem unteren Teil der Mischkolonne 8 in Verbindung, so daß das vom Rohr 7 oben der Mischkolonne zugeführte, sich unten in dieser ansammelnde Wasser nach Erreichung einer gewissen Höhe das Schwimmerventil öffnet und das Wasser, durch den in 8 herrschenden Druck der Preßluft, im Rohr 17 hochgedrückt und dem Koksturm 5 wieder zugeführt wird. Die in dem Koksturm 5 von Ammoniak befreite Luft entweicht oben durch den Stutzen 19, so daß außer dem chemisch an das Kupfer gebundene Ammoniak kein Verhist an solchem stattfindet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zur Herstellung von Metallammoniumverbindungen , gekennzeichnet durch die Vereinigung eines das Metall und die Ammoniakflüssigkeit aufnehmenden Reaktionsbehälters (1) mit einem Kondensationsturm (5) und einem Preßluftbehälter (8) in der Weise, daß an den Flüssigkeitsraum des Reaktionsgefäßes (1) ein durch eine Leitung (10) mit dem Preßluftbehälter (8) verbundener Injektor (11) angeschlossen ist, der eine unten in dem Reaktionsgefäß (1) einmündende Druckleitung (13) hat, während das Reaktionsgefäß (1) oberhalb des Flüssigkeitsspiegels durch eine Absaugeleitung (2) für· Luft, Ammoniak- und Wasserdämpfe mit dem unteren Teil des Kondensationsturmes (5) verbunden ist, der daselbst eine Ableitung (6, 7) für die kondensierte Ammoniakflüssigkeit nach dem oberen Teil des Preßluftbehälter (8) hat, wogegen letzterer unten durch eineLeitung(i8,21,17) mit dem oberen Teil des Kondensationsturmes (5) in Verbindung steht, mittels welcher Leitung das unten im Preßluftbehälter (8) sich sammelnde Wasser durch die Preßluft oben in den Kondensator (5) gedrückt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6419271B1 (en) * 1999-01-21 2002-07-16 Nsk Ltd. Seatbelt device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6419271B1 (en) * 1999-01-21 2002-07-16 Nsk Ltd. Seatbelt device

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