DE185587C - - Google Patents

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DE185587C
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compressed air
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R23/00Transducers other than those covered by groups H04R9/00 - H04R21/00

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 185587 -KLASSE 42g. GRUPPE
HENRY JOLY in PARIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Mai 1906 ab.
Es ist bekannt, ein Phonogramm durch Anwendung von Druckluft an Stelle einer Membran wiederzugeben. Die Druckluft passiert dabei beispielsweise ein durch die Schallwellen reguliertes Ventil, welches in die Druckluftleitung derart eingeschaltet ist, daß es den Schwingungen des Phonogramms folgt und dadurch den durch das Ventil hindurchgehenden Luftstrom in Schwingungen versetzt. Die Erfindung besteht nun in der besonderen Anordnung1 und Gestalt des Ventils. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es wesentlich, daß die Luft durch einen die nach dem Schallrohr führende öffnung konzentrisch umgebenden schmalen Ringspalt hindurchtritt, vor dem ein ringförmiges, mit dem Sprechstift verbundenes Ventil angeordnet ist.
Diese besondere Anordnung hat wesentliche Vorteile im Gefolge..
Infolge des schmalen Ringspaltes ist der Druck der Luft auf das Ventil außerordentlich schwach, und da das Ventil selbst nur einen Ring darstellt, so verteilt sich der Luftdruck sehr schnell gleichmäßig auf beide Seiten des Ventils, so daß es vom Luftdruck' vollständig entlastet ist. Es wird also außerordentlich empfindlich und gehorcht den durch die Rekordfurche hervorgerufenen Schwankungen leicht und augenblicklich. Dabei ist die öffnung für den Durchtritt der . Luft ringsum die nach dem Schallrohr führende Öffnung überall gleichmäßig, so daß auch die Einwirkung auf die Schallwellen ganz gleichmäßig stattfindet. Hierbei ist es auch noch von großem Vorteil, daß der Ringspalt konzentrisch zu der erwähnten Öffnung liegt, so daß Ablenkungen der Schallwellen nach der Seite vermieden werden.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 ein senkrechter Schnitt durch eine Ausführungsform der Erfindung in größerem Maßstabe, wobei die Anordnung besonders für die Anwendung bei Phonographen getroffen ist. Fig. 2 ist eine Ansicht des Ventils. Die Fig. 3 und 4 zeigen zwei verschiedene Ansichten einer anderen Ausführungsform für Phonographen. Die Fig. 5 und 6 zeigen eine ähnliche Ausführungsform für Grammophone. . Die Druckluft gelangt aus einem beliebigen Druckluftbehälter durch einen Schlauch oder dergl. und einen Stutzen α in ein Gehäuse b, daß dem eingentlichen Sprechapparat vorgeschaltet ist und als Ausgleichsraum dient. Im ersten Teil dieses Gehäuses b ist eine Wand c aus zwei Metallsieben und dazwischenliegender Baumwolle eingebaut, die als Luftfilter dient.
Aus dem Gehäuse b gelangt die Luft in das Gehäuse d der eigentlichen Sprechvorrichtung. In diesem Gehäuse ist in der Mitte ein Kern e angeordnet, um den die Luft sich ausbreiten kann und der an dem einen Ende des Gehäuses d mittels einer Schraube f luftdicht befestigt ist. Am anderen Ende bleibt zwischen dem Kern e und dem nach innen vorspringenden Flansch g
des Gehäuses d ein schmaler Ringspalt i frei, durch den die Druckluft hindurchtreten kann.
Gegen den auf diese Weise durch den Flansch g und den Rand des Kernes gebildeten ringförmigen Ventilsitz kann sich nun die ringförmige ebene Fläche eines Ventils, h aus sehr leichtem Stoff, z. B. Aluminium, anlegen. Das Ventil wird in seiner
ίο Bewegung durch eine in der Mitte des Ventils befestigte Stange j geführt, die durch den unteren Deckel k des Gehäuses d hindurchgeht. Die durch den Ringspalt i in den unteren Teil des Gehäuses gelangte Luft kann durch einen Kanal n, der durch den Kern e hindurchgeht, in die Schalleitung der Maschine gelangen.
Die Ventilstange j kann, wie Fig. 1 zeigt, unmittelbar den Griffel / tragen, der in bekannter Weise in der Furche des Phonogramms ruht. Es kann aber auch, wie die Fig. 3 bis 6 zeigen, ein Hebel m eingeschaltet sein.
Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise:
Wenn der Phonograph in Gang gesetzt ist, so kann die ganze Sprechvorrichtung infolge ihres beträchtlichen Gewichtes den Wellungen der Furche nicht folgen. Dagegen folgt das leichte Ventil /2 diesen Wellungen, wodurch sich die-Größe des durch das Ventil freigegebenen Durchgangsquerschnittes für die Druckluft dem wechselnden Verlauf der Phonogrammfurche entsprechend ändert. Der durchtretende Luftstrom wird also der Phonogrammfurche entsprechend fortwährend mehr oder weniger gedrosselt, wodurch die Druckluft, in entsprechende Schwingungen gerät und eine Wiedergabe der Töne beim Obergang der Luft in den Schalltrichter entsteht.
Die in der Ventilscheibe h angebrachten Löcher haben den Zweck, die Widerstände zu verringern, die durch den Druck der Luft auf eine volle Tellerfläche des Ventils entstehen würden. Infolge der Anordnung der Löcher breitet sich die Druckluft sehr schnell 45, auf beiden Seiten des Ventils aus, das somit vom Druck der Luft entlastet ist.
Die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der in Fig. ι veranschaulichten nur durch die Ein-Schaltung des bereits erwähnten Hebels m zwischen den Griffel und die Ventilstange.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß die Einrichtung sich ebensogut bei Phonographen mit Walzen oder Scheibe als auch bei Grammophonen anwenden läßt. Bei Maschinen der letzteren Art ist das Gehäuse d mit seiner Achse wagerecht angeordnet, wie die Fig. 5 und 6 veranschaulichen. Auch hier erfolgt die Übertragung der Schwingungen von der bei diesen Maschinen gebrauchten Nadel ρ auf das Ventil durch einen Hebel m. Eine Feder 0, deren Spannung durch eine Schraube ^ geregelt werden kann, dient in diesem Falle zur Ausgleichung des auf das Ventil ausgeübten Luftdrucks.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Sprechmaschine mit Übertragung der Schwingungen durch Druckluft, in deren Weg ein mit dem Sprechstift verbundenes Ventil eingeschaltet ist, dadurch, gekennzeichnet, daß für den Durchtritt der Luft ein die nach dem Schallrohr führende Öffnung konzentrisch umgebender schmaler Ringspalt vorgesehen ist, vor dem ein ringförmiges, mit dem Sprechstift verbundenes Ventil angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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