DE185587C - - Google Patents
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- DE185587C DE185587C DENDAT185587D DE185587DA DE185587C DE 185587 C DE185587 C DE 185587C DE NDAT185587 D DENDAT185587 D DE NDAT185587D DE 185587D A DE185587D A DE 185587DA DE 185587 C DE185587 C DE 185587C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R23/00—Transducers other than those covered by groups H04R9/00 - H04R21/00
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Fluid-Damping Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 185587 -KLASSE 42g. GRUPPE
HENRY JOLY in PARIS.
Es ist bekannt, ein Phonogramm durch Anwendung von Druckluft an Stelle einer
Membran wiederzugeben. Die Druckluft passiert dabei beispielsweise ein durch die
Schallwellen reguliertes Ventil, welches in die Druckluftleitung derart eingeschaltet ist, daß
es den Schwingungen des Phonogramms folgt und dadurch den durch das Ventil hindurchgehenden
Luftstrom in Schwingungen versetzt. Die Erfindung besteht nun in der besonderen
Anordnung1 und Gestalt des Ventils. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist
es wesentlich, daß die Luft durch einen die nach dem Schallrohr führende öffnung konzentrisch
umgebenden schmalen Ringspalt hindurchtritt, vor dem ein ringförmiges, mit
dem Sprechstift verbundenes Ventil angeordnet ist.
Diese besondere Anordnung hat wesentliche Vorteile im Gefolge..
Infolge des schmalen Ringspaltes ist der Druck der Luft auf das Ventil außerordentlich
schwach, und da das Ventil selbst nur einen Ring darstellt, so verteilt sich der
Luftdruck sehr schnell gleichmäßig auf beide Seiten des Ventils, so daß es vom Luftdruck'
vollständig entlastet ist. Es wird also außerordentlich empfindlich und gehorcht den
durch die Rekordfurche hervorgerufenen Schwankungen leicht und augenblicklich. Dabei
ist die öffnung für den Durchtritt der . Luft ringsum die nach dem Schallrohr führende
Öffnung überall gleichmäßig, so daß auch die Einwirkung auf die Schallwellen ganz gleichmäßig stattfindet. Hierbei ist es
auch noch von großem Vorteil, daß der Ringspalt konzentrisch zu der erwähnten Öffnung liegt, so daß Ablenkungen der
Schallwellen nach der Seite vermieden werden.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 ein senkrechter
Schnitt durch eine Ausführungsform der Erfindung in größerem Maßstabe, wobei
die Anordnung besonders für die Anwendung bei Phonographen getroffen ist. Fig. 2 ist
eine Ansicht des Ventils. Die Fig. 3 und 4 zeigen zwei verschiedene Ansichten einer anderen
Ausführungsform für Phonographen. Die Fig. 5 und 6 zeigen eine ähnliche Ausführungsform
für Grammophone. . Die Druckluft gelangt aus einem beliebigen Druckluftbehälter durch einen Schlauch oder
dergl. und einen Stutzen α in ein Gehäuse b,
daß dem eingentlichen Sprechapparat vorgeschaltet ist und als Ausgleichsraum dient.
Im ersten Teil dieses Gehäuses b ist eine Wand c aus zwei Metallsieben und dazwischenliegender
Baumwolle eingebaut, die als Luftfilter dient.
Aus dem Gehäuse b gelangt die Luft in das Gehäuse d der eigentlichen Sprechvorrichtung.
In diesem Gehäuse ist in der Mitte ein Kern e angeordnet, um den die Luft sich ausbreiten kann und der an dem
einen Ende des Gehäuses d mittels einer Schraube f luftdicht befestigt ist. Am anderen
Ende bleibt zwischen dem Kern e und dem nach innen vorspringenden Flansch g
des Gehäuses d ein schmaler Ringspalt i frei, durch den die Druckluft hindurchtreten
kann.
Gegen den auf diese Weise durch den Flansch g und den Rand des Kernes gebildeten
ringförmigen Ventilsitz kann sich nun die ringförmige ebene Fläche eines Ventils,
h aus sehr leichtem Stoff, z. B. Aluminium, anlegen. Das Ventil wird in seiner
ίο Bewegung durch eine in der Mitte des Ventils
befestigte Stange j geführt, die durch
den unteren Deckel k des Gehäuses d hindurchgeht. Die durch den Ringspalt i in
den unteren Teil des Gehäuses gelangte Luft kann durch einen Kanal n, der durch den
Kern e hindurchgeht, in die Schalleitung der Maschine gelangen.
Die Ventilstange j kann, wie Fig. 1 zeigt,
unmittelbar den Griffel / tragen, der in bekannter Weise in der Furche des Phonogramms
ruht. Es kann aber auch, wie die Fig. 3 bis 6 zeigen, ein Hebel m eingeschaltet
sein.
Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise:
Wenn der Phonograph in Gang gesetzt ist, so kann die ganze Sprechvorrichtung infolge
ihres beträchtlichen Gewichtes den Wellungen der Furche nicht folgen. Dagegen folgt
das leichte Ventil /2 diesen Wellungen, wodurch sich die-Größe des durch das Ventil
freigegebenen Durchgangsquerschnittes für die Druckluft dem wechselnden Verlauf der
Phonogrammfurche entsprechend ändert. Der durchtretende Luftstrom wird also der Phonogrammfurche
entsprechend fortwährend mehr oder weniger gedrosselt, wodurch die Druckluft,
in entsprechende Schwingungen gerät und eine Wiedergabe der Töne beim Obergang der Luft in den Schalltrichter entsteht.
Die in der Ventilscheibe h angebrachten Löcher haben den Zweck, die Widerstände
zu verringern, die durch den Druck der Luft auf eine volle Tellerfläche des Ventils entstehen
würden. Infolge der Anordnung der Löcher breitet sich die Druckluft sehr schnell 45,
auf beiden Seiten des Ventils aus, das somit vom Druck der Luft entlastet ist.
Die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der in
Fig. ι veranschaulichten nur durch die Ein-Schaltung des bereits erwähnten Hebels m
zwischen den Griffel und die Ventilstange.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß die Einrichtung sich ebensogut bei Phonographen
mit Walzen oder Scheibe als auch bei Grammophonen anwenden läßt. Bei Maschinen
der letzteren Art ist das Gehäuse d mit seiner Achse wagerecht angeordnet, wie die Fig. 5
und 6 veranschaulichen. Auch hier erfolgt die Übertragung der Schwingungen von der
bei diesen Maschinen gebrauchten Nadel ρ auf das Ventil durch einen Hebel m. Eine
Feder 0, deren Spannung durch eine Schraube ^ geregelt werden kann, dient in diesem Falle
zur Ausgleichung des auf das Ventil ausgeübten Luftdrucks.
Claims (1)
- Patent- Anspruch :Sprechmaschine mit Übertragung der Schwingungen durch Druckluft, in deren Weg ein mit dem Sprechstift verbundenes Ventil eingeschaltet ist, dadurch, gekennzeichnet, daß für den Durchtritt der Luft ein die nach dem Schallrohr führende Öffnung konzentrisch umgebender schmaler Ringspalt vorgesehen ist, vor dem ein ringförmiges, mit dem Sprechstift verbundenes Ventil angeordnet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE185587C true DE185587C (de) |
Family
ID=449408
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT185587D Active DE185587C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE185587C (de) |
-
0
- DE DENDAT185587D patent/DE185587C/de active Active
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