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Abdeck-., Schutz-oder Dichüeiste Die Neuerung betrifft eine Abdeckt
Schutz-oder Dichtleiste aus elastisch dehnbarem Werkstoff, wie z. B. Gummi, Kunststoff
o. dgl., mit einem rinnenförmigen Profil zur Kantenbekleidung, insbesondere von
Blechrändern.
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Abdeckleisten aus Gummi für Blechränder sind bereits bekannt. So
werden beispielsweise bei Küchenmöbeln zum Bekleiden von Stehborden von Stahlblech.
abdeckungen Gummileisten mit einem rinnenförmigen Profil verwendet, mit denen die
Ränder des Stehbordes abgedeckt werden. Diese Leisten weisen außerdem eine Dichtlippe
auf, die gegen das dem Stehbord benachbarte Mauerwerk oder eine Möbelwand anliegt
und den zwischen dem Stehbord und der anschließenden Wand oder dem anschließenden
Möbelstück befindlichen Spalt wasserdicht abschließen sollen. Diese Abdeckleiste
werden gewöhnlich als langes Band zu Rollen gewickelt in den Handel gebracht. Von
diesen Rollen werden am Montageort von den die Küchenmöbel o. dgl. montierenden
Arbeitern einzelne Leistenstücke in gewünschter Länge abgeschnitten.
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Bei dieser herkömmlichen Arbeitsmethode fällt erfahrungsgemäß ein
beachtlicher Ausschuß an Leistenmaterial an, da die Leisten mangels einer
ständigen
Überwachung und der allgemein zu beobachtenden Verschwendungstendenz häufig zu kurz
oder zu lang abgeschnitten werden. Ein weiterer Nachteil zeigt sich darin, daß die
über den Stehbord geschobene Dicht-und Abdeckleiste nicht immer in gewünschter Weise
gleichmäßig an der benachbarten Wand anliegt, da vor allem die Dichtlippe häufig
infolge einer durch längeres Lagern in Rollen verursachten, wenn auch nur geringfügigen
bleibenden Verformung nicht mehr gleichmäßig geradlinig verläuft. Infolge solcher
Verformungen können sich die Dichtleisten auch streckenweise, insbesondere an den
Enden des Stehbordes, von dem Stehbord lösen, und die Dichtlippe muß, um eine wirksame
Abdichtung zu erzielen, an die benachbarte Wand geklebt oder dort auf eine andere
passende Weise befestigt werden.
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Diese Nachteile werden gemäß der vorliegenden Neuerung dadurch vermieden,
daß die vorzugsweise im Strangpreß-oder Strangziehverfahren hergestellten, passend
geformten, insbesondere mit einer die zu bekleidende Kante o. dgl. aufnehmenden
Rinne versehenen Profilleisten entsprechend den normalisierten Möbellängen angepaßt
sind wobei an den beiden Enden des Leistenstranges die beiden die Rinne bildenden
Stege durch quer zur Längsrichtung der Leiste angebrachte Schweiß-oder Klebenähte
verbunden sind und eine sich über die Länge des Leistenstranges erstreckende Tasche
bilden, deren lichte Länge geringer ist als die des zu bekleidenden Stehbordes o.
dgl. Der auf diese Weise gebildete taschenartige Leistenstrang kann nach entsprechendem
Recken auf die zu bekleidenden Ränder aufgezogen werden, auf denen er nach seiner
Längskontraktion kraftschlüssig gehalten wird.
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Die Leisten können bereits am Herstellungsort auf die passende Länge
zugeschnitten, und die Rinne an den Enden der einzelnen Leistenstränge vierschlossen
werden. Die unter einer gewissen Spannung auf dem Rande sitzenden Leistenstränge
können sich nicht selbsttätig von diesem Rande lösen und legen sich gleichmäßig
dichtend an die benachbarten Flächen an.
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Alles Nähere über die Erfindung ergibt sich aus der nachfolgenden
Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, auf der ein Ausführungsbeispiel
| einerneuerungsgemäß ausgerüsteten Abdeds.- ; Schutz-und/oder
Dichtleiste |
| mehr oder weniger schematisch dargestellt ist. |
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Im einzelnen zeigen : Fig. 1 einen Abschnitt einer handelsüblichen
Dichtleiste im Schrägbild, Fig. 2 eine Vorderansicht einer Dichtleiste nach Fig.
1 in vergrößertem Maßstabe und mit neuerungsgemäß seitlich verschlossenen Rinnen,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Dichtleiste nach Fig. 2, F ig. 4 einen Schnitt gemäß
der Linie IV-IV in Fig. 2.
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Die im Strangpreßverfahren hergestellte Leiste 1 weist eine Rinne
2 auf, von der-wie aus Fig. 3 und Fig. 4 ersichtlich-der obere Rand des Stehbordes
3 einer Stahlblechabdeckung 4 eines nicht näher dargestellten Küchenmöbels abgedeckt
wird. Der auf der Rückseite des Stehbordes liegende} den einen Seitenrand der Rinne
bildende Leistensteg 5 ist etwas länger gehalten als der sichtbare vordere, den
anderen Seitenrand der Rinne bildende Leistensteg 6. Die Dichtleiste 1 ist außerdem
über ihre ganze Länge mit einer Dichtlippe 7 versehen, die sich elastisch nachgiebig
gegen eine Gebäudewand 8 oder die Wand eines benachbarten Möbelstückes anlegen kann.
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Aus den Figg. 2 und 3 ist ersichtlich, daß die Rinne 2 der auf eine
normalisierte Länge abgepaßten Leiste 1 an beiden Enden durch senkrecht zur Längsrichtung
der Leisten verlaufende Zwischenstege 9 verschlossen ist. Diese Zwischenstege sind
zweckmäßig aus dem gleichen Material wie die Leiste hergestellt und mit den Leistenstegen
5 und 6 zu beiden Seiten der Rinne vierschweißt oder verklebt. Zwischen diesen Stegen
9 wird die Leiste nach entsprechendem Recken auf dem Stehbord 3 aufgespannt, wo
sie unter der ihr erteilten Spannung geradlinig und ungewollt fest aufsitzt und
sich mit der Dichtlippe 7 gleichmäßig über ihre ganze Länge an die Mauer 8 anlegt.