DE186580C - - Google Patents
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- DE186580C DE186580C DENDAT186580D DE186580DA DE186580C DE 186580 C DE186580 C DE 186580C DE NDAT186580 D DENDAT186580 D DE NDAT186580D DE 186580D A DE186580D A DE 186580DA DE 186580 C DE186580 C DE 186580C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F1/00—Treatment of water, waste water, or sewage
- C02F1/02—Treatment of water, waste water, or sewage by heating
- C02F1/04—Treatment of water, waste water, or sewage by heating by distillation or evaporation
- C02F1/16—Treatment of water, waste water, or sewage by heating by distillation or evaporation using waste heat from other processes
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
- Heat Treatment Of Water, Waste Water Or Sewage (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVi 186580-KLASSE
13 b. GRUPPE
auf Seeschiffen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von destilliertem Speisewasser
für Dampfkessel auf Seeschiffen, bestehend aus einer von den Abgasen im Schornstein bestrichenen Röhrengruppe, in
welche das Seewasser eingeführt .wird, und welche mit dem Verdichtungsraum des Kondensators
verbunden ist.
Die Erfindung besteht darin, daß zum Ausblasen des zu salzhaltigen Wassers aus der
Vorrichtung ein an seinem Ende mit Ausblaseventil versehenes Rohr angeordnet ist,
welches sich so weit nach unten erstreckt, daß das Ausblasen bei einem Druck in der
Vorrichtung erfolgen kann, der um so viel niedriger als der atmosphärische Druck ist,
daß der Unterschied zwischen den beiden Drucken zugleich das zu destillierende Wasser
in die Vorrichtung einzutreiben vermag, so daß die Speisung und das Ausblasen gleichzeitig
ohne Anwendung von Speisepumpen oder dergl. erfolgen kann. Ferner besteht
die Erfindung in einer derartigen Anordnung der Vorrichtung, daß ihre Röhren für eine
Reinigung, Ausbesserung usw. mit Leichtigkeit entfernt werden können.
Fig. ι zeigt die neue Vorrichtung in einer Vorderansicht, Fig. 2 in einem senkrechten
Längsschnitt nach A-B in Fig. 1.
α bezeichnet den Teil eines Schornsteins auf einem Dampfschiff, welcher zwischen den
Dampfkesseln und dem Verdeck liegt. An die beiden auf der äußeren Seite des Schornsteins
befestigten Röhren b und c sind nebeneinander angeordnete Kammern d mittels
Muttern angeschlossen. In den unteren Raum der Kammern d münden mehrere Fieldröhren e ein, welche andererseits durch
Öffnungen der Schornsteinwand frei in den Schornstein hineingeführt sind. Eine jede
der Kammern d mit den zugehörigen Röhren e wird somit auf ihrem Platz nur
durch die beiden Muttern gehalten, mittels deren sie an die Röhren b und e angeschlossen
ist, so daß sie nebst den Röhren e nach Entfernen der Muttern für die Reinigung
usw. entfernt werden kann. Die Verbindung zwischen den Kammern und ihre Befestigung
können selbstverständlich auch auf andere ähnliche W7eise erreicht werden.
g bezeichnet einen zwischen den Kammern angeordneten, auf gleiche Weise befestigten
Speiseregler, der bei einer bestimmten Wasserhöhe in der Vorrichtung ihre Speisung
selbsttätig unterbricht. h bezeichnet das Speiserohr.
Zum Ausblasen zu salzhaltigen Wassers aus der Vorrichtung ist ein an seinem
unteren Ende mit einem Ausblaseventil versehenes Rohr k angeordnet. Das Ausblaseventil
steht also einerseits unter dem atmosphärischen Druck, andererseits unter dem Druck in der Vorrichtung, zuzüglich des
Druckes der Wassersäule im Rohre k. Gemäß der Erfindung ist nun das Rohr so
lang gemacht, daß das Ausblasen durch das Ventil / bei einem Druck in der Vorrichtung
erfolgen kann, der um so viel niedriger als
der atmosphärische Druck ist, daß der Unterschied zwischen den beiden Drucken zugleich
das zu destillierende Wasser in die Vorrichtung einzutreiben vermag. ■ Um einen so
niedrigen Druck in der Vorrichtung zu erhalten, ist diese durch das Abgangsrohr i
für den entwickelten Dampf in bekannter Weise mit dem Verdichtungsraum des Kondensators
verbunden. Dieses Rohr i ist mit
ίο einem Absperrventil versehen, damit durch
dessen Einstellung der Druck in der Vorrichtung so angepaßt werden kann, daß ein
Abblasen durch das Ventil / und zugleich ein Speisen der Vorrichtung ohne Verwendung
einer Pumpe oder dergl. erfolgen kann.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:I. Vorrichtung zur Herstellung vondestilliertem Speisewasser für Dampfkessel auf Seeschiffen, bestehend aus einer von den Abgasen bestrichenen Röhrengruppe, welche mit dem Verdichtungsraum des Kondensators verbunden ist," dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausblasen des zu salzhaltigen Wassers aus der Vorrichtung ein an seinem Ende mit Ausblaseventil versehenes Rohr (k) angeordnet ist, welches sich so weit nach unten erstreckt, daß das Ausblasen bei einem Druck in der Vorrichtung erfolgen kann, der die Speisung ohne Anwendung einer Pumpe oder dergl. gestattet.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung von Fieldröhren (e), welche durch öffnungen der Schornsteinwand frei in den Schornstein eingeführt sind und außen in die unteren Räume nebeneinander angeordneter Kammern (d) einmünden, die oben und unten mittels Muttern an zwei am Schornstein befestigte Röhren (b und c) oder Behälter angeschlossen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE186580C true DE186580C (de) |
Family
ID=450330
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT186580D Active DE186580C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE186580C (de) |
-
0
- DE DENDAT186580D patent/DE186580C/de active Active
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