DE1857166U - Abdeckleiste zur kantenbekleidung, insbesondere von blechraendern. - Google Patents

Abdeckleiste zur kantenbekleidung, insbesondere von blechraendern.

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DE1857166U DE1962J0010560 DEJ0010560U DE1857166U DE 1857166 U DE1857166 U DE 1857166U DE 1962J0010560 DE1962J0010560 DE 1962J0010560 DE J0010560 U DEJ0010560 U DE J0010560U DE 1857166 U DE1857166 U DE 1857166U
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  • Combinations Of Kitchen Furniture (AREA)

Description

  • Abdeck-., Schutz-oder Dichüeiste Die Neuerung betrifft eine Abdeckt Schutz-oder Dichtleiste aus elastisch dehnbarem Werkstoff, wie z. B. Gummi, Kunststoff o. dgl., mit einem rinnenförmigen Profil zur Kantenbekleidung, insbesondere von Blechrändern.
  • Abdeckleisten aus Gummi für Blechränder sind bereits bekannt. So werden beispielsweise bei Küchenmöbeln zum Bekleiden von Stehborden von Stahlblech. abdeckungen Gummileisten mit einem rinnenförmigen Profil verwendet, mit denen die Ränder des Stehbordes abgedeckt werden. Diese Leisten weisen außerdem eine Dichtlippe auf, die gegen das dem Stehbord benachbarte Mauerwerk oder eine Möbelwand anliegt und den zwischen dem Stehbord und der anschließenden Wand oder dem anschließenden Möbelstück befindlichen Spalt wasserdicht abschließen sollen. Diese Abdeckleiste werden gewöhnlich als langes Band zu Rollen gewickelt in den Handel gebracht. Von diesen Rollen werden am Montageort von den die Küchenmöbel o. dgl. montierenden Arbeitern einzelne Leistenstücke in gewünschter Länge abgeschnitten.
  • Bei dieser herkömmlichen Arbeitsmethode fällt erfahrungsgemäß ein beachtlicher Ausschuß an Leistenmaterial an, da die Leisten mangels einer ständigen Überwachung und der allgemein zu beobachtenden Verschwendungstendenz häufig zu kurz oder zu lang abgeschnitten werden. Ein weiterer Nachteil zeigt sich darin, daß die über den Stehbord geschobene Dicht-und Abdeckleiste nicht immer in gewünschter Weise gleichmäßig an der benachbarten Wand anliegt, da vor allem die Dichtlippe häufig infolge einer durch längeres Lagern in Rollen verursachten, wenn auch nur geringfügigen bleibenden Verformung nicht mehr gleichmäßig geradlinig verläuft. Infolge solcher Verformungen können sich die Dichtleisten auch streckenweise, insbesondere an den Enden des Stehbordes, von dem Stehbord lösen, und die Dichtlippe muß, um eine wirksame Abdichtung zu erzielen, an die benachbarte Wand geklebt oder dort auf eine andere passende Weise befestigt werden.
  • Diese Nachteile werden gemäß der vorliegenden Neuerung dadurch vermieden, daß die vorzugsweise im Strangpreß-oder Strangziehverfahren hergestellten, passend geformten, insbesondere mit einer die zu bekleidende Kante o. dgl. aufnehmenden Rinne versehenen Profilleisten entsprechend den normalisierten Möbellängen angepaßt sind wobei an den beiden Enden des Leistenstranges die beiden die Rinne bildenden Stege durch quer zur Längsrichtung der Leiste angebrachte Schweiß-oder Klebenähte verbunden sind und eine sich über die Länge des Leistenstranges erstreckende Tasche bilden, deren lichte Länge geringer ist als die des zu bekleidenden Stehbordes o. dgl. Der auf diese Weise gebildete taschenartige Leistenstrang kann nach entsprechendem Recken auf die zu bekleidenden Ränder aufgezogen werden, auf denen er nach seiner Längskontraktion kraftschlüssig gehalten wird.
  • Die Leisten können bereits am Herstellungsort auf die passende Länge zugeschnitten, und die Rinne an den Enden der einzelnen Leistenstränge vierschlossen werden. Die unter einer gewissen Spannung auf dem Rande sitzenden Leistenstränge können sich nicht selbsttätig von diesem Rande lösen und legen sich gleichmäßig dichtend an die benachbarten Flächen an.
  • Alles Nähere über die Erfindung ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, auf der ein Ausführungsbeispiel
    einerneuerungsgemäß ausgerüsteten Abdeds.- ; Schutz-und/oder Dichtleiste
    mehr oder weniger schematisch dargestellt ist.
  • Im einzelnen zeigen : Fig. 1 einen Abschnitt einer handelsüblichen Dichtleiste im Schrägbild, Fig. 2 eine Vorderansicht einer Dichtleiste nach Fig. 1 in vergrößertem Maßstabe und mit neuerungsgemäß seitlich verschlossenen Rinnen, Fig. 3 eine Seitenansicht der Dichtleiste nach Fig. 2, F ig. 4 einen Schnitt gemäß der Linie IV-IV in Fig. 2.
  • Die im Strangpreßverfahren hergestellte Leiste 1 weist eine Rinne 2 auf, von der-wie aus Fig. 3 und Fig. 4 ersichtlich-der obere Rand des Stehbordes 3 einer Stahlblechabdeckung 4 eines nicht näher dargestellten Küchenmöbels abgedeckt wird. Der auf der Rückseite des Stehbordes liegende} den einen Seitenrand der Rinne bildende Leistensteg 5 ist etwas länger gehalten als der sichtbare vordere, den anderen Seitenrand der Rinne bildende Leistensteg 6. Die Dichtleiste 1 ist außerdem über ihre ganze Länge mit einer Dichtlippe 7 versehen, die sich elastisch nachgiebig gegen eine Gebäudewand 8 oder die Wand eines benachbarten Möbelstückes anlegen kann.
  • Aus den Figg. 2 und 3 ist ersichtlich, daß die Rinne 2 der auf eine normalisierte Länge abgepaßten Leiste 1 an beiden Enden durch senkrecht zur Längsrichtung der Leisten verlaufende Zwischenstege 9 verschlossen ist. Diese Zwischenstege sind zweckmäßig aus dem gleichen Material wie die Leiste hergestellt und mit den Leistenstegen 5 und 6 zu beiden Seiten der Rinne vierschweißt oder verklebt. Zwischen diesen Stegen 9 wird die Leiste nach entsprechendem Recken auf dem Stehbord 3 aufgespannt, wo sie unter der ihr erteilten Spannung geradlinig und ungewollt fest aufsitzt und sich mit der Dichtlippe 7 gleichmäßig über ihre ganze Länge an die Mauer 8 anlegt.

Claims (2)

  1. Ansprüche l.) Abdeck-, Schutz-und/oder Dichtleiste aus elastisch dehnbarem Werkstoff, wie z. B. Gummi, Kunststoff o. dgl., zur Kantenbekleidung, insbesondere von Blechränder) mitdnem rinnenförmigen Profil, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise im Strangpreß-oder Strangziehverfahren hergestellten, passend geformten Profilleisten auf normalsierte Längen abgepaßt und das rinnenförmige Profil an den offenen Enden des Leistenstranges zur Bildung einer Tasche beispielsweise durch quer zu seiner Längsrichtung angebrachte Schweiß-oder Klebenähte verschlossen ist, so daß der taschenartige Leistenstrang nach entsprechendem Recken auf die zu bekleidenden Ränder o. dgl. augezogen und nach seiner Lãngskontraktion kraftschlüssig gehalten werden kann.
  2. 2.) Leiste zur Kantenbekleidung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß das rinnenförmige Profil der Leiste an den beiden Leistenenden durch senkrecht zur Längsrichtung der Leisten verlaufende Zwischenstege verschlossen ist.
DE1962J0010560 1962-05-22 1962-05-22 Abdeckleiste zur kantenbekleidung, insbesondere von blechraendern. Expired DE1857166U (de)

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