DE186407C - - Google Patents

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DE186407C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B29/00Other pumps with movable, e.g. rotatable cylinders
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B9/00Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members
    • F04B9/02Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being mechanical
    • F04B9/06Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being mechanical the means including spring- or weight-loaded lost-motion devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

iiy -in. iV-ώ
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 276. GRUPPE
JOSEPH ZEITLIN in KENSINGTON, Engl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. April 1905 ab.
Es ist bekannt, zwecks \^ermeidung des schädlichen Raumes bei Luftpumpen den Deckel des Pumpenzylinders elastisch zu lagern, so daß am Ende des Hubes Kolben und Deckel sich aneinanderlegen und beim Rückgange so lange aneinander bleiben, bis der Druckkanal geschlossen ist. Diese Einrichtung hat zur Folge, daß eine genaue Andichtung des beweglichen Deckels erforderlieh ist, und daß infolge der Beweglichkeit des Deckels keine der normalen Ventilanordnungen angewendet werden kann. Es ist auch vorgeschlagen worden, um das Abdichten des Deckels zu vermeiden, eine Feder zwischen die treibende Kurbel und den Kolben einzuschalten.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine eigenartige Anwendung der an sich bekannten nachgiebigen Kolbenstange bei einer Vakuumpumpe mit um das Steuerorgan schwingendem Gehäuse, welche im wesentlichen dadurch gekennzeichnet ist, daß der Kolben von der Feder nicht bloß im Hubende, sondern überdies während der zum Schließen des Druckkanals und öffnen des Saugkanals erforderlichen Gehäuseschwingung, also etwa während eines Sechstels des Kurbelhubes, am Deckel gehalten wird. Diese Vereinigung der an sich bekannten nachgiebigen Kolbenstange mit einer um das Steuerorgan schwingenden Pumpe hat, außer der Vermeidung des schädlichen Raumes, noch den Vorteil, daß der Wirkungsgrad der Pumpe erhöht wird, indem der Druck- bezw.
Saugkanal bis zum Ende des Druckhubes bezw. schon zu Beginn des Saughubes vollständig geöffnet ist. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Gehäuseschwingung beliebig groß gewählt werden kann, wodurch möglich wird, die beiden Kanalmündungen des Steuerorganes in einer Ebene anzuordnen und einen einzigen Kanal im Pumpengehäuse anzuwenden, welcher abwechselnd mit den beiden Kanälen des Steuerorganes in Verbindung tritt.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in beiliegender Zeichnung veranschaulicht, und zwar sind Fig. 1 und 2 zwei zueinander senkrechte Längsschnitte, welche den Zylinder in der Mittelstellung zeigen. Fig. 3 zeigt im Längsschnitt den Zylinder in einer anderen Stellung. Fig. 4 ist eine Einzelansicht des Steuerhahnes.
Der Deckel b des Pumpenzylinders α ist mit einem Hahngehäuse c verbunden, dessen Enden nach Art von Zapfen in festen Lagern d drehbar sind. Das Gehäuse c ist bei c1 zur Aufnahme des Hahnkükens e kegelförmig ausgebildet. Der Hahn e sitzt «in dem Gehäuse luftdicht und ist feststehend angeordnet. In dem Hahn sind in derselben Querebene zwei Querkanäle f und g vorgesehen, von welchen Längskanäle fl und g' zu den Hahnenden führen, die in irgendeiner Weise an den Saug- und den Auspuffraum angeschlossen sind. Der Zylinderdeckel b ist mit einem einzigen Kanal b' ausgestattet, welcher infolge der schwingenden Bewegung des Zy-
linders und des Gehäuses c abwechselnd mit den beiden Kanälen f und g in Verbindung kommt, und zwar so, daß der Zylinder während des Saughubes nur mit dem Räume oder Behälter, in welchem das Vakuum erzeugt werden soll, und während des Druckhubes nur mit der Atmosphäre oder einem Auspuffgefäß verbunden ist. Die Kurbel i ist unmittelbar mit dem Kreuzkopf k verbunden,
ίο der in Führungen kl gleitet, die am offenen Deckel / des Zylinders angebracht sind. Zwischen Kreuzkopf und Kolben ist in grundsätzlich bekannter Weise eine Feder m derart eingeschaltet, daß sie das Bestreben hat, den Abstand der beiden oder die Kolbenstangenlänge möglichst groß zu erhalten. Die eigenartige Wirkungsweise dieser Feder, welche bisher nur bei Kompressoren mit feststehendem Zylinder und gewöhnlicher Ventilsteuerung angewendet wurde, besteht hier darin, daß der Kolben durch die Feder so lange an dem Zylinderdeckel gehalten wird, bis der Zylinder aus jener Stellung, in welcher er durch Kanal bl mit der Leitung g, g1 in Verbindung steht, in die andere in Fig. 3 gezeigte Stellung, in welcher er an die Leitung f,fl angeschlossen ist, schwingt. Die Feder m wird somit am Ende des Abwärtsganges des Kolbens um einen die Größe des schädlichen Raumes mehrmals übersteigenden Betrag, etwa ein Sechstel der Kurbellänge, zusammengedrückt, wie aus Fig. 1 und 2 zu ersehen ist, und dehnt sich sodann wieder auf ihre normale Länge aus (s. Fig. 3). Diese erhebliche Zusammendrückung der Feder bildet das wesentliche Kennzeichen der vorliegenden Erfindung. Würde die Feder wie bei der bisherigen Anwendung nur zur Vermeidung des schädlichen Raumes dienen, so wäre die Zusammendrückung so gering bemessen, daß der Kolben nur während eines geringen Bruchteiles der zum Schließen des Kanales g, gl und öffnen des Kanales /,/' erforderlichen Schwingung in der tiefsten Stellung verharren würde. Die Einrichtung, daß die Feder km unteren Hubende des Kolbens um einen bedeutenden, die Größe des schädlichen Raumes wesentlich übersteigenden Betrag zusammengedrückt wird, ermöglicht auch, den Winkelabstand der Kanäle f und g verhältnismäßig groß zu wählen und gestattet daher, die beiden Kanäle in einer Querebene anzuordnen und einen einzigen Kanal bl in den Zylinderdeckel zu benutzen. Dies ist als Vorteil anzusehen, da dadurch der schädliche Raum auf die Hälfte verringert und die Herstellung vereinfacht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vakuumpumpe mit um das Steuerorgan schwingendem Gehäuse und einer zwischen Treibkurbel und Kolben eingeschalteten Feder, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder nicht bloß zur Vermeidung des schädlichen Raumes am Hubende dient, sondern auch während des Kurbelhubes um einen die Größe des schädlichen Raumes mehrmals übersteigenden Betrag zusammengedrückt wird, derart, daß sie den Kolben während der ganzen zum Schließen des Druckkanals und zum öffnen des Saugkanals erforderlichen Gehäuseschwingung am Zylinderdeckel hält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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