DE186002C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE186002C DE186002C DENDAT186002D DE186002DC DE186002C DE 186002 C DE186002 C DE 186002C DE NDAT186002 D DENDAT186002 D DE NDAT186002D DE 186002D C DE186002D C DE 186002DC DE 186002 C DE186002 C DE 186002C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- gas
- vessel
- mercury
- hourglass
- liquid
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 9
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 9
- 229910052753 mercury Inorganic materials 0.000 description 9
- PEDCQBHIVMGVHV-UHFFFAOYSA-N Glycerine Chemical compound OCC(O)CO PEDCQBHIVMGVHV-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N Silicium dioxide Chemical compound O=[Si]=O VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910001018 Cast iron Inorganic materials 0.000 description 1
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 230000008014 freezing Effects 0.000 description 1
- 238000007710 freezing Methods 0.000 description 1
- 235000011187 glycerol Nutrition 0.000 description 1
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 1
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q9/00—Pilot flame igniters
- F23Q9/02—Pilot flame igniters without interlock with main fuel supply
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Feeding And Controlling Fuel (AREA)
Description
KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Ad. GRUPPE
PAUL HOINKISS in KATTOWITZ.
insbesondere für Treppenbeleuchtung.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, um Gasflammen für Treppenbeleuchtung selbsttätig
nach wenigen Minuten zu löschen. Die Zündung des Gases kann hierbei durch die bekannten Zündflammen oder Zündpillen erfolgen.
Die neue Vorrichtung ist ähnlich wie eine Sanduhr eingerichtet und beruht darauf, daß eine Flüssigkeit oder Sand durch
eine enge öffnung hindurchtritt, wozu eine ίο gewisse Zeit erforderlich ist, um alsdann den
Gasdurchtritt unmittelbar abzuschließen oder, bei Verwendung von Quecksilber als Flüssigkeit,
einen elektrischen Kontakt herzustellen, der mittels Elektromagnete den Gashahn schließt.
Die Zeichnung zeigt den Zeitlöscher in drei verschiedenen Ausführungen, und zwar stellen
die Fig. 1 bis 3 und 4 bis 6 zwei Einrichtungen mit unmittelbarem Abschluß des Gasweges
durch die Flüssigkeit der Uhr dar, während in den Fig. 7 und 8 der Gasbrenner auf elektromagnetischem Wege abgeschlossen
wird.
Gemeinsam ist allen Einrichtungen die Veras Wendung des zweiteiligen, nach Art einer
Sanduhr gebauten Gefäßes a, in dem sich ein Stoff mit Fließungsvermögen befindet, der
aus dem oberen Teil durch eine enge, einstellbare öffnung nach dem unteren Teile des
Gefäßes gelangen kann. Von Flüssigkeiten kommen hierbei das nicht gefrierende Glyzerin
und Quecksilber in Betracht; es kann aber auch feinkörniger Sand verwendet werden.
Das Gefäß a, das gleich einer Sanduhr um seine mittlere Achse drehbar ist, hat Gaseinlasse
c1 und c2 sowie Gasauslässe dx und d2.
Von den Einlassen und Auslässen mündet je einer in jeden Raum des Gefäßes;, in Wirkung
treten aber immer nur der unten befindliche Gaseinlaß und Gasauslaß, also cl
und d1 in der Zeichnung, während die oben befindlichen c2 und d'2 abgesperrt sind. Zur
Absperrung der Gasauslässe sind in Fig. 1 zwei Kugelventile e verwendet, während die
Ausführung nach Fig. 4 und S nur ein einziges Kugelventil e1 benötigt. Zu dem Zweck
sind die Gasauslässe zweimal rechtwinklig so umgebogen, daß die Kugel das in den oben
befindlichen Raum führende Gasrohr abschließt.
Das Gefäß α muß natürlich immer senkrecht
stehen, zu welchem Zweck auf der Grundplatte g eine Feder f angebracht ist,
die das Gefäß a in dieser Stellung festhält. Die Umstellung um i8o° erfolgt von Hand
mittels des Handgriffes h, der durch das Rohr i mit dem Gefäß α verbunden ist. Der
Zutritt des Gases zum Gefäß α erfolgt durch die Rohre Z und m, der Austritt zum Brenner
durch das Rohr k. Ein Dreiweghahn η ermöglicht es, den Zeitlöscher auszuschalten
und das Gas unmittelbar durch das Rohr ο nach dem Brenner zu führen. Die Zeit, nach
welcher das Erlöschen der Flamme erfolgt, kann durch das Nadelventil ρ beliebig eingestellt
werden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtungen nach den Fig. 1 bis 6 ist folgende: Wünscht
jemand des Nachts das Treppenhaus zu er-. leuchten, so dreht er den Griff h um i8o°,
wodurch der untere Teil des Gefäßes a mit der darin befindlichen Absperrflüssigkeit nach
5 oben zu liegen kommt. Die Flüssigkeit sucht nun durch die enge Öffnung b nach dem
unteren Teil zu fließen, wozu, wie bei der Sanduhr, eine gewisse Zeit erforderlich ist.
Während dieser Zeit strömt das Gas durch
ίο Rohr /, den Dreiweghahn n, die Rohre m und c1
bezw. c2 nach dem Gefäß a. Da von den Rohren d1 und d2 das oben befindliche durch
das Kugelventil e verschlossen ist, kann das Gas nur durch das unten befindliche Rohr d1,
dann durch die Rohre i und k nach dem Brenner strömen. Dieser Gasweg wird aber
gleichfalls abgesperrt, sobald der Flüssigkeitsspiegel im unteren Teile des Gefäßes α so hoch
gestiegen ist, daß das Rohr d1 bezw. Rohr d2
darin eintaucht. Die Flamme erlischt. Soll am Abend der Zeitlöscher ausgeschaltet werden
und die Gasflamme dauernd brennen, so wird der Dreiweghahn η um 900 gedreht.
Die Fig. 7 und 8 zeigen dasselbe Gefäß a ähnlich einer Sanduhr, doch kommt hierbei als Flüssigkeit nur Quecksilber in Betracht, da der Gasabschluß auf elektromagnetischem Wege erfolgt. .
Die Fig. 7 und 8 zeigen dasselbe Gefäß a ähnlich einer Sanduhr, doch kommt hierbei als Flüssigkeit nur Quecksilber in Betracht, da der Gasabschluß auf elektromagnetischem Wege erfolgt. .
Die beiden das Quecksilber abwechselnd aufnehmenden Räume des nach Art einer
Sanduhr gebauten Gefäßes, das zweckmäßig aus Gußeisen gefertigt ist, sind in zwei voneinander
isolierten, symmetrischen Hälften a1
und a2 untergebracht. Die isolierten Kupferdrähte ds und i1 sind mit den Lamellen k1
der Kommutatorscheibe t, die aus Isolationsmaterial besteht, leitend verbunden, q, r, s
sind isolierte Klemmen mit Kontaktfedern, U1 und M2 die Elektromagnete zum Öffnen
und Schließen des Hahnes und ν die Stromquelle. Soll der Gashahn geöffnet werden,
so wird der Griff h um i8o° gedreht. Dadurch kommt das Quecksilber in den oben
befindlichen Raum des Gefäßes und fließt durch die enge Öffnung b nach unten, wobei
die Gefäßteile αΛ und α2 durch den Quecksilberstrahl
miteinander leitend verbunden werden. Der elektrische Strom fließt nun von ν
durch den geschlossenen Schalter n> nach s, a1, a2, r, M2 und nach ν zurück. Hierbei wird
M2 ein Elektromagnet, zieht den Hebeij-' an
und öffnet den Hahn. Ist jedoch nach einer gewissen Zeit das ganze Quecksilber nach
unten getreten, und nimmt sein Spiegel die Höhe x-x ein, so taucht der Draht ds in das
Quecksilber ein, während nun die Gefäßteile λ1'und α2 wieder gegeneinander isoliert sind,
da durch b kein Quecksilber mehr fließt. Jetzt geht der elektrische Strom von ν
über w, s, άΆ, i1; k1, q nach U1 und nach ν
zurück. Dadurch wird U1 zum Elektromagneten
; dieser zieht den Hebel y an und schließt den Hahn. Soll am Abend die Flamme dauernd brennen, so wird der Schalter
w geöffnet und der Hebel y durch den Stöpsel ^1 in der Offenlage gehalten. Am
Tage hält Stöpsel ^2 den Hebel y in der
Schlußlage.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum öffnen von Gaswegen und zu deren Schließen nach bestimmter Zeit, insbesondere bei Treppenbeleuchtung, dadurch gekennzeichnet, daß eine im unteren Räume eines zweiräumigen, nach Art einer Sanduhr gebauten Gefäßes enthaltene, vom Gasdruck unabhängige Flüssigkeitsmenge bei Umkehrung des Gefäßes den Gasdurchtritt unmittelbar oder mittelbar gestattet, ihn nach ihrem Durchtritt aber wieder unmittelbar oder mittelbar verhindert.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE186002C true DE186002C (de) |
Family
ID=449797
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT186002D Active DE186002C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE186002C (de) |
-
0
- DE DENDAT186002D patent/DE186002C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE186002C (de) | ||
| DE576326C (de) | Absperrhahn | |
| DE687457C (de) | Selbsttaetige Sicherheitsgassperre | |
| DE279084C (de) | ||
| DE844491C (de) | Edelgasdosiervorrichtung | |
| DE1575C (de) | Automatischer, pneumatisch oder elektrisch wirkender Gasanzünder | |
| EP2567154B1 (de) | Gasregelarmatur | |
| DE2742755A1 (de) | Fuer alle gasarten geeignetes magnetventil | |
| DE228809C (de) | ||
| DE173799C (de) | ||
| DE229605C (de) | ||
| DE663770C (de) | Einrichtung zum selbsttaetigen Absperren und Anzeigen von unverbrannt ausstroemendemGas | |
| DE131737C (de) | ||
| DE507126C (de) | Rueckschlagsicherung | |
| DE868507C (de) | Verfahren und Einrichtung zur Regelung von Dampfheizungen | |
| DE271311C (de) | ||
| DE642046C (de) | Selbsttaetiges Gasventil | |
| DE571378C (de) | Sicherung fuer gasbeheizte Geraete | |
| DE152854C (de) | ||
| AT147876B (de) | Selbsttätig wirkende Gasabsperrvorrichtung. | |
| DE551845C (de) | Durch Membran gesteuertes Vorschaltorgan fuer Druckstossgasfernzuender | |
| DE276672C (de) | ||
| DE230925C (de) | ||
| DE286021C (de) | ||
| DE109906C (de) |